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Futterwaben mit Brut schmelzen?

  • Ole86
  • 29. Januar 2017 um 13:44
  • Ole86
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    • 29. Januar 2017 um 13:44
    • #1

    Hi zusammen,

    was macht ihr eigentlich mit Futterwaben die auch ein paar Brutreste enthalten? Diese mag ich aus hygienischen Gründen nicht in neue Völker geben, jedoch sind diese zum Schmelzen fast unverwendbar, da derart viel Honig in den Waben ist, dass ich das Wachs im Anschluss nicht mehr geklärt bekomme.

    Ich könnte die Wabe schmelzen und auf das Wachs verzichten, was viel arbeit macht und eine riesen Sauerei ist oder den Rahmen komplett entsorgen.

    Wie geht ihr mit solchen Waben um?

    Beste Grüße, Ole!

  • Johannes
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    • 29. Januar 2017 um 15:35
    • #2

    Hallo Ole,

    in meinem Dampfwachsschmelzer geht es jedenfalls. Aber Honig verbraucht viel Energie im Schmelzprozess. Das Einschmelzen lohnt sich dennoch, wenn es viele Waben betreffen sollte. Wie meinst du das, dass sich das Wachs am Ende nicht klären lässt? Solch ein Problem kenne ich eigentlich nicht.
    Da der Verlust an Wachs bei paar wenigen Waben durchaus zu verschmerzen ist, würde ich die Waben an deiner Stelle komplett entsorgen bzw. die Wabe ausschneiden und das Rähmchen behalten, wenn sich der Aufwand für dein Schmelzverfahren nicht lohnt.

    LG Johannes

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    Infos zur mir und meinen Bestellmöglichkeiten gibt es auf meiner Webseite: https://www.dunkle-bienen.com/

  • Ole86
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    • 29. Januar 2017 um 16:07
    • #3
    Zitat von Johannes

    Wie meinst du das, dass sich das Wachs am Ende nicht klären lässt?

    Hi Johannes,

    ich habe, wenn die Waben zu viel Honig enthalten, am Ende eine "Suppe" aus Honig Wachs und Wasser, bei der das Wachs sich fast garnicht an der Oberfläche bindet, so dass ich eigenlich fast immer die gesamte Portion auf dem Kompost entsorgt habe.

    Da überwiegt dann halt bei mir immer der Aufwand dem Nutzen. LG, Ole!

  • elk030
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    • 29. Januar 2017 um 16:17
    • #4

    Honig abschleudern und dann einschmelzen.
    Elk

  • Ole86
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    • 29. Januar 2017 um 19:15
    • #5
    Zitat von elk030

    Honig abschleudern und dann einschmelzen.
    Elk

    Hi Elk,

    machst du das auch mit Futterwaben vom Winter? Dann samt Brut oder wie? Nimmst du dafür eine alte Schleuder, weil mir das sonst irgendwie nicht ganz hygienisch erscheint.

    Besten Gruß, Ole!

  • robirot
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    • 29. Januar 2017 um 20:27
    • #6

    Mehr Wasser benutzen, dann löst sich da mehr drinnen oder hast du eine SoWa? Dann einfach stehen lassen, so dass das Wachs ehrmal aufschmilzt und wieder fest wird, Dann separiert sich das auch.

    Alternativ könntest du auch versuchen zu Entdeckeln und die Waben in Wasser einzulegen.

    Oder du nimmst einen Löffel/Maurerkelle und entfernst das Futter von der MW.

    Der Zucker in Wasser ergibt übrigens einen guten Dünger.

  • Ole86
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    • 29. Januar 2017 um 21:56
    • #7
    Zitat von robirot

    Mehr Wasser benutzen, dann löst sich da mehr drinnen oder hast du eine SoWa?

    Was ist eine SoWa?

    Aber mehr Wasser benutzen ist sicher eine gute Idee... Bin mir gerade nur nicht sicher, ob mir das alles dann zu aufwändig wird...

    Habe gerade 20-30 Waben abgeschmolzen, dass war wie immer voll der Akt. So langsam überlege ich mir doch den Dampfwachsschmelzer selber zu bauen oder einfach einmal in die Tasche zu greifen und einen zu kaufen. Bin eh ein Fan von Edelstahl...

    LG, Ole!

  • darkbee
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    • 29. Januar 2017 um 22:04
    • #8

    SoWa= Sonnenwachsschmelzer, vermute ich... :mrgreen::wink:

  • Ole86
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    • 29. Januar 2017 um 22:06
    • #9
    Zitat von darkbee

    SoWa= Sonnenwachsschmelzer, vermute ich... :mrgreen::wink:

    Ah stimmt, sorry, da hatte ich das bekannte Brett vor dem Kopf :D

    Aber nein, habe ich nicht, ich schmelze immer noch von Hand auf einer "Dualkochplatte" aus dem Baumarkt in einem Chafing-Dish.

    LG, Ole!

