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1 Brutraum, 1 Honigraum - reicht das?

  • Feuerstein
  • 14. Januar 2019 um 19:50
  • Feuerstein
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    • 14. Januar 2019 um 19:50
    • #1

    Mir ist gerade bei der Zusammenstellung meiner letzten Bestellung vor dem Frühjahr eine Frage in den Sinn gekommen und so schnell krieg ich da von meinem Imkerpaten keine Antwort. Wir imkern Carnica in einem Brutraum, 12 Rähmchen DNM.

    Komme ich da mit einem Honigraum DNM 12 Rähmchen aus?

    Angenommen die 12 Rähmchen sind voll, aber noch nicht "reif"? Wie ist das? Ich weiß, doofe Frage. Ich habe mich so umfangreich informiert und nun gemerkt, dass ich hier eine totale Wissenslücke habe.

    Da ich später sowieso vor habe, auf DNM anderthalb im Brutnest gehe, wie Johannes es im Video vorstellte, könnte ich mir Halbzargen bestellen und erstmal als Reservehonigraum nehmen. Weil ich erst mal 1-2 Jahre die Betriebsweise meines Imkerpaten übernehmen will. Trifft nur auf meine 6 Styroporbeuten zu, Holzbeuten habe ich alle möglichen Zargen. Aber ich will erst mal alle Styroporbeuten nutzen.

  • Kai
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    • 14. Januar 2019 um 20:37
    • #2
    Zitat von Feuerstein


    Mir ist gerade bei der Zusammenstellung meiner letzten Bestellung vor dem Frühjahr eine Frage in den Sinn gekommen und so schnell krieg ich da von meinem Imkerpaten keine Antwort. Wir imkern Carnica in einem Brutraum, 12 Rähmchen DNM.

    Komme ich da mit einem Honigraum DNM 12 Rähmchen aus?

    Hallo Feuerstein,

    ganz zufällig besuchte mich dieser Gedanke gestern abend kurz im Bett, vorm Einschlafen.

    So, wie die Frage nackt im Raum steht, würde ich sagen: ja. Ich würde dies mit meinem Blätterstockvolk vergleichen, der hat ja nur 1 Brutraum und einen Honigraum zu je 10 Waben DN. Und: es funktioniert.

    Voraussetzungen hier müssen aber gegeben sein. Eine eingetragene und reife Tracht muss geschleudert werden. Evtl (bei mir aber nicht) sind Zwischenschleuderungen notwendig. Und: Ein mindestens einmaliges Schröpfen von Brut zur Ablegerbildung und Schwarmverhinderung dürfte auch nötig sein. So mache ich es jedenfalls.

    Ein "Reservehonigraum" ist bei mir nach meiner Einschätzung nicht nötig. In anderen Gegenden mit einer großen Massentracht mag das anders sein.

    Soviel meine bescheidene Einschätzung.
    LG
    Kai

  • Silas
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    • 14. Januar 2019 um 20:43
    • #3

    Hallo Miteinander
    Feuerstein
    Ich Imker seit Jahren mit DN 9stück im Brutraum und 12 im Honigraum im Naturbau da reicht es voll und ganz bei der ersten ernte sind die äußeren gerade angefangen mit dem wabenbau.

    Wie das jetzt in deiner Region aussieht weiß ich nicht und wen mann mittelwände gibt werden die Bienen wahrscheinlich viel zu schnell fertig.
    Und Styropor kenn ich nicht den ich habe nur Holz.

    Ich weiß nur das meine Bienen noch nie 10Zander oder 12DN Rähmchen komplett voll hatten mit Honig, wen ich ernte nehme ich nur die verdeckelten raus und las die anderen drin bzw. eine Wabe mit Honig damit meine Bienen nicht verhungern. Gruß Marcus

  • Herbert
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    • 15. Januar 2019 um 05:39
    • #4

    Hallo Feuerstein,
    je nach Trachtlage,und nach Volksstärke,bei mir in meiner Haupttracht Raps benötige ich auf jeden Fall 2 HR,und wie Kai
    richtig schreibt eine Ersatzzarge mit Deckel und Boden zum Schröpfen/Ablegerbildung.
    Denn, verdeckelte Honigwaben während der Tracht zu entnehmen ist nicht ratsam, auch verdeckelter Honig ist hygroskopisch

    und zieht Feuchtigkeit aus dem frisch eingetragenen Nektar.

