Hallo allerseits,
in einem bemerkenswerten Beitrag thematisiert das Heute Journal heute die Fragestellung, den "Wert der Natur" zu bemessen:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/k…-die-Natur-wert?
Hintergrund sei die Tatsache, dass in der Marktwirtschaft, im Kapitalismus, den Kampf zwischen Wirtschaftsinteressen und Naturschutz stets die Natur verliere. Schlaue Köpfe sind nun auf die Idee gekommen, den Wert der Natur zu bemessen, um einen Gesamtwert eine bestimmten Fläche dem Wirtschaftswert entgegenzusetzen und so eventuell den Profit bei einer Nutzung der Fläche zu mindern. Jeder Vogel, jeder Baum, soll in Geldeswert bemessen werden. So sei das Blaukehlen beispielsweise 1,50 € wert; seine volkswirtschaftliche Leistung werde demnach auf 150,00 € geschätzt.
Was haltet Ihr davon?
Moderne Umweltlobby-Arbeit? Oder der Versuch der Materialisierung der Umwelt?
Wirksames Mittel gegen die Profitlobby? Oder der persverse Anspruch, auch Lebewesen und Pflanzen in Geld zu bewerten?
Wieviel wert ist ein Sperling? Eine Biene? Ja: wieviel wert soll der Mensch, der Ureinwohner Südamerikas sein?
Was haltet Ihr davon?
LG
Kai