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Milbe im Zellendeckel verbaut

  • darkbee
  • 28. Februar 2016 um 13:53
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    • 28. Februar 2016 um 13:53
    • #1

    Hallo,

    habe das Foto mit der im Zellendeckel eingebauten Milbe gefunden:


    [attachment=0]Varroa im Zelldeckel.JPG[/attachment]

    Davon gibt es kein Foto aber ich habe den Deckel entfernt um zu schauen ob es wirklich eine Milbe ist und ja es war eine :mrgreen:
    Habe das Foto auch in die Gallerie hochgeladen.

    Grüße
    Michael

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  • Johannes
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    • 28. Februar 2016 um 14:26
    • #2

    Hallo Michael,

    da hast du ja wieder eine tolle Entdeckung festgehalten! Echt irre!!! :D

    Danke für´s Hochladen!

    LG Johannes

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  • Kai
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    • 28. Februar 2016 um 19:46
    • #3

    HAllo Michael,

    was es nicht alles gibt. Wahnsinn. :P Dies wäre doch eine gute Art der Varroabekämpfung. Von der Königin solltest Du nachziehen. :wink:

    Danke für das tolle Foto.
    LG
    Kai

  • Ole86
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    • 28. Februar 2016 um 19:57
    • #4
    Zitat von imkerforum-nordbiene

    Dies wäre doch eine gute Art der Varroabekämpfung.

    Hehe, nun ja, ich vermute dann allerdings doch eher, dass die Milbe nicht lebendig war, als diese mit verdeckelt wurde :wink:

    Beste Grüße, Ole!

  • Johannes
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    • 29. Februar 2016 um 17:52
    • #5
    Zitat von Ole86

    ... ich vermute dann allerdings doch eher, dass die Milbe nicht lebendig war, als diese mit verdeckelt wurde :wink: ...


    Ich vermute, dass sie noch lebte. :wink: Sie wird einer Baubiene über den Bauch gelaufen sein, als diese ein Wachsplättchen "gegriffen" hat. Versehentlich erwischte sie die Milbe und hat diese anstelle der Wachplatte eingebaut. :P

    LG Johannes

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  • darkbee
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    • 29. Februar 2016 um 18:28
    • #6
    Zitat von Johannes


    Ich vermute, dass sie noch lebte. :wink: Sie wird einer Baubiene über den Bauch gelaufen sein, als diese ein Wachsplättchen "gegriffen" hat. Versehentlich erwischte sie die Milbe und hat diese anstelle der Wachplatte eingebaut. :P

    jo da hat die Baubiene wohl gedacht super passt perfekt mach ma rein :lol::lol::mrgreen:


    Aus welchem Volk die Wabe kommt wusst ich nicht mehr. Habe sie zu Hause angeschaut und das Foto gemacht.

    Grüße
    Michael

  • elk030
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    • 29. Februar 2016 um 18:55
    • #7

    Gutes Photo!
    Die Zelldeckel haben eine warm anmutende fillzähnliche Oberflächenstruktur.
    Kennt jemand die genaue Zusammensetzung des Baumateriales, das die Bienen hier nutzen?
    Zur Millbe: Toter Abfall, der sich nicht rausschaffen läßt, wird überpinselt.
    Pfusch am Bau halt, Elk

  • Kai
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    • 29. Februar 2016 um 18:59
    • #8

    Hallo,

    ich vermute, dass der "Baumeister" primär gar keine Biene, sondern die fertige Drohnenmade war, die die tote (?) Milbe mit verwebt hat. Ein Wachsüberzug kam dann erst hinterher hinzu.

    Was meint Ihr? :lol:

    LG
    Kai

  • Johannes
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    • 29. Februar 2016 um 19:12
    • #9
    Zitat von imkerforum-nordbiene

    Hallo,

    ich vermute, dass der "Baumeister" primär gar keine Biene, sondern die fertige Drohnenmade war, die die tote (?) Milbe mit verwebt hat. Ein Wachsüberzug kam dann erst hinterher hinzu.

    Was meint Ihr? :lol:

    LG
    Kai

    Nein. Die Reihenfolge ist meines Wissens nach anders herum. Schau hier: http://www.bienenschade.de/Honigbienen/An…Eibisinsekt.htm

    Zitat

    3. Made

    Nach 3 Tagen schlüpft der Embryo als kleine Made aus dem Ei. Diese Made wird reichlich gefüttert, häutet sich 4-mal innerhalb von 6 Tagen, streckt sich und hat ca. um das 500-fache zugenommen (von 0,3 mg auf 155 mg). Der Mitteldarm hat sich jetzt mit dem Enddarm verbunden und die Made kotet auf den Zellenboden ab. Von den Pflegebienen wird nun die Zelle mit einem Wachsdeckel verschlossen, die Made kleidet das Innere der Zelle mit einem Kokon aus (Dauer 2 Tage mit dem Sekret der Spinndrüsen). Die Verwandlung der jetzt unbeweglichen Made beginnt (Metamorphose).

    Erst kommt der schützende Wachsdeckel und dann beginnt die Made allmählich mit der Verpuppung.

