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Reizthema Wachsmotte

  • Gast-2025-05-13
  • April 3, 2025 at 8:59 AM
  • Gast-2025-05-13
    Guest
    • April 3, 2025 at 8:59 AM
    • #1

    Innerhalb einer einzigen Woche fand ich auf dem Varroaschieber unter dem Bodengitter einer meiner Beuten gestern zum zweiten Mal eine fette weiße Wachsmotten - Raupe, das Alarmsignal klingelte sofort bei mir und so zog ich mir in den frühen Morgenstunden heute ein paar Dutzend Videofilmen zum Wachsmotte Thema rein um hier im Forum nicht allzu dumme Fragen stellen zu müssen.

    Dass alte Reservewaben leicht befallen werden, besonders die dunklen mit Resten von Pollen, Honig und den Verpuppungshäuten der Bienen wovon sich die Wachsmotte Brut ernährt ist schon klar, dass ist hier momentan auch nicht das Thema sondern ein möglicher Befall lebendiger Bienenvölker.

    Vor 10 Jahren hatte ich so einen Fall bei dem leider jede Abhilfe schon zu spät gekommen wäre wenn ich überhaupt gewusst hätte wie. Das Volk hatte zuvor -mein Fehler - ein paar Wochen ohne Nachschau verbracht, als ich dann dazu kam es zu öffnen war schon keine Biene mehr drin - aufgeflogen - und drinnen ein Gewirr von Spinnfäden und Wachsmottenraupen, derart, dass einem schlecht werden konnte!

    Entsprechend jetzt meine Alarmstimmung beim Anblick auch nur einer einzelnen toten Raupe auf dem Bodenschieber, zwar definitiv tot aber immer noch beängstigend genug.

    Was tun? In den Videofilmen war die Rede davon dass die Wachsmotte zwar kaum in ein starkes Wirtschaftsvolk eindringen kann, dennoch in Einzelfällen versucht am Flugloch oder dort in der Nähe Eier abzulegen die - sobald die Raupen geschlüpft sind - für eine Besiedelung der Völker sorgen können - was derart schlimm ausfallen kann dass die Bienen den Stock verlassen und leer zurücklassen.

    Sieger - die Wachsmotte.

    Abgesehen davon dass meine Beute mit dem gestrigen Totenfund nagelneu ist, eine verzinkte Holzbeutel mit Hochboden, und völlig ohne solche Versteckritzen, bin ich dennoch beunruhigt, vor allem mit der Frage: Was kann man tun sobald man mit Sicherheit weiß dass ein lebendiges Volk bereits befallen ist?

    Diese Frage konnte ich bisher mit YouTube filmen nicht geklärt bekommen.

    Was ich natürlich zunächst bei schönem Wetter tun werde ist den Stock öffnen und langsam und minuziös alle Rähmchen ziehen und auch die Beutenwände auf Befall prüfen - und ggf. aussortieren und sauber kratzen wo vielleicht nötig.

    Was anderes ließe sich sonst auch tun? Weiß jemand vielleicht etwas mehr über Wachsmotten im Wirtschaftsvolk?

    Carlo dankt für die Aufmerksamkeit.:saint:

  • Kai
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    • April 3, 2025 at 10:46 AM
    • #2
    Quote from Carlo

    ...Frage: Was kann man tun sobald man mit Sicherheit weiß dass ein lebendiges Volk bereits befallen ist?

    ...

    Was anderes ließe sich sonst auch tun? Weiß jemand vielleicht etwas mehr über Wachsmotten im Wirtschaftsvolk?

    Carlo dankt für die Aufmerksamkeit.:saint:

    Hallo,

    es gibt zwei Arten von Wachsmotten, die Große und die Kleine. Massive Schäden in Wabenlagern richtet vor allem die große Wachsmotte an (siehe Video unten). Die Kleine Wachsmotte frisst sich hauptsächlich durch Altwaben durch, ohne das Holz zu zerstören. Nur diese kann auch in Bienenvölkern überleben, indem sie sich in kleinste Ritzen zurückzieht.

    Beide Arten habe aber in besetzten Beuten keine Chance, Schäden zu verursachen. Die Raupen werden von den Bienen seit Jahrmillionen erfolgreich hinausbefördert.

    External Content www.youtube.com
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  • Gast-2025-05-13
    Guest
    • April 3, 2025 at 11:06 AM
    • #3

    Wenn sich die Bienen selber gegen die Wachsmotte verteidigt ist ohl kein Handlungsbedarf nötig.

    Vom Volk Volk welches vor 10 Jahren bei mir extrem befallen war, war keine Biene mehr im Stock, ob der Grund dafür die Wachsmotte war oder ein anderer Grund läßt sich leider nicht mehr erudieren, wie schon erwähnt hatte ich den Kasten frevelhaft einige Wochen - vielleicht 2 Monate - nicht auf dem Radar.

    Kann also auch sein dass die Kiste ohne Bienen mit den Rähmchen zu verlockend für die Motte gewesen ist um sie nicht zu besetzen. Allerdings hatte ich in einem der heute morgen konsumierten Youtubevideos ein Kommentar aufgeschnappt nachdem Bienen aus einem mit Wachsmotten stark befallenen Volk ausgezