Hallo zusammen,
ich plane nächstes Jahr mit dem Bannwabenverfahren zu beginnen,da ich mittelfristig mit allen Völkern von der ganzen Chemie weg will.
Ich imkere mit Seegeberger DNM 1,5.
Hat jemand Erfahrung mit Doppelkäfigen?
🙂
Hallo zusammen,
ich plane nächstes Jahr mit dem Bannwabenverfahren zu beginnen,da ich mittelfristig mit allen Völkern von der ganzen Chemie weg will.
Ich imkere mit Seegeberger DNM 1,5.
Hat jemand Erfahrung mit Doppelkäfigen?
🙂
Hallo,
funktioniert als Sommerbehandlung sehr gut. Ist auch einfach.
Nur bei vielen Völkern wird es echt zur Materialschlacht.
LG Jörg
Hi Namensvetter 🙂,
ich werde erstmal von meinen 6 Völkern nur mit 2 starten um Erfahrungen zu sammeln. Da ich sowieso nicht mehr wir 10 Völker habe, ist der Aufwand kalkulierbar .
Ich habe jetzt von diesen Doppelbannwaben gelesen- das hat nach meiner Ansicht Vorteile gegenüber dem Einwabenverfahren.
Hast du da Erfahrungen ?
LG
Jörg
Hallo,
mit zwei Waben kannst Du gut die "Varroen fangen" . Weil Die Könnigin nur in der Bannwabentasche legt ist dort die offene Brut- Die zieht die Warroen an. Nach neun Tagen Waben raus und einschmelzen. Udn die Könnigin auf nem zweiten Wabensatz wieder legen lassen. Die Varroen nochmals raus.
Und weil all die Waben auslaufen, super Gelegenheit zur Brutpflege
Nur Bannwabentaschen für kaufen. Sind dieses Jahr früh ausverkauft gewesen
Bei einer Doppeltasche bietet es sich doch an, die "Fangwabe" einzeln zu rotieren. Soll heißen, Zum Anfang eine ausgebaute alte Wabe (die sowieso eingeschmolzen werden müsste) in die Tasche und eine Wabe die noch nicht fertig ausgebaut ist. Nachdem dann (ca. 7 Tage) die speckige Wabe bestiftet wurde, in der tasche Abschütteln und wieder ins Volk hängen. Als Fangwabe bis zur Verdeckelung warten und dann einschmelzen. Wenn du das dann so 3 mal wiederholst, sollte der Großteil der Milben abgefangen sein und das Volk keine verdeckelten Zellen mehr aufweisen. Dann kann auch gegen die aufsitzenden Milben behandelt werden. In meinem Fall OXS-Staub.
Hallo Holger - Hallo Zusammen
vielen Dank für die Informationen.
Ich habe mich evtl. missverständlich ausgedrückt.
Zu diesem Thema habe ich mich intensiv belesen. Aber eben bis dato nur theoretisch ![]()
Ich habe dann im Internet die Bannwaben gesehen ( Für ein Rähmchen).
Durch Zufall dann erkannt, dass es auch Bannwaben für 2 Rähmchen gibt . Meine Frage an Euch war : Hat jemand Erfahrung welche der beiden Varianten besser ist ? Ich sehen eigentlich den Vorteil bei der Doppelkammer, da ich nicht jedes Mal die Königin fangen muss. Als Nachteil sehe ich höchsten die Gefahr, das bei der Herausnahme des einen Rahmens und dem Einsetzen des neuen Rahmens die Königin verletzt werden kann. Hat da jemand evtl. Tipss ![]()
Nicht direkt Erfahrung mit der Wabentasche aber mit dem vertikalen Sperren. Ich mache es nach Büchler im Sommerhaus. Dort auch Platz für 2 Rähmchen. Beim Wabenwechsel decke ich die offene Beute ab, damit nicht durch einen dummen Zufall die Königin dort hineinkommt/fällt. Wabe vorsichtig ziehen. Königin darauf suchen. Falls sie nicht drauf ist, einmal ins Sperrabteil abschütteln und Wabe wechseln. Falls Sie doch drauf ist, abfangen und wieder ins Abteil geben nachdem die Wabe gewechselt wurde. Wenn du die Variante mit einer Wabe nimmst, ist das Problem/Risiko das selbe. Auch dort kann die Königin verletzt werden. Ich würde immer zu einer Variante mit 2 Rähmchen tendieren.
p.s. der Büchler sucht die Königin nicht und schüttelt gleich die Waben einfach ins Abteil ab. Mir wäre dies aber noch zu gefährlich.
