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Buckfast-Linie "Sahariensis"

  • Gast-2023-12-18
  • 14. März 2021 um 17:25
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    • 27. März 2021 um 12:41
    • #61
    Zitat von Franz63

    Naja, bei den derzeitigen Temperaturen ist es zum Aushalten im Anzug oder mit Mantel, Schleier und Handschuhen. Aber wenn es dann wirklich warm/heiß ist, möchte ich das nicht unbedingt angezogen haben.

    Da schwitzt man schon gewaltig, wenn man viele Völker zu bearbeiten hat.

    Hitzewelle eben inklusiv.

    Bei mir steht regelmäßig (alkoholfreies) kühles Bier im Keller, das ich gerade im Frühling und Sommer wegen der Bienen nur allzuoft als Durstlöscher genieße.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

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    • 27. März 2021 um 12:45
    • #62
    Zitat von Bienetou

    In Südamerika gibt es afrikanisierte Bienen (Mischung aus Ligustica und einer unglaublich aggressiven ostafrikanischen Bienenrasse: der Apis Mellifera Scutellata).

    Die haben sich im Verlaufe einiger Jahrzehnte mit einer unglaublichen Geschwindigkeit (nahezu 1 km / d) längst nach Norden bis in den mittleren wilden Westen der USA hochgekämpft/-arbeitet. Womöglich sind sogar schon die Bienen in Südkanada aggressiver geworden (weiß ich nicht). Die Ausbreitungsgeschwindigkeit dürfte sich aber, je gemäßigter das Klima, immer mehr verlangsamen. Im Süden (Argentinien) laut Internetenzyklopädie wurden sie auch von den gemäßigten Klimata endlich gebremst.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

    Einmal editiert, zuletzt von Freizeitimker (27. März 2021 um 13:18)

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    • 27. März 2021 um 13:00
    • #63
    Zitat von Franz63

    Frage ist nur, ob sie nördlich der Alpen die Kälte im Winter aushalten werden??

    Hat sich darüber schon mal wer Gedanken gemacht???

    Ja, hat sich.

    So kalt sind unsere Winter gar nicht.

    Schaut man - nur mal auf der Nordhalbkugel - auf andere Bereiche mit gleicher geographischer Breite (bzw. "Höhe"), so konkurrieren wir mit Südsibirien und Südkanada. Auch wenn man noch nie dort war, weiß jeder, was dort für Winter herrschen. Wir Mitteleuropäer sind z.B. noch nördlicher als das durchaus schon recht rauhe Neufundland. Sogar die nördliche Ostküste der USA, bekannt für durchaus schneereiche und kalte Winter, ist auf der Höhe des nördlichen Mittemeeres!

    Europa ist - dem Golfstrome sei dank - sogar für die geographische Höhe bzw. Breite die mildeste Region auf unserem Planeten.

    Zwar wird es wegen des "Afrikanerblutes" für die stechfreudigen Immen in unseren Wintern auch schwierig, da aber auch europäische Gene in ihnen schlummern, traue ich ihnen durchaus zu, sich durch unsere milden Winter, die tendenziell zudem immer milder werden, zu kämpfen. Wir würden es schon merken, wenn unsere Bienen allmählich immer stechfreudiger würden.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Freizeitimker (27. März 2021 um 16:21)

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    • 27. März 2021 um 13:18
    • #64

    Also dürfte Italien, Spanien, Portugal, Südfrankreich sowie die Ägäis dann zu den bevorzugten Gebieten in Europa zählen.

    Der Norden eher nicht da es zu lange kalt sein wird.

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    • 27. März 2021 um 14:29
    • #65

    Unten sieht man den unglaublichen, unaufhaltsamen Vorstoß der afrikanisierten Honigbiene von Rio Claro in Brasilien in die Nachbarländer bis in die USA hinein (Chile könnte frei von afrikanisierten Bienen sein aufgrund der Höhe der Anden, einer Gebirgskette zwischen Argentinien und Chile). In Grau sieht man, in welche Bundesstaaten der USA diese Bienen in den nächsten Jahren erwartet werden:

    https://www.frontiersin.org/files/Articles/478911/fimmu-10-02090-HTML-r1/image_m/fimmu-10-02090-g001.jpg

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    • 27. März 2021 um 14:39
    • #66

    Ich fand einen interessanten Text auf Englisch, den ich mit Hilfe von Google Translator unten übersetzte:

