Posts by Luxnigra
-
-
-
Hallo, dazu müsste ich einen ganzen Band schreiben.
Also ich wurde skeptisch, als ich die ersten Bilder sah von stark ausräumenden Völkern, welche als tolerant/resistent (über die Begrifflichkeit will ich hier nicht diskutieren, also Völker wleche aus der Intensivzucht entsstanden sind) galten. Dort waren Zellen ausgeräumt in Reihe. Schön immer nebeneinander, 4-6 Zellen. Naja, dachte ich, das kann ja keine Varroa sein, was da ausgeräumt wird, denn Varroa steigt nicht in Reihe in Zellen ab. Müsste ja eigentlich kunterbunt sein. NNun hatte ich den Verdacht, und der besteht bis heute, dass da eher Larven ausgeräumt werden, welche an Brutkrankheiten leiden, infiziert von der Fütterungsbiene. Ich habe aber nirgends! auch nicht bei alternativ-Forschern à la Tautz, herausbekommen können, ob Fütterungsbienen in der Reihe oder im Kreis die Larven füttern. Dass intensiv gezüchtete Völker aber sehr krankheitsanfällig sind, versteht sich eigentlich von selbst. Nicht umsonst weredn Königinnen von bis zu 20 Drohnen begattet, um so Vielfalt zu generieren. Das Argument der Züchter, Eindrohnbesamung sei ja das Gleiche was in der Natur passiert (eine neue Königin hat ja tatsächlich nur einen Vater) gilt nicht, denn der Bien ist immer als Gesamtorganismus zu sehen, und die Individuen in ihrer Gesamtheit bestimmen, was im Volk abläuft, eben auch Krankheitstechnisch.
Als dann noch hierzulande einem Züchter, welcher diese Ausräumzucht sehr intensiv betreibt, die Faulbrut befiel (ich schreibe bewusst "befiel", denn sie ist nicht ausgebrochen), schloss sich für mich der Kreis. Die Völker sind so schwach, dass sie von allerlei Krankheiten befallen sind, und die Putzerbienen räumen diese zwar auf, vernachlässigen aber die anderen Stockarbeiten, weil genetisch so fixiert.
Das Problem an der ganzen Sache ist die, dass die Varroatoleranzzüchter überhaupt keine Toleranz bei Kritik aufzeigen. Wer nicht mit denen arbeitet, ist per se gegen sie. Was ja Sinn ergibt, gibt es doch begrenzte Gelder zu verteilen. (der Versuch, die Subventionen für Behandlungsmittel in die Zucht zu stecken, spricht hierzu Bände...).
-
Warum das ein Ausschluskriterium bei Buckfast ist?
Naja ich habe mich intensiv mit den Buckfastjüngern befasst. Schon Adam strich hervor dass das Arbeiten an verkitteten Völkern schwierig sei. Und Jungels, aber vor allem Guth züchten Linien die haben überhaupt kein Propolis. Guth hat in einem YT Video markant dargelegt wie wichtig ihm schnelles, rationnelles Arbeiten ist. Und da ist Wilbau und Propolis ein Hindernis.
Es ist aber an Anderen zu bewerten ob dies nun "gut" oder "schlecht" ist.
Schlussendlich muss jeder das für sich und seine Betriebsweise selbst herausfinden.
-
Als einer, der in "God's own Varroaresistenz-Zucht-Land" lebt, und hautnah mitbekommt was in der Varroatoleranz-Zucht für ein Unfug (gelinde gesagt) abläuft, begrüsse ich erst mal obige Meldung. Das Produkt muss jetzt natürlich kritisch beäugt und getestet werden.
-
Ok.
Pollmer moniert: "schuld sind die Imker selbst". Das suggeriert, als seien die Pestizide in keinster Weise schuld.
Die Prüfung der Pestizide geschieht immer einzeln, sie werden aber in Kombination mit anderen und mit Zusatzstoffen versetzt ausgebracht. Ausserdem sind es oft die Hersteller welche die Prüfungen durchführen. Davon sagt Pollmer nichts. (Bei seinem Wissensstand schätze ich, dass ihm das aber bekannt ist).
"es kommt praktisch nur noch eine Art (der Biene) zum Einsat: Diese Aussage ist falsch. Die wo zum Einsatz kommen, sind alle selektiert und (über)züchtet. Ja. Aber es kommen mindestens 3 zum Einsatz: Carnica, Buckfast, und auf Weltebene Ligustica. Alle mit ihren eigenen Eigenschaften.
Dann die Aussagen über die Nordbiene.... Aussagen diesbezüglich kann nur machen, wer welche hat.
Die Nordbiene ist nicht robuster, sie ist bei einigen Krankheiten sogar anfälliger: Klaklbrut, Tracheenmilbe etc. Und schlechte Pollenversorgung ist genauso schlecht für Nordbiene wie für andere Herkünfte.
