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Ammenmärchen zum Schieden

  • Gast-2025-04-02-1
  • 13. März 2022 um 17:41
  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 13. März 2022 um 17:41
    • #1

    Leider scheinen diverse Ammenmärchen zum Thema "Einsatz des Schieds" nicht ausrottbar. Biene und Natur schreibt hier zum Einsatz des Schieds:

    "

    Dadurch ist das Brutnest kompakter, und die Bienen müssen weniger heizen. Sie sitzen nun auf vier bis fünf Waben. Lasse ich den Bienen den ganzen Raum, sitzen sie vor allem auf der Sonnenseite und besetzen im Frühling höchstens die vordere Hälfte der Wabe. Dadurch hat die Bienentraube mehr Außenfläche und muss mehr heizen.

    "

    Sorry, aber da hat jemand in der Schule im Geometrieunterricht nicht aufgepasst. Ein Kubus hat, bezogen auf das Volumen, stets eine groessere Aussenflaeche als eine Kugel. Wuerde der Kubus einen thermischen Vorteil bringen, waehlten die Bienen mit Sicherheit eine kubische Anordnung. Machen sie aber nicht.

    Man kann es nicht oft genug sagen: Das Schieden hat einzig den Zweck, dass der Honig vorwiegend im Honigraum eingelagert wird ("Honigquetsche").

    Man erkauft sich diesen (scheinbaren) wirtschaftlichen Vorteil damit, dass das Futter fuer die Bienen (und vor allem fuer die Drohnen) bei Schlechtwettereinbruechen und bei Trachtluecken schlechter erreichbar ist. Ralf Kolbe muss deshalb bei den Vatervoelkern seiner Belegstelle das Absperrgitter ueber! den 1. BrutHonigraum setzen - womit er die Dadantbetriebsweise eigentlich ad absurdum fuehrt.

    Der wirtschaftliche Vorteil einer besseren Honigernte wird durch die zusaetzlichen Eingriffe (erst Schieden, dann erweitern) m.E. auch in das Gegenteil verkehrt. Und der vermeindliche Nutzen zur Schwarmverhinderung scheint mir ebenfalls fraglich. Nach meiner bescheidenen Erfahrung gibt zuvorderst die Genetik ("je mehr Carnica um so Schwarm") und das Alter der Koenigin den Ausschlag.

    Ich verwende zwar ebenfalls Schiede, jedoch nicht, um damit die Form des Brutnestes zu bestimmen. Vielmehr mache ich mit diesen "Politik": Ich kann damit ueberzaehlige Futter- und Leerwaben fuer Ableger gewinnen (hinter dem Schied abscheiden) und tatsaechlich Honig quetschen. Allerdings muss ich hier im Gebirge aufpassen, dass die Voelker bei Schlechtwettereinbruechen keinen Hunger leiden. Es gilt also, das Schied so zu setzen, das je eine! gut! gefuellte Futterwabe auf beiden! Seiten der Bienentraube vorhanden ist. In der Saison habe ich bei normalstarken Voelkern meist 8 Waben im Brutraum haengen. Geschiedet wird grundsaetzlich zur Saalweidenbluete, weil man erst zu diesem Zeitpunkt den Brutnestansatz vernuenftig beurteilen kann. Bei den spaeteren Kontrollen muss man dann auch nur eher selten erweitern.

    Einmal editiert, zuletzt von Gast-2025-04-02-1 (14. März 2022 um 14:17)

  • Reinhards Bienen
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    • 13. März 2022 um 19:11
    • #2

    Ich imkere ja auch im angepassten Brutraum auf Dadant, Warschauer Großwabe(Dadant Blatt hoch) und Kuntsch hoch. Ich schiede nicht ganz so eng im Frühjahr und auch erst wenn mehrere Tage Flugwetter ist. Meine bescheidene Beobachtung dabei ist das ich damit ein zu lang gezogenes Brutnest verhindere und damit zu viel Honig im Brutbereich und das ist meiner Meinung nach sehr Schwarmdämpfend. Ich konnte so schon Landbienen und Carnica von Schwarmlust abhalten. Natürlich ist die Bienenrasse erstmal vorrangig ausschlaggebebend bei der Schwarmlust eines Volkes. Aber man muß auch immer das Wetter im Auge haben und so ein bisschen das Gefühl wann der richtigeZeitpunkt für das Schied setzen gekommen ist entwickeln. Dann macht das Sinn. Außerdem habe ich dann den genauen Überblick wieviel Futter im Volk ist.

