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Versandkäfig - Mein Favorit

  • Johannes
  • 12. Juli 2015 um 15:09
  • Johannes
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    • 12. Juli 2015 um 15:09
    • #1

    Hallo zusammen,

    in diesem Thema möchte ich mal den von mir genutzten Versandkäfig vorstellen, da ich ihn absolut klasse finde und er paar Besonderheiten bietet, die manche Kollegen nicht kennen. Folglich erreichen mir gelegentlich Mails diesbezüglich.

    Es handelt sich um den "Imgut-Versand- & Zusetzkäfig" von Holtermann.

    Zur Rückansicht:

    Hier sind im Wesentlichen 2 Futterkammern zu sehen. Die kurze Kammer hat einen schmalen Durchgang (grünes Viereck), der für die Königin zu klein ist. Durch diese Kammer gelangen nach Ausfressen einzelne Bienen aus dem Volk / Ableger zur Königin.
    Erst wenn die große Kammer mit dem großen Durchschlupf (blaues Viereck) frei gefressen wurde, kann die Königin den Käfig verlassen.

    Dann sieht man am anderen Ende des Käfigs noch eine Aussparung (rotes Viereck) im Käfig. Diese erleichtert mir als Versender die Arbeit des Einsetzens der Bienen / Königin in den Käfig. Man kann nämlich den Schieber hinten zurück ziehen, sodass nur diese Aussparung offen ist. Dort können dann Bienen und Königin vorsichtig hinein geschoben werden. Die kleine Öffnung lässt sich dabei leicht mit einem Finger verschließen. Dies ist bedeutend einfacher als bei den anderen Käfigen, wo immer gleich die gesamte Breite des Käfigs offen ist. Da kommt es schon mal vor, dass man eine Biene rein schiebt und 2 Stück rauslaufen. :P

    Außerdem finde ich bei dem Käfig, verglichen mit vielen anderen, den durchsichtigen Schieber hinten so toll. Dadurch sieht man immer ganz genau, wo die Königin sitzt. Ein Verletzen der Füße durch das Zuschieben kann somit ausgeschlossen werden. Auch ist für den Empfänger viel leichter ersichtlich, ob Königin und Begleitbienen in guter Verfassung sind. Bei den anderen Käfigen muss man immer durch die Gitterstäbe schauen, um zu sehen, was Sache ist.


    Zur Vorderansicht:

    Hier ist die Lasche (violettes Viereck) zu sehen, die entfernt werden muss, um beide Futterkammern freizugeben.

    LG Johannes

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    2. Vorsitzender im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.
    http://www.bv-dunkle-biene.de/
    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Wir wollen die imkerlichen Kräfte bündeln und Interessenten und Züchter näher zusammenbringen.

    Infos zur mir und meinen Bestellmöglichkeiten gibt es auf meiner Webseite: https://www.dunkle-bienen.com/

  • Johannes
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    • 12. Juli 2015 um 17:02
    • #2

    Noch ein kleiner Rat von mir für alle, die den Käfig auch zum Zusetzen benutzen wollen.
    Das geht natürlich und ich habe auch gute Erfahrungen damit. Voraussetzung ist nur, dass das Volk / der Ableger absolut brutfrei und gute vorbereitet ist. Allerdings ist der von mir verwendete Königinnenfutterteig recht weich. Dadurch wird er etwas zu schnell ausgefressen. Deshalb empfehle ich zusätzlich "normalen" Teig (also Apifonda u.d.g.) durch die ausgebrochene Lasche hinein zu drücken. Aber nur bis beide Futterkammern wieder voll gefüllt sind.
    Der normale Teig ist trockener und wird langsamer ausgefressen.


    Ob man nun mit Begleitbienen oder ohne zusetzt, ist in meinen Augen übrigens eine Glaubensfrage. Ich mache es immer ohne. Aber ich kenne Kollegen, die die Begleitbienen drinne lassen. :P

    LG Johannes

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  • Kai
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    • 4. Februar 2016 um 17:15
    • #3
    Zitat von Johannes

    Hallo zusammen,

    in diesem Thema möchte ich mal den von mir genutzten Versandkäfig vorstellen, da ich ihn absolut klasse finde und er paar Besonderheiten bietet, die manche Kollegen nicht kennen. Folglich erreichen mir gelegentlich Mails diesbezüglich.

