Hallo Hans!
Es ist gut, daß man so etwas öffentlich macht.
Die Biene ist, wenn auch einige sie inzwischen mit Schleifchen schön machen, ein wehrhafter Organismus. Deshalb, egal ob Schwarm ( kann ja auch mal ein Hungerschwarm sein ) immer eine Pfeife dabei haben. Ich führe sie immer mit. Sicherlich hast Du die Bienen nicht in Aufruhr versetzt, aber das kann eine Maus oder andere ---------- auch. Zur Königin. Wenn sie weg soll, ich nehme sie gerne. Nimm Dir eine Pfeife und gehe zu den Bienen, das baut die Angst ab.
Gruß Fooke
Eure Erfahrungen bzgl. Dunkler Königinnen
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So da bin ich mal wieder.
Heute wollte ich wissen was los ist, oder war mit meinen Mädels.
Bei fast 19 ° sind sie fleißig auf Tour gewesen.
Da die Bienen seit 3 Wochen ihre Ruhe hatten und nicht gestört wurden konnte ich mir keinen Reim auf die Attacke erklären.
Also bin ich zum Stand und vor die Fluglöcher, nichts hat sich getan, auch das entfernen der Mäusekeile blieb auf normale Aufmerksamkeit unbeachtet.
Was am Sonntag neu an mir war ist ein Kleidungsstück das noch nicht gewaschen war nach dem Kauf.
Hatte mir in einem Billigmarkt Sweatshirts gekauft für im Garten.
Also nach dem ich so in Ruhe gelassen wurde habe ich das 2. Teil an eine Dachlatte gehängt und vorm Flugloch gewedelt damit.
Das wedeln hätte ich mir sparen können, die Bienen haben sich direkt auf das Sweatshirt gestürzt und es attackiert.
Nicht nur die dunklen, auch Carnica und Buckfast haben gleich reagiert, wenn auch mit Verzögerung.
Also ist mein Problem gelöst.
Bienen haben keinen Fehler gemacht, nur der Imker hat etwas übersehen.Wenn es nicht recht ist das meine Beiträge und die Antworten in dem Beitrag stehen möchte unser Admin diese doch verschieben in einen neuen Tread. Leider ist der Ursprung etwas verfälscht worden und Kai hat auch noch keinen Kommentar abgegeben.
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Hallo Hans,
es gibt Tage, da haben Mellifera merkwürdige Laune. Normaler weise Warnt mich zuvor eine, oder andere, dass ich unerwünscht bin.
Ich habe mich auch mal mit einem schwarzem Polyester Flees am Bienenstand rumgetrieben, dass mochte nicht einmal die Carnica dulden.
Seit dem nehme ich nur Naturstoffe.Gute Besserung
Debora -
Zitat von דבורה
Hallo Hans,
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Ich habe mich ... am Bienenstand rumgetrieben, dass mochte nicht einmal die Carnica dulden.
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Gute Besserung
DeboraZu dieser für mich unverständlichen Aussage, kurz einen Auszug eines heutigen Gespräches:
Ein 75jähriger Imker, der 52 Jahre als Berufsimker mit 250 bis 300 Körben in die Heide zog, sagte mir bei einem Gespräch über das Abstoßen der Bienen nach der Tracht und der weitgehenden Beendigung der Brutperiode, dass sie die 'gelben' Königinnen aus ihren eigentlich dunklen Völkern heraussuchten, weil diese Königinnen stichigere Völker hervorbrachten. Und dann amüsierte er sich noch darüber, dass sie für diese gelben Königinnen zwei Mark mehr pro Stück erhielten, als für die dunklen Königinnen.
Außerdem berichtete er, dass er bei normalen Wetter nur mit der Pfeife versehen, häufig mit blanken Oberkörper an seinen Ständen arbeitete und er nur sehr vereinzelt gestochen wurde. Jedoch betonte er sehr deutlich die Notwendigkeit des Rauches.Soweit die Lebenserfahrung eines älteren Imkers zur Stichigkeit der Dunklen Biene und der Carnica.
