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Oxalsäure-Verdampfen kurz vor der Zulassung mit dem Varrox Eddy?

  • Beenice
  • 2. August 2020 um 09:00
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    • 2. August 2020 um 09:00
    • #1

    Gestern auf einem vortragstag über bienenkrankheiten wurde berichtet, dass das zulassungsverfahren jetzt beantragt wurde und alles noch dieses Jahr abgeschlossen sein dürfte.

    Schön wärs.

    Nächstes Jahr denke ich spätestens

  • badenimker
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    • 2. August 2020 um 09:27
    • #2

    Hallo,

    schöne Nachricht, ich hoffe, dass es nicht nur ein Gerücht ist.

    Eine ganz wichtige Erkenntnis, da die Anwendung von Oxalsäure in dieser Form die schonenste, wirksamste und ungefährdenste Anwendung im Bienenvolk ist.

    Der Anwender muss sich natürlich entsprechend schützen.

    Grüsse

  • Freizeitimker
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    • 2. August 2020 um 13:07
    • #3
    Zitat von Beenice

    Gestern auf einem vortragstag über bienenkrankheiten wurde berichtet, dass das zulassungsverfahren jetzt beantragt wurde und alles noch dieses Jahr abgeschlossen sein dürfte.

    Wer war der Wohltäter vor dem Herren und unter der Sonne, der das beantragte?

    Angeblich soll das ja auch immens teuer sein. Wer mag wohl das Geld dafür zusammengeklaubt haben?

    Auch wenn es in diesem Rechtssystem eigentlich ein Rückwirkungsverbot gibt, so halte ich, sofern Oxalsäure zu verdampfen wirklich legal werden sollte, ihre "nachträgliche" Legalisierung als Wink mit dem Zaunpfahle, als gutes Omen, wie Kais Rechtsstreit wohl ausgehen wird mögen. Zwar mag es nicht rechtskonform gewesen sein, in den letzten Jahren ver- und bedampft zu haben, doch war es kein "teuflisches Gift", das Mensch & Tier zusetzt, denn sonst wäre es nicht irgendwann legalisiert worden.

    Ich werde, das ganz offen, aber kein überteuertes Medikamen à la ad usum veterinaerum kaufen, auch wenn ich die Zulassung als solche gutheiße, nicht jedoch des Staates unersättlich gierigen Rachen deswegen. Technische Oxalsäure tut es nämlich genauso und ist spottbillig.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Kai
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    • 2. August 2020 um 15:06
    • #4
    Zitat von Beenice

    Gestern auf einem vortragstag über bienenkrankheiten wurde berichtet, dass das zulassungsverfahren jetzt beantragt wurde und alles noch dieses Jahr abgeschlossen sein dürfte.

    Schön wärs.

    Nächstes Jahr denke ich spätestens

    Hallo.

    • Wer war der Vortragende?
    • Wer soll das Zulassungsverfahren beantragt haben?
    • Mit welchem Produkt genau, also welche Marke?

    Kannst Du diese Fragen beantworten? Alles andere fällt unter die Rubrik "Gerüchte". ;)

    LG

    kai

  • Beenice
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    • 3. August 2020 um 21:48
    • #5

    So das Verfahren kostet 300000 Euro. Finanzieren soll es Andermatt.

    Andermatt selbst soll telefonisch die Auskunft gegeben haben an einem bekannten von mir, dass dieses Jahr das zulassungsverfahren noch durch ist.

    Die Veranstaltung ist immer noch auf der Seite Buckfast Bayern, Bienenkrankheiten und Schwerpunkt varroa.

  • Kai
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    • 4. August 2020 um 10:40
    • #6
    Zitat von Beenice

    So das Verfahren kostet 300000 Euro. Finanzieren soll es Andermatt.

    Andermatt selbst soll telefonisch die Auskunft gegeben haben an einem bekannten von mir, dass dieses Jahr das zulassungsverfahren noch durch ist.

    Die Veranstaltung ist immer noch auf der Seite Buckfast Bayern, Bienenkrankheiten und Schwerpunkt varroa.

    Hallo,

    vielen lieben Dank für die Info. Ich vermute mal, dass dann das Verfahren ausschließlich mit dem Varrox-Verdampfer zugelassen sein wird? (siehe https://www.andermatt-biovet.de/de_bvi/bienen/…gen-varroa.html)

    LG

    Kai

  • Beenice
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    • 4. August 2020 um 12:23
    • #7

    Das glaube ich nicht.

    Wenn eine Methode zugelassen wird, dann ist es die Methode an sich.