  • dirk2210
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    • 14. März 2022 um 05:26
    • #3

    Hallo

    Es soll ja jeder das machen was er will.

    Frage : Wir sind hier im Forum Nordbiene.

    Ist es nicht so das die Nordbiene ,,Dunkle Biene " Futter Brut nahe lagert, um

    die Versorgung der Maden zu gewähren ?

    Arbeitet man mit dem Schieden nicht gegen die Natur der Dunklen ,das der Nektar im Honigraum, und nur dort gelagert wird.

    Ist das nicht ein Zwang gegen die Natur dieser Tiere.

    Und das nennt man dann Bienengemäß - Naturnah- Bienenfreundlich - angepasst

    Passt das zusammen ?

    Ich weiß nicht ??

    Gruß Dirk

  • Reinhards Bienen
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    • 14. März 2022 um 08:19
    • #4
    Zitat von dirk2210

    Ist das nicht ein Zwang gegen die Natur dieser Tiere.

    Und das nennt man dann Bienengemäß - Naturnah- Bienenfreundlich - angepasst

    Ist es Bienengerecht die Völker jede Woche zur Schwarmkontrolle auseinander zu nehmen oder schwärmen zu lassen ? Die Kisten in denen wir die Bienen halten sind ja auch alle von Menschenhand hergestellt und nicht natürlich gewachsen. Meine Bienen haben im 1. HR ihren Nektar und den lass ich ihnen. Aber es kann jeder so machen wie er für richtig hält.

  • Bienenalex
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    • 14. März 2022 um 09:06
    • #5
    Zitat von Postkugel

    Leider scheinen diverse Ammenmärchen zum Thema "Einsatz des Schieds" nicht ausrottbar. Biene und Natur schreibt hier zum Einsatz des Schieds:

    "

    Dadurch ist das Brutnest kompakter, und die Bienen müssen weniger heizen. Sie sitzen nun auf vier bis fünf Waben. Lasse ich den Bienen den ganzen Raum, sitzen sie vor allem auf der Sonnenseite und besetzen im Frühling höchstens die vordere Hälfte der Wabe. Dadurch hat die Bienentraube mehr Außenfläche und muss mehr heizen.

    "

    Das hast du super geschrieben.

    Ich suche seit Jahren Belege dafür das die Behauptungen der Schieder belegt. Also dass geschiedete Völker mit Kontrollgruppen an verschiedenen Standorten über mehrere Jahre vergleicht und das in wissenschaftlich auswertbare Zahlen bringt. Ich finde nichts. Habe auch schon die Autoren bei BieneundNatur gefragt. Es gab in den Bienenzeitungen schon öfter schiedende Monatsbetrachter. Zum höherem Honigertrag (weil ich auf dsem Wochenmarkt stehe interessiert mich das) schreib mir einer dass dies noch keiner nachgeweisen hat und ein anderer antwortete:

    leider kann ich nur empirische Erfahrungen beisteuern, denn erstens gibt es wenige Imker, die den angepassten Brutraum verstanden haben und noch weniger Wissenschaftler, die solche Imker begleitet haben. Ich kann nur dazu einladen, im kleinen Rahmen selbst empirische = praktische Versuche anzustellen. Ich war anfangs auch mit einer Portion Skepsis dabei und habe auch erstmal Rückschläge erlitten, weil ich die Hinweise nur halbherzig befolgt habe. Mit etwas Ausdauer und Geduld hat sich die Sache doch wirklich gut entwickelt und bringt erstaunliche Ergebnisse.

    Da lobe ich mir Dr. Liebig. Er misst und zählt seit 40 Jahren und kann das alles belegen!

    Diese Arbeit macht sich kaum Einer. Hans Wille, der ehemalige Leiter von Liebefeld hat dies auch über jahrzehnte getan. Sein Ergebnis: es ist der Standort.

    Also: ich imkere richtig!!

