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Erfahrungen mit der Primorski-Biene?

  • Rene
  • 24. Januar 2018 um 12:05
  • Manu86
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    • 8. November 2020 um 15:27
    • #21

    Es ist ja nicht bloß Koller, auch Jungels arbeitet sehr viel mit Primorski. Ich schätze sie als seriöse Züchter ein die ihr Handwerk verstehen. Bzgl unterdrückte Milbenreproduktion und Ausräumverhalten müssen die schon echt gut sein. Auch hier bei uns, bei Buckfast Bayern wird viel daran gearbeitet. Und es kostet alles sehr sehr viel Geld und Zeit. Es tut sich definitiv was. Die Fortschritte sind halt sehr klein. Von heut auf morgen ist da nix zu erwarten. Man ist noch intensiv am forschen wie sich gewisses Verhalten vererbt und und und... Bin gespannt was da noch kommt. :) Geduld und Optimismus!

    Gruß

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 8. November 2020 um 17:24
    • #22

    Ausnahmen bestätigen immer die Regel.

    Da.mein Opa.Bienen hatte, hatte ich auch keine Angst davor von Kindes Beinen an.

    Selber bin ich ja erst viel später dazu gekommen. So bin ich als 12 jähriger in Südtirol an ca 30 Völker vorbei gelaufen, ohne eine Stich zu bekommen.

    Der Bauer hatte seinen Spass und meine Mutter ist fast ins Koma gefallen. Das war vor vierzig Jahren.

    So haben viele Länder gute und schlechte Bienen.

    Da Deutschland nun ein Einwanderungsland ist, entsteht nun mal automatisch ein Austausch zwischen den Ländern. Wenn der eine oder andere Rassefanatiker wüsste, aus welchen alten Heimaten Bienenköniginnen den Weg nach Deutschland finden. Umgekehrt haben die Imker aus der alten Heimat natürlich auch Interesse an unsere Bienen.

    Was allerdings in Deutschland einmalig, ist die Verbissenheit im Umgang mit Bienenrassen!

    Meine Imkerkollegen aus den Niederlanden und Belgien sind da wesentlich entspannter. Aber vielleicht liegt das daran, dass ich da selbst keinerlei Wert darauf lege.

    Ich stelle mir viel lieber die Frage, welche Bienen mit den Klima am Niederrhein zurecht kommen und zum Raps auf volle Mannschaftsstärke sind.

    So bringt es wenig, Zuchtmaterial mit einem schwäbischen Kollegen zu teilen.

    Das haben wir versucht und es bringt nichts. Ich sage damit ausdrücklich nicht, dass er schlechte Bienen hat. Sie passen halt nicht in unsere Gegend.

    Jetzt zu dem Buckfast.Kollegen aus Bayern mit seinen Eindrohnenbesamten VSH Zucht. Seit Jahren schuldet der nun belastbare Resultate, von denen ich auch nicht erwarte in Zukunft zu hören.

    Leider ist das einer der Probanten, die zu meinem Entschluss geführt haben von der Buckfast Abschied zu nehmen.

    Bruder Adam würde sich Grab rumdrehen, wenn er wüsste, was man aus seiner Art zu imkern gemacht hat.

    Böse Zungen behaupten zudem, dass die Förderung für diesen Herrn nicht unerheblich sein soll.

    Was solls! Ist ja nicht mein Geld.

    Das schlimme ist, dass diese Spezies mit Rassen (Bienen) aus aller Welt experimentiert, aber diese als erstes lautstark Schreien, wenn nur einer nach Bienen aus Italien fragt.

    Ich frage mal nach der Primorski und gebe dann mal Bescheid. Das schöne ist, dass ich ja im Dreiländerdreieck wohne.

  • Manu86
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    • 8. November 2020 um 17:46
    • #23
    Zitat von Bienen Ede

    Jetzt zu dem Buckfast.Kollegen aus Bayern mit seinen Eindrohnenbesamten VSH Zucht. Seit Jahren schuldet der nun belastbare Resultate, von denen ich auch nicht erwarte in Zukunft zu hören.

    Leider ist das einer der Probanten, die zu meinem Entschluss geführt haben von der Buckfast Abschied zu nehmen.

    Bruder Adam würde sich Grab rumdrehen, wenn er wüsste, was man aus seiner Art zu imkern gemacht hat.

    Böse Zungen behaupten zudem, dass die Förderung für diesen Herrn nicht unerheblich sein soll.

    Was solls! Ist ja nicht mein Geld.

    Das schlimme ist, dass diese Spezies mit Rassen (Bienen) aus aller Welt experimentiert, aber diese als erstes lautstark Schreien, wenn nur einer nach Bienen aus Italien fragt.