    Material kann eigentlich nie genug sein.


    LG Herbert

  • Feuerstein
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    • 15. Januar 2019 um 08:15
    • #5

    In meiner Region hat man drei, manchmal vier Schleuderungen. Ich war jetzt 2x zum Imkertreffen und da wurde mir zu meinem Standplatz "gratuliert". Riesige Gartenanlage, daneben riesiger alter Friedhof mit Linden, Akazien, Robinien, Ahorn, Himbeeren etc. Felder mit Raps haben wir nicht jedes Jahr, der Bauer macht mal Mais, mal Raps, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Dummerweise habe ich darauf früher nicht geachtet, heute gehe ich anders durch die Gegend. Am Bach ca. 1 km steht Haselnuss und Weiden. Dazu noch etwas weiter entfernt Bäume für Waldhonig, laut einem alten Imker flogen seine Tiere auch noch bis dort hin und sammelten Waldhonig. Luftlinie sind meine in etwa genauso weit weg. Die Aussichten sind also gut. Kleinkram weiß ich jetzt nicht. Im Oktober noch Efeu, ein Volk sammelte diesen herbst 7 kg. Weiß aber nicht, ob ich den überhaupt nutzen kann. Thema hatten wir hier schon, wohl gut für Futterteig.

  • Johannes
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    • 15. Januar 2019 um 20:55
    • #6

    Hallo Feuerstein,

    ich glaube kaum, dass 1 HR reicht.
    Meine Völker mit einem BR 1,0 brauchen ca. 3-4 Flachzargen zur gleichen Zeit und bei Tracht sollte man auch nicht mal eben paar Waben schleudern. Da sind die oft nicht richtig "reif". Daher würde ich immer zu viel einplanen als zu wenig. ;)

    Wenn du langfristig auf 1,5 im BR umstellen möchtest, würde ich als weitere HR gleich Flachzargen empfehlen. Halbzargen ergeben nur in Kombination mit 1,0 Sinn.

    LG Johannes

    2. Vorsitzender im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.
    http://www.bv-dunkle-biene.de/
    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Wir wollen die imkerlichen Kräfte bündeln und Interessenten und Züchter näher zusammenbringen.

    Infos zur mir und meinen Bestellmöglichkeiten gibt es auf meiner Webseite: https://www.dunkle-bienen.com/

  • Rene
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    • 15. Januar 2019 um 21:05
    • #7
    Zitat von Johannes


    ...
    Wenn du langfristig auf 1,5 im BR umstellen möchtest, würde ich als weitere HR gleich Flachzargen empfehlen. Halbzargen ergeben nur in Kombination mit 1,0 Sinn.

    LG Johannes

    Hallo Johannes,

    darf ich fragen warum? Ich kann doch statt Flachzargen durchaus Halbzargen nutzen. Ich muss z.B. alles bis in den 5. Stock tragen, da merkt man das schon. Klar ist das keine langfristige Lösung, aber erstmal gehts nicht anders.
    Sicherlich "lohnt" es mehr, weil man vielleicht nicht so oft laufen muss... aber als HR geht das doch.

    L.G.

  • Feuerstein
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    • 15. Januar 2019 um 21:45
    • #8
    Zitat von Johannes


    Hallo Feuerstein,

    ich glaube kaum, dass 1 HR reicht.
    Meine Völker mit einem BR 1,0 brauchen ca. 3-4 Flachzargen zur gleichen Zeit und bei Tracht sollte man auch nicht mal eben paar Waben schleudern. Da sind die oft nicht richtig "reif". Daher würde ich immer zu viel einplanen als zu wenig. ;)

    Wenn du langfristig auf 1,5 im BR umstellen möchtest, würde ich als weitere HR gleich Flachzargen empfehlen. Halbzargen ergeben nur in Kombination mit 1,0 Sinn.