Wolfgang, der Heidjer
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Zitat von Heidjer
Ohne Rauch am Volk zu arbeiten, aus meiner Sicht nicht so überzeugend. Die Biene lernt und ordnet Störungen den Ursachen zu. So gehe ich davon aus das auch Eingriffe ohne Rauch auf den Imker bezogen werden und dann kann es schon sein das dieser angegriffen wird, mit der Zeit, wenn er am Stock sich zu schaffen macht.
Ist Rauch im Spiel hat die Biene anderes im Sinn als sich so etwas zu merken. Zudem verhindert ja Rauch auch Verluste an Bienen, es sitzen keine an Stellen, an denen sie gequetscht werden. Wie noch viele andere Vorteile die der Qualm hat.
Nur wenn man sich dem Flugloch nähert und angegriffen wird, ohne das Volk öffnen zu wollen, ist das schon etwas sonderbar. Von Gewittertagen mal abgesehen. Normal reicht der Rauch einer Zigarette, oder Zigarre, aber das half mir auch nicht. Die Arme, Rücken und die Trommel waren die Angriffsflächen. Kopf und Hände waren wegen des Rauschens wohl keine Abwehrziele.Nun wer denkt schon, ohne damit je Erfahrung gesammelt zu haben, das neue Kleidung so einen Mief abgibt das einen die Immen angreifen. Die normale Kleidung am Stand ist ja eine andere. Jedoch wer von den Imkern zieht Schutzkleidung an wenn er "nur" mal am Flugloch schaut, oder das Holzstück, was zum abwehren der Mäuse dient einschieben will? Selbst wenn ich am Boden die hintere Klappe öffne um die Windel zu ziehen habe ich keine Schutzkleidung an.
Ein paar Stiche regelmäßig über das Jahr verteilt ist ja auch gut für die Knochen.
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Zitat von דבורה
Das Heraussuchen der "gelben" Königinnen erledigen sowie die Dunklen, als auch die Orangen Völker vorab.

Schön, dass Du es besser weißt als ein Berufsimker mir 52jähriger Erfahrung.
Wolfgang, der Heidjer -
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Die letzten Nächte waren kalt. Meine Dahlien sind erfroren. Ist aber normal, nur leider etwas zu früh. Bei den Bienen war auch nichts los. Aber halt. Bei einigen ist noch die Fluglochwache aktiv. Einst überlebenswichtig. Und heute? Ich denke, daß auch in der heutigen Zeit man auf sowas nicht verzichten sollte. Sicherlich wird auch keiner überrascht sein, daß alle aktiven dunkles Blut haben.
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Hallo tinafalke,
auf Deinem Bild sehe ich, dass Deine Bienen ein Lochblech als Anflug-'brett' haben.
Gibt es wegen der guten Wärme- (Kälte-) Leitfahigkeit von Metall keine Problem bezüglich des Verklammens oder im Sommer wegen evtl. hoher Temperaturen beim Landeanflug?Neugierig auf die Antwort wartend grüßt
Wolfgang, der Heidjer -
Hallo Wolfgang!
Meine Überlegung ging in die Richtung, ohne großen Aufwand ein Flugbrett anzubringen. Da ich nach der Frühtracht alle Etagen untereinander mit Folie verschließe und den Korken ziehe, habe ich zwei oder drei Völker je nach Beutentyp für den Winter. Im Frühjahr wird vereinigt und es ergibt ein starkes Volk. Dadurch kamen die Lochbleche gerade recht. Schnell an und abgebaut.Nun zu der Frage.
Alu wäre da sicherlich nicht so gut, da es als Kühlkörper eingesetzt wird. Lochblech aus VA sind da eher unproblematisch. Da kann dann auch im Sommer ein dunkles Hozbrett auch schon mal ganz schön Temperatur bekommen. Irgendwelche Nachteile konnte ich bislang nicht feststellen.Gruß Fooke
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Zitat von Drudenstein
Ohne Rauch am Volk zu arbeiten, aus meiner Sicht nicht so überzeugend. Die Biene lernt und ordnet Störungen den Ursachen zu. So gehe ich davon aus das auch Eingriffe ohne Rauch auf den Imker bezogen werden und dann kann es schon sein das dieser angegriffen wird, mit der Zeit, wenn er am Stock sich zu schaffen macht.