Nach Büchler will ich auch arbeiten - Habe mir gerade sein Buch dazu geholt - sehr interessant und aufschlussreich . Deine Anmerkungen decken sich mit meinem "Empfinden" . Werde wohl den ersten Versuch mit zwei Völkern im nächsten Jahr mit den Doppelwaben machen und in 2026 evtl. auf Horizontalsperren gehen, da diese Doppelwaben doch recht teuer sind . ![]()
Ich habe das Bannwabenverfahren über 2 Jahre genutzt und bin davon wieder abgekommen. Ich habe mehrfach entdeckelt und ausgezählt und war enttäuscht, wie wenig Milben sich hernach in den Zellen befanden. Eingeschmolzen habe ich die Bannwaben nur einmal. Im 2. Jahr habe ich sie zur Bildung von Ablegern verwendet, die sich dann prima entwickelt haben.
Mir gefällt an dem Verfahren nicht, dass es die Völker zu Beginn de Winterbienenaufzucht genau wie die AS oder TBE erheblich schwächt. Wenn man es macht, sollte man dann zumindest. die geschlüpften Bienen behandeln und wieder zurück geben. Aber das ist dann wirklich eine extreme Materialschlacht. TuB ist m.E. das bessere Verfahren. Zwar auch aufwendig, aber man hat nach dem Wiedervereinigen im Oktober richtig starke Völker.
Mit Beginn des Bann/Fangwabenverfahrens, 21 Tage vor Sommerernte, nehme ich dem Volk zwar einen gewissen Teil der Brut aber störe nicht bei der Winterbienenaufzucht. Nachdem die Königin wieder ungehindert im Volk stiften kann, gehts steil bergauf. Dass man die Aktion nicht bei Schwächlingen machen sollte, versteht sich von selbst. Mit einem guten Volk kann ich dann sogar noch in die Heide wandern. Ich halte meine Völker auf einer Zarge DNM, da bietet sich höchstens die TBE an. TuB passt mir persönlich überhaupt nicht ins Betriebssystem. Auf Streifen verzichte ich ebenfalls. Sag aber niemals "nie".
Ich habe das Bannwabenverfahren über 2 Jahre genutzt und bin davon wieder abgekommen. Ich habe mehrfach entdeckelt und ausgezählt und war enttäuscht, wie wenig Milben sich hernach in den Zellen befanden. Eingeschmolzen habe ich die Bannwaben nur einmal. Im 2. Jahr habe ich sie zur Bildung von Ablegern verwendet, die sich dann prima entwickelt haben.
Mir gefällt an dem Verfahren nicht, dass es die Völker zu Beginn de Winterbienenaufzucht genau wie die AS oder TBE erheblich schwächt. Wenn man es macht, sollte man dann zumindest. die geschlüpften Bienen behandeln und wieder zurück geben. Aber das ist dann wirklich eine extreme Materialschlacht. TuB ist m.E. das bessere Verfahren. Zwar auch aufwendig, aber man hat nach dem Wiedervereinigen im Oktober richtig starke Völker.
Hallo Postkugel,
wenn ich Ende Juni das Verfahren starte ( 3-4 x 9 Tage dann ) beeinträchtige ich doch nicht die Winterbienenaufzucht.![]()
Aber grundsätzlich zeigt sich wieder das alten Dilemma -
1 Frage - 5 Imker - 10 Meinungen
.
Somit mach ich es wie immer -
Ich lese alle Eure Kommentare sorgfältig - bilde mir ein (eigenes) Urteil - und dann probiere es selber aus . ![]()
Danke für Eure Hinweise ![]()
Mal abgesehen davon, dass ich Ende Juni noch mitten in der Tracht bin (die Brombeere blüht hier bis Anfang August) bombt man mit dem Bannwabenverfahren die Völker auf Ablegerniveau zurück, weil durch die Brutvernichtung eine erhebliche Lücke bei den Ammenbienen entsteht.
Man merkt das sehr schön beim TuB: Die Fluglinge sind bei ihrer Bildung oft doppelt so stark wie die Brutlinge - im Oktober ist es dann oft anders herum. Und das obwohl in den Brutlingen 4 Wochen lang nicht gestiftet wurde und es in den Fluglingen eine solche Lücke nicht gab.
Wendet man das Bannwabenverfahren an, hat man zum Abschluss nur noch alte Tanten in der Kiste, die rasch wegsterben. Man kann quasi zuschauen, wie die Voelker schrumpfen. Denn wichtig für eine gute Volksentwicklung sind neben einer guten Königin auch eine ausreichende Zahl von Ammenbienen. Und genau die reduziert man mit dem Bannwabenverfahren ganz erheblich.
Freilich gleichen die Bienen das dann über die Zeit irgendwie aus, aber Gut ist es nicht.
