Der Austausch von Zuchtstoff wird für die Verbreitung der Dunklen mehr an Bedeutung gewinnen; ist es doch eine Alternative zum Verschicken von Königinnen.
Falls jemand sich dazu äußern möchte, folgende Fragen beschäftigen mich.
Wie gewinne ich optimal Zuchtstoff?
Wie verpacke ich Eiwaben, daß sie keinen Schaden nehmen? Muß die Wabe aufrecht transportiert werden? Wie verhindere ich eine Verkühlung?
Verschicke ich Drohnen auch als Eiwabe?
und das wichtigste: Wie lange kann eine Eiwabe außerhalb des Volkes bestehen ohne Schaden zu nehmen?
Ich habe gehört, das sind maximal 6 Stunden. Ist das der Fall, lassen sie sich nicht verschicken.
LG Elk
Umgang mit Eiwabe/Zuchtstoff
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Zitat von elk030
Der Austausch von Zuchtstoff wird für die Verbreitung der Dunklen mehr an Bedeutung gewinnen; ist es doch eine Alternative zum Verschicken von Königinnen.
MMN ist das Versenden von Kö die einfachere Methode, und vor allen gewinnst Du Zeit damit, denn es kann sofort losgehen mit der neuen GenerationUnd dann muss man sich einfach bewusst sein dass, die Drohnen der Region, der Spiegel der Königinnen der Region sind (genetisch) und wenn eine neue Kö da ist, kommen auch ihre Drohnen ins Spiel, und die tragen ja 100% Gene der Kö, ist praktisch ein Klon
Wenn ich das so schreiben darf, man ist sich dass nicht immer so bewusst
Eine Eiwabe kommt eher für kürzere Distanzen in Frage, wenn es in der Region schon dunkle hat, ist das natürlich die beste Alternative
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Zitat von jaimee
Ich habe das Versenden bereits praktiziert und der Empfänger hat mit der versendeten Eierwabe erfolgreich Königinnen gezogen.
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Kuhnke
Über welche Distanzen, und wie lange war der Zuchtstoff unterwegs??? -
Hallo
ich hoffe das ist OK aber der Bernd Klotz schreibt auf seiner Homepage sehr detaillierte Erfahrungsberichte zum Versand von Eiwaben.
Grüße
Simon
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Genau und zwar hier:
http://www.kvarnhult.de/index.php?id=9&type=1LG
Kai -
Meine Ideen und Zusammengetragenes
Zur Gewinnung: (Ich schneide ungern Brutwaben)
-Ein Ganzrahmen mit 8 herausnehmbaren Fenstern, wie ich ihn für Wabenhonig nutze
-Die Waben aus den Begattungskästen
-Nicot System oder doch schneiden
Was? Na, nur jüngste Maden, Eier überleben den Transport nicht.
Wie? Express! in Pausenbrot-box (Empfänger ist vorbereitet)
Weiterhin könnte man dem Zuchtstoff eine entsprechende Menge an Ammenbienen beigeben, Allerdings müsste die Box angepasst werden und die Ammen
müssen sterben wegen Seuchengefahr. Der Vorteil ist, daß die kostbare Ware gepflegt wird.
Nun mal angenommen jemand braucht Drohnen, kann ich ihm die die Drohnenbrut in Madenform schicken? Pflegen können auch die Bienen des Empfängers.
Ich sehe im Austausch von Zuchtstoff eine Menge Potential. LG Elk -
Zitat von elk030
Weiterhin könnte man dem Zuchtstoff eine entsprechende Menge an Ammenbienen beigeben, Allerdings müsste die Box angepasst werden und die Ammen - Der Vorteil ist, daß die kostbare Ware gepflegt wird.
Das ist kein Vorteil sondern ein Nachteil. Die jüngsten Maden können gut mit kühlen Temperaturen umgehen, sie wachsen dann einfach nicht mehr. Schützen muss man sie bloss vor dem Austrocknen und vor Sonnenlicht. Zuchtstoff im Anbrüter zu transportieren ist unnötig.
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Zitat von imkerforum-nordbiene
Genau und zwar hier:
http://www.kvarnhult.de/index.php?id=9&type=1LG
Kai
DANKE für den interessanten Link -
Gern geschehen.
Bernd ist ein sehr engagierter und sehr erfahrener Mellifera-Imker!
LG
KAi -
Zitat von Jaques
Bernd bittet von Bestellungen für 2012 abzusehen. Er hat seine Gründe.
Die kann ich nachvollziehen.
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Lieber Kai
bitte nicht so in Rätsel schreiben was den für Gründe??
Habe bei ihm doch schon die Bestellung Anfang 2011 abgegeben.Klär uns doch bitte auf.
Grüße
Simon
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Zitat von Dumoint
Lieber Kai
bitte nicht so in Rätsel schreiben was den für Gründe??
Habe bei ihm doch schon die Bestellung Anfang 2011 abgegeben.Klär uns doch bitte auf.
Grüße
Simon
Ja bitte nicht in Rätsel schreiben -
Hallo an Alle,
ich glaube jeder kann auf der Web Seite von Bernd Klotz folgendes lesen;
"AUS PERSÖNLICHEN GRÜNDEN.."