Seine Beschreibung der Carnnica ist auch falsch. Carnica ist DIE Schwarmbiene. Ist nicht negativ zu bewerten, in ihrem natürlichen Habitat muss das wahrscheinlich so sein um zu überleben.
"Die Imker haben ihre Kärntner Hochleistungsbiene gedankenlos in ferne Ökosysteme verpflanzt"
Doch nicht nur Kärnter, auch Ligustica und Buckfast. Was soll die einseitige Beschuldigung der Kärntner?
Darmflora, Pollmers Spezialgebiet: Hier widerspricht er sich selbst bei dem was er Anfangs zu den Pestiziden gesagt hat.
Natürlich ist die Darmflora der Biene DAS Kriterium schlechthin, wird aber zu wenig erforscht und beachtet. (Wahrscheinlich müssten wir dann sofort die Zuckerfütterung einstellen....)
Die asiatischen Bienen, von denen Pollmer schreibt dass sie zu wenig Honig bringen, ist Quatsch und schlecht recherchiert. Diese Bienen schaffen ganz einfach unsere Winter nicht. Punkt.
-
Hab mir den Artikel jetzt mal reingezogen.
Als Lehrer würde ich dem Autor aber eine "Ungenügend" geben.
Schlecht recherchiert und alles zu kurz gefasst.
Ich hab jetzt nicht die Zeit, ins Detail zu gehen. Wird eh nichts bringen.
-
Pollmer ist stets etwas provozierend, hat aber immer einen handfesten Hintergrund.
-
Hallo Kai,
Was verstehst du unter "alle Tötungsaktionen"?
Nester, oder auch die Hornisse welche am Stand die Bienen raubt?
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man die Ausbreitung nicht mehr verhindern kann.
Durch Nesterzerstörung verlangsamt sich die Sache lediglich.
Die Frage ist: was bewirkt die Velutina in der hiesigen Natur?
Waschbären z.B. tragen erheblich dazu bei dass Vögelnester ausgeräumt werden.
Nilgänse sind nicht ganz so schlimm, treten aber in Massen auf.
Velutina frisst ziemlich aggressiv andere Insekten. Ob sie wirklich schuld am Eingehen ganzer Völker ist, kann ich nicht beurteilen. Ich denke aber dass Schwächlinge eher dran sind, und die sind gut weg.
Die Franzosen sind pfiffig im Erfinden von Fallen um ihre Bienen zu schützen. Auch bauen sie Elektro"Harfen" mithilfe derer die Velutinas elektrokutiertwerden. Am Stand. Das schädigt nicht das Nest der Velutinas.
-
Hallo in die Runde.
Gestern abend habe ich eine "reine" Belgische von 2023 bekommen. Der Imker, welcher auch Kombinationszüchtungen macht, hat sie in Belgien vom dortigen Zuchtverband als rein erworben. ( ihm ist die 100% Reinheit nicht soo wichtig).
Heute morgen habe ich sie in ein Miniplus mit Dunklen eingehängt.
Falls sie den Winter übersteht, kann ich gerne Flügel verschicken zur Vermessung.
(Hätte ich sie in Buckfast eingeweiselt, könnte ich das schon in 8 Wochen. Ich bekam die Königin ohne Vorwarnung, konnte also nichts vorbereiten)
-
-
Ist das aktuell? Warum haben die Masken auf?
-
Die haben doch nur Angst um ihre Lufthoheit. Es könnten sich ja mal Imker zusammenrotten und das, was an den Ständen an Umweltverschmutzung festgestellt wird, zum Thema werden... (bei mir wurde z.B. im Wachs ein Rapsfungizid festgestellt... wie kommt das denn dahin???)
-
Mach langsam mit füttern, nicht zuviel des guten
-
Auf YT findet man einige Filmchen über die Klotzbeuten, in franz. Sprache. Etwa 5 Jahre alt, oder etwas älter. Die beklagen sich mittlerweile auch über die Durchmischung der Herkünfte.
-
Man müsste nun wissen ob auf Pellworm Bienen aufgestellt sind, und wenn ja, welche. Pellworm liegt etwa 6 km entfernt. Für Drohnen und Königinnen erreichbar.
-
Sind erst mal ausverkauft beim Franzosen
-
Habe gestern bei meinen reingeschaut.
Hatte einige Miniplus-Waben mit halben Mittelwänden eingelötet und gegeben. Unterhalb der Mittelwand haben sie Drohnenbrut angesetzt.
Bei Carnica's würde ich mir jetzt Sorgen machen wegen stiller Umweiselung.
Wie ist das bei den Dunklen?
-
Wir fiebern mit!
-
Bleib jetzt vor allem ruhig.