Optimismus hilft nicht gegen vermeidbare suboptimale Startbedingungen. Und Süditalien ist inzwischen Heimat des kleinen Beutenkäfers. Will man nicht...
Ja, den will ich auch nicht. Aber das Gesundheitszeugnis dürfte ja für irgendwas gut sein, oder?
Optimismus hilft nicht gegen vermeidbare suboptimale Startbedingungen. Und Süditalien ist inzwischen Heimat des kleinen Beutenkäfers. Will man nicht...
Ja, den will ich auch nicht. Aber das Gesundheitszeugnis dürfte ja für irgendwas gut sein, oder?
aus eigener Erfahrung in der Provence bei Großimkern weis ich warum die mit Vollschutz an die an diese sehr munteren Bienen gehen.
guck dir mal YT filmchen aus Südfrankreich an.
Bin mir nicht sicher, ob man Großimker mit Hobbyimker vergleichen kann. Den Vollschutz werden die wegen der zügigen und etwas gröberen Bearbeitung der Völker benötigen. Immerhin geht es da um €/Std, Ich lass mich einfach mal vom Kunstschwarm überraschen.
Bin mir nicht sicher, ob man Großimker mit Hobbyimker vergleichen kann.
Ja, kann man. Man wird - wie bei fast jedem Vergleich - Gemeinsamkeiten (z.B., daß beide Imker sind) und Unterschiede (z.B. bei der Gewinnerzielungsabsicht, den monetären Erträgen, den Zeitaufwand) feststellen.
Was man nicht kann, ist gleichsetzen, denn das gleiche sind beide offensichtlich nicht, schon die verschiedene Bezeichnung zeigt das
Papier ist geduldig... Und Veterinäre sind auch nur Menschen.Da gibt es nix schönzureden.
Du hast ja weiter oben schon geschrieben, das man sich mit Kunstschwarm aus dem Süden keine Freund macht. Vom Prinzip also verstanden. Hier geht es nicht darum dir etwas ein- oder auszureden. Aber wer sich an der Lotterie beteiligt, riskiert halt nicht nur die Arschkarte für sich allein zu ziehen sondern für viele.
Gruß Thorsten
Aber das Gesundheitszeugnis dürfte ja für irgendwas gut sein, oder?
Tatsächlich sind die als "Gesundheitszeugnis" betitelten TRACES-Bescheinigungen eigentlich (fast) nichts wert.
Es ist (zumindest in NRW) einfacher die TRACES-Papiere zu beantragen und Völker außer Landes zu schaffen, als in die Nachbarstadt zu verstellen. Entsprechend allergisch reagierte hier auch ein Veterinäramt. Ich schicke dir mal einen Artikel aus dem Bienenjournal via PM.
Bin mir nicht sicher, ob man Großimker mit Hobbyimker vergleichen kann. Den Vollschutz werden die wegen der zügigen und etwas gröberen Bearbeitung der Völker benötigen. Immerhin geht es da um €/Std, Ich lass mich einfach mal vom Kunstschwarm überraschen.
du wirst keinen finden der nicht einen profi-vollschutz mit lederhandschuhen trägt. das hat nichts mit profi- oder hobbyimker zu tun, sondern mit den Bienen.
Ja, den will ich auch nicht. Aber das Gesundheitszeugnis dürfte ja für irgendwas gut sein, oder?
Hallo Stephan
ein paar Amerkungen zum Gesundheitzszeugnis meinsersetis
vor 43 Jahren bekam ich mein erstes Gesundheitszeugnis und der damalige BSV meinte dass es nicht die tinte wert wäre.
Heute bin ich selbst BSV und kann bei den meist Stichproben nur das bescheinigen was ich an dem Tag gesehen oder nicht gesehen habe.
Und kein Witz, es ist Realsatire wenn ein Vereinsvorsitzender und BSV einem 13 jährigen Neuimker ein Volk mit Zeugnis schenkt und der Junge dann feststellt, dass mit dem Volk etwas nicht stimmt = AFB.
Und was das internationale Wanderzeugnis ist. siehe oben.
Auf alle Fälle hast Du einen sauberen Nachweis gegenüber einer Behörde. DAmit bist du aus dem Schneider.