    Code
    Der Erfolg afrikanisierter Honigbienen in Amerika wurde auf eine Kombination von ökologischen und genetischen Faktoren zurückgeführt, die ihnen im Vergleich zu den ansässigen Bestäubern eine verbesserte Fitness verliehen haben (15, 16). Beispiele hierfür sind höhere Fortpflanzungsraten, ein kürzerer Entwicklungszyklus (dh die Arbeiterbienen benötigen 19 bis 20 Tage anstelle von 21 und die Königinnen 14 Tage anstelle von 16 Tagen, um zu reifen), eine höhere Drohnenproduktion / -häufigkeit und höhere Fluchtraten (dh , erzwungene Verlagerung von Kolonien bei Nahrungsmittelknappheit) und höhere Schwarmraten (natürliche Kolonieerweiterung und -reproduktion; 6–12-mal pro Jahr bei Nahrungsreichtum), geringerer Bedarf an Honigspeicherung, Krankheitsresistenz und verminderte Selektivität bei der Auswahl von Nistplätzen (15, 24–26). Darüber hinaus sind afrikanische Bienen deutlich defensiver als andere Bienen.
    Code
    Dies äußert sich in ihrer Neigung, mit geringer Stimulation anzugreifen, einer erhöhten Anzahl von Bienen, die in größerer Entfernung zum Bienenstock als gewöhnlich zusammen angreifen, ihrer ausgeprägten Beharrlichkeit, Eindringlinge über einen längeren Zeitraum zu jagen, und ihrer Freisetzung mutmaßlich größerer Volumina des Giftes (15, 16). Diese Eigenschaften haben dazu geführt, dass sie allgemein als „Killerbienen“ bekannt sind.

    Ich lebte ein paar Jahre in Südamerika und habe Anfang der 80er Jahre dort mit diesen Bienen imkern gelernt. Eine tolle Erfahrung.

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    • 27. März 2021 um 15:07
    • #67

    Die Karte ist aber um Jahre zu alt. Stand 2000 bis 2010 und die derzeitige Ausbreitung (2020) ist nicht bedacht. Also geographisch auf gleicher nördlicher Breite wie Europa.

    Da können wir uns ja auf was freuen, wenn die dann tatsächlich bei uns eintreffen und die Verbreitung ebenfalls so zügig voranschreitet wie in Amerika =O=O

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    • 27. März 2021 um 15:18
    • #68
    Zitat von Franz63

    Die Karte ist aber um Jahre zu alt. Stand 2000 bis 2010 und die derzeitige Ausbreitung (2020) ist nicht bedacht. Also geographisch auf gleicher nördlicher Breite wie Europa.

    Da können wir uns ja auf was freuen, wenn die dann tatsächlich bei uns eintreffen und die Verbreitung ebenfalls so zügig voranschreitet wie in Amerika =O=O

    Der Artikel, wo diese Karte ist, datiert auf September 2019. Also nicht sonderlich alt.

    Diese Bienen mögen Kälte nicht so gern. Aber durch den Klimawandel und die Tatsache, dass sie auch mit der europäischen Honigbiene verkreuzt sind, ist es durchaus möglich, dass sie sich mit der Zeit an die Kälte anpassen.

    Einmal in Europa würden sie alle anderen Bienenarten verdrängen, weil sie einfach unglaublich widerstandsfähig sind und sich rasant schnell vermehren. Anders als in Europa sind sie nicht auf Imker angewiesen.

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    Einmal editiert, zuletzt von Bienetou (27. März 2021 um 15:39)

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    • 27. März 2021 um 15:39
    • #69

    Da stand leider nicht, dass die Karte von 2019 ist. Letztes Datum für die weitere Ausbreitung war ja 2000. Dann dürfte die Karte doch nicht aktuell sein, da sonst alle 10 Jahre die Änderungen vermerkt sind.

    Ich befürchte, dass bereits die komplette USA verseucht worden ist.

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    • 27. März 2021 um 15:55
    • #70
    Zitat von Franz63

    Da stand leider nicht, dass die Karte von 2019 ist. Letztes Datum für die weitere Ausbreitung war ja 2000. Dann dürfte die Karte doch nicht aktuell sein, da sonst alle 10 Jahre die Änderungen vermerkt sind.

    Ich befürchte, dass bereits die komplette USA verseucht worden ist.

    Du hast die Karte nicht richtig gelesen, Kollege. Da steht 2000s, was auf Englisch 2000er Jahre heißt, nicht das Jahr 2000. Und in der USA-Karte steht, dass Florida im Jahr 2005 durch diese Biene erreicht wurde. Also 5 Jahre später als das Jahr 2000.

    Nö, im Internet bin ich auf keine einzige amerikanische Webseite gestoßen, wo steht, dass die afrikanisierten Bienen weiter nach Norden vorgestoßen seien, als in der Karte gezeigt.