Mal abgesehen davon, dass ich Ende Juni noch mitten in der Tracht bin (die Brombeere blüht hier bis Anfang August) bombt man mit dem Bannwabenverfahren die Völker auf Ablegerniveau zurück, weil durch die Brutvernichtung eine erhebliche Lücke bei den Ammenbienen entsteht.
Man merkt das sehr schön beim TuB: Die Fluglinge sind bei ihrer Bildung oft doppelt so stark wie die Brutlinge - im Oktober ist es dann oft anders herum. Und das obwohl in den Brutlingen 4 Wochen lang nicht gestiftet wurde und es in den Fluglingen eine solche Lücke nicht gab.
Wendet man das Bannwabenverfahren an, hat man zum Abschluss nur noch alte Tanten in der Kiste, die rasch wegsterben. Man kann quasi zuschauen, wie die Voelker schrumpfen. Denn wichtig für eine gute Volksentwicklung sind neben einer guten Königin auch eine ausreichende Zahl von Ammenbienen. Und genau die reduziert man mit dem Bannwabenverfahren ganz erheblich.
Freilich gleichen die Bienen das dann über die Zeit irgendwie aus, aber Gut ist es nicht.
Ich nehme eine gewissen Verlust an Honigertrag in Kauf.
Auch ich habe im July - August noch Tracht und ernte Honig - das ist doch kein Problem -
Es sind genug Bienen da .
Machst du evtl, einen Rechenfehler ? .
Wenn ich theoretisch am 01.07 mit der Behandlung anfange , schlüpfen die letzten Bienen noch bis ca. 22.07. Die nächste Ladung neuer Bienen schlüpft dann ab ca. dem 18.08 .
Das sollte für ein Volk völlig ausreichend sein, um stark genug für den Winter zu wachsen
Deine Aussage zu den Ammenbienen und/oder alten Tanten hinkt m. M. nach gewaltig .
Jeder Schwarm der abhaut ( und das ist ein völlig natürlicher Prozess ) hätte somit das Problem das du schilderst, da er ja mindestens die nächsten ca. 30 Tage nicht eine einzige (!) neue Biene hat.
Dann müsste ja jeder Schwarm zum Tode verurteilt sein .
Ich fang am 15.06. an und ende am 13.07. mit der Ernte. Die Anzahl an Ammen, die sich um Brut kümmern müssen nimmt in diesem Zeitraum auch ab. Gepflegt wird aber trotzdem noch auf den Fangwaben. Der Honigeintrag nimmt auch zu, im Vergleich mit anderen Methoden. Die Königin fängt nach Freigabe des ganzen Brutraumes gleich an alles mögliche zu bestiften, falls der Brutraum nicht verhonigt ist. Wie gesagt, schwächlingen würde ich dieses Verfahren nicht zumuten. Starke Völker könnten noch in die Heide.
Was
Machst du evtl, einen Rechenfehler ? .
Wenn ich theoretisch am 01.07 mit der Behandlung anfange , schlüpfen die letzten Bienen noch bis ca. 22.07. Die nächste Ladung neuer Bienen schlüpft dann ab ca. dem 18.08 .
Das sollte für ein Volk völlig ausreichend sein, um stark genug für den Winter zu wachsen
Vermutlich habe ich mich schlecht ausgedrückt. In Deinem Beispiel hast Du ca. am 18.08. das Minimum an Pflegebienen erreicht, also genau um den Zeitpunkt, wo die Aufzucht der Winterbienen beginnt. Ob das gut ist?
Schwärme sind eine illustre Mischung aus älteren und jüngeren Bienen. Und dennoch: Ein Schwarm im Jul ein Federspul!
Um den 15.6. herum schleudere ich die Frühtracht. Da ist mir bei den Wirtschaftsvölkern die Varroa noch sowas von egal. Zu diesem Zeitpunkt beginnt hier mit der Brombeere und dem Weidenröschen die Hauptdracht. Da werde ich einen Teufel tun, im Brutnest herumzuwühlen.
Es wurde hier nach den Erfahrungen mit dem Bannwabenverfahren gefragt. Ich habe geschrieben, dass ich es 2 Jahr praktizierte und verworfen habe, weil ich mit TuB bessere Ergebnisse erziele. Und habe zu erklären versucht, warum das vermutlich so ist.
Nachtrag: Und weil es ja darum ging, ohne „Chemie“ (auch Zucker ist Chemie
) auszukommen: Mit dem Bannwabenverfahren allein ist eine ausreichende Reduktion der Milben nicht sicher. Ich hatte ja geschrieben, dass ich enttäuscht war, wie wenig Milben dann in den kontrollierten Fangwaben drin steckten). Nach dem auslaufen der Brut einfach mal ein Volk mit Oxalsäure einsprühen und nach 3-4 Tagen zählen!
Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!