Hallo allerseits,
es beginnt wieder die Zeit der Völkervermehrung, der Schwärme und der Zucht. Gerade die künstliche Völkervermehrung bedarf eines besonderen Augenmerkes, da aktuell wieder Verfahren beschrieben werden, die einem die Haare sträuben lassen. Folgende Verfahren werden gepriesen, die aber allesamt erfolglos enden werden:
- Ablegerbildung ohne Königin
- zu schwache Ableger (1 Brutwabe, sonst nichts?)
- keine Zugabe von Bienen
- etc. etc.
Daher möchte ich kurz meine Sichtweisen zu den notwendigsten Punkten der Ablegerbildung darstellen:
- ein Ableger soll mit begatteter Königin oder aber mit einer schlupfreifen Weiselzelle gebildet werden
- er besteht aus mindestens 2 verdeckelten Brutwaben, 1 Futterwabe, 1 Leerwabe, 1 Mittelwand und ausreichend Futterteig (1kg)
- bei Aufstellung am Heimatstand MÜSSEN noch Bienen hinzugegeben werden: pro Brutwabe noch Bienen von je 1-2 offenen Brutwaben, da ja alle Flugbienen (es können bis zu 70% aller Bienen sein!) wieder nach Hause fliegen mit der Folge, dass der Ableger unterbesetzt ist und die Brut an Unterkühlung stirbt.
Alles weitere ist im Video dargestellt.
LG
Kai
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