    LG Johannes

    Verstehe, danke Allen für die Antworten.

    Johannes, war so ein Gedanke, da ich ja bei den 6 Styroporbeuten schon je 3x 1,0 habe und da es für die Frankenbeute keine 1,5 gibt, soweit ich es gesehen habe, könnte ich die Halbzargen jetzt erstmal als Sicherheitsvorrat für die Hnigräume nutzen und es wäre egal, ob sie nun nötig waren oder nicht, später für die anderthalb Bruträume in jedem Fall.
    Im Prinzip gefällt mir Deine Betriebsweise mit 1,5. Aber ich mache es dieses Jahr noch nicht, weil mein Imkerpate es nicht macht und ich erst mal so imkere wie er. Ich glaub, der wäre etwas angesäuert, wenn ich als Frischling ihm gleich so schlau daher komme mit seiner 56jährigen Erfahrung. Das super Verhältnis will ich nicht gefährden.

    Werde mir erst mal 6 Stück bestellen und dann weiter sehen.

  • Rene
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    • 15. Januar 2019 um 22:09
    • #9

    Wenn man mit einem BR 1,0 arbeitet, reicht natürlich für die Kö der Platz völlig aus. Da aber das Volk immer aus dem Vollen schöpfen können sollte, braucht man ja für die Absicherung mit Futter auch eine 1,0 Zarge als HR. Kann ja auch zu Schlechtwetterperioden kommen, dann wirds sonst eng. Wenn hier jemand mit 1 BR 1,0 arbeitet, wie sind deine Erfahrungen damit? Anfangs, im Frühjahr, ist ja Futter da und die Kö muss erst in Gang kommen. Aber später... Ich denke mal, dass aus diesem Gesichtspunkt die Betriebsweise mit 2 BR gewachsen ist. Oder übersehe ich da etwas?

  • Johannes
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    • 16. Januar 2019 um 06:24
    • #10
    Zitat von Rene

    Hallo Johannes,

    darf ich fragen warum? Ich kann doch statt Flachzargen durchaus Halbzargen nutzen. Ich muss z.B. alles bis in den 5. Stock tragen, da merkt man das schon. Klar ist das keine langfristige Lösung, aber erstmal gehts nicht anders.
    Sicherlich "lohnt" es mehr, weil man vielleicht nicht so oft laufen muss... aber als HR geht das doch.

    L.G.


    Das ist eine reine Kosten-Nutzen-Rechnung. Beide Zargen und auch die Rähmchen dafür kosten annähernd gleich viel. Nur bei Halbzargen braucht man mehr Material.... Das wird langfristig teuer. (Im 5. Stock zu Schleudern ist jedenfalls keine gute Voraussetzung.)

    LG Johannes

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  • Johannes
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    • 16. Januar 2019 um 06:26
    • #11
    Zitat von Rene


    Wenn man mit einem BR 1,0 arbeitet, reicht natürlich für die Kö der Platz völlig aus. Da aber das Volk immer aus dem Vollen schöpfen können sollte, braucht man ja für die Absicherung mit Futter auch eine 1,0 Zarge als HR. Kann ja auch zu Schlechtwetterperioden kommen, dann wirds sonst eng. Wenn hier jemand mit 1 BR 1,0 arbeitet, wie sind deine Erfahrungen damit? Anfangs, im Frühjahr, ist ja Futter da und die Kö muss erst in Gang kommen. Aber später... Ich denke mal, dass aus diesem Gesichtspunkt die Betriebsweise mit 2 BR gewachsen ist. Oder übersehe ich da etwas?