Ich wünsche Dir trotzdem viel Glück und Freude mit den Bienen.
lg
Alexander
Hallo Zusammen,
hier ein kleines Update. Am 31.03. habe ich den Kunstschwarm erhalten. Aufgrund des bescheidenen kalten Wetters, habe ich die Kunstschwarmbox in eine Leerzarge auf den Gitterboden gestellt, darüber die Zarge mit den Mittelwänden und der Königin im Ausfresskäfig platziert. Zuckerwasser 1:1 und später, im immer noch kalten April, 2,5 kg Futterteig gegeben. Den hätte ich bzw. die Bienen wahrscheinlich gar nicht benötigt, aber da war mir einfach wohler.
Unsicher war ich mir beim Verschließen des Gitterbodens mit Bodenschieber. Komplett offen und evtl, zu kalt für die Brut? Hatte nachts teilweise nur um die 5°C. Komplett verschlossen hat sich allerdings einiges an Kondenswasser gebildet. Habe mich dann für teilweise offen entschieden. Etwa zu 25% geöffnet.
Nachdem der komplette Brutraum mit 10 Zanderrähmchen ausgebaut und einige Waben mit Brut zu finden waren, habe ich den HR über Absperrgitter gegeben. Wurde ebenfalls zügig ausgebaut.
Im Juli würde ich bei dem Volk nun gerne "Teilen und Behandeln" durchführen. Da ich den dafür benötigten honigfreien HR nicht haben werde, entnehme ich nun alle paar Tage eine ausgebaute Wabe aus dem Honigraum und gebe eine neue Mittelwand.
Einen Ableger werde ich im Juli noch von meinem Bekannten erhalten. Und mit dem TuB Konzept werden ich dann insgesamt mit drei Jungvölkern in den Winter gehen können. Natürlich nur wenn nichts dazwischen kommt.
Zusammengefasst bin ich ganz zufrieden. Insgesamt vier Stiche aufgrund meiner eigenen Unachtsamkeit gab es auch. Interessant finde ich es, dass die Damen kein Interesse an unserem insektenfreundlichen Garten haben. Hummeln und Wildbienen ohne Ende, aber keine meiner Mädels ist zu sehen. Nur die bereitgestellte Wasserstelle wird gern besucht.
Gruß
Stephan
Hallo allerseits,
TuB hat soweit gut funktioniert. Morgen ist Tag X+23 und da werde ich die Oxalsäurebehandlung vom Brutling durchführen. Hier hätte ich noch eine Frage zur weiteren anschließenden Fütterung. Ich würde auf den Brutling gerne eine Zarge mit 8 Mittelwänden und einer Futtertasche stellen, damit hier ein möglichst großer Futtervorrat angelegt werden kann ohne das Brutnest zu verhonigen. Werden die Mittelwände bei regelmäßiger Gabe von Zuckerwasser 1:1 noch ausgebaut? Wie sind eure Erfahrungen?
LG
Stephan
Die Bienen lagern üblicherweise da ein wo Platz ist.
Die Frage wäre was mit dem Brutling passieren soll, Wiedervereinigung oder neues Volk.
Die Bienen lagern üblicherweise da ein wo Platz ist.
Die Frage wäre was mit dem Brutling passieren soll, Wiedervereinigung oder neues Volk.
Eine Wiedervereinigung ist nicht geplant.
Was für ein Monsterbrutling ist das??
Bei meinen bleibt alles auf einer Zarge. 8 w und die Futtertasche. Ich fahre derzeit so 50 Brutlinge.
Eine zweite Zarge habe ich mir bisher in den vergangenen 20 Jahren verkniffen. Nächstes Jahr kannst du so erweitern.
Das Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zupft. Und Bienen können nur das was sie können. Und das ist oft konträr zu den Wüschen des Imkers.
Wird eher ein normaler Brutling sein. Hab eigentlich nur die Befürchtung, dass ich den Brutling entweder überfüttere oder zu wenig gebe. Deswegen würde ich vorsichtshalber auf zwei Zargen überwintern wollen.
Gebe ab und zu mal einen Liter. Dann packst du das Brutnet nicht ein. Der entwickelt sich noch bis in den September rein. Dann merktst du dass allmächlich der Brutumfang nicht weitergeht und das Futter rund um die Brut eingelagert wird. Dann kannst du in ein paar weiteren Futtergaben allmählich einfüttern. Das Futter wird dann um die zurückgehende Brut eingelagert. Die kannst auch noch Ende September oder Im Oktober den Rest Futter geben..
Ich gebe Sirup. Das muss nicht verarbeitet werden.
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