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Frage zum einfüttern - Verwendung letztjährigen Honigs

  • Michaela
  • 27. Juli 2015 um 12:11
  • Michaela
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    • 27. Juli 2015 um 12:11
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich bin am einfüttern, bisher meine Ableger und meinen zugeflogenen Schwarm, seit gestern habe ich auch mit den Wirtschaftsvölkern angefangen.

    Ich füttere bisher immer Rohzuckerwasser, Mischung so das sich der Zucker vollständig auflöst, zwischen 1:1 und 1:2

    Nun habe ich das Problem, das von meinem letztjähriger Honig ( nach dem umrühren zeitnah letzes Jahr abgefüllt) doch diverse Gläser anfangen haben zu gären, nicht sofort, die ersten im Winter, jetzt aber deutlich mehr.
    Also als ich finde es sehr ungewöhnlich, denn z. B. von Apfelsaft kenne ich es so, dass es entweder in den ersten 6 Wochen los geht oder gar nicht...
    Ich vermute, dass irgendwie der Honig über die Deckel Wasser zieht.

    Meine Mitbewohner mögen ihn so nicht, also am anfangs war es nur schwach bei den ersten Gläsern, sind auch nicht alle betroffen. Stehen dunkel im Schrank in einer Speisekammer.

    Nun meine Frage, kann ich den dem Zuckerwasser untermischen und zu füttern und können die Bienen damit umgehen oder lasse ich lieber die Finger davon und nehme ihn z. B zum backen.

    Danke und Grüße Michaela

  • tinafalke
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    • 27. Juli 2015 um 13:10
    • #2

    [attachment=0]P7220099.JPG[/attachment]Hallo Michaela !
    Wenn es sich um eigenen Honig handelt,
    ist es kein Problem.
    Ich füttere in kleinen Mengen, Gurkenglas
    mit kleinen Löchern im Deckel, um die Bienen
    mehrere Wochen zu beschäftigen.
    Von Stoßfütterung halte ich nicht viel.
    Wenn Dein Honig auf ist, geht es mit Zucker weiter.
    So haben die Bienen im Winter nur Zucker, und zum
    Ende hin ein Gemisch aus Honig und Zucker. ( Reisfutter )
    Zucker ist für die Bienen im Winter immer noch das Beste.
    Keine Darmbelastung.
    Gruß Fooke

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    • 27. Juli 2015 um 13:21
    • #3

    Hallo Michaela
    Verdünnst du den Honig mit Wasser?
    Achte auf Räuberei.
    Abends füttern, nicht kleckern und Flugloch kleinhalten.
    Ansonsten sehe ich da kein Problem.
    Elk

  • Michaela
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    • 27. Juli 2015 um 15:05
    • #4

    Hallo Fooke, hallo Elk,

    danke für eure Antworten.

    Also das mit dem abends weiß ich und mache ich so. Das mit der Räuberei ist ja beim einfüttern immer was, was zu beachten ist. Werde bei den Wirtschaftsvölkern das Flugloch heute Abend verkleinern. Gerade war ich bei den Bienen, sie tragen viel weißen und etwas orangen Pollen ein und bei einem Volk haben Jungbienen gerade das kurzfristige mal sonnige Wetter genutzt um sich ein zu fliegen.

    Also es ist mein eigener Honig, also korrekt gesagt von meinen Bienen.

    Ich hatte eben Bedenken wegen dem schon gären, ob da weiter beim einlagern was passiert
    das seht ihr beide ja nicht so, zumindest verstehe ich das so.

    Zuerst den Honig, dann den Zucker ist ein neuer Gedanke, der mir erst mal einleuchtet (wobei sind wir sicher, das das was zuerst eingelagert wird, als letztes gefressen wird? )
    Ich hatte an mischen von Zuckerwasser und Honig gedacht. Spricht da was gegen? Also wenn die Argumentation aufgeht, dass der Zucker, der zuletzt gefüttert wird, zuerst gegessen wird, dann macht das getrennt Sinn.

    Gruß Michaela

  • tinafalke
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    • 27. Juli 2015 um 15:34
    • #5

    Hallo Michaela !
    Mische den Honig mit Zucker
    und dann mit Zucker weiter.
    Gruß Fooke

  • elk030
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    • 27. Juli 2015 um 21:49
    • #6

    Bienen sind in der Lage gärigen Honig zu reinigen.
    Nur erhitzen würde ich ihn nivht.
    Elk

  • Online
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    • 27. Juli 2015 um 21:54
    • #7

    Völlig richtig - darum gebe ich zur Reserve auch immer mal Futterwaben, die wir als Mensch sicher verschmähen würden. Bienen arbeiten das problemlos um.

    LG
    Kai

  • Michaela
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    • 28. Juli 2015 um 08:25
    • #8

    danke euch, super.. dann mache ich das so.. schön, das ihr meine Unsicherheit mir nehmen konntet

    und gestern ging Abends gar nichts, nachdem tagüber trocken,bedeckt und mal sonnig hat es Abends gewittert, zwar hier selbe nur Tröpfen, aber der Donner war laut, die Blitze zu sehen, teilweise gingen die Blitze quer durch den Regenbogen, die dicke Regen-Front zog in Sichtweite vorbei, es gab tolles Licht. Realität ist manchmal fast kitsch wunderschön.... aber bei so einer Gewitterstimmung mache ich keine Bienenmagazine auf. Nach dem Gewitter war dann dunkel..

    Viele Grüße Michaela

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