Ist Rauch im Spiel hat die Biene anderes im Sinn als sich so etwas zu merken. Zudem verhindert ja Rauch auch Verluste an Bienen, es sitzen keine an Stellen, an denen sie gequetscht werden. Wie noch viele andere Vorteile die der Qualm hat.
Nur wenn man sich dem Flugloch nähert und angegriffen wird, ohne das Volk öffnen zu wollen, ist das schon etwas sonderbar. Von Gewittertagen mal abgesehen. Normal reicht der Rauch einer Zigarette, oder Zigarre, aber das half mir auch nicht. Die Arme, Rücken und die Trommel waren die Angriffsflächen. Kopf und Hände waren wegen des Rauschens wohl keine Abwehrziele.Nun wer denkt schon, ohne damit je Erfahrung gesammelt zu haben, das neue Kleidung so einen Mief abgibt das einen die Immen angreifen. Die normale Kleidung am Stand ist ja eine andere. Jedoch wer von den Imkern zieht Schutzkleidung an wenn er "nur" mal am Flugloch schaut, oder das Holzstück, was zum abwehren der Mäuse dient einschieben will? Selbst wenn ich am Boden die hintere Klappe öffne um die Windel zu ziehen habe ich keine Schutzkleidung an.
Ein paar Stiche regelmäßig über das Jahr verteilt ist ja auch gut für die Knochen.
Hallo Zusammen,
leider hatte ich ein ähnliches Erlebnis mit meinen Schwedischen Königinnen:
Nach dem Auffüttern habe ich die vier Ableger auf zwei Bienenstände gebracht und in den kommenden Tagen wurde ich mehrfach direkt angeflogen und verfolgt, wenn ich mich nur auf 5 m den Beuten näherte bei Gartenarbeiten. Ich kann nicht mehr sagen, ob ich jedesmal ein besonderes Kleidungsstück trug. Allerdings habe ich eine solche Erfahrung lange nicht mehr gemacht.Ich habe daraufhin noch einmal die Völker geöffnet um die Weiselrichtigkeit festzustellen. Alles mit Smoker und Schleier - ohne Schleier hätte ich nicht eine Wabe ziehen können. Drei Völker sind in Ordnung. Das vierte Volk hatte kaum Brut in unterschiedlichen Stadien und eine einzelne große Nachbeschaffungszelle trotz anwesender Königin.
Ich freue mich nun auf das Frühjahr nach der (hoffentlich erfolgreichen) Durchwinterung, um mal einen kompletten Zyklus mit den Dunklen zu durchleben.
Die dunkle F1, die ich im Sommer in ein Volk eingeweiselt habe, hat deutlich sanftere Töchter.
Werde für nächstes Jahr mal deutlicher auf meine Imker-Gewandung achten.
Dirk
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Hallo Dirk
In diesem Fall machen die Bienen dich für irgendwas verantwortlich.
Das ist sozusagen etwas Persönliches.
Über den Winter vergessen sie das aber wieder.
Sie reagieren anders als Carnica, aber das lernt man schnell.
Gutes Gelingen wünscht dir
Elk -
Hallo Elk, besten Dank!
Ich hatte auch schon die Umsiedelung an einen anderen Bienestand in Verdacht - das ist immer mit etwas Aufregung verbunden. Vor diesem Umzug konnte ich sehr wohl mich den Ablegern nähern und den Deckel lüften - auch ohne Schleier, Qualm etc...
Daher war ich doch recht erschrocken.
Schauen wir auf das Frühjahr und wie sie sich dann machen. Schön ist, dass bei 10 Grad immer noch einige Dunkle fliegen und Pollen eingebracht haben - bei den Carnicas war es sehr still dagegen. Gruß Dirk
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