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Varroabelastung

  • Kai
  • 28. September 2012 um 23:36
  • elk030
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    • 4. Oktober 2012 um 21:12
    • #21

    Das wird teuer
    Zudem werde ich jede Menge Leerzargen brauchen.
    Ich warte mal Kai s Ergebnisse seiner Thymol-Behandlung ab.
    Mal sehen
    Ich habe heute eine Königin einlaufen lassen.
    Morgen folgt die Letzte.
    Toi toi toi, Elk

  • Luxnigra
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    • 5. Oktober 2012 um 12:09
    • #22

    Die Ursache weniger Milben ist vielleicht nicht im Farn zu suchen, aber die Ursache Vieler Milben wahrscheinlich im Raps, resp. seiner Beize. Die schwächt die Bienen, und geschwächte Völker haben eben mehr Milben.

    Ich habe Völker ausserhalb von Raps und Mais stehen. Die haben sich dieses Jahr erholt, alle anderen sind eher geschwächt.

  • Bienenfreund
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    • 5. Oktober 2012 um 17:09
    • #23

    Wie ich lese, habt Ihr euch mächtig ins Zeug gelegt. Das ist gut so. Ich habe in diesem Jahr bei meinen zwei Völkern keine Drohnenwaben ausgeschnitten, weil keine da waren. Durch das kalte und nasse Frühjahr kamen meine Völker nicht in Gange. Erst Ende Juni kam Schwung rein und im Juli/August kamen sie erst voll in Fahrt, leider aber keine Tracht mehr. Das kleinere Volk habe ich im Juni und noch einmal im Juli mit 60 % AS behandelt, das starke Volk brauchte keine Behandlung, obwohl die Völker nur 1m auseinander stehen.
    Die Varroakontrolle im Oktober ergab beim kleineren Volk 0 Milben (3Tage Windel) und beim den großen Volk 1 Milbe.

    Lieber Kai, versuche noch einmal das eine Volk zu retten, indem Du jetzt mit 85% AS im Nassenheider Verdunster behandelst. Ich hatte im letzten Jahr gute Erfahrungen damit gemacht. Die Königin ist durch die Langzeitwirkung nicht gefährdet.
    Gruß Bienenfreund

  • elk030
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    • 5. Oktober 2012 um 19:31
    • #24

    Die letzten Tage haben meine Bienen nochmal gesammelt wie die Berserker.
    Jetzt ist Regenzeit und das ist gut so, weil es sonst keine Speisepize gibt.
    Hier und da wird noch etwas nachgefüttert, aber mit Behandeln ist jetzt Schluß.
    Heute war die Beerdigung meiner Imkerpatin, sodaß ich gefühlsmäßig in tieferen Gewässern weile.
    LG Elk

  • Luxnigra
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    • 6. Oktober 2012 um 15:10
    • #25

    R.I.P.

    Wir trauern mit.

  • elk030
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    • 8. Oktober 2012 um 10:10
    • #26

    "Requiescat in pace"

    Vorbildlich winterte sie noch ihre Bienen ein, um dann einfach zu gehen.

    Schon seltsam. Da taucht ein Mensch in die Leere ab,
    ist über kein geläufiges Medium mehr zu erreichen
    Und ist irgendwie doch noch da und doch weg.

    Und selbst wird es einem nicht anders ergehen...

    Hmmm, Elk

  • Debora
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    • 9. Oktober 2012 um 12:58
    • #27
    Zitat von elk030

    "Requiescat in pace"

    Vorbildlich winterte sie noch ihre Bienen ein, um dann einfach zu gehen.

    Schon seltsam. Da taucht ein Mensch in die Leere ab,
    ist über kein geläufiges Medium mehr zu erreichen
    Und ist irgendwie doch noch da und doch weg.

    Und selbst wird es einem nicht anders ergehen...

    Hmmm, Elk


    Lieber Elk,

    das ganze Leben ist nur eine verschollene Erinnerung in der Zeit. Die Erinnerung ist noch das einzig wahrgenommene Medium. Es gibt aber im unseren Umfeld ein Wesen, dass die Zeit formen und das Leben einen kann. Betrachte das Flugloch und fühle das Frieden in die Zeitlosigkeit, in der sich alle Erinnerungen vereinen.

    Fülle des Friedens
    Debora HaKohn

    liebe Grüße
    Debora

  • Gast4
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    • 9. Oktober 2012 um 22:38
    • #28
    Zitat von Luxnigra

    Die Ursache weniger Milben ist vielleicht nicht im Farn zu suchen, aber die Ursache Vieler Milben wahrscheinlich im Raps, resp. seiner Beize. Die schwächt die Bienen, und geschwächte Völker haben eben mehr Milben.

    Ich habe Völker ausserhalb von Raps und Mais stehen. Die haben sich dieses Jahr erholt, alle anderen sind eher geschwächt.

