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Aurelia-Stiftung Jane Goodall: "Welcome home"???

  • Rene
  • 13. Dezember 2016 um 19:38
  • Geschlossen
  • Rene
    Gast
    • 13. Dezember 2016 um 19:38
    • #1
    Zitat von Sommerbiene

    Immerhin haben die Leute von der Fischermühle .....
    LG Thomas

    dabei fällt mir ein, im letzten Mellifera e-V. - Newsletter stand u.a.

    Zitat

    Forschungsprojekt zur dunklen Biene
    Die von Thomas Radetzki gegründete Aurelia Stiftung hat die Primatenforscherin Dr. Jane Goodall zur ersten "Aurelia Bee Ambassador" gekürt. Frau Goodall genießt seit Jahrzehnten international großen Respekt für den Schutz von Schimpansen. Darüber hinaus setzt sie sich für den Artenschutz und den Kampf gegen Wilderei ein. Nun startet sie gemeinsam mit der Aurelia Stiftung das Projekt „Welcome home” für die ehemals in Deutschland heimische dunkle Biene. Weitere Infos zu dem Projekt erhalten Sie, wenn Sie den Newsletter der Aurelia Stiftung abonnieren.

    L.G. Rene

  • Kai
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    • 13. Dezember 2016 um 20:53
    • #2

    Hallo Rene,

    wo genau steht das? Ist das irgendwo online ersichtlich?

    LG
    kai

  • Stefan
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    • 14. Dezember 2016 um 01:24
    • #3

    https://www.aurelia-stiftung.de/de/ziele-und-p…ne-goodall.html

    PDF
    https://www.aurelia-stiftung.de/de/intern/down…+2016-12-02.pdf

    Ohne es zu bewerten - große Namen hinter einem Grobkonzept. Im PDF wird grob der Plan beschrieben ... Abgelegene Region, Dunkle Völker aufstellen und nicht behandeln, varroatolerante Völker finden und damit Bestand auf oder ausbauen ...
    Leider nur Konzept - bin gespannt was daraus wird. Die Namen bringen Geld oder können Gelder beschaffen und da kann sich schon was bewegen ...
    Schöne Grüße, Stefan

    Bei Interesse an Königinnen oder Völkern der Dunklen Biene bitte eMail an stefan@bienentraum.de - Linie über Belegstelle Salzburger Alpenland nachgezogen.

  • Kai
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    • 14. Dezember 2016 um 10:05
    • #4

    HAllo Stefan,

    ganz ganz herzlichen DAnk für die Links. Ich zitiere aus dem pdf-Dokument der sog. Aurelia-Stiftung:

    "Für das langfristig angelegte Projekt wird zurzeit nach einer abgelegenen und dünn besiedelten Region in Deutschland (ehemaliger Truppenübungsplatz, Naturschutzgebiet, od. ähnl.) für die Einrichtung eines Schutzgebietes gesucht. Nach Erreichen eines Schutzstatus gilt es - in Zusammen-arbeit mit unseren europäischen Partnern - reine Bestände der Dunklen Biene in verschiedenen Regionen Europas zu finden und diese im Schutzgebiet anzusiedeln. Die Völker sollen mit Abständen von mind. 500 Metern einzeln aufgestellt und sich selbst überlassen werden. Sie sollen in modernen Bienenwohnungen mit beweglichen Waben, allerdings im Naturwabenbau gehalten werden. Die Volksentwicklung wird wissenschaftlich dokumentiert. Es ist zu erwarten, dass ein großer Teil der Völker im zweiten oder dritten Jahr am Befall mit der Varroa Milbe zugrunde gehen wird. Die übrigen Völker werden sich über den Schwarmtrieb natürlich vermehren und seuchenhygienisch einwandfreie, im Rahmen des Projektes aufgestellte leere Bienen-wohnungen selbst besiedeln. Mit dem extensiven Verfahren wird an die Jahrzehnte lange Erfahrung von Prof. Thomas Seeley in Arnot Forest angeknüpft. Das Ziel ist die Neubildung einer Landrasse der Dunklen Biene, welche an die heutigen Bedingungen in Deutschland angepasst ist."