    Es handelt sich um den "Imgut-Versand- & Zusetzkäfig" von Holtermann.

    Zur Rückansicht:

    Hier sind im Wesentlichen 2 Futterkammern zu sehen. Die kurze Kammer hat einen schmalen Durchgang (grünes Viereck), der für die Königin zu klein ist. Durch diese Kammer gelangen nach Ausfressen einzelne Bienen aus dem Volk / Ableger zur Königin.
    Erst wenn die große Kammer mit dem großen Durchschlupf (blaues Viereck) frei gefressen wurde, kann die Königin den Käfig verlassen.

    Dann sieht man am anderen Ende des Käfigs noch eine Aussparung (rotes Viereck) im Käfig. Diese erleichtert mir als Versender die Arbeit des Einsetzens der Bienen / Königin in den Käfig. Man kann nämlich den Schieber hinten zurück ziehen, sodass nur diese Aussparung offen ist. Dort können dann Bienen und Königin vorsichtig hinein geschoben werden. Die kleine Öffnung lässt sich dabei leicht mit einem Finger verschließen. Dies ist bedeutend einfacher als bei den anderen Käfigen, wo immer gleich die gesamte Breite des Käfigs offen ist. Da kommt es schon mal vor, dass man eine Biene rein schiebt und 2 Stück rauslaufen. :P

    Außerdem finde ich bei dem Käfig, verglichen mit vielen anderen, den durchsichtigen Schieber hinten so toll. Dadurch sieht man immer ganz genau, wo die Königin sitzt. Ein Verletzen der Füße durch das Zuschieben kann somit ausgeschlossen werden. Auch ist für den Empfänger viel leichter ersichtlich, ob Königin und Begleitbienen in guter Verfassung sind. Bei den anderen Käfigen muss man immer durch die Gitterstäbe schauen, um zu sehen, was Sache ist.


    Zur Vorderansicht:

    Hier ist die Lasche (violettes Viereck) zu sehen, die entfernt werden muss, um beide Futterkammern freizugeben.

    LG Johannes

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    HAllo Johannes,

    den Artikel von Dir habe ich gesucht! :P Live durfte ich diesen Käfig bislang nie kennenlernen, aber nach Deiner Beschreibung und meiner näheren Ansicht muss ich sagen, gefällt er mir gut. Bislang verwende ich zum Versand die gelb-durchsichtigen Nicot-Käfig; eine Massenware sozusagen. Daher auch recht billig in der Anschaffung.

    Sind die Imgut-Käfige eigentlich deutlich größer oder klobiger? Gibt es auch einen Nachteil?

    LG
    Kai

    Foto: Nicot-Versandkäfige

  • Johannes
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    • 4. Februar 2016 um 17:34
    • #4
    Zitat von imkerforum-nordbiene

    ...Bislang verwende ich zum Versand die gelb-durchsichtigen Nicot-Käfig; eine Massenware sozusagen. Daher auch recht billig in der Anschaffung.
    Sind die Imgut-Käfige eigentlich deutlich größer oder klobiger? Gibt es auch einen Nachteil?...


    Hallo Kai,

    also bei Holtermann kosten der Nicot- und mein Imgut-Käfig exakt gleich viel.
    Größer sind die Käfige nicht.

    Hier die Maße: (Quelle: Holtermann)

    Zitat

    Versand- und Zusetzkäfig nach Nicot, mit Befestigungsöse
    Maße ca: 80 x 35 x 15 mm

    Imgut® Versand + Zusetzkäfig mit neuem Mehrkammersystem, Verbindungsösen an den Längsseiten, Befestigungsöse und Klarsichtabdeckung
    Maße ca. 75 x 40 x 15 mm


    Nachteile hat der Imgut-Käfig nicht. Nur ein paar Vorteile zum Nicot-Käfig. 8)

    LG Johannes

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  • Johannes
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    • 6. Februar 2016 um 16:19
    • #5

    Nachtrag:
    Hier die bildhafte Gegenüberstellung :D

    LG Johannes


    Bilder

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  • darkbee
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    • 7. Februar 2016 um 20:52
    • #6
    Zitat von Johannes

    Ob man nun mit Begleitbienen oder ohne zusetzt, ist in meinen Augen übrigens eine Glaubensfrage. Ich mache es immer ohne. Aber ich kenne Kollegen, die die Begleitbienen drinne lassen.