    Hallo Elk

    Möchte mal wieder zu den Milben kommen.
    Klar die Anschaffung von den kommerziellen Verdunster ist teuer.
    Es geht auch anders.
    Bei Beuten mit offenem Boden kannst du den Gitterboden oben einschieben und die Windel unten. Dann das getränkte Schwammtuch auf die Windel legen. Einschieben und gut ist. Es ist wichtig dass die Bienen nicht mit AS direkt in Berührung kommen. Das ist der Fall wenn man das Schwammtuch direkt auf die Rähmchen legt.
    Andere Möglichkeit ist auf die Rähmchen ein Gitter legen. Auf das Gitter einen Karton, etwas größer als das Schwammtuch, dann das Tuch mit AS auf den Karton legen. Einwirkdauer wie gewohnt.
    Zargen solltest du ja welche haben von den Honigräumen.
    Da kannst du auch mit Marmeladengläser, Papiertuch und Blumentopf Untersetzer arbeiten.
    Papiertuch auf den Untersetzer legen, sollte nicht über den Rand hängen.
    Abschneiden oder falten. Dann das Glas mit AS füllen. 85% nach der Honigernte, 100 ml. Untersetzer mit Papiertuch auf das Glas drücken und um stülpen, dann auf die Rähmchen aufsetzen. Ist die AS verdunstet kommt alles raus. 2. Behandlung mit 200 ml As 85%.
    Bei Ableger und schwachen Völker die Menge der AS reduzieren, musst du selbst raus finden.
    Meine Erfahrung hat gezeigt das die Berührung von Biene und AS mehr Probleme bringt als anders.
    Bei den Verdunster und dem Untersetzer "laufen" die AS Dämpfe über den Rand und das hindert die Biene daran über den Rand schauen zu wollen.
    Vielleicht hilft das dir weiter.

  • elk030
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    • 11. Oktober 2012 um 12:05
    • #29

    Hallo Hans
    Ich danke dir für deine Hinweise.
    Ein Dadantvolk ist tatsächlich etwas überfüttert.
    Hier habe ich jetzt eine Leerwabe gegen eine Futterwabe mittig eingehangen.
    Ansonsten öffne ich dieses Jahr kein Volk mehr.
    LG Elk

  • Gast4
    Gast
    • 11. Oktober 2012 um 13:19
    • #30

    Hallo Elk,
    nur noch die Oxalssäure und dann ist Ruhe,
    Bis dahin bleiben bei mir auch alle zu.
    Danach erst wieder im nächsten Jahr wenn die Arbeit ruft.

  • Heiko
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    • 12. Oktober 2012 um 10:26
    • #31
    Zitat von elk030

    Hier habe ich jetzt eine Leerwabe gegen eine Futterwabe mittig eingehangen.
    LG Elk

    :shock:

    Hallo Elk,

    wenn du mittig eine leere Wabe reinhängst, kann es meines Erachtens ein Problem bei der Überwinterung geben. Die wirkt wie ein Barriere beim Wandern über die Futtervorräte. Oder hab ich was falsch gelesen?

    LG Heiko

  • Gast4
    Gast
    • 13. Oktober 2012 um 23:11
    • #32

    Heiko hat gut aufgepasst.
    Stimmt, das kann Probleme geben wenn die Bienen es nicht mehr schaffen das Rähmchen auszubauen und Futter einlagern können.
    Kann dazu führen das ein Volk verhungert.

  • lutz
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    • 14. Oktober 2012 um 17:52
    • #33

    Hallo allerseits
    Habe in diesem Jahr mit einem Volk wieder neu angefangen und daraus 4 Völker, 2x Carnika, 1x Kapi Kb, und 1X Kapi standbegattet gemacht. Alle Völker erhielten übers Jahr die gleichen Behandlungen, nur die Carnis bekamen im Sommer eine AS60-Behandlung mehr da die Milbenbelastung bei ihnen immer sehr hoch war. Vor 15 Tagen endete die letzte Behandlung mit Thymovar und der Milbenfall sah heute wie folgt aus.
    1. Carnika 14 Waben 173 Milben
    2. Carnika 11 Waben 124 Milben
    3. Kapi KB 11 Waben 9 Milben
    4. Kapi F1 11 Waben 16 Milben
    Bim am überlegen ob ich bei den Carnikavölkern noch eine AS-60 Behandlung mache.
    Gruß Lutz.

  • Debora
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    • 14. Oktober 2012 um 18:36
    • #34
    Zitat von lutz

    Hallo allerseits
    Habe in diesem Jahr mit einem Volk wieder neu angefangen und daraus 4 Völker, 2x Carnika, 1x Kapi Kb, und 1X Kapi standbegattet gemacht. Alle Völker erhielten übers Jahr die gleichen Behandlungen, nur die Carnis bekamen im Sommer eine AS60-Behandlung mehr da die Milbenbelastung bei ihnen immer sehr hoch war. Vor 15 Tagen endete die letzte Behandlung mit Thymovar und der Milbenfall sah heute wie folgt aus.
    1. Carnika 14 Waben 173 Milben
    2. Carnika 11 Waben 124 Milben
    3. Kapi KB 11 Waben 9 Milben
    4. Kapi F1 11 Waben 16 Milben
    Bim am überlegen ob ich bei den Carnikavölkern noch eine AS-60 Behandlung mache.
    Gruß Lutz.