    Alles anzeigen

    Ich glaube das Bruder Adam dazu gar nix sagen würde. Aber es wurde viel aus dem vorhandenem weiter entwickelt. Wenn du dich ernsthaft in die Thematik einliest und ohne Vorurteile an die Sache ran gehst wirst du feststellen das sich da schon was getan hast. Was in der Szene gemunkelt wird, wer von was Geld kriegt, evtl auch von Neider, dazu kann ich nix sagen. Weiß nur das sich viele Imker nix gönnen und ihr Weg sicher der Beste is. Da werden viele "Saaten gesät"... :thumbup:Und bitte nicht Fisch mit Fleisch vergleichen, massenweise Kunstschwärme ausm Süden oder paar Königinnen einführen zur Kombinationszucht sind zwei paar Schuhe. Aber ja, jeder muss für sich das Beste finden, die Biene muss zum Imker(Betriebsweise) und der Gegend passen.

    Gruß

  • beni
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    • 8. November 2020 um 19:33
    • #24
    Zitat von Bienen Ede

    Jetzt zu dem Buckfast.Kollegen aus Bayern mit seinen Eindrohnenbesamten VSH Zucht. Seit Jahren schuldet der nun belastbare Resultate, von denen ich auch nicht erwarte in Zukunft zu hören.

    Leider ist das einer der Probanten, die zu meinem Entschluss geführt haben von der Buckfast Abschied zu nehmen.

    Bruder Adam würde sich Grab rumdrehen, wenn er wüsste, was man aus seiner Art zu imkern gemacht hat.

    Böse Zungen behaupten zudem, dass die Förderung für diesen Herrn nicht unerheblich sein soll.

    Von wem bekommt er denn Förderungen? Hast Du Belege dafür? Oder gehörst Du auchzu den bösen Zungen die behaupten...

  • Gast-2022-01-25
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    • 8. November 2020 um 20:00
    • #25

    https://www.buckfast-bayern.de/neu/buckfastbi…rtraeglichkeit/

    Man lese genau.


    https://llh.hessen.de/bildung/bienen…ion-bei-bienen/

    schmeist mal selbst die Suchmaschine an. Ich möchte da nicht auf andere Foren verweisen.

  • Manu86
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    • 8. November 2020 um 20:11
    • #26

    Den ersten Link(Text) kenne ich natürlich.

    Erkenne da nix kritikwürdiges oder verwerfliches... 🤷‍♂️. Über die Personen an sich, die dort an dem Projekt beteiligt sind, kann ich nicht urteilen da ich sie nicht gut genug kenne. Urteilen kann man nur am Produkt. Deshalb werde ich mich hüten, gewissen Menschen nach zu sagen sie handeln aus Profitgier. Jedenfalls die, die einen Ruf zu verlieren haben. Da rede ich nicht von 0815 ebay Kleinanzeige Verkäufern.

    Gruß

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 12. November 2020 um 21:55
    • #27

    Momentan kann man das mit Primorski eher als erledigt betrachten, da das politische Verhältnis etwas angespannt ist. Zudem verlässt der Kollege bis zum Jahresende die Firma. Schade.

    Meine Frage hat zudem eher für Kopfschütteln gesorgt.

    :lol:

  • Gast-2023-12-18
    Gast
    • 13. November 2020 um 18:26
    • #28
    Zitat von Bienen Ede

    Momentan kann man das mit Primorski eher als erledigt betrachten, da das politische Verhältnis etwas angespannt ist. Zudem verlässt der Kollege bis zum Jahresende die Firma. Schade.

    Meine Frage hat zudem eher für Kopfschütteln gesorgt.

    :lol:

    uns würde es sehr helfen, wenn du nicht in Rätseln sprichst...

  • Rene
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    • 15. November 2020 um 10:28
    • #29

    moin,

    auch ohne jetzt alles durchzuackern habe ich das mit der Primorski Biene so verstanden, dass man eine Biene in einer bestimmten Gegend gefunden hat, die allgemein gesagt mit der Milbe eben halbwegs klar kommt.

    In eine andere Gegend gebracht sieht es mit genau dieser Biene wieder ganz anders aus wie sich zeigte. Bei Herrn Koller las ich, dass man auch beim Erwerb von Königinnen mit guten Werten (die ganze Milbenproblematik betreffend) unbedingt schauen soll wie sich das dann mit den Bienen die von ihr abstammen verhält.

    In meinen Augen ist das absolut seriös. Solche Hinweise findet man nicht bei jedem Züchter.

    beste Grüße

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 15. November 2020 um 11:03
    • #30

    Damit ist Herr Koller dreimal seriouser als teilweise seine Mitstreiter.

    Allersings hat man bei Buckfast die Möglichkeit sich die Anstimmungen anzusehen.

    Hier ist leider nicht verzeichnet, von welchen Züchtern die Königinen wirklich sind.

    Es besagt leider im Punkt VSH gar nichts.

    Sinnvoll wäre eine wissenschaftliche Herangehensweise.

    So würde ich mal gerne sehen, wie die Erfolge zu einer Vergleichsgruppe sind. Nur so kann man der Wert der Zucht überhaupt ermitteln.

