Alles klar, Dieter!
Danke für die Erklärung.
Ich gedulde mich dann mal bis zum Praxistest. Viel Erfolg!
LG Johannes
Alles klar, Dieter!
Danke für die Erklärung.
Ich gedulde mich dann mal bis zum Praxistest. Viel Erfolg!
LG Johannes
Zitat von Johanneshttp://www.immenfreunde.de/forum/viewtopic.php?p=6551#p6551
Finde ich ganz brauchbar. ... Soll aber nur eine Anregung und keine Kritik sein, Dieter.
LG Johannes
HAllo Johannes,
danke für den Link: http://www.immenfreunde.de/forum/viewtopi…4ecb49978#p6551 ![]()
Ohne vorher gelesen zu haben, entsprach das meinen Beobachtungen. Zitat von BBernhard auf seiner Seite:
ZitatDer Dampf wurde in Schüben unten rausgedrückt. Oben kam überhaupt nichts an.
Genau so ist das bei dem Bedampfer. Von daher wird die Bedampfung von oben erfolgversprechender sein. Eine Annahme kann ich von Bernhard aber nicht bestätigen: dass das Beträufeln bienengenehmer sei.
Nach meiner Beobachtung ist es anders herum: betröpfelte Völker zeigen seit Jahren plötzlich einsetzenden Totenfall in deutlichem (wenn auch nicht gefährlichem) Ausmaß. Bei den (zugegeben erst zwei ! ) bedampften Völkern war dies bislang nicht so. Ich nehme an: die süße Träufellösung wird von den Bienen auch aufgenommen. Das dürfte für die Bienen tödlich sein.
Insgesamt werde ich weiterhin bei8m Beträufeln bleiben, aber das Bedampfen verbessern (zum Beispiel von oben).
LG
Kai
Zitat von imkerforum-nordbieneNach meiner Beobachtung ist es anders herum: betröpfelte Völker zeigen seit Jahren plötzlich einsetzenden Totenfall in deutlichem (wenn auch nicht gefährlichem) Ausmaß. Bei den (zugegeben erst zwei ! ) bedampften Völkern war dies bislang nicht so. Ich nehme an: die süße Träufellösung wird von den Bienen auch aufgenommen. Das dürfte für die Bienen tödlich sein.
Hallo Kai,
sowas habe ich auch mal beobachtet, als ich den Sammelbrutableger in die Begattungseinheiten aufgeteilt hatte und die Bienen mit Oxalsäure besprüht habe.
Es sind schon mehrere Bienen gestorben, aber hatte sich nicht negativ auf die Völkchen ausgewirkt.
Bei der nächsten Serie habe ich dann mit Milchsäure 15% behandelt und diesesmal gab es keine toten Bienen.
Viele Grüße
Michael
Zitat von darkbee
Hallo Kai,
sowas habe ich auch mal beobachtet, als ich den Sammelbrutableger in die Begattungseinheiten aufgeteilt hatte und die Bienen mit Oxalsäure besprüht habe.
Es sind schon mehrere Bienen gestorben, aber hatte sich nicht negativ auf die Völkchen ausgewirkt.
Bei der nächsten Serie habe ich dann mit Milchsäure 15% behandelt und diesesmal gab es keine toten Bienen.Viele Grüße
Michael
HAllo ![]()
ja, Oxalsäure ist demnach nicht ganz ohne. Tödlich für die Bienen, wenn sie es aufnehmen.
LG
Kai
Hallo Kai, ich verdampfe nur. Wie schon erwähnt sollte es nicht länger als 1 Minute dauern. Die Oxalsäure ist dann auch verdampft. Die Bienen verteilen die feinen Tröpfchen in der Traube. Bei leichter Abkühlung sind sie auch nicht mehr sichtbar.
Beachte bitte, dass die Traube nicht zu tief hängt. Ich hatte schon einmal ein paar geröstete Bienen gehabt. Möglicherweise wollten die die Störung beseitigen. Notfalls müsste man noch eine Zarge untersetzen.
Zitat von BienenfreundHallo Kai, ich verdampfe nur. Wie schon erwähnt sollte es nicht länger als 1 Minute dauern. Die Oxalsäure ist dann auch verdampft. Die Bienen verteilen die feinen Tröpfchen in der Traube. Bei leichter Abkühlung sind sie auch nicht mehr sichtbar.
Beachte bitte, dass die Traube nicht zu tief hängt. Ich hatte schon einmal ein paar geröstete Bienen gehabt. Möglicherweise wollten die die Störung beseitigen. Notfalls müsste man noch eine Zarge untersetzen.