    Ich arbeite nur noch mit 1 BR 1,0 und das reicht. Als Reserve für schlechtes Wetter bleibt immer eine Flachzarge (der jüngste HR) drauf. Dann muss ich mir keine Sorgen machen.

    LG Johannes

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  • Feuerstein
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    • 16. Januar 2019 um 06:54
    • #12

    Soweit ich es überblicken kann als Noch-Ersthalbjahres-Theoretiker, ist es bei unserem Trachtangebot im Normalfall überhaupt kein Problem. Trachtlücken gibt es hier so gut wie nicht. Irgendetwas kommt immer rein. Futtergränze sind ja trotzdem drin, die Waben sind nicht komplett nur Brut. Und nach der letzten Schleuderung wird gleich Futter gegeben. Dann wird das Gitter entfernt und die Bienen ziehen dem Futter hinterher. Im Frühjahr wird auf eine Zarge neu sortiert, da bleibt Futter drin. Im Frühjahr bleiben immer Futterwaben übrig und ich kann mir vorstellen, wenn es wirklich mal durch ungewöhnliche Ereignisse knapp werden würde, kein Honig mehr im Honigraum wäre, könnte man Futter zuhängen, dass wäre ja immer auf frischen Wachs und könnt dann drin bleiben. Mein Imkerpate ist der Meinung, dass die Bienen auf einer Zarge weniger schwärmen. Da er jetzt 56 Jahre imkert, incl. Meistertitel, gehe ich davon aus, dass er das Optimum nutzt. Auf Carnica bezogen.

  • Rene
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    • 16. Januar 2019 um 09:49
    • #13
    Zitat von Johannes


    Das ist eine reine Kosten-Nutzen-Rechnung. Beide Zargen und auch die Rähmchen dafür kosten annähernd gleich viel. Nur bei Halbzargen braucht man mehr Material.... Das wird langfristig teuer. (Im 5. Stock zu Schleudern ist jedenfalls keine gute Voraussetzung.)

    LG Johannes

    Ja das ist schwierig, stimmt. Muss aber erstmal so gehen. Ich halte die Augen offen und wenn sich die Möglichkeit ergibt, wird das geändert :)

  • robirot
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    • 16. Januar 2019 um 10:02
    • #14

    Bei den Rapsvölkern rechne ich im Durchschnitt 4 Zargen als HR. Bei den anderen 3. DN 1.0 11 Waben. Das reicht meist gerade so.
    Aber ich muss definitiv vom DN 1.0 Abraten, die sind einfach zu schwer. Entweder man teilt die Honigräume Senkrecht in 2x 5 Waben oder aber man nutzt Flachzargen oder Halbzargen.

    Im Brutraum ist DN 1.5 definitiv sehr gut. Die DN 1.0 werden bei mir zur Zeit immer weiter reduziert und werden in Zukunft wohl nur noch für Zuchtzwecke oder für Völker zum Verkauf genutzt werden.

  • Herbert
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    • 17. Januar 2019 um 10:05
    • #15

    Moin Rubirot,

    Zitat von robirot


    Bei den Rapsvölkern rechne ich im Durchschnitt 4 Zargen als HR.


    na herzlichen Glückwunsch,du scheinst ja Supervölker zu haben die 4 Zargen NM voll Honig machen,oder meintest du HZ ?

    LG Herbert

  • robirot
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    • 17. Januar 2019 um 12:55
    • #16
    Zitat von Herbert


    Moin Rubirot,


    na herzlichen Glückwunsch,du scheinst ja Supervölker zu haben die 4 Zargen NM voll Honig machen,oder meintest du HZ ?

    LG Herbert


    Ne mein schon 4 normalzargen.
    Vor allem im Raps hab ich es jetzt öfters erlebt, das die Völker den Honig nicht fertigstellen. Sondern erstmal halb fertig machen und dann wenn es weniger Tracht gibt weiter arbeiten.

