Hallo. Habe mich versucht in der Mondscheinbegattung. Die Königin legt jetzt. Bin gespannt auf die Geburt der Bienen. Einzelheiten zum Versuch später.
Mondscheinbegattung
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Um die gewünschten Drohnen zu bekommen, stellt man am Tag 0 eine Drohnenwabe in das betreffende Volk. Man muss allerdings sicher sein, dass vorher nicht still umgeweiselt wurde etc. Man kann auch mehrere Völker als Drohnenspender auswählen. Umso vielfältiger wird die Genetik. Die Drohnen sollten eben nur die gewünschten Eigenschaften haben, in diesem Fall also reinrassig sein.
Sobald die Drohnenwaben bestiftet sind, nimmt man sie raus, macht sie Bienenfrei, und vor allem Drohnenfrei, und gibt sie in den Honigraum über Absperrgitter, der Honigraum muss auch Drohnenfrei sein.
Nach ca 20 Tagen beginnt man mit der Königinnenzucht. Sind die Königinnenzellen reif, macht man mit den Honigraumbienen, den Drohnenwaben und eventuell einer gedeckelten, bienenfrei gemachten Brutwabe OHNE Drohnenbrut einen oder mehrere Ableger. Günstig wären teilbare Halbwaben oder ähnliches, so dass man möglichst viele Ableger mit Drohnenbrut erstellen kann. Es ist aber nicht zwingend notwendig, dass in allen Ablegern Drohnenbrut ist, sofern man sie nachher auf dem gleichen Platz stehen hat und die Begattung gleichzeitig durchführt.
Der Ablegerkasten war total abgedunkelt und war modifiziert nach Glock, wie hier im Forum beschrieben. Somit braucht man sie nicht am Tage in den Keller zu stellen, und die Bienen können fliegen. Allerdings bemerkte ich an den doch warmen Sonnentagen ein deutliches Brausen, vor allem nach dem Schlupf der Königin.
5 Tagen nach Schlupf der Königin öffnete ich Abends gegen halb 6, bei schönem Wetter, das Hauptflugloch. Dies während 4 Tagen. Danach liess ich das Flugloch offen.
Wie das bei Schlechtwetter ginge, weiss ich nicht.
Die Königin erblickte ich bloss am 1. Tag.
Sie brauchte ziemlich lange, ca 14 Tage, bis zur Eilage.
Den speziellen Unterbau habe ich mittlerweile entfernt, da noch massiv Bienen da rein und rausflogen, sie bildeten eine Traube in dem Unterboden.
Bin gespannt auf das Aussehen der Bienen. Auf 300 m Luftlinie stehen Buckfast, auf 600 m Landrasse.
Da Glock sein Verfahren patentiert hat, und meine Vorgehensweise auf seiner Konstruktion beruht, werde ich keine Königinnen aus der Mondscheinbegattung verkaufen. -
meine Mondscheinbegattung war doppelter Reinfall: Nachzucht war gelbgeringelt und Volk weiselte um nach einer Wabe Brut.
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Hallo Leute ich will in den kommenden Jahren auch das mit dem abgedunkelten Kasten versuchen.
Ich hab vor einem Jahr bei einem Besuch in der Imkerei von Herrn Glock das alles erklärt bekommen (übrigens für Umme). Was mir damals aufgefallen ist, war die Tatsache das er in seinem Garten an die 100 Dunkle Völker stehen hat, was wiederrum vermuten lässt das die Drohnen dichte sonst schon sehr hoch ist.
Ich brauche noch ungefähr 2 Jahre dann bin ich auch so weit(zur zeit 20 Völker und mal sehen was der Winter bringt) . Denn versuch mit der Mondbelegstelle mach ich vielleicht auch schon in kommendem Jahr. An diese Stelle Erklärung für SUM SUM Simon . Das ist auch der Grund warum ich sehr Großem Wert auf die Trikotnummer/Buchstaben lege und dazu gehörige Herdbucheinträge.
Die Drohnen heben zwar keine Vätter, die sollen aber auch nicht über Ihre eigene Tanten her.
Gruß Michal -
Hallo Luxnigra,
ich bin als Imker noch recht unerfahren deswegen das was ich jetzt schreibe ist mehr eine Frage an die ,die sich besser auskennen, vielleicht kann hier jemand was ergänzen oder richtig stellen.
ALSO
Bei meinem Imkerkurs habe ich eine Mappe mitbekommen „Grundwissen für Imker“ von dlv.
Da steht es das die Königin am 17 Tag nach dem Umlarven mit Begattungsflügen anfängt.
Für mich blöde Angabe da ich Fan von Rudolf Steiner( in Punkto Bienen sonst nicht unbedingt ) und Matthias Thun bin. Es heist also 3 Tage nach dem Schlupftermin.
7 bis 13 Tage später( also 10 bis 16 Tage nach dem Schlupf ) Begin der Eilage also 14 durch aus im Rahmen.