    Naja, das hört sich nicht sehr kompetent an. Eigentlich müsste doch bekannt sein, dass es auf diese Weise in Deutschland nichts wird; aufgrund der hohen Bienendichte mit Fremdrassen.

    Soll das Projekt nur dafür gut sein, Geld zu sammeln? Ich bin da sehr skeptisch. Nichts konkretes wird dort beschrieben.

    LG
    Kai

  • Kai
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    • 15. Dezember 2016 um 17:36
    • #5

    ... dies ist aber nur meine Meinung ....

    Was halten die anderen Leser von dem Projekt nach der Lektüre der beiden genannten Links?

    LG
    Kai

  • Johannes
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    • 15. Dezember 2016 um 20:23
    • #6

    Ich hab jetzt auch mal Zeit gefunden, mir das durchzulesen.

    Also grundsätzlich finde ich jedes ehrliche und transparente Engagement für die Dunkle sehr gut! Da dieses Projekt Fördermittel benötigt, wird man davon wohl öfter mal aktuelle News zu lesen bekommen als von den anderen beiden Organisationen. :wink: Transparenz (wie ich sie mir vorstelle) scheint also gegeben.

    Leider sehe ich auch Kai's Skepsis bezüglich der nicht wirklich optimalen Voraussetzungen für ein solches Projekt in Deutschland. Ein solches Schzugebiet stellt Anforderungen. Das ist mit Bienenfreiheit nicht getan. Leben müssen die Völker auch von irgendetwas.

    Was ich aber völlig verwerflich finde, ist dieser Trend mit Varroatolleranz. Wenn das so einfach wäre mit nicht behandeln und Anpassung, dann hätten andere das schon längst mit überzeugendem Erfolg geschafft. Die Dunkle ist dafür genau so wenig prädestiniert wie jede andere europäische Biene.

    Vom letzten Kritikpunkt abgesehen, ist das Projekt interessant und sicher gut überlegt.
    Wenn nur erst mal die dauerhafte Ansiedlung einer reinen Population glückt, ist das schon ein riesen Schritt in die richtige Richtung. Das Interesse für die Dunkle scheint momentan so groß wie noch nie. Deshalb möchte ich solchen Projekten keinesfalls eine schlechte Prognose geben, oder sie irgendwie abstempeln. Der Wille zählt und der Erfolg (oder eben Misserfolg) wird sich zeigen! ... Ob es mit dem Ziel einer Varroatolleranz gleich zu Beginn ein Erfolg wird, wage ich stark zu bezweifeln. :|

    LG Johannes

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  • Herbert
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    • 16. Dezember 2016 um 19:24
    • #7

    Hallo zusammen,
    wenn es um die Dunkle Biene als solches geht,ist das Projekt zum scheitern verurteilt,innerhalb kurzer
    Zeit werden sich die überlebenden Völker völlig verkreuzen.
    Ich weiss nicht, wo ein riesiges Bienenfreies gebiet in Deutschland sein sollte,trotzalledem ist es doch sehr
    interessant ob es tatsächlich denn Völker gibt,die mit der Varroa,ohne Behandlung überleben können.

    LG Herbert

  • Rene
    Gast
    • 21. Dezember 2016 um 09:21
    • #8

    Wenn man mal einen Schritt zurück macht...
    ist das aber auch wieder typisch. Die Menschen schleppen die Milbe ein, lassen sie entweichen und die Biene muss nun zusehen wie sie fertig wird.
    Mit Carnica macht man das Projekt nicht. Nanü. Warum nur ? :shock:
    Wenn ich mir das Zugrundegehen der Bienen (egal welcher Rasse) dort vorstelle, wird mir nicht besser.
    Klar freut es jeden der die Dunkle Biene mag, dass sie im Fokus steht. Aber so?
    Mir tun sie leid...
    L.G.

  • Johannes
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    • 5. Februar 2017 um 20:01
    • #9

    Damit wir uns nicht verzetteln, schleiße ich das Thema hier.
    Aktuell geht es dort weiter: https://imkerforum.nordbiene.de/viewtopic.php?f=2&t=3039

    LG Johannes

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