    Dazu kann ich was erzählen.
    Ich habe im September eine Königin bekommen mit der ich ein Volk umweiseln wollte.
    Nachdem ich die "alte" Königin gefunden hatte habe ich sie raus genommen, kräftig Rauch gegeben und den Käfig mit Begleitbienen für drei Tage ins Volk gehängt. Nach den drei tagen habe ich den Käfig mit Futterteigverschluss zum "ausfressen" freigegeben.
    Dachte die Bienen wären nach einen Tag fertig jedoch waren sie es doch nicht. Habe den Käfig dann geöffnet und die Königin und Begleitbienen ins Volk laufen lassen. Königin gleich in eine Wabengasse gelaufen aber die Bienen haben die Begleitbienen gleich attackiert und tot gestochen. Dachte mit der Königin würde sie es auch machen :?
    Nach paar Tagen habe ich geschaut und die Königin war da! ..... Dusel gehabt....

    Grüße
    Michael

  • Johannes
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    • 8. Februar 2016 um 07:54
    • #7
    Zitat von darkbee

    ... die Bienen haben die Begleitbienen gleich attackiert und tot gestochen. Dachte mit der Königin würde sie es auch machen :?
    Nach paar Tagen habe ich geschaut und die Königin war da! ..... Dusel gehabt....

    Grüße
    Michael


    Na etwas Glück gehört eben auch immer dazu! :P

    LG Johannes

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    • 20. Februar 2016 um 09:24
    • #8
    Zitat von Johannes

    Nachteile hat der Imgut-Käfig nicht. Nur ein paar Vorteile zum Nicot-Käfig. 8)

    LG Johannes

    Hallo Johannes

    Einen in meinen Augen doch recht großen Nachteil der Versandkäfig doch. :oops:

    Da ich diesen Versandkäfige ebenfalls kenne nicht nur von dir.

    Fällt mir immer wieder auf... Das sich die Königin sehr häufig in der großen Futterkammer einklemmt. Den warum auch immer sobald die Königin auch im geringsten dort rein past. Wird sie es auch tun. Leider kommt sie da nicht immer von alleine wieder raus... Klar kann das bei den anderen Käfigen auch passieren. Aber nicht ganz so häufig.

    So finde ich den Käfig gar nicht so schlecht. Gerade der gute Einblick gefällt mir sehr gut...

    Mfg Basti

    Auch in 2016 gebe ich wieder Reine Inselköniginnen der Dunklen Biene ab.

    Diese werden wieder auf der Insel Nordstandischmoor verpaart.

    Wenn ihr Interesse habt. Dann schaut einfach auf meiner Internetseite http://bastis-imkerei.de/ vorbei...

  • Johannes
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    • 20. Februar 2016 um 09:54
    • #9

    Hallo Basti,

    okay, das ist mir noch nicht aufgefallen. Mag daran liegen, dass ich noch nie eine Königin in diesem Käfig bekommen habe. In den paar Stunden, die sie bei mir zu Hause in dem Käfig sitzt, schafft sie es natürlich nicht in die Futterkammer. Aber nach paar Tagen im Versand, kann ich mir schon vorstellen, dass das wirklich ein Problem ist.

    Allerdings sehe ich keinen Grund, warum das Problem hier bei dem Käfig ausgeprägter ist, als bei den anderen Käfigen. :| ... Aber das dürfte wohl das Geheimnis der Königinnen bleiben. :wink:

    Aber zumindest der Vorteil mit der Klarsichtabdeckung bleibt. 8) Danke für deine Einschätzung! :D

    LG Johannes

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    • 20. Februar 2016 um 10:12
    • #10

    Moin moin Johannes

    Oft relativ oft schafft sie es auch wieder raus. Ich kann mir das nur damit erklären, dass die Futterkammer in den Nicot-Käfigen etwas breiter ist und so in den meisten Fällen etwas mehr Platz zum Wenden vorhanden ist...

    Mfg Basti

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