    Es wird ja auch nicht eine bestimmte Sprühflasche zugelassen fürs sprühen.

    Und es gibt ja Geräte die die Temperatur besser regeln und auch genügend ähnliche mit gleicher Funktion wie Andermatt.

    Wenn dann geht es um das Einbringungsverfahren an sich.

    Der Referent hat auch deutlich erklärt, dass das Verfahren in Deutschland nicht zugelassen ist, weil es schlicht noch von niemanden beantragt und finanziert wurde.

    Auf EU Recht kann man sich nicht berufen, wenn es in benachbarten Ländern zugelassen ist. Deutschland braucht die eigenen Zulassungen.

    Man will einfach in den Deutschen Markt ganz aktiv.

    Aber wie gesagt die Informationen kamen von zwei Seiten.

    Dass das Verfahren für den Imker nicht ganz ungefährlich sein soll, soll definitiv nicht der Grund sein für die noch ausstehende Zulassung.

    Werbetechnisch wird es andermatt sicher verwerten aber es wird kein Monopol gerät sein.

  • Kai
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    • 4. August 2020 um 12:28
    • #8
    Zitat von Beenice

    Das glaube ich nicht.

    Wenn eine Methode zugelassen wird, dann ist es die Methode an sich.

    Es wird ja auch nicht eine bestimmte Sprühflasche zugelassen fürs sprühen.

    Und es gibt ja Geräte die die Temperatur besser regeln und auch genügend ähnliche mit gleicher Funktion wie Andermatt. ...

    Vielen Dank für die Einschätzung. Wenn es nicht (nur) um das Gerät geht, worin liegt dann der Mehrwert für Andermatt? Entweder verdienen die dann am Gerät oder an einem eigenen Oxalsäurepräparat?

    Ich bin sehr gespannt auf die weitere Entwicklung.

    LG

    Kai

  • Beenice
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    • 4. August 2020 um 12:34
    • #9

    ja klar wird man auch irgendwelche Tabletten bringen, am Gerät wird man auch schnell einiges verkaufen und der Name wird einfach wieder bekannter. In der Branche sind 300000 Euro nicht Zuviel.

    Der der das Soundgerät zur Varroabehandlung entwickelt hat, das ja nichts gebracht hat, soll auch 3 Mio. gemacht haben

  • Rheiner
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    • 4. August 2020 um 15:08
    • #10

    Andermatt hat ein neues Gerät:

    Varrox Eddy

    https://www.andermatt-biovet.de/de_bvi/catalog…7/category/110/

  • Beenice
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    • 4. August 2020 um 16:02
    • #11

    Liest such sehr gut das Gerät. Schreiben aber ausschließlich von Brut frei.

    Blockbehandlzng im Sommer alle 4 Tage bringt auch viel.

    Würde ich nicht so kategorisch ausschließen.

    Aber mit so einem Gerät sind 300000 Euro schnell verdient.

  • Beenice
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    • 4. August 2020 um 16:27
    • #12

    Aber für mich zeigt es eindeutig, dass es ums Verfahren geht und nicht um ein Gerät, wenn andermatt selbst mehrere Geräte in absolut unterschiedlichen Preisklassen auf dem Markt hat.

  • Kai
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    • 4. August 2020 um 16:33
    • #13
    Zitat von Rheiner

    Andermatt hat ein neues Gerät:

    Varrox Eddy

    https://www.andermatt-biovet.de/de_bvi/catalog…7/category/110/

    Super, vielen lieben Dank.

    LG

    Kai

  • Kai
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    • 4. August 2020 um 17:01
    • #14
    Zitat von Beenice

    Aber für mich zeigt es eindeutig, dass es ums Verfahren geht und nicht um ein Gerät, wenn andermatt selbst mehrere Geräte in absolut unterschiedlichen Preisklassen auf dem Markt hat.

    Wobei, Gegenstand der Zulassung kann nur EIN Arzneimittel samt Zubehör sein, weil nur dies die Verfahren durchlaufen hat. Kann mmich aber auch irren, aber ich glaube, die Zulassung wird den Varrox Eddy mitsamt der dazugehörigen Varrox tabletten umfassen.

    Verdampfung mit dem Sublimox zB wäre dann weiterhin nicht zugelassen. Wie gesagt, ist alles nur eine Vermutung.