HAllo Bienenfreund,
danke für die Tipps. Ich werde sie beherzigen, und auch das Bedampfen von oben versuchen. ![]()
Dies werde ich bei zwei Völkern (dem Beobachtungsstock mit Stabilbau; Wabenbau nicht zugänglich; - sowie der Klotzbeute, ebenfalls Stabilbau; Wabenbau nicht zugänglich) testweise weiterhin im Spätwinter und im Frühling machen.
Nach meiner Einschätzung dürfte auch vielfaches Bedampfen den Bienen nichts ausmachen. Ganz im Gegensatz zum Beträufeln.
LG
Kai
Hallo,
Zitat von BienenfreundMöglicherweise wollten die die Störung beseitigen. Notfalls müsste man noch eine Zarge untersetzen.
ich konnte selbst schonmal beobachten wie die Bienen eine Wärmequelle "löschen" wollten. Im Winter reagieren die Bienen sehr auf solche fremden Wärmequellen im Sommer jedoch gering oder garnicht. Vielleicht denken sie es wäre z.B eine Maus drin? (Vermutung)
Zitat von imkerforum-nordbieneNach meiner Einschätzung dürfte auch vielfaches Bedampfen den Bienen nichts ausmachen. Ganz im Gegensatz zum Beträufeln.
Bedampft habe ich mal ein Volk so 5 mal, hat denen anscheinend nicht geschadet. Volk war putzmunter und und eines der stärksten die ich dann hatte.
Viele Grüße
Michael
Zitat von darkbeeHallo,
...
Bedampft habe ich mal ein Volk so 5 mal, hat denen anscheinend nicht geschadet. Volk war putzmunter und und eines der stärksten die ich dann hatte.Viele Grüße
Michael
Wahnsinn. Danke für die Info. So werde ich es bei einigen Testkandidaten (Klotzbeute und Stabilbaubeobachtungsstock) auch so handhaben. ![]()
Übrigens: bei der Oxalsäurebehandlung fiel mir das eine Volk in der Melporitbeute auf, in dem ich keine Bienen gesehen hatte bei oberflächlicher Öffnung des Deckels.
Am letzten Wochenende flogen dort einige Bienen!!
Nicht unmöglich, dass ich die Wintertraube übersehen hatte? Ich lasse mich überraschen. ![]()
LG
Kai
Zitat von imkerforum-nordbieneNicht unmöglich, dass ich die Wintertraube übersehen hatte? I
Hallo Kai,
denke mal in einem Einzargig geführten Volk kann man die Wintertraube eher schwer übersehen. Bei Völker mit zwei oder mehr Zargen wohl schon wenn nicht abgehoben wird. Abhilfe könnte eine gute LED Taschenlampe leisten, nutze ich übrigens auch zur Schwarmkontrolle.
Einmal habe ich auch mal bei ein Volk auf drei Langstroth 2/3 Zargen reingeschaut. Die Bienen habe ich nicht gesehen dafür ihr Abwehrpheromon riechen dürfen ![]()
Eine Möglichkeit wäre auch, dass es Räuberbienen waren. ![]()
Viele Grüße
Michael
Zitat von darkbeeHallo Kai,
denke mal in einem Einzargig geführten Volk kann man die Wintertraube eher schwer übersehen. Bei Völker mit zwei oder mehr Zargen wohl schon wenn nicht abgehoben wird. Abhilfe könnte eine gute LED Taschenlampe leisten, nutze ich übrigens auch zur Schwarmkontrolle.
Einmal habe ich auch mal bei ein Volk auf drei Langstroth 2/3 Zargen reingeschaut. Die Bienen habe ich nicht gesehen dafür ihr Abwehrpheromon riechen dürfenEine Möglichkeit wäre auch, dass es Räuberbienen waren.
Viele Grüße
Michael
Vielleicht war ich an dem Tag einfach auch nur zu blind? ![]()
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Hallo Michael, im Ernst: ja es kann gut sein, dass es Räuberbienen waren. Die Hoffnung stirbt ja zuletzt, von daher hoffe ich noch auf meine Blindheit
bzw. auf eine kleine Wintertraube irgendwo am Boden der Beute.
Wäre schade um das Völkchen mit Reinzuchtkönigin. Ansonsten wäre es mir schnurz pieps egal. Ach ja, der Volkstod würde mir auch meine Statistik kaputtmachen; die Überlebensrate läge sonst bei (bislang) 100%.
LG
Kai
Zitat von imkerforum-nordbieneDie Hoffnung stirbt ja zuletzt
Bei mir auch wie z.B bei der Jungimkerin das Volk mit dem Varroaschaden. Leider nichts mehr zu machen.... ![]()
Bishlang siehts bei meinen Völkern auch ganz gut aus. Zumindest habe ich alle summen gehört hoffe die Königin ist auch bei allen da.
Für den Samstag plane ich Futterkontrolle zu machen da habe ich auch unterschiedliche Meldungen gehört... na mal sehen.
