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Bayvarol Streifen und Ameisensäure - Varroabehandlung Sommer

  • Kai
  • 3. August 2020 um 23:42
  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 22. September 2021 um 19:43
    • #21

    Der Wirkstoff im den Streifen gehört zu der Klasse der Pyrethroide (hoffentlich richtig geschrieben). In meiner aktiven Zeit habe ich den Wirkstoff gegen beissende und saugende Insekten verkauft.

    Der Wirkstoff ist mit einem Nervengift für Insekten gleich zu setzen und sollte aus unterschiedlichsten Gründen schon mehrfach abgeschafft werden. Auch wird der Wirkstoff gegen den Rapskäfer eingesetzt. Über die Wirkung gegen Bienen ist auch hier schon berichtet worden.

    Da der Wirkstoff aber eine Altzulassung hat und auch bei medizinischen Anwendungen (Kopfläuse) verwendet wird, ist ein Verbot nicht zu erwarten. Da ich aber kein Chemiker bin, kann ich aber die Unterschiede natürlich nicht exakt klassifizieren.

    Ich jedenfalls habe nach 30 Jahren immer noch einen gehörigen Respekt vor dem Zeug.

    Den Rest hat bienengral schon perfekt erklärt.

    Wer an den Aussagen Zweifel hat, möchte mal den Beipackzettel durchlesen!

    Ich persönlich würde die Streifen nur als letztes Mittel einsetzen.

  • Kai
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    • 23. August 2023 um 12:06
    • #22
    Zitat von Kai

    Hallo allerseits,

    und herzlich willkommen zum Video: Varroabehandlung im Sommer 2020:

    Bitte hier klicken: https://www.youtube.com/watch?v=VSox_ILeTKQ

    LG

    Kai

    Alles anzeigen

    Auch dieses Jahr wieder gute Erfahrungen mit Bayvarol. Bayvarol ist bienenschonend, sicher und einfach durchführbar. Und bislang, soweit ich das beurteilen kann, hochwirksam und effektiv.

    LG

    Kai

  • Kai
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    • 18. September 2023 um 16:23
    • #23
    Zitat von bienengral

    Bayvarol enthält Flumethrin. ....


    Fazit Finger weg es geht auch anders.


    Grüße Thomas

    Hallo,

    das ist die Frage. Viele Imker haben gerade jetzt extrem milbenbelastete Völker. Trotz Oxalsäurebehandlung letzten Winter und Ameisensäure im Sommer.

    Was wäre denn JETZT Deine Empfehlung, um gerade jetzt hochbedrohte Völker noch zu retten?

    LG

    Kai

  • Didi
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    • 18. September 2023 um 18:02
    • #24

    Moin, man sollte die Chemie nicht gleich verteufeln sondern verantwortungsvoll mit den Mitteln umgehen! Viel hilft nicht immer viel und zuwenig ist auch nicht gut, siehe Antibiotika, wenn man da meint 8 Tage reichen doch obwohl der Dr 10 sagte, darf man sich nicht beschweren wenn es nicht geholfen hat.

    Ich bin auch dafür so wenig Medikamente wie möglich in die Völker zu kippen aber im

    Zweifel lieber einmal mehr als im Frühjahr abräumen.

    Gruß Dieter

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 18. September 2023 um 22:08
    • #25
    Zitat von Kai

    Hallo,

    das ist die Frage. Viele Imker haben gerade jetzt extrem milbenbelastete Völker. Trotz Oxalsäurebehandlung letzten Winter und Ameisensäure im Sommer.

    Nicht trotz der AS sondern wegen. Wer jetzt extrem milbenbelastete Völker hat, sollte sich fortbilden.


    Ich behandle gerade einige Ableger mit AS und das macht mir jedes Mal deutlich, welch zweitklassige Methode das ist. Leider kann man bei Ablegern nicht so gut eine Brutbefreiung machen (klar, im Notfall geht alles), dass ich da noch AS benutze. Nicht wirklich gut, aber was Besseres ist mir noch nicht eingefallen.

  • bienengral
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    • 20. September 2023 um 18:41
    • #26
    Zitat von Kai

    Hallo,

    das ist die Frage. Viele Imker haben gerade jetzt extrem milbenbelastete Völker. Trotz Oxalsäurebehandlung letzten Winter und Ameisensäure im Sommer.

    Was wäre denn JETZT Deine Empfehlung, um gerade jetzt hochbedrohte Völker noch zu retten?