Jetzt die Überlegung für die Mondscheinbegatung. Muss man nicht die Komplete Zeit kontrolliert fliegenlassen?
In übrigen empfiehlt oder besser gesagt Herr Glock setzt voraus die Geruchsmarkierung von Königinnen und Drohnen.
Ich wird mich nicht entmutigen lassen, nochmal Probieren.Hallo Tim,
was die dichte der aufgestellten Völker betrifft, da glaube ich das man nicht nur die nackten Zahlen sonder auch die Rahmenbedingungen die auf verschiedenen Ständen gibt sehr unterschiedlich bewerten muss. So mancher Imker glaubt seine Bienen in der Agrarwüste meine dagegen Stehen in Blühenden Landschaften oder gar im Insekten Paradies. Aber Spaß bei Seite. Ich bin hier im Forum über eine Diskussion der Bestäubungsimker gestolpert. Die glauben das eine Völker dichte von ca. 4 - 5 Völker / Ha. Fläche für die gut funktionierte Bestäubung nötig ist. Wenn ich also 3 Km Flugradius was ungefähr im Schnitt auch sinnvoll ist annehme ergibt sich eine Fläche die 14130 Bienenvölker braucht. Dazu zählen auch die Nachbarn mit der Überschneidung der Flugaktiviteten und s.w Natürlich gibt es Trachtpausen und so, die aber an der andere Seite wieder mit Massentracht ausgeglichen werden. Bei mir in eine Entfernung von 1500 m Fluglinie blüht gerade 2Ha Phaselia von der man annehmen kann das sie / Ha Nektar für 1To. Honig gibt . Ob das in Oktober so ist weis ich nicht genau, das brauch es aber auch nicht mehr(Senf fängt auch gerade zu blühen Sprengkraut ist fertig dafür gibt der Topinambur ordentlich gas). Und so geht das ganze Jahr durch .
LG Michal
Ach so ,
da fällt mir gerade dazu ein, das polnische schutzprogram für die Dunkle Biene ist in den 70-er Jahre daraus entstanden das die Jungs drüben rausgefunden haben das mit Rückgang der Bienenzahlen auch die im Naturreservat Puszcza Kampinowska und auch Augustowska die natürliche Bestäubung zurückgeht. -
Hallo an alle,
die Interesse an der Mondscheinbellegstelle haben, oder sollte dieser Begriff Rechtlich geschützt sein an der „Begattung bei eingeschränkter Flugzeit“ CFTM= „Controlled Fligght Time Mating“.
Ein erfahrenere (als ich selbst) Imker Kollege der weis das ich für diese Methode sehr interessiere, schickte mir heute einen Artikel der vor ein paar Jahren in der ADIZ erschienen ist. Die Kopie hab ich versucht von der Auflösung kleiner zu machen damit ich sie hier reinstellen kann. Ich hoffe man kann alles gut lesen. Die Beschriebene Arbeitsweise ist vielleicht nicht unbedingt auf Deutschland übertragbar, aber sie beweist das auch andere an dem Thema dran sind. Ich hab bei mir eine alte Holztrockentruhe von Lauber, die vollkommen Licht und Luft dicht ist die könnte man zB. auch in diese Weise Benutzen.
LG Michal
Das Hochladen geht wieder nicht ich schicke die Dateien an Kai -
Zitat von Luxnigra
...5 Tagen nach Schlupf der Königin öffnete ich Abends gegen halb 6, bei schönem Wetter, das Hauptflugloch. Dies während 4 Tagen. Danach liess ich das Flugloch offen. ...
Hallo Lux,Ich habe keinerlei Erfahrung mit Mondscheinbegattung.
Warum hast Du nach 4 Tagen abgebrochen ?
beste Grüße Molle
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@jaques:
das war der Artikel, durch die Kühlung blieben die Bienen tagsüber einfach ruhiger.Gruß Molle
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Zitat von molle
@jaques:
das war der Artikel, durch die Kühlung blieben die Bienen tagsüber einfach ruhiger.Gruß Molle
Hallo Leute,
genau dieser Artikel ist es. Ich hab gerade eine Nachricht bekommen aus der hervorgeht, dass das Reinstellen ins Internet aus Urheber oder bessergesagt aus Kopierrechtgründen leider nicht möglich ist. Jeder der trotzdem Interesse daran hat soll sich per Mail Melden.Zitat von Hobbyimkerhallo Michal Anton
Ich weiß ja nicht Michal wie du drüber denkst aber ich bin stinkig wenn andre die sich nicht outen und verdeckt bleiben wollen so einfach meine Beiträge lesen
imkerliche Grüße
also bitte keine Anfragen von barbapapa obdachlos, ich schicke es nur an echte eMail Adressen oder Leute wo ich weis wersich hinter versteckt, da der DIB und wer noch alles schläft nicht.
LG Michal
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