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ADIZ

  • manne
  • 27. Dezember 2010 um 16:14
  • manne
    Gast
    • 27. Dezember 2010 um 16:14
    • #1

    Ein ziemlich überfälliger Beitrag, ihn schrieb Dr. Ritter:

    http://www.diebiene.de/online/17175/Ritter-Varroa.pdf

    Was ihn noch auszeichnet, ist die Kontinuität, mit der gelegentlich zugegeben wird, was ohnehin jeder weiß
    und mit der verschwiegen wird, womit man wirklich Probleme hätte, ginge man es an.

    Gruß

    Manne

  • Luxnigra
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    • 28. Dezember 2010 um 08:21
    • #2

    Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Manne, du weisst wie es geht. Leider gibst du dein Wissen nicht Preis. Denn das wäre die stärkste Waffe gegen solche Schwachköpfe(entschuldigt den Ausdruck) wie dem Ritter.

  • manne
    Gast
    • 28. Dezember 2010 um 10:57
    • #3
    Zitat von Luxnigra

    ...Manne, du weisst wie es geht. Leider gibst du dein Wissen nicht Preis...

    Was man nicht weiß, das kann man auch nicht preisgeben.
    Das sagte ich dir bereits, als du nach einer Betriebsweise dafür fragtest.

    Den Erfahrungsbericht, den ich 2004 im Anschluss an den Vortrag von J. Kefuss geben durfte, hatte ich überschrieben mit:
    Imkern ohne Varroabehandlung
    -Imkern (fast) wie vor der Varroa-

    Daran hat sich nur geändert, dass es seit 2006 auf meinem Stand tendenziell schwieriger wird, Bienen zu halten und zu imkern.

    Vielleicht sollte ich noch sagen, dass es nicht mein Ziel war, ?varroatolerante? Bienen zu haben.
    Wohl 1991 hatte ich, aus einer Reihe von Gründen heraus, meine Völker abgeschafft.
    1993 saß irgendwann ein Schwarm in einem meiner Kästen. Da ich keine Zeit fand, ihn zu behandeln, erwartete ich von ihm, dass er einginge.
    Er tat es nicht und forderte mich so heraus, konsequent zu bleiben.

    1965 erschien von Oeser das Buch "Der Bien und Du", das ich auf Empfehlung hin sofort kaufte.
    Viele Jahre hindurch konnte ich den Begriff "Bien" nicht leiden, bis ich ihn, den "Bien" zu "spüren" begann, um zu merken, dass man ihn achten soll, wie einen Freund. Versuche ihn zu "besitzen" erscheinen mir endlich, im Sinne von Ende.

  • Luxnigra
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    • 28. Dezember 2010 um 11:57
    • #4

    @manne: jetzt beginne ich auch, zu verstehen. Bei dir passiert es einfach, und du versuchst nicht, zu ergründen, warum. So wie wenn man einen sehr guten Freund hat, der aber Macken hat, man aber nicht versucht, seine Macken zu ergründen, oder ihn gar "zu besserem" zu bewegen, sondern ihn trotzdem als Freund beizubehalten.
    Ich dachte Anfangs, wie die Meisten, es gäbe ein "Rezept", nach dem man Bienen halten könne. Menschen brauchen halt Rezepte.

    Nach Gesprächen mit Imker, die Ritter persönlich kennen, nehme ich das Wort "Schwachkopf" zurück. Anscheinend wird er "reden",(in Sachen Varroa), sobald er in Pension ist, und nicht mehr abhängig ist von fremden Geldern. Man darf gespannt sein

  • manne
    Gast
    • 28. Dezember 2010 um 21:38
    • #5

    Wovon Ritter berichtet, davon steht seit Jahren auch hier etwas, aber geschrieben von einem Dilettanten:

    ...Insoweit der Imker eine Varroabehandlung vornimmt, liest er vitale und varroazid-tolerante Varroen aus; er mutiert zum Varroenzüchter. Daher kann man an dieser Stelle ableiten, dass Züchten auf Varroatoleranz, ohne auf die Behandlung des Milbs zu verzichten, kontraproduktiv ist. Der Behandler gibt dem Milb durch immer ausgeklügelteres Vorgehen unbewusst die Richtung seiner „Zwangs-Anpassung“ vor, deren Ergebnisse sich auf den Bien, der dafür gar nicht zuständig war, immer katastrophaler auswirken.

    Wohin soll das führen, gingen dem Imker eines Tages effektive Einflussmöglichkeiten auf den Milb verloren, was dann?...:

    http://www.buckfast.de/lvbb/content.php?id=34

    Gruß

    Manne

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