    LG

    Kai

    wer jetzt extrem Milbenbelastete Völker hat bei dem hat dann die AS Behandlung im August nicht gewirkt. Falsch angewendet. Bei AS muss nach der Behandlung ausreichend Milben gefallen sein. Ansonsten wiederholen. Jetzt kurzzeitig AS Behandeln über 3Tage mit dem Liebig Dispenser und 80% AS. Wie es bei Liebig und Aumeier empfohlen wird. Alternativ TBE und Völker anschließend mit OX Sprühen und ggf Völker Vereinigen. Nächstes Jahr die Varroabehandlung überdenken. TuB ist wirksamer als AS .

    Grüße Thomas

  • Gast-2024-11-20
    Gast
    • 25. September 2023 um 10:52
    • #27

    Ich musste bei 4 Völkern Schwammtuch auflegen, da der Befall zu hoch war. Sommerbehandlung verlief auf dem Papier optimal. Dann werden noch Bayvarolstreifen eingehängt.

  • Kai
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    • 3. Oktober 2023 um 21:48
    • #28
    Zitat von HolgerE

    Dann werden noch Bayvarolstreifen eingehängt.

    Super. Wirkt. Geht natürlich auch noch im Herbst. :)

    LG

    Kai

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 3. Oktober 2023 um 22:37
    • #29
    Zitat von HolgerE

    Ich musste bei 4 Völkern Schwammtuch auflegen, da der Befall zu hoch war. Sommerbehandlung verlief auf dem Papier optimal. Dann werden noch Bayvarolstreifen eingehängt.

    Schwammtuch = Handgranate im Bienenstock. Haben wir in den 80ern, mangels Alternativen und besserem Wissen so gemacht. Wenn schon AS, warum kein vernuenftiger Verdunster ueber 3-4 Tage? Grosser! Docht und nicht dieser brutkillende Langzeitunfug ueber 2 Wochen. Die Temperaturen der letzten Tage waren optimal (warm+trocken). Das haette vollkommen ausgereicht und "gesessen". Naja, das Bayvarol wird's richten.

    Winterbehandlung nicht vergessen. Ein paar Milben ueberleben das Bayvarol sicher und die sind sonst schonmal eine gute Basis fuer die Resistenzbildung gegen Flumethrin. Es darf ja nun gedampft werden. Alles gut!

    PS: Das "Dampfen" kann man im Winter auch 2x machen. Allerdings nicht sklavisch mit den 14 Tagen Abstand sondern nach Wetter. Wenn's kalt ist und die Bienen nicht fliegen koennen, wirkt der Wirkstoff wochenlang. Da braucht es keine 2te Behandlung. Gibt es ein paar warme Tage, ist alles innert 3 Tagen ausgetragen und man muss ggf. nochmal "nachlegen".

  • Gast-2024-11-20
    Gast
    • 4. Oktober 2023 um 22:40
    • #30

    Irgendwie stimmt es mit der AS. Der erhoffte Erfolg blieb mit dem Schwammtuch aus. Jetzt, mit Bayvarol, liegen Massen auf der Windel. Verdunster wollte ich den Völkern nicht mehr antun. Die Behandlung im Winter wird mit Ox geträufelt, um Resistenzen zu vermeiden. Verdampfer muss ich mir erst einen bauen.

  • Kai
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    • 6. Oktober 2023 um 09:39
    • #31
    Zitat von HolgerE

    ....Der erhoffte Erfolg blieb mit dem Schwammtuch aus. Jetzt, mit Bayvarol, liegen Massen auf der Windel. ...

    Immer wieder erstaunlich, wie gut und schnell Bayvarol wirkt.

    LG

    Kai

  • Kai
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    • 31. Juli 2024 um 18:43
    • #32

    Und auch in diesem Jahr kommt wieder Bayvarol zum Einsatz: https://www.youtube.com/watch?v=5htfulUnbOI

    LG

    Kai

  • Gast-2025-11-01
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    • 31. Juli 2024 um 21:27
    • #33

    Moin

    Ich mache es ca.10 Tage mit dem Nassenheider Verdunster.

    Ich kann nicht sagen das die Bienen darunter leiden.

    Es darf nur nicht über 28°C werden.

    Habe auch das mit den Streifen ausprobiert.

    Finde es schade wenn dann im Frühjahr Völker an Varroa gestorben sind.

    Bei den Wirtschaftsvölkern im September noch eine 2 Behandlung

    mit dem Nassenheider dann aber weniger Mittel .

    Gruß Matthias

  • Kai
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    • 1. August 2024 um 19:04
    • #34

    Und auch meine Miniplus erhalten wieder Bayvarol: https://www.youtube.com/watch?v=OBooh0d6tVc

    LG

    Kai

  • Kai
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    • 30. August 2025 um 21:00
    • #35

    Und die letzten Bayvarol-Streifen kamen in die Völker Dunkle Biene:

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