    LG

    Kai

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    • 4. August 2020 um 19:22
    • #15

    Ein Akkugerät wäre das letzte, was ich kaufen würde, und dann noch womöglich mit einem gerätespezifischen Akkumulator, den man nur beim Hersteller, wenn es den noch gibt, nachkaufen kann. Wenn man denn keinen Netzanschluß hat, dann entweder etwas flammen-/gasbetriebenes oder wenigstens ein KFZ-Akkumulator, der hat wenigstens respektable Kapazität.

    Und das 400-€-Preissegment sollte doch auch allmählich der Vergangenheit angehören. Bienen-Wagner bei ebay verkaufte im Verlaufe weniger Monate seinen Vorrat an 20 Stück sublimoxähnlicher Geräte und wollte dafür je nur gut 200 € haben. Wird vermutlich und hoffentlich bald Nachschub geben.

    Ganz bestimmt wird eine Zulassung der Oxalsäure, wenn sie denn kommen sollte, mich nicht dazu bewegen, mich auf ein bestimmtes Gerät festlegen zu lassen.

    Die Oxalsäureverdampfung ist, im Gegensatz zur Behauptung auf der verlinkten Andermatt-Seite, zudem nicht für die Winterbehandlung geeignet.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Freizeitimker
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    • 4. August 2020 um 19:26
    • #16
    Zitat von Beenice

    Aber mit so einem Gerät sind 300000 Euro schnell verdient.

    Das bezweifele ich.

    Mag sein, daß die erfolgreiche Zulassung einen Absatzschub bewirkt. Dennoch, inzwischen haben die "illegalen" Geräte so manche Imkerei erobert, und all' die werden nicht noch einmal knapp 400 Währungseinheiten hinlegen.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

    Einmal editiert, zuletzt von Freizeitimker (4. August 2020 um 21:16)

  • Beenice
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    • 4. August 2020 um 19:47
    • #17

    Es würden doch 5 % der Imker reichen, wären gut 6000

    Wären bei 300 Euro 1,8 mio. Bei 100 Euro Ertrag 600000 Euro. Dazu noch Tabletten und cross selling Effekte.

    Aus meiner Sicht rechnet sich das.

    Aber wichtig dass eine Zulassung jetzt kommt.

    Kais Theorie, der Verbindung mit einem Gerät kann ich mir nicht vorstellen.

  • Kai
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    • 4. August 2020 um 22:40
    • #18

    Herzlich Willkommen zum Video

    "Eilmeldung: Oxalsäure Sublimation bald zugelassen? Neues zum Ermittlungsverfahren":

    https://www.youtube.com/watch?v=qRXn1wHWIlU

    LG

    Kai

  • Freizeitimker
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    • 5. August 2020 um 00:34
    • #19

    Diesen Deinen Enthusiasmus kann ich nachvollziehen, Kai. Es schwebt ja immer noch ein Damoklesschwert, und eine Zulassung wäre ja zumindest ein Argument, daß das Getane nichts schlimmes gewesen sein kann.

    Der Varrox Eddy überzeugt mich nun noch weniger, nachdem ich erkannte, daß das ein (Mini-)Pfannenverampfer ist. Da halte ich das Konzept, den Rauch extern zu erzeugen und hineinzublasen, für moderner und wirksamer (am meisten bei den nordamerikanischen leistungsstarken Modellen). Pfannenverampfer räuchern gemütlich minutenlang vor sich hin und braten/rösten zudem meistens oder immer einzelne Immen (hoffentlich nicht die Chefin), weil einige wenige, die besonders dämlichen sozusagen, dort hineinfallen.

    Für einen Pfannenverampfer ist er auch reichlich kurz: Gerade beim Warmbau tritt man die Bienentraube nicht gut mit dem Rauch.

    Ergänzung: In der Bienengesundheitsbroschüre, die eher eine Werbebroschüre für die hauseigenen Produkte ist, steht explizit, daß der Varrox Eddy nur den österreichischen Kunden geliefert wird. Ist vielleicht nicht mehr der neueste Stand, denn bei der Produktanbietung steht das nicht.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • dirk2210
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    • 5. August 2020 um 05:47
    • #20

    Hallo

    Ich glaube nicht an eine Allgemeine Zulassung für Oxalsäure.

    Wir sind in Deutschland !

    Ich vermute es wird ein bestimmtes Gerät ,mit einem Bestimmten Pulver oder Tabletten zugelassen.

    Alles andere wird außerhalb der Zulassung sein.

    Und dann wir alles überteuert verkauft,,siehe Eddy"

    So wird es nach meiner Meinung kommen.

    Ich wünsche mir das ich Unrecht habe !!!

    Grüß Dirk

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