Motn
Wir einheimische Imker haben hier im Umkreis von 3km circa 100 Bienenvölker stehen womit unser Trachtgebiet ausgereizt ist.
Jetzt hat ein Berufsimker 20 Buckfastvölker mitten reingestellt.
Für mich, der nicht abwandern kann und von meinen Bienen lebe ist das ein Desaster.
Unser Förster meinte, er sei derart bedrängt worden, das er es letzendlich erlaubt hat.
Gibt es da irgendwas, was ich tun kann?
LG Elk
Einwanderer
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Hallo Elk,
ich fürchte, da bist du ziemlich machtlos, solange es der Förster erlaubt hat.
Die einzige Chance wäre vielleicht, dass du herausfindest, ob der Eindringling überhaupt ein Gesundheitszeugnis und damit eine Wandergenehmigung hat.LG Johannes
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Ich habe mir den Stand angeschaut, was nur mit Schutz möglich war.
Die Beuten wurden einfach krumm und schief ins Gras gestellt, so das die Bienen kaum ins eigene Flugloch kommen.
Vor vielen Beuten liegen wahre Haufen von toten Bienen und rausgeworfener Brut. Es stinkt.
Name und Gesundheitszeugnis kleben an einer Beute.
Kindergruppen, die sich hier gewöhnlich aufhalten, trauen sich kaum mehr vorbei.
Ich werde versuchen über das Telefon ein Gespräch mit diesem Bioimker zu führen.
Soweit ich den Förster verstanden habe, will er jede Saison hier sein; voraussichtlich mit bedeutend mehr Völkern.
Dann war es das für mich, Elk -
Das klingt ja wirklich gar nicht gut!
Berichte doch bitte wie es ausgeht.Ich drücke dir jedenfalls die Daumen!
LG Johannes
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Nun habe ich mit ihm gesprochen. Er wandert in zwei Wochen nach Ende der Akazie wieder ab.
und bittet mich um einen Lageplan der hier stehenden Völker, um das dann in Zukunft evtl. zu berücksichtigen.
Ansonsten meinte er die Tracht reicht für alle Völker und täte mir keinen Abbruch.
Der Totenfall ist ihm bewußt: das sind Spritzschäden, weil er vorher im Obst im neunen Land (Hamburg) war.
LG Elk -
Mh ... klingt ja erst mal nicht so verkehrt.
Aber ich muss sagen, dass ich schon bei 100 Völkern in 3 km Umkreis Bedenken hätte.
Bei mir sind es höchstens 50 im Umkreis von 7 km.Aber ja, die Akazie ist, wenn das Wetter mitspielt, schon eine Massentracht. Da kommt es auf 20 Völker mehr oder weniger wohl kaum an.
LG Johannes
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Zitat von elk030
Der Totenfall ist ihm bewußt: das sind Spritzschäden, weil er vorher im Obst im neunen Land (Hamburg) war.
LG ElkDiese Aussage halte ich für vermutlich nicht zutreffend. Die Obstbauversuchsanstalt in Jork kümmert sich seit einigen Jahren sehr intensiv um die Spritzerei. So wird dem Imker deshalb ein genauer Termin für die An- und Abwanderung vorgschrieben. Vor Jahren gab es große Probleme mit der Spritzerei und die Imker blieben weg. Deshalb ist man regeros gegen das wilde Spritzen und unkoordinierte An-Abwandern vorgegangen. Imker, die die Termine nicht einhalten haben die Folgen zu erleiden, bzw. deren Bienen. Auch hier ist der hinter der Beute das Problem.
Wolfgang, der Heidjer
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Er musste die Völker vereinigen, damit sie für die Akazie noch taugen.
Ich wundere mich, daß es in solch kurzer Zeit zu so gewaltigen Brutschäden kommen kann.
Ich dachte, daß in erster Linie Flugbienen betroffen sind.
Ich werde heute mal ein Bilder machen.
Meine Sorge ist, daß hier Krankheitskeime entstehen können, die dann auch meine Stände gefährden.
Elk -
Schau an
Ich freunde mich gerade mit meinem eingewanderten Kollegen an.
Wir haben gute Gespräche geführt und sehen uns, wenn die Robinie ausgeblüht hat.
LG Elk -
Hallo Elk!
Schön, das freut mich wirklich für dich! Offensichtlich liegt ein offener Umgang vor, dass sind ja schon mal gute Vorraussetzungen.
Ich kenne da schon so einige Fälle, die wirklich beinahe in "Krieg" ausbrachen - ist ja auch irgendwo dann schon... idiotisch oder?
Viel Erfolg und ein gutes Miteinander wünsch ich euch,
LG
Michi -
Der Kollege hat die Zelte nach Ende der Akazie abgebrochen.
Schätzungsweise 6kg Flugbienen sind auf offenen Feld zurückgeblieben.
Ich musste 2 Jungvölker ankarren, um all die Gäste aufzunehmen.
Heute, kurz vor einem Gewitter bin ich nochmals mit einem Kieler hin.
Spätestens bei Einsetzen des Regen waren auch auch die letztn Zurückgebliebenen alle im Kasten.
So ein weiselloser Schwarm wartet vermutlich bis zu seinem Ende auf Nachricht vom verschwundenen Muttervolk.
Es war rührend sie einlaufen zu sehen-
LG Elk -
Verrückt, dein Kollege wollte nicht bei Nacht arbeiten um sowas zu verhindern?
Na wenigstens konntest du sie retten - jetzt sind sie ja in guten Händen!
LG
Michi
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