  • teewee
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    • 14. März 2022 um 12:08
    • #6

    Die Aussage der Authorin des oben genannten Berichts bezüglich der Oberfläche lässt sich doch einfach nachweisen. Dass eine Kugeloberfläche bei gleichem Rauminhalt geringer ist als eine Quaderoberfläche bleibt unstrittig, hat aber mit der getroffenen Aussage im Interview nichts zu tun.
    Es heißt hier sinngemäß, dass ein Volk, das die gesamte Beutenbreite, aber nur die Hälfte in der Tiefe besetzt, mehr Oberfläche hat als ein auf 5 Waben geschiedetes.

    Gehen wir von 12er Dadant Innenmaß aus:

    Beutenbreite B 46,5 cm
    Beutenhöhe H 28,5 cm

    Beutentiefe T 46,5 cm

    Rechnen wir, überschlägig, vereinfacht die Oberfläche des Bienenquaders:
    Volk gesamte Breite, halbe Tiefe

    Flächen vorne und hinten: 46,5 x 28,5 cm² x 2 = 2650,50 cm²
    Flächen links und rechts: 23,25 x 28,5 cm² x 2 = 1325,25 cm²

    Flächen oben und unten: 23,25 x 46,5 cm² x 2 = 2162,25 cm²

    Somit Gesamtoberfläche: 6138 cm²

    Volk geschiedet auf 5 Waben:

    Breite ändert sich zu 5 x 3,5 cm (Wabenbreite) +1,5 cm (2x Beespace) =19 cm

    Fläche vorne und hinten: 19 x 28,5 cm² x 2 = 1083,0 cm²

    Fläche links und rechts: 46,5 x 28,5 cm² x 2 = 2650,5 cm²

    Fläche oben und unten: 46,5 x 19,0 cm² x 2 = 1767,0 cm²

    Somit Gesamtoberfläche: 5500,5 cm²

    Für mich ist das so weit schlüssig, was dort beschrieben wird.

    Gruß, Thorsten

    .

    Einmal editiert, zuletzt von teewee (14. März 2022 um 12:26)

  • teewee
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    • 14. März 2022 um 13:02
    • #7
    Zitat von Postkugel

    Ralf Kolbe muss deshalb bei den Vatervoelkern seiner Belegstelle das Absperrgitter ueber! den 1. Brutraum setzen - womit er die Dadantbetriebsweise eigentlich ad absurdum fuehrt.

    Wo gehört denn das Absperrgitter bei Dadant sonst hin als über den Brutraum? Solltest Du den 1.Honigraum meinen, führt das bei einem Drohnenvolk doch nicht die Betriebsweise ad absurdum. Die Jungs müssen halt gut im Futter stehen. Mit Gitter kommen Sie nicht in die Speisekammer.

    Gruß, Thorsten

    .

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 14. März 2022 um 14:16
    • #8

    Aeh, sorry. Da habe ich mich verschrieben. Es soll "ueber den 1. Honigraum" lauten. Habe ich korrigiert.

    Belegstelle Südharz

    Einmal editiert, zuletzt von Gast-2025-04-02-1 (14. März 2022 um 14:38)

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 14. März 2022 um 14:20
    • #9
    Zitat von teewee

    Rechnen wir, überschlägig, vereinfacht die Oberfläche des Bienenquaders:

    Es gibt aber normal keinen Bienenquader, sondern eine Bienentraube. Der Quader entsteht ja erst durch sehr enges Schieden.

  • badenimker
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    • 14. März 2022 um 15:04
    • #10

    Hallo,

    zum Beurteilen des Schiedens muss auch noch die Tatsache erwähnt werden, dass das Bienenvolk nicht den Raum wärmt, sondern die Bienentraube. Dabei ist selbst der Bienenkörper ein guter Isolator, sonst würden die äußeren Bienen in der winterlichen Bienentraube schnell erfrieren. Auch leere Waben haben durch die "ruhende Luft" in den einzelnen Zellen eine isolierende Funktion.

    Deshalb habe ich auch Zweifel an dem Vorteil eines einfachen Schiedes.

    Wenn der Schied aber mit Isolationmaterial versehen wird, dann kann ich einen Vorteil eines solchen Schieds bei der Völkerentwicklung sehen.

    Ein einfacher Schied hat dann eigentlich nur die Funktion, das Brutnest zu begrenzen , damit möglichst wenig Pollen und Nektar im Brutraum abgelegt wird.

    Ob man das tatsächlich so will....ist Ansichtssache.