    LG Johannes

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    • 1. März 2016 um 16:56
    • #10

    Wenn nun die Made zum Ende ihrer Entwicklung eine Spinndrüse entwickelt, wie schauts dann bei der fertigen Biene aus.
    Ist es so, daß der Brutdeckel mit Hilfe der Spinndrüse gefertigt wird.
    Kann mir jemand aus meiner Unwissenheit heraushelfen?
    Elk

  • Johannes
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    • 1. März 2016 um 18:55
    • #11
    Zitat von elk030

    ...Ist es so, daß der Brutdeckel mit Hilfe der Spinndrüse gefertigt wird...


    Hallo Elk,

    von sowas habe ich noch nie gehört und halte es auch für eine falsche Überlegung.
    Leider kann ich jetzt nicht mit richtiger Fachliteratur und Zitaten helfen, aber eines hab ich: http://www.die-honigmacher.de/kurs5/showzoom_215_13301.html

    Zitat

    Die Arbeiterinnen verschließen die Brutzelle mit einem Wachsdeckel. Die Larve streckt sich in der Zelle und wird zur Streckmade. Sie hat Spinndrüsen in der Kopfregion. Sie spinnt einen Faden und webt damit um sich einen Kokon.

    Nur die Larve hat diese Spinndrüsen, um ihren Kokon zu spinnen.

    Im Übrigen besteht so ein Zelldeckel aber nicht nur aus "frischem" Wachs. Wir kennen ja alle auch dunkle Zelldeckel. Die Bienen verwenden dafür mitunter alles mögliche, was sie so greifen können und mitunter scheinbar auch mal eine Varroa. :wink:
    Die Brutzelldeckel sind im Vergleich zu Honigzelldeckeln poröser. Die Biene darunter muss ja Luft bekommen. Auch von der Beimischnung von Pollen und Propolis habe ich gelesen. Aber die Grundmasse ist definitiv Wachs!

    LG Johannes

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    • 2. März 2016 um 17:41
    • #12
    Zitat von Johannes

    Im Übrigen besteht so ein Zelldeckel aber nicht nur aus "frischem" Wachs. Wir kennen ja alle auch dunkle Zelldeckel. Die Bienen verwenden dafür mitunter alles mögliche, was sie so greifen können und mitunter scheinbar auch mal eine Varroa. :wink:

    Bienen verwenden nicht nur Wachs wieder sondern auch Propolis.
    Im Frühjahr habe ich einem Volk eine Zarge entnommen weil sie an manchen Stellen durch die Feuchtigkeit verschimmelt war. Beim Sachen zusammen räumen habe ich die Zarge beim Auto abgestellt, darauf wurde eine Bienen aufmerksam, die dann Propolis "abgenagt" und gehöselt hat.

    Grüße
    Michael


    [attachment=1]IMG_0440.JPG[/attachment]


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    • 2. März 2016 um 17:50
    • #13
    Zitat von darkbee

    ... Beim Sachen zusammen räumen habe ich die Zarge beim Auto abgestellt, darauf wurde eine Bienen aufmerksam, die dann Propolis "abgenagt" hat und gehöselt hat....


    Hallo Michael,

    ja, das habe ich auch schon gesehen. Besonders schön eignen sich für solche Beobachtungen die alten Hinterbehandlungsbeuten mit Fenster. :P Da sieht man sowas des öfteren, nachdem man am Volk gearbeitet hat und das Fenster wieder eingesetzt hat. Durch das Bewegen wurden Propolisverbindungen zerstört, die dann fein säuberlich abgetragen und gehöselt werden.

    Zu dem Verdeckeln der Zellen kommt neben Propolis, Pollen und frischen Wachs ja auch immer noch Altwachs. Das sieht man ja bei dunklen Brutwaben. Da sind die Deckel auch dunkel. Hier werden die Bienen wohl die Wülste an der Zelle ausziehen.

    Wenn man mal so darüber nachdenkt, ist das Verdeckeln wirklich keine Trivialität, sondern ein hoch spannender und komplexer Prozess. Auch dass die Deckel je nach Art (Honig- / Brutzelle) verschieden sein müssen. :shock:

    LG Johannes

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  • darkbee
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    • 2. März 2016 um 17:53
    • #14
    Zitat von Johannes

    ja, das habe ich auch schon gesehen. Besonders schön eignen sich für solche Beobachtungen die alten Hinterbehandlungsbeuten mit Fenster. :P Da sieht man sowas des öfteren, nachdem man am Volk gearbeitet hat und das Fenster wieder eingesetzt hat. Durch das Bewegen wurden Propolisverbindungen zerstört, die dann fein säuberlich abgetragen und gehöselt werden.

    Zu dem Verdeckeln der Zellen kommt neben Propolis, Pollen und frischen Wachs ja auch immer noch Altwachs. Das sieht man ja bei dunklen Brutwaben. Da sind die Deckel auch dunkel. Hier werden die Bienen wohl die Wülste an der Zelle ausziehen.

    In der Natur wird halt nichts verschwendet :)

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