Das soll man respektieren und nicht weiter Bohren.
LG Michal -
Hm, auf seiner Seite http://www.kvarnhult.de/index.php?id=9&type=1 bietet er aber derzeit Königinnen an. Wo steht denn "aus persönlichen Gründen"? Habe ich nicht gefunden.
Ich kann Gründe nachvollziehen, Königinnen nicht zu verkaufen, und zwar deshalb:
1. Königinnenverkauf ist ein undankbares Geschäft. Bei Misslingen wird der Verkäufer verantwortlich gemacht
2. Die Menge der Bestellungen ist viel zu groß.
3. Es werden oft Königinnen von Imkern bestellt, die kaum Erfahrungen mit Bienen haben.
LG
Kai -
Gleich auf der start seite;
NEUIGKEITEN
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Hallo!
Eiwaben sind eine gute Alternative, wenn man unbegattete Königinnen haben möchte.Auch der
Verlust beim Zusetzen würde entfallen Ich habe im letzten Jahr von Reinhard Kuhnke und in diesem
Jahr von Bernd Klotz eine Eiwabe gekauft.Ich erwähne das deswegen, weil beide Jahre extreme
Wetterbedingungen herrschten. ( Heiß und Kühl ) Der Postweg von beiden zu mir betrug etwa
eineinhalb Tag.Ein Postweg von zweieinhalb Tagen würde ich als machbar halten.Beide Eiwaben
haben den Transport gut überstanden.Beide Eiwaben lagen in Plastikbehältern ( Fleischsalat behälter)
mit feuchtem Tempo. Auf keinen Fall Begleitbienen mitgeben. Sie würden nur den Futtersaft
verbrauchen.Bei Ankunft die Wabe in eine Leerwabe mit Draht befestigen.Wabe in ein weiselloses Volk
bringen. Aber nicht ins Brutnest. Magazin seitlich und Beute hinten. wegen der unterschiedlichen
Temperatur der Maden. Auch nicht umlarven.Nach drei Tagen Nachschau, um zu sehen wieviel Zellen
angesetzt wurden. Entsprechend andere Völker entweiseln. Wenn die entweiselten Völker keine
offene Brut mehr haben, die Zellen schneiden und in die Völker zusetzen. Einfach mit einem Streichholz.
Da gab es bei mir noch keine Verluste.Nur beim Begattungsflug, aber da müssen ja alle durch. Für
den Züchter der die Eiwabe liefert natürlich eine entsprechende Bezahlung. Hier nochmal ein großes
Lob an Bernd und Reinhard.
Tinafalke
[attachment=0]Wabe5.jpg[/attachment]
[attachment=1]Wabe.jpg[/attachment] -
Hallo Fooke,
erst jetzt vielen mir auf der Seite https://imkerforum.nordbiene.de/alle-beitrags-fotos.php diese zwei schönen Fotos von Dir auf. Danke schön, auch wenn der Beitrag schon älter ist.
Mit dem Versand von Eiwaben habe ich keinerlei Erfahrung. Wie könnte man vorgehen, um dieses Eiwabenstückchen später zum Umlarven zu verwenden? Schlüpfen die Maden mit Zeitverzögerung?
LG
Kai -
Hallo Kai,
ich habe das vor einigen Jahren schon mal versuchshalber gemacht.
Es ist eine einfache Methode um an Nachschaffungszellen zu kommen. Vom Umlarven verstand ich damals noch nichts.Du musst folgendes bedenken:
Die Maden, die schon im Spendervolk geschlüpft sind, wurden auch schon mit Futter versorgt. Sie überstehen den Versand meist, sind dann aber eigentlich zu alt. Die Maden, die beim Versand schlüpfen verhungern größtenteils. Lediglich ganz junge Stifte sind wirklich geeignet. Sie schlüpfen dann erst mit etwas Verzögerung im Zielvolk und werden dann auch gleich umsorgt. Sicher könnte man dann auch noch umlarven. Aber das kann ich nicht bezeugen.LG Johannes
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Hallo Kai !
Jetzt haste mich erwischt,
Beim Eintreffen der Wabe habe ich leider kein Foto vom Madenzustand gemacht, um zu sehen, welche
bevorzugt werden. Das Ausräumen der Eiwabe von 1 Tag oder 3 Tage Transport ist schon gut sichtbar.
Dazu kommt dann auch noch die fehlende Brutnestwärme. Daher ist es nur spekulativ, welche Made oder
Eier bevorzugt werden. Man kann umlarve, aber ich würde Zellstreifen schneiden. Das brutlose Pflegevolk bekommt die Zuchtlatte
in den kühleren Bereich zugesetzt.
Schöne Königinnen habe ich von den Eiwaben gezogen, die mir viele dunkle Drohnen lieferten
Gruß Fooke -
Hallo Ihr beiden,
danke für die Infos. Ich habe mit dem Versand null Erfahrung, aber dennoch ist es sehr interessant. Ja ich denke auch, nach dem Versand sollte man den schlüpfenden Larven nicht auch noch das Umlarven zumuten.
LG
Kai
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