Grüße
Michael
Hallo allerseits,
zur rechtlichen Betrachtung der Oxalsäureverdampfung gibt es eine schöne Ausarbeitung, siehe: https://www.landlive.de/boards/thread/…#message1893516
Zitat:
ZitatStoffe oder Zubereitung, die nicht zu therapeutischen Zwecken bestimmt sind, unterliegen nicht dem AMG. Hinsichtlich der Verwendung, gibt es bezüglich der hier in Frage kommenden Stoffe, auch keine Beschränkungen, hinsichtlich ihrer Art der Verwendung, nach dem Chemikaliengesetz. Mir ist keine Rechtsvorschrift bekannt, die bestimmt, dass nur zugelassene Arzneimittel, für therapeutische Zwecke, eingesetzt werden dürfen; weder für humanmedizinische Behandlungen, noch bei Tieren.
...
Bei Anwendung derartiger Stoffe besteht keine Dokumentationspflicht im Bestandsbuch. Anwendung von apotheken- und verschreibungspflichtigen Arzneimitteln müssen eingetragen werden, aber nicht die Anwendung von Stoffen, die keine Arzneimittel sind oder Arzneimittel die der Apothekenpflicht nicht unterliegen (MS, AS). Dies mag zwar „unsinnig“ erscheinen, es ist aber so!
Vor dem Staatsanwalt muss also kein Bedampfer Angst haben.
LG
Kai
Moin Kai,
wenn die Hersteller von Apitraz ihren Schrott nicht loswerden könnte es vielleicht anders werden. Ich könnte mir durchaus vorstellen, daß OX verdampfen dann auf einmal für Bienen und Honig, also Verbraucher, schädlich ist. Aber bis es so weit ist, sollte man die schonenste Behandlung für die Bienen weiter perfektionieren.
LG Dieter
Moin ihr beiden,
ich wende Ox.nr im brutlosen Volk an.Soweit ich weiss ist das Verdampfen von Ox. in Deutschland nur
verboten,weil die Anwendung für den Menschen zu gefährlich ist,aber nicht für die Bienen schädlich
oder gefährlich,auch keine Rückstände im Honig,wenn ich mich ordentlich schütze,eigentlich kein Problem.
Warum sollen Imker auch Biologisch bekämpfen?Wenn es so schöne Chemiekeulen gibt ![]()
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LG Herbert
Moin Herbert,
OX verdampfen ist in D nicht verboten, sondern nur als Behandlungsmethode nicht zugelassen. Das verdampfen in Völkern mit Brut zeigt aber auch sehr gute Ergebnisse, man muß nur mehrfach bedampfen. Bei den Völkern zeigen sich dabei keine negativen Folgen. So habe ich gehört
LG Dieter
Ja Dieter,
Du beschreibst es besser,aber verboten oder nicht zugelassen liegt doch dicht beieinander.
Bedampft habe ich noch nicht,kann mir aber gute Ergebnisse vorstellen. Scheiss-Varroa ![]()
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LG Herbert
Hallo Herbert,
ich kann mir vorstellen, daß in Zukunft ein Mix aus Brutentnahme nach der Ernte und Behandlung mit Ox und MS zu guten Ergebnissen führen könnte. Konsequente Durchführung natürlich vorausgesetzt.
LG Dieter
Dieter,
nach der Honigernte füttere ich meine Völker möglichst schnell auf,benötige auch alle Bienen die jetzt schlüpfen ,es sind Winterbienen ohne die das Bienenvolk warscheinlich die Winterhalbzeit nicht überleben würden. Kann es mir mit der Brutentnahme nicht vorstellen ![]()
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LG Herbert
Moin Herbert,
nach der Honigernte werden sämtliche Brutwaben den Völkern entnommen und in einem Brutsammler zusammengefaßt. Auf diesen Brutwaben sind nur wenige Bienen da ja laufend Bienen schlüpfen. Im Altvolk ist die Königin mit allen Flugbienen und abgefegten Pflegebienen. Dieses System will ich dies Jahr ausprobieren. Google mal unter totale Brutentnahme(TBE).
LG Dieter
Hallo,
OS bedampfen ist halt eine Grauzone hier in D. Aber bevor ein Volk an Varroa zu Grunde geht bedampfe ich lieber. Bis Dezember zum träufeln schaffen es manche Völker nicht mehr.
Brutentnahme würde ich nur als aller letztes Mittel machen wenn der Varroabefall enorm hoch ist. Es gibt welche die gleich die Brutwaben einschmelzen, schade um die Jungbienen die getötet werden.....
Bei wenigen Völkern kann man eher sowas machen aber bei vielen Völkern ist die Brutentnahme aus meiner Sicht zu aufwendig und zu der Zeit Juli/August wegen Räuberbienen auch nicht so schön.
VG
Michael
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