    Grüße

  • teewee
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    • 14. März 2022 um 15:12
    • #11

    Dass das nicht natürlich ist, schon klar. Der überschlägige Bienenquader dient lediglich der vereinfachten Betrachtung einer unregelmäßig ellipsoiden Oberfläche im hinteren Bereich. Dass Völker wie beschrieben brüten, habe ich selbst schon so gesehen.

    Wenn man zur "honey is money" Fraktion gehört und seine Völker durch Schieden auf den Punkt dahin bekommt, wo man sie trachtfertig braucht, ist das für mich absolut legitim.

    .

  • Gast-2023-12-18
    Gast
    • 14. März 2022 um 17:07
    • #12

    Es gibt Unterschiede beim schieden, man kann enger schieden oder weiter schieden, dann ist auch atz für Honig und Pollen

  • Cuxer
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    • 14. März 2022 um 18:25
    • #13
    Zitat von Postkugel

    Es gibt aber normal keinen Bienenquader, sondern eine Bienentraube. Der Quader entsteht ja erst durch sehr enges Schieden.

    Meine sitzen mit oder ohne Schied nicht mehr in der Traube… durchs Schied sitzen sie dann enger beisammen…

    wenn man nicht zu den frühen „Schiedern“ gehört, ist ein Vergleich mit der Traube nicht zielführend finde ich…

  • Gast-2023-12-18
    Gast
    • 14. März 2022 um 20:22
    • #14
    Zitat von Bienenalex

    Das hast du super geschrieben.

    Ich suche seit Jahren Belege dafür das die Behauptungen der Schieder belegt. Also dass geschiedete Völker mit Kontrollgruppen an verschiedenen Standorten über mehrere Jahre vergleicht und das in wissenschaftlich auswertbare Zahlen bringt. Ich finde nichts. Habe auch schon die Autoren bei BieneundNatur gefragt. Es gab in den Bienenzeitungen schon öfter schiedende Monatsbetrachter. Zum höherem Honigertrag (weil ich auf dsem Wochenmarkt stehe interessiert mich das) schreib mir einer dass dies noch keiner nachgeweisen hat und ein anderer antwortete:

    leider kann ich nur empirische Erfahrungen beisteuern, denn erstens gibt es wenige Imker, die den angepassten Brutraum verstanden haben und noch weniger Wissenschaftler, die solche Imker begleitet haben. Ich kann nur dazu einladen, im kleinen Rahmen selbst empirische = praktische Versuche anzustellen. Ich war anfangs auch mit einer Portion Skepsis dabei und habe auch erstmal Rückschläge erlitten, weil ich die Hinweise nur halbherzig befolgt habe. Mit etwas Ausdauer und Geduld hat sich die Sache doch wirklich gut entwickelt und bringt erstaunliche Ergebnisse.

    Da lobe ich mir Dr. Liebig. Er misst und zählt seit 40 Jahren und kann das alles belegen!

    Diese Arbeit macht sich kaum Einer. Hans Wille, der ehemalige Leiter von Liebefeld hat dies auch über jahrzehnte getan. Sein Ergebnis: es ist der Standort.

    Also: ich imkere richtig!!

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    welcher Berufsimker zb hat Zeit für sowas? Keiner und die Institute machen das nicht weil kein Interesse. Hobbyimker haben die Zeit aber nicht die Völkerzahl dafür.

  • Gast-2023-12-18
    Gast
    • 14. März 2022 um 20:25
    • #15
    Zitat von Postkugel

    Man erkauft sich diesen (scheinbaren) wirtschaftlichen Vorteil damit, dass das Futter fuer die Bienen (und vor allem fuer die Drohnen) bei Schlechtwettereinbruechen und bei Trachtluecken schlechter erreichbar ist. Ralf Kolbe muss deshalb bei den Vatervoelkern seiner Belegstelle das Absperrgitter ueber! den 1. BrutHonigraum setzen - womit er die Dadantbetriebsweise eigentlich ad absurdum fuehrt.

    das wird auf jeder Belegstelle gemacht und nicht nur der Kolbe. Das leigt daran, dass die Drohnen direkten Kontakt zum Futter haben müssen und bei der anzahl an Drohnenrahmen und Drohnen in den Völkern reicht das im Brutraum einfach nicht aus, selbst bei 10 Waben Dadant.

