Hallo Imkers!
Habe vorhin die Novemberausgabe von der Zeitung "Bienen aktuell" durch gelesen. Da fand ich auch was ganz interessantes zum Thema Kalkbrut. Da ja die eine oder andere "Linie" der Dunklen einen leichten Hang zu Kalkbrut haben kann, könnte das eventuell hilfreich sein.
Normalerweise gibt es ja andere Behandlungsmethoden wie z.B. die befallenen Waben entfernen und zerstören und Wabengassen enger setzen. Falls sich das Kalkbrutproblem so nicht entfernen lässt, gibt es ja auch noch die Theorie das es an der Königin liegt, also umweiseln.
In dieser Zeitung befindet sich ein Bericht vom Herrn Lothar Malin, ein Bienenwart aus der Schweiz (in der Schweiz ist Kalkbrut genauso Meldepflichtig wie AFB).
Laut Bericht in meiner Kurzfassung: Herr Malin sammelte Erfahrungen bzw. führte (gelungene) Versuche mit einem Tee aus Beinwell-Blättern durch. Nun wird in der Schweiz gebeten, diese Behandlung zu testen um dann Erfolg oder Misserfolg melden zu können bzw. weitere Erfahrungen sammeln zu können.
Ich zitiere das Rezept von Lothar Malin aus der Zeitung:
Bienen-Kalkbrut-Auflöser (Ascosphaera apis)
Zutaten: 2 Liter Wasser, ca. 8 Beinwell-Blätter, 500g Zucker
Zubereitung: Beinwell-Blätter mit sprudelnd kochendem Wasser aufgießen, abseihen, Zucker beifügen und die Waben kalt damit behandeln. Die Waben von beiden Seiten mit dem Sprühapparat direkt (90°) bespritzen.
Lothar Malin
Ich dachte mir, vlt. könnte das mal jemandem helfen. Ich hoffe, es ist okay das ich das hier so zitiert habe! Falls irgendwelche Ungereimtheiten (Copyright o.ä.) entstehen sollten, bitte löschen!
Viel Erfolg,
LG