    Ich finde das Wort "Verseuchung" nicht wirklich angebracht, um sich auf eine Bienenart zu beziehen, nur weil sie aggressiver ist als die, die man selbst kennt oder lieb hat. Das Wort würde zum Varroabefall bei den europäischen Honigbienen besser passen.

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    Einmal editiert, zuletzt von Bienetou (27. März 2021 um 16:23)

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    • 27. März 2021 um 16:28
    • #71
    Zitat von Bienetou

    Unten sieht man den unglaublichen, unaufhaltsamen Vorstoß der afrikanisierten Honigbiene von Rio Claro in Brasilien in die Nachbarländer bis in die USA hinein (Chile könnte frei von afrikanisierten Bienen sein aufgrund der Höhe der Anden, einer Gebirgskette zwischen Argentinien und Chile). In Grau sieht man, in welche Bundesstaaten der USA diese Bienen in den nächsten Jahren erwartet werden:

    https://www.frontiersin.org/files/Articles/478911/fimmu-10-02090-HTML-r1/image_m/fimmu-10-02090-g001.jpg

    Das irritiert mich nun aber ein wenig.

    Nach der Karte stießen die afrikanischen Giftpfeile ja schon Ende der 60er Jahre bis nach Feuerland vor.

    In der neunmalklugen Internetenzyklopädie steht im einschlägigen Artikel hingegen: "

    Erst in den gemäßigteren Breiten Südamerikas, etwa ab der Höhe von Buenos Aires, bildete sich eine Übergangszone, in der die Honigbienenpopulationen immer europäischer wurden, bis sie schließlich in kühleren Gegenden, ungefähr auf der Höhe der Bahía Blanca (ca. 60° südliche Breite), die dortigen europäischen Honigbienenpopulationen nicht mehr afrikanisieren konnten."

    Dieses Bahía Blanca liegt in der nächsten großen Bucht südlich der nördlichsten Bucht Argentiniens, wo Buenos Aires liegt, also noch deutlich nördlicher und gemäßigter als das sehr rauhe Feuerland.

    Tendenziell glaube ich der Internetenzyklopädie nicht so recht über den Weg, aber was dort zu diesem Thema steht, könnte m.E. stimmen.

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    • 27. März 2021 um 16:36
    • #72
    Zitat von Freizeitimker

    Das irritiert mich nun aber ein wenig.

    Nach der Karte stießen die afrikanischen Giftpfeile ja schon Ende der 60er Jahre bis nach Feuerland vor.

    In der neunmalklugen Internetenzyklopädie steht im einschlägigen Artikel hingegen: "

    Erst in den gemäßigteren Breiten Südamerikas, etwa ab der Höhe von Buenos Aires, bildete sich eine Übergangszone, in der die Honigbienenpopulationen immer europäischer wurden, bis sie schließlich in kühleren Gegenden, ungefähr auf der Höhe der Bahía Blanca (ca. 60° südliche Breite), die dortigen europäischen Honigbienenpopulationen nicht mehr afrikanisieren konnten."

    Dieses Bahía Blanca liegt in der nächsten großen Bucht südlich der nördlichsten Bucht Argentiniens, wo Buenos Aires liegt, also noch deutlich nördlicher und gemäßigter als das sehr rauhe Feuerland.

    Tendenziell glaube ich der Internetenzyklopädie nicht so recht über den Weg, aber was dort zu diesem Thema steht, könnte m.E. stimmen.

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    Ich gebe Dir Recht. Die afrikanisierte Honigbiene ist bis heute nicht so richtig an die Kälte angepasst. Das heißt, ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass die südlich von Buenos Aires gezogen sind. Bezüglich Argentinien ist diese Karte, meiner Meinung nach, wirklich unrealistisch. Nur im Norden, von Buenos Aires nach oben, wäre es denkbar. Aber nicht darunter.

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    • 27. März 2021 um 16:48
    • #73

    Da bleibt nur zu hoffen, dass sie sich auch weiterhin nicht an die Kälte bei uns anpassen wird. Leider ist wie Bienetou schon angeführt hat nicht ersichtlich, wie die tatsächliche Ausbreitung ist und war. Sicher werden einige Schwärme in kältere Gebiete vorgedrungen sein, aber ob sie sich dort halten und vermehren konnten, ist nicht bekannt oder bewiesen.

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    • 27. März 2021 um 16:49
    • #74
    Zitat von Bienetou

    Ich gebe Dir Recht. Die afrikanisierte Honigbiene ist bis heute nicht so richtig an die Kälte angepasst. Das heißt, ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass die südlich von Buenos Aires gezogen sind. Bezüglich Argentinien ist diese Karte, meiner Meinung nach, wirklich unrealistisch. Nur der Norden, von Buenos Aires nach oben, wäre es denkbar. Aber nicht darunter.

