HAllo allerseits,
wir haben ja nunmehr endgültig gelernt, dass es zumindest außerhalb von Frankreich keine regionalen Ökotypen der Dunklen Biene gab (siehe Beitrag). Manch einer mag sich nun die berechtigte Frage stelle, woher er seine Dunkle Biene nehmen soll, und vor allem: mit welcher Herkunft oder Linie will er künftig arbeiten.
Von verschiedenen Seiten hört man da ganz unterschiedliches. Manch einer favorisiert die "Landbiene" und ist gegen jeglichen Import von N-Bienen. Andere, wie z. B. ein bayerischer Belegstellenbetreiber, schwören auf die Nigra aus der Schweiz, wohlwissend, dass diese eigentlich verkreuzt ist. Der Vorsitzende des "Zuchtvereines" distanziert sich gerade wieder von der Belgischen, wohl WEIL diese hybridisiert ist. Und manch einer, vor allem aus dem Süden Deutschlands, freut sich über seine Braunelle- und Augustowska-Hybridbienen. Andere, hauptsächlich aus dem Norden und Osten Deutschlands, favorisieren die Dunkle Biene aus Skandinavien.
Jeder einzelne von diesen mag auf der Suche nach der für ihn besten Biene sein. Und jede dieser Vorhaben ist natürlich legitim. So wie auch jeder einzelne Grund legitim ist; es hängt immer alles nur von dem eigenen Ziel ab.
Wie seht Ihr dies? Was ist Euer Ziel? Für welche Herkunft habt Ihr Euch entschieden?
LG
Kai