    Beispielsweise würden dann die Fallzahlen der Varroen von Bienen Ede mit denen der VSH Zucht verglichen. Vorher weden natürlich die Betriebsweisen abgestimmt, um möglichst viele ceteris paribus Bedingungen herzustellen.

    Sinnvoll wäre es sogar dann Völker an Standorten zu mischen. Hälfte Landrasse, Hälfte VSH.

    Die Auszählung erfolgt dann von Bienen Ede und der anderen Person.


    Ein signifikante Abweichung sollte dann bei über 10% liegen. Ab 20% würde ich dann von einem echten Vorteil sprechen.

    Mir fehlen einfach diese Daten. Reden, unbestätigstes Schreiben etc glaube ich persönlich nicht mehr ohne Fakten. Das wiederspricht auch meinem Berufsbild.

  • Manu86
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    • 15. November 2020 um 12:04
    • #31
    Zitat von Bienen Ede

    Sinnvoll wäre eine wissenschaftliche Herangehensweise.

    So würde ich mal gerne sehen, wie die Erfolge zu einer Vergleichsgruppe sind. Nur so kann man der Wert der Zucht überhaupt ermitteln.

    Beispielsweise würden dann die Fallzahlen der Varroen von Bienen Ede mit denen der VSH Zucht verglichen. Vorher weden natürlich die Betriebsweisen abgestimmt, um möglichst viele ceteris paribus Bedingungen herzustellen.

    Sinnvoll wäre es sogar dann Völker an Standorten zu mischen. Hälfte Landrasse, Hälfte VSH.

    Die Auszählung erfolgt dann von Bienen Ede und der anderen Person.

    Wird das nicht alles gemacht? Es wird ja in den Zuchtgruppen immer munter getauscht, "geöffnet und gezählt"...

    Bei der Agt-Carnica Gruppe ist es sogar Voraussetzung, also der Tausch von potentiellen Zuchtmüttern. Obwohl ich persönlich denke, bei VSH, generell wenns ums Überleben geht, ist ein breit aufgestellter Genpool überlegen. Sprich, Kombinationszucht etc. Man ist flexibler.

    Gruß

  • Gast-2023-12-18
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    • 26. November 2020 um 20:43
    • #32

    interessant wären Erfahrungsberichte, welche Anpaarungen sich mit der Primorski bewährt haben, abgesehen von der Elgon

  • Gast-2023-12-18
    Gast
    • 8. Februar 2021 um 00:03
    • #33

    https://www.russianbee.com/primorsky.htm

  • Kai
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    • 8. Februar 2021 um 00:28
    • #34
    Zitat von Manu86

    ....Obwohl ich persönlich denke, bei VSH, generell wenns ums Überleben geht, ist ein breit aufgestellter Genpool überlegen. Sprich, Kombinationszucht etc. Man ist flexibler....

    Zuchtfortschritt wird aber durch Linien-Inzucht erzielt. Das ist in der gesamten Tierzucht so.

    LG

    Kai

  • Manu86
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    • 8. Februar 2021 um 10:13
    • #35
    Zitat von Kai

    Zuchtfortschritt wird aber durch Linien-Inzucht erzielt. Das ist in der gesamten Tierzucht so.

    LG

    Kai

    Jo, auch so bei der Buckfast praktiziert, um Linien und dadurch Eigenschaften zu festigen, zu stabilisieren. Nach einer neuen Kombination(Zucht) braucht es ja evtl. auch wieder einige Generationen. Dadurch ergeben sich sehr viele Möglichkeiten.

    Gruß

  • Gast-2023-12-18
    Gast
    • 8. Februar 2021 um 17:27
    • #36
    Zitat von Kai

    Zuchtfortschritt wird aber durch Linien-Inzucht erzielt. Das ist in der gesamten Tierzucht so.

    LG

    Kai

    nur zum stabilisieren gewünschter Eigenschaften, dann muss ausgekreuzt werden, da es sonst auf die Vitalität geht

  • Dan_Stone
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    • 15. Februar 2021 um 14:29
    • #37

    Hallo zusammen,

    ergänzend zum Thema vielleicht folgendes Video:

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    • 15. Februar 2021 um 14:33
    • #38
    Zitat von Dan_Stone

    Hallo zusammen,

    ergänzend zum Thema vielleicht folgendes Video:

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    Daniel

    Jo, obwohl der Youtuber noch nie selber eine Primorski gesehen hat. ;)

    LG

    Kai

  • Dan_Stone
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    • 15. Februar 2021 um 14:35
    • #39
    Zitat von Kai

    Jo, obwohl der Youtuber noch nie selber eine Primorski gesehen hat. ;)

    LG

    Kai

    Das habe ich auch noch nie. :D

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  • Gast-2023-12-18
    Gast
    • 14. März 2021 um 14:07
    • #40

    Was ich zb jetzt gesehen habe, ist die Kombination aus Primorski und Graaf Reinet wohl nicht optimal, sie hat offenbar eine recht langsamer Entwicklung. Dabei soll die Kombination aus Anatolica und Primorski sehr gut sein.

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