  • Gast-2023-12-18
    Gast
    • 14. März 2022 um 20:29
    • #16
    Zitat von badenimker

    Dabei ist selbst der Bienenkörper ein guter Isolator, sonst würden die äußeren Bienen in der winterlichen Bienentraube schnell erfrieren.

    die Bienen wandern in der Wintertraube ständig von innen nach außen zum Wärmen der Traube und wieder nach innen um sich selbst aufzuwärmen. Die Bienen heizen die Traube, das sagt jeder, aber auch hier gibt die Traube wärme an die Umgebung ab und wenn man diese Abstrahlung minimieren kann müssen die Bienen weniger heizen. Thermogenese nennt sich das. Deswegen ist die Luft um die Traube in Styroporbeuten wärmer als in Holz.

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 14. März 2022 um 21:04
    • #17
    Zitat von mv_1989

    das wird auf jeder Belegstelle gemacht und nicht nur der Kolbe.

    Nö.

    Woher sollen denn die Drohnen wissen, das sie auf einer Belegstelle sind? Wichtig ist doch nur, das die Kerlchen keinen Hunger leiden, egal wo die stehen. Und wenn ich Tracht habe ( das sollte waehrend der Belegstellensaison eigentlich so sein, ggf. muss man mal eine Futterwabe reinhaengen) dann habe ich auch Futter im Brutraum, sofern dort Platz ist. So stark schieden, dass die Drohnen da kein Futter mehr finden, da bekomme ich irgendwie Probleme mit dem Tierschutzgedanken.

    Einen Teufel werde ich tun, dass mir Brut in einem Honigraum landet, weil, die Waben kann ich dann zum Saisonende einschmelzen (=unnoetige Arbeit). Da kann ich ja dann gleich auf Zander und das Celler Rotationsverfahren gehen.

  • Gast-2023-12-18
    Gast
    • 14. März 2022 um 21:34
    • #18
    Zitat von Postkugel

    Nö.

    Woher sollen denn die Drohnen wissen, das sie auf einer Belegstelle sind? Wichtig ist doch nur, das die Kerlchen keinen Hunger leiden, egal wo die stehen. Und wenn ich Tracht habe ( das sollte waehrend der Belegstellensaison eigentlich so sein, ggf. muss man mal eine Futterwabe reinhaengen) dann habe ich auch Futter im Brutraum, sofern dort Platz ist. So stark schieden, dass die Drohnen da kein Futter mehr finden, da bekomme ich irgendwie Probleme mit dem Tierschutzgedanken.

    Einen Teufel werde ich tun, dass mir Brut in einem Honigraum landet, weil, die Waben kann ich dann zum Saisonende einschmelzen (=unnoetige Arbeit). Da kann ich ja dann gleich auf Zander und das Celler Rotationsverfahren gehen.

    wo sind denn Belegstellen? Da wo wenig bis keine Tracht ist. Warum? Weil da keine Völker stehen und wilde Völker nicht überleben. Daher auf den Inseln zb, Pollen ist geboten, Aber kaum bis keine Tracht. DU hast wahrscheinlich keine Drohnenvölker mit 4 Drohnenrahmen, weshalb solltest du dann das ASG über den ersten Honigraum geben? Was hat Honigimkern mit der Versorgung von Drohnenvölkern zu tun? Drohnenvölker werden die ganze Saison gefüttert und mit Eiweißfutter versorgt um die Drohnenbrut am laufen zu halten und die Drohnen in guter Qualität zu halten. Drohnenvölker sind nicht geschiedet, bevor du mit Tierschutz und sowas kommst solltest du dich mal mit dem Betrieb von Belegstellen beschäftigen.

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 14. März 2022 um 21:55
    • #19

    Nee, ich habe echt keine Ahnung, wie das auf einer Belegstelle so laeuft.

  • dirk2210
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    • 15. März 2022 um 05:37
    • #20

    Hallo mv_1989

    Ich finde du solltest die Erfahrung von Postkugel hier nicht so in Frage stellen.

    Ich glaube sie hat Erfahrung genug, und weiß von was sie redet.

    Ihr vorzuschlagen sich mit einer Belegstelle zu beschäftigen , finde ich Arrogant.

    Ohne dir zu nahe zu treten, glaube ich sie weiß mehr als du und ich darüber !

    Langsam kommen mir die Beitrage so vor , wie ein Wettstreit der Buckfast - Imker.

    Gruß Dirk

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