    Das ist plausibel. Bei der Karte wurde wohl einfach länderweise eingefärbt. So ist es auch nicht plausibel, daß die Bienen ausgerechnet an der Staatsgrenze Chiles stoppten. Oder hat Chile solch' rigide Einreisebestimmungen?;)

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    • 27. März 2021 um 16:53
    • #75
    Zitat von Freizeitimker

    Das ist plausibel. Bei der Karte wurde wohl einfach länderweise eingefärbt. So ist es auch nicht plausibel, daß die Bienen ausgerechnet an der Staatsgrenze Chiles stoppten. Oder hat Chile solch' rigide Einreisebestimmungen?;)

    Bei Chile ist es tatsächlich plausibel aus einem einfachen Grund: die Anden! Diese Gebirgskette ist höher und viel länger als die Alpen. Die dortige Höhe und Kälte können eine natürliche Barriere gebildet haben, die Chile vor dem Vorstoß dieser Biene abschirmte.

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    • 27. März 2021 um 16:56
    • #76

    Diese natürliche Barriere ist ja wie geschaffen, dass Chile frei geblieben ist. Aber ob ein Eindringen von Norden ( Peru, Bolivien) erfolgte ist nicht erforscht oder ermittelt. Es könnte daher auch in Chile Population dieser Bienen geben und eingewandert sein.

    In wie weit dies auch aus dem südlichen Bereich möglich ist, kann ich nicht sagen aber es dürfte dort eher nicht der Fall sein.

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    • 27. März 2021 um 17:06
    • #77

    Mir ist nicht bekannt dass es irgendeine Bienenrasse schafft sich langfristig bei uns ohne imkerliche (Varroa-) Behandlung "wild" zu etablieren. Selbst varroaresistente Bienen kommen hierzulande auch nicht mit Varroa klar. Von daher mache ich mir da erstmal keine Sorgen.

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    • 27. März 2021 um 17:12
    • #78
    Zitat von beni

    Mir ist nicht bekannt dass es irgendeine Bienenrasse schafft sich langfristig bei uns ohne imkerliche (Varroa-) Behandlung "wild" zu etablieren. Selbst varroaresistente Bienen kommen hierzulande auch nicht mit Varroa klar. Von daher mache ich mir da erstmal keine Sorgen.

    Ob die Varroa auch dort ein Problem darstellt und die wilden Schwärme dahinrafft??

    Ohne Eingriffe eines Imkers ist bei uns kein Überleben der Völker auf Grund der Varroa möglich. Diese Eingriffe müssen gemacht werden, sonst steht man im Frühjahr vor leeren Beuten. Da hätte man das Geld auch anders "Verbrennen" können.

    Ob derartige Behandlungen bei den "wilden Völkern", die auf Grund des warmen Klimas auch durchbrüten werden, einen Erfolg haben könnte, ist eine eigene Frage wert :/:/

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    • 27. März 2021 um 17:31
    • #79
    Zitat von beni

    https://www.youtube.com/watch?v=BKKh-Fiz5MYMir ist nicht bekannt dass es irgendeine Bienenrasse schafft sich langfristig bei uns ohne imkerliche (Varroa-) Behandlung "wild" zu etablieren. Selbst varroaresistente Bienen kommen hierzulande auch nicht mit Varroa klar. Von daher mache ich mir da erstmal keine Sorgen.

    Laut dem "Bienenpapst" Jürgen Tautz leben in den Wäldern Deutschlands tausende von Bienenvölkern in Spechthöhlen. Ob sie alle früher oder später aufgrund des Mangels an Behandlung gegen Varroa eingehen, das weiß ich nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese tausende Völker alle aus einer Beute ausgeschwärmt sind. Sie müssten sich selbständig im Wald vermehrt haben. Aber wie viele Generationen das anhält, das wäre interessant zu wissen.

    Schau Dir mal diesen kurzen Bericht an:

    https://www.youtube.com/watch?v=BKKh-Fiz5MY

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    • 27. März 2021 um 17:36
    • #80
    Zitat von Bienetou

    Laut dem "Bienenpapst" Jürgen Tautz leben in den Wäldern Deutschlands tausende von Bienenvölkern in Spechthöhlen. Ob sie alle früher oder später aufgrund des Mangels an Behandlung gegen Varroa eingehen, das weiß ich nicht.

    Das herauszufinden, sollte seinem bekanntesten Dauerdoktoranden doch leichtfallen und eine Ehre sein, zumal besagte Person sich ohnehin auf dieses Thema spezialisiert hat.

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