    Ein Volk hat dabei dieses Jahr den Vogel abgeschossen. 5 Honigräume drauf und auch schon angefangen im Brutraum zu lagern, der älteste Honig nich immer 25% Feuchte, in Brutnest 60%, von oben nach unten Abnehmend. Nach Ende des Rapses waren es plötzlich nur noch 3,5 Zargen da gewesen.

    Wenn ich 4 Zargen auf den Völkern habe, rechne ich mit etwa 2,5 Zargen Honig. Nektar hat ungefähr das dreifache Volumen von Honig.

    Bei 4 Zargen pro Volk hat man zwar schnell noch mal ein paar Zargen über, aber die braucht man dann ganz schnell für Ableger. Mit 3 Zargen hätte ich nicht genug Raum.

    Im Raps rechne ich im Durchschnitt mit nicht unter 50 kg.

  • Silas
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    • 17. Januar 2019 um 13:06
    • #17

    Hallo Miteinander
    robirot
    Mit welche Bienen Rasse Imkerst du das sie so viele Honig bei dir eintragen. Meine brauchen den Raps zum wabenbau und da reicht bei meinen Bienen max. 2 Honigreume. Gruß Marcus

  • Marko
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    • 21. Januar 2019 um 13:11
    • #18

    Hallo Feuerstein!
    Keine Panik, wenn Du demnächst auf DNM 1,5 umstellen möchtest, dann stell doch einfach eine 1,5 Zarge unter den jetzigen Brutraum. Spätestens Ende April Königin nach unten, Asperrgitter auflegen und schon hast Du zwei Honigräume. Habe ich so schon mehrmals praktiziert funktioniert einwandfrei. Zweite Möglichkeit wäre, dass Du alle 2 Wochen aus dem Brutraum ein bis zwei Waben mit Brut entnimmst und damit Ableger bildest.
    LG Marko

  • robirot
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    • 23. Januar 2019 um 12:32
    • #19
    Zitat von Silas


    Hallo Miteinander
    robirot
    Mit welche Bienen Rasse Imkerst du das sie so viele Honig bei dir eintragen. Meine brauchen den Raps zum wabenbau und da reicht bei meinen Bienen max. 2 Honigreume. Gruß Marcus


    Queer beet, Carnica Balkan x Carnica Peschetz und Ligustica DK x Carnica Peschetz.
    Wobei die Ligustica Hybriden die sind, die definitiv den Schnitt massiv erhöhen. Da war das schlechteste Volk bei 40 kg im Raps. Problem bei den Ligustica Hybriden ist aber ganz eindeutig das die Königinnen nicht die haltbarsten und teilweise nicht die Zahmsten sind.
    Die besten Königinnen waren am Ende des Rapses schon auf und ende Juli waren fast alle bereits fehlbrütig bzw. hatten massiv Löcher im Brutfeld.

    Da muss man halt Wissen ob man damit leben kann das man so viele Königinnen ersetzen muss.

  • Silas
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    • 23. Januar 2019 um 14:08
    • #20

    Hallo Miteinander
    robirot
    Wenn ich das so lese dann sind mir meine Bienen lieber. Manche sind zwar auch ein bißchen lustiger drauf (Deckel auf und im Gesicht) aber sie sind sehr rubust und haben immer gute Volks Stärke.

    Es gibt einige Völker die habe ich 5mal in der Saison Brutbretter entnommen.
    Ob meine langlebig sind wird sich zeigen, es ist nur noch eine von 2016 dabei, 7 von 2017 und 11von 2018. Mein Ziel ist es das die von 2017 noch 2021 welche noch leben.
    Ich gehe lieber auf Völker zum Verkauf und der Honig läuft bei mir nur so neben bei, er wird dann immer in 125g, 250g abgefüllt der wird dann für 3.50euro und 6euro das große GlasVerkauft.
    Wenn mann das hoch rechnet verdiene ich genauso gut daran wie andere die 300-400kg Ernten. Und meinen Bienen geht es besser hoffe ich. Gruß Marcus :)

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