  • robirot
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    • 29. Januar 2017 um 22:56
    • #10

    Ok, der Chaffing dish könnte auch ein echtes Problem dabei sein.

    Warum keinen einfach Wecktopf, kostet ca 20€, Rähmchen rein, 5 später einmal anders rum rein und fertig oder besser gleich den 100 L Topf nehmen, da passen gleich mehrere auf einmal rein.
    mit dem Wecktopf habe ich diesen Winter ca. 300 Rähmchen ausgeschmolzen, war ein halber Tag Arbeit, will jetzt aber auf SoWa umsteigen, damit ich einfach alles nebenbei direkt einschmelzen kann.

  • elk030
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    • 30. Januar 2017 um 11:53
    • #11

    Moin
    Ich habe eine kleine Extraschleuder.
    Ich schleudere alle akzeptablen, aber aussortierten Futterwaben vor dem Einschmelzen ab.
    Diesen Honig nutze ich zum Füttern von Schwärmen.
    Zuletzt schleudere ich die bedenklichen Brutwaben ab.
    Diesen Honig entsorge ich.
    Ein Kollege hat sich billig einen Dampfwachsschmelzer aus einem 50kg Plastikhobbok plus Dampfmeister gebaut
    und ist sehr zufrieden damit.
    Elk

  • Stefan
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    • 30. Januar 2017 um 14:35
    • #12

    Hi Ole,

    ich schneide den Honig oder das Futter aus den Waben aus und lege diese Wabenteile in meinen Deckelwachsschmelzer

    http://www.graze.eu/Deckelwachs-Schmelzer

    Der Rest geht in den Dampfwachsschmelzer.

    Damit waren dann alle Waben aus den Völkerverlusten aufgearbeitet - aber hat schon einige Stunden, Tage gekostet ..

    Schöne Grüße, Stefan

    Bei Interesse an Königinnen oder Völkern der Dunklen Biene bitte eMail an stefan@bienentraum.de - Linie über Belegstelle Salzburger Alpenland nachgezogen.

  • Ole86
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    • 30. Januar 2017 um 21:17
    • #13

    Hi zusammen,

    danke für die Infos und Tips. Habe gestern und heute die erste Schubkarre klassisch abgeschmolzen, habe allerdings noch eine Weitere und das sind überwiegend die besagten Waben, die noch Winterfutter enthalten. Bin mir noch nicht sicher ob ich einen Dampfwachsschmelzer kaufe, einen selber baue oder ob ich einen Teil der Wabe immer ausschneide und den Rest wegwerfe.

    Auf jeden Fall noch einmal besten Dank an alle für die Infos!

    Beste Grüße, Ole!

  • robirot
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    • 31. Januar 2017 um 02:14
    • #14
    Zitat von Ole86

    Hi zusammen,

    danke für die Infos und Tips. Habe gestern und heute die erste Schubkarre klassisch abgeschmolzen, habe allerdings noch eine Weitere und das sind überwiegend die besagten Waben, die noch Winterfutter enthalten. Bin mir noch nicht sicher ob ich einen Dampfwachsschmelzer kaufe, einen selber baue oder ob ich einen Teil der Wabe immer ausschneide und den Rest wegwerfe.

    Auf jeden Fall noch einmal besten Dank an alle für die Infos!

    Beste Grüße, Ole!

    Wenn du einen Dampfwachsschmelzer selber Bauen willst, im Baumarkt bekommst du einen Dampferzeuger als Tapetenablösegerät für ca 20€. Dazu noch einen Hobbock und dest Wasser. Nehm lieber einen Kunststoffhobbock als Metall, er isoliert wenigstens ein kleines Bischen am besten sind die mit ca. 5mm Wandstärke.

    Wenn du einen Deckelwachschmelzer benutzen willst, geht auch alles in einen Einkocher, auf 40-45°C stellen und in zwei Segeberger Zargen. Alternativ hast du schon drüber nachgedacht, die Futterwaben im Herbst ausfressen zu lassen? Futterzarge ohne Winkel rauf, Aufstieg auf 10 cm mit Schaumstoff einengen (bei Abdamfütterer einfach ohne den Dom). Dann eine Zarge mit den Futterwaben und dann eine 2 mm Plexiplatte oder eine von diesen Abdeckfix Abdeckungen rauf. Die Futterwaben müssen Licht haben, sonst werden sie als Teil der Beute angesehen und nicht umgetragen.

  • Ole86
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    • 15. April 2017 um 19:35
    • #15

    Hi zusammen,

    durch einen Sportunfall bin ich nicht mehr zum Schmelzen gekommen und habe die Waben heute mit einem Hochdruckreiniger gesäubert. Das Wachs ist natürlich weg, aber ist im Notfall eine schnelle und einfache Lösung.

    Mit dem Projekt Dampfwachsschmelzer bin ich einfach nicht vorran gekommen und mir wurde die ganze Sache langsam zu unhygienisch.

    Beste Grüße, Ole!

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