Hallo Andreas,
geht es dabei um die mitochondriale DNA?
Gruß
Manne
Hallo Andreas,
geht es dabei um die mitochondriale DNA?
Gruß
Manne
Hallo Andreas,
die mitochondriale DNA, vererbt ausschließlich die Mutter.
So, hoffe ich, könnte man nachgemachte und tatsächliche Dunkle hinsichtlich der Herkunft voneinander unterscheiden. Der Rest sollte dann z.T. Ansichtssache sein.
Gruß
Mannne
Hallo,
mich würde sehr interessieren, wie diese DNA - Analyse eigentlich durchgeführt wird.
Hat jemand darüber Informationen!?
Lg, Tommy
Ja, der Test wird wie folgt durchgeführt: es werden Drohnenmaden der zu untersuchenden Königinnen ins Labor gesandt. Diese werden genetisch untersucht. Da Drohnen ja keinen Vater haben, spiegeln sie das Erbgut ihrer Mutter wieder. Im Ergebnis wird festgehalten, wie stark eine mögliche "Verunreinigung" bzw. wie hoch der Reinheitsgrad ist.
Diese Möglichkeit steht nicht nur Schweizer Kollegen zur Verfügung, sondern auch Imkern und Züchtern aus anderen Ländern. Pro untersuchter Probe ist mit Kosten von ca. 80 € zu rechnen.
Ich finde, alle europäischen Herkünfte sollten auf diese Weise untersucht werden.
LG
Kai
Zitat von imkerforum-nordbieneDiese werden genetisch untersucht.
Lieber Kai!
Genau diese genetische Untersuchung interessiert mich.
Wo gibt es Informationen darüber?!
Lg, Tommy
Hallo Tommy,
mehr Infos gibt's beim Betreiber der Homepage http://www.mellifera.ch/DNA.php. Auch auf http://www.nordbiene.de werde ich in Kürze detailliertere Informationen veröffentlichen; auch in anderen Sprachen, damit dieser Service europaweit genutzt werden kann. Ziel sollte es meines Erachtens sein, dass alle Herkünfte zertifiziert werden, um voran zu kommen. Mit einer derat verfeinerten Untersuchungsmethde ist es nämlich möglich, auch aus einem überwiegend vermischten Bestand wieder die reine Mellifera herauszuselektieren.
Liebe Grüße
Kai
@manne: was ist eine "nachgemachte" Dunkle?
Zitat von Luxnigra@manne: was ist eine "nachgemachte" Dunkle?
So, wie es da steht, es fehlt der dunkle "Rohbau" (ununterbrochene mütterliche Linie aus der Dunklen -die mitochondriale DNA muss "dunkel" sein-). Der Rest, die Genetik, kann noch so dunkel sein; es bleibt für mich (kein Genetiker) ein Kreuzungsprodukt, dessen Eigenschaften im Zweifel sogar ausserordentlich gut und auch erbfest sein können.
Was ist dein Ziel?
Ich glaube es werden hier zwei verschiedene Dinge diskutiert. Manne betont richtigerweise die mitochondriale-DNA, die nur von der Mutter vererbt wird. Kai spricht von männlichen Larven-Proben um die Verunreinigung des Ergutes der Mutter festzustellen. Eine Mischerbigkeit des Erbgutes kann so fesgestellt werden, stimme ich zu wenn man reines Vergleichsmaterial hat, die Herkunft der Mutter kann aber so nicht nachgewiesen werden. Es ist nicht das was Manne meint mit der mt-DNA. Diese mt-DNA wird nicht neu gebildet (kombiniert wie das Zentrum Erbgut) sonder durch Teilung von der Mutter auf alle Nachkommen weitergegeben. Es spielt also keine Rolle ob ich Drohnen-Larven oder Bastarde zur Probe nehme, die mt-DNA ist immer die der mütterlichen Linie, auch nach 100 und mehr Genetationen; in der Populationsgenetik spricht man bekanntlich auch von der -Mitochondrialen Eva-.
Zur Wahl der Drohnen-Larven möchte ich noch bemerken, dass es ein ziemlich unsicherres Vorgehen ist, da auch Arbeiterinnen Eier legen und die können dann mischerbig sein; wann und wieviel, wer weiß das?
Grüße, Horst
Horst, besten Dank, dass du auf die Unterschiede hingewiesen hast!
Jetzt sollte es klar werden, dass es darauf ankommt "Bäume zu kultivieren und keine Weihnachtsbäume".
Oder, kann man einen BMW zum astreinen Porsche werkeln, bzw. den zweiten Schritt vorm ersten tun?
Wer weiß es, was sich hinter all den Superzuchten verbirgt?
Im Dunkeln ist gut munkeln!
Manne
Danke für die Hinweise!
Da ich auch selber auf diesem Gebiet kein Fachmann bin, will ich das Institut bitten, zu den obigen Fragen fachlich Stellung zu nehmen.
Herzliche Grüße
Kai
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