    Alles anzeigen

    Hallo Lutz,

    Ableger sind sicherlich von der Milbe weniger betroffen. Ich konnte beobachten, dass sich die Milbe bei Carnica Völkern viel stärker verbreitet, als bei der Kampinoska, was sicherlich an der stärkere Bruttätigkeit liegt. Nun, ich denke, eine erfolgreiche Behandlung mit AS ist derzeit wahrscheinlich ungünstig.

    Schöne Grüße gen Berlin
    Debora

    liebe Grüße
    Debora

  • elk030
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    • 14. Oktober 2012 um 19:33
    • #35

    Hallo Heiko
    Ich habe die Leerwabe bereits gegen eine 2/3 volle Futterwabe eingetauscht.
    Ich denke, daß die insgesamte Freifläche für die Bienen ausreichen sollte.
    Danke für das Mitdenken, Elk

  • lutz
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    • 14. Oktober 2012 um 19:48
    • #36

    Hallo Debora
    Ich habe die AS-Behandlung auch nur in Erwägung gezogen da in dieser Woche bei uns die Temperaturen an drei Tagen noch mal über 15°C steigen sollen. Da ich mir große Mühe mit den Völkern gab möchte ich alles tun um bis zum Frühjahr keins zu verlieren damit ich im nächsten Jahr ein wenig züchten kann.
    Grüße aus dem äußersten Rand Berlins von Lutz.

  • Debora
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    • 14. Oktober 2012 um 20:50
    • #37

    Hallo Lutz,
    Bei mir liegt der Milbenfall zwischen 7-9 Milben/Tag relativ hoch. Mir brennen die Finger!

    Gute Überwinterung
    Debora

    liebe Grüße
    Debora

  • Heiko
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    • 15. Oktober 2012 um 09:08
    • #38
    Zitat von elk030

    Hallo Heiko
    Ich habe die Leerwabe bereits gegen eine 2/3 volle Futterwabe eingetauscht.
    Ich denke, daß die insgesamte Freifläche für die Bienen ausreichen sollte.
    Danke für das Mitdenken, Elk

    Hallo Elk, gern geschehen! Ich bin auch erst nach mehrmaligen lesen über "mittig" gestolpert.

    Hallo Debora, ja die Zahl ist recht hoch. Ob AS bei den jetzigen Temperaturen noch funktioniert sei mal dahin gestellt.
    Vielleicht tröstet dich bis zur OS-Behandlung, dass im wesentlichen die Winterbienen schon geschlüpft sind. (Wär natürlich schlecht
    wenn die Belastung (August/September) vorher auch schon so hoch war :| .) Die Erwachsenen Bienen können die Milben besser ab.
    Larve möchte ich in den Völkern im Moment aber gerade nicht sein :wink:

    Vielleicht gibt es ja noch mal einen warmen Tag. Leg dich auf die "Lauer" und dann einmal etwas kräftiger Dosieren. Ich glaub aus
    deinen Beträgen gelesen zu haben, dass du mit der Menge eher unter der Empfehlung bleibst. Oder?

    LG Heiko

  • Debora
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    • 15. Oktober 2012 um 11:45
    • #39

    Lieber Heiko,

    die Kampinoska Völker saßen Anfang August auf 7 Waben, den Milbenfall zwischen 0-3 / Tag war sehr gering. Nur die Carnica hatte ca. 25 Milben/Tag. So habe ich allem nur 7,5g Thymol verabreicht. Das hat mein Erachtens die Räuberei bewirkt. Ich denke die unter Kontrolle haben. Durch das Fütterung im September, kam rege Baubetrieb und Bruttätigkeit und nun die Milbe. Ich denke, jetzt müssen sie es aussitzen, bis die Bruttätigkeit abgeschlossen ist.
    Liebe Grüße
    Debora

    liebe Grüße
    Debora

  • Heiko
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    • 15. Oktober 2012 um 13:23
    • #40

    Hallo Debora,

    dann ist ja die Gefahr, zumindest bei deinen Kampis, dass die Winterbienen als Brut geschädigt wurden ja eher gering. Mit Tymol kenne ich mich
    (noch) nicht aus. Aber wieso soll das Thymol Räuberei bewirkt haben? :o Wie meinst Du das?

    Die Räuberei ist jetzt in der Tat zu Ende (außer die Versuche der Wespen :wink: ).
    Das Gewährenlassen der Wespen ist übrigens auch ein Alarmsignal. Fliegen die ein und aus und werden nicht behelligt, ist Handlungsbedarf!
    Lungern sie dagegen nur draußen rum und "räumen die Umgebung auf", soll mir das sehr Recht sein.

    Ich würde jetzt auch warten bis zur Brutfreiheit und dann Oxuvar. Wobei mir die Carnicavölker mit dem August- und jetzt aktuellen Milbenfallwerten
    etwas leid tun. Wie gesagt, vielleicht kommt noch mal ein Tag (24 Std. reicht) zur AS- Notbehandlung. Die Winterbienen sind dann zwar schon geschädigt
    aber vielleicht kann man noch etwas erreichen.

    LG Heiko

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