Hallo zusammen.
Wie ist das zu erklären das die AMM stärker mit Milbenbefall zu kämpfen hat als die "anderen" Bienen die so bei uns auf den Ständen sind?
Kann mir dazu jemand eine Auskunft geben?
Nach der AS Behandlung bei meinen AMM sind bei einem Wirtschaftsvolk nach einer Woche mehr als 1000 Milben gefallen.
Bei den reinen Carnica sind es im gleichen Zeitraum, bei gleicher Behandlung und vergleichbarer Volksstärke nur um die 200 Milben.
Bei den "Landbienen", Mutter Carnica, Vater vom Wolkenrand, sind es noch weniger, so um die 100.
Ist für mich nicht zu verstehen.
Wo ist die Varroa?
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Das ist Zufall
Elk -
Da die DB eine längere Brutpause gegenüber der B und C hat, hat sie auch weniger Probleme mit der Milbe. Ich habe noch kein Volk durch die Milbe verloren. Jedoch ein Mal vor Jahren ein Volk mit verkrüppelten Flügeln in der Heide bemerkt. Diese Volk holte ich nach Hause behandelte es sofort und später mit den Heidevölkern wieder. Es war im Frühjahr topfit.
Wolfgang, der Heidjer
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Danke für eure Einschätzungen.
Meine Erfahrungen mit den dunklen ist ja noch in den Kinderschuhen. -
Hallo,
also ich habe noch keinen repräsentativen Unterschied zwischen meinem F1-Volk und den anderen Völkern festgestellt.
Aber ich habe jetzt eine andere Beobachtung gemacht.
Auf einem Außenstand habe ich erst vor 4 Tagen die erste Behandlung machen können. Bei 5 Völkern die in einer Reihe aufgestellt sind, waren nur je zwischen 3 und 12 Milben gefallen. Bei dem 6. etwas entfernteren Volk waren es aber weit über 100. Dieses stammt noch dazu aus dem Varroatoleranzzuchtprogramm. Also mir ist nicht klar, wieso dieses eine Volk so vermilbt ist und die anderen (ebenfalls Völker aus dem vergangenen Jahr) fast nicht.LG Johannes
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Na wenn man wüsste warum ein Volk von der Varroa (stärker) befallen wird und warum nicht dann wäre das ganze ja kein Problem mehr

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Hallo,
dies ist m. E. die (interessante) Frage, ob das Volk mit den 100 Milben wirklich stärker befallen ist?
Oder ist es nicht vielleicht so, dass gerade dieses Volk ein größeres Ausräumverhalten zeigt? Und dass deshalb mehr Varroen fallen?
Letztendlich entscheidet das Überleben der Völker unter sonst gleichen Bedingungen über mögliche Unterschiede in der Varroafestigkeit.
Lg
Kai -
Hallo Kai,
eine sehr interessante Sichtweise!
Ich werde das weiter verfolgen. Die Behandlungsergebnisse sind jedenfalls auf den Stockkarten vermerkt. Im Frühjahr weiß ich dann mehr.LG Johannes
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Muss das nochmal aufwärmen hier.
Habe 2 mal AS Behandlung gemacht bei meinen Völkern.
Die erste mit der "verbotenen" wie Heidjer mich aufgeklärt hat.
Die 2. dann mit der 60 Prozentigen.Nun habe ich wieder mal kontrolliert was mit der Varroa ist.
Zu meinem Erstaunen ist ein Volk scheinbar voll mit der Milbe bis zum geht nicht mehr.
In 24 Stunden fallen ohne eine Behandlung mehr als 150 Milben.
Die letzte As Behandlung ist länger als 4 Wochen zurück.Bei den anderen Völker liegt der Milbenfall zwischen 0 bis 5 St. in 24 Stunden.
Vorsichtigen Schätzungen nach sollen ja 90% der Varroa in den verdeckelten Zellen stecken. Ob das stimmt kann ich nicht sagen.Nur was jetzt noch unternehmen?
Milchsäure Behandlung alle 2 Tage 5 oder 6 Anwendungen?
Perizin will ich ich einsetzten.Habt ihr Vorschläge?
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An trocken Tagen nehme ich auch jetzt noch 60%ige AS und das Schwammtuch. Bei ca. 14 - 17 °C sehe ich noch kein Problem. Aber mache es auch jetzt noch bei Deinem Problemvolk drei Mal, sofern das Wetter es zulässt.
An Sonnenscheintagen kannst Du auch die Waben ziehen und MS im spitzen Winkel dagegen sprühen. Der spitze Winkel soll es sein, um das Hineinspritzen in die Zellen zu vermeiden. Zwei Tage Abstand ist zu dicht hintereinander. Falls Du noch Brut hast, so wäre ein Abstand von fünf bis sieben Tagen angezeigt, da die MS nicht durch den Zellendeckel wirkt und dies max. nicht mehr als vier Mal.
Ob jetzt noch Landzeitverdunster für AS oder Thymolprodukte nützen, wage ich in Frage zu stellen.
Eine weitere nicht zugelassene Methode wäre die OxS-Verdunstung. Sie ist nicht explizit verboten, hat jedoch, wohl aus arbeitsrechtlichen Gründen und weil sich die Zulassungsverfahrenskosten nicht wieder hereinspielen, keine ausdrückliche Zulassung. Nach Aussage vieler Imker wirkt sie einwandfrei. Es bleibt eine Gewissensfrage.Wolfgang, der Heidjer
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Hallo
Habe heute Mittag mit MS behandelt.
Werde Morgen schauen was gefallen ist und danach dann weiter Behandeln.
Wenn dann am WE die nächste MS. -
So habe das Ergebnis von der MS Behandlung nach 24 Stunden.
Es waren 700 Milben gefallen.
Mal sehen wie es Morgen ausschaut.
Werde die anderen Völker auch prophylaktisch behandeln um zu sehen wie es ausschaut. -
Hallo Drudenstein
700...!!!
Da würde ich mir aber sogen machen.Mfg Basti
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Zitat
700...!!!
Da würde ich mir aber sogen machen.Das mache ich mir mit Sicherheit.
Sonst würde ich nicht fragen.
Die schönen Zeiten ohne das Ungeziefer ist halt vorbei.
Mal gespannt bin was Morgen noch gefallen ist. -
So komme vom Stand, habe halt keine Ruhe.
Von Gestern nach Heute sind nun nochmal 220 Milben gefallen.
Einige der Biester (70%) leben noch.
Dabei sind weiße Milben die sehr agil sind und sich wie Spinnen bewegen, auch eine Abwehrhaltung einnehmen wenn man ihnen mit etwas zu nahe kommt.
Nun will ich hoffen das es wird mit dem Volk.
Bei den anderen Völker sind keine Milben gefallen, in den letzten 24 Stunden.
Frage mich nur warum bei einem Volk so viele Milben sind und bei den anderen nicht.
Habe sie alle gleich mit AS behandelt, bei anderen Imkern sind fast keine Milben da in dem Jahr.
Viele Fragen die offen bleiben. -
Hallo zusammen.
Nach der Erfahrung mit so einer Menge Milben bin ich am überlegen dem Volk seine Brutrahmen zu entnehmen.
Danach nochmal mit MS behandeln.
Es sind noch 3 Rähmchen mit Brut vorhanden, Brutfläsche ist ca. 15 auf 20 cm.
Das Volk selbst sitzt auf 2 Etagen DNM. Untere Etage 9 Gassen, oben 5 bis 6 Gassen.Was meinen die Fachleute dazu?
Wenn noch jemand Oxuvar einkaufen muss dann hätte ich einen Tip:
http://www.st-georg-versandapotheke.de/suche/oxuvar/
Habe dort ohne Probleme und ohne Rezept bestellen können, denke das der Preis auch stimmt.
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Guten Morgen Drudenstein
Also ich würde noch eins zweimal mit As 60% von oben Behandeln und hoffen das sie bis zur Os im Dezember durchhalten...
Im Sommer würde ich aber die Königin austauschen... Mehr würde ich jetzt nicht mehr machen. Das bringt nur noch mehr Unruhe ins Volk...Ich drück dir die Daumen das sie durchhalten. ..
Mfg Basti
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Hallo Hans,
ohne dass ich hier als Experte gelten will, würde ich dir jedoch von einer weiteren Behandlung dringend abraten.
Du kannst froh sein, dass die Königin anscheinen bis jetzt durchgehalten hat!
Das Herausnehmen der Brut ist zwar auch ein Risiko, da du ja Winterbienen entnimmst.
Da diese ja aber mittlerweile eine sehr hoch konzentrierte Milbenbelastung haben dürften, hätte ich kein zu schlechtes Gewissen.Eine Woche nach Brutentnahme kannst du je schon mal eine Oxalsäureträufelbehandlung machen.
Ameisensäure ist dann ja nicht notwendig (da keine verdeckelte Brut) und die wirkt bei voraussichtlich niedrigeren Temperaturen auch nicht richtig.Das ist meine Meinung. Ich habe sowas aber noch nie gehabt und kann daher auch nicht behaupten, dass es so funktioniert!
Viel Glück
Johannes -
Hallo Johannes
Os bringt bei diesen Temperaturen aber auch nicht soviel... Und wenn er die drei waben entnimmt muss er noch mal auf füttern sonst könnte es passieren das die Damen im Winter vom Futter abreisen... Denn sie haben sich ja schon voll auf den Winter eingestellt... Futter nehmen sie ja nur noch sehr Zögerlich auf...
Lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren... Ich drücke Johannes auf jedenfall die Daumen. Bin gespannt wie sich die sache endwickelt.
Mfg Basti
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Hallo Basti,
ich denke in deinem letzten Satz meintest du "Hans" und nicht mich.
Denn ich habe das Problem ja zum Glück nicht.Aber warum sollte OS bei diesen Temperaturen nicht viel bringen?
Ich meine man wendet sie im Sommer bei Kunstschwärmen (ca.20°C) und im Winter (ca. 5°C) an.
Jetzt wäre ja dann so ein Zwischending. Da müsste es doch auch klappen.
Ansonsten bleibt ja noch Milchsäure. Damit habe ich aber noch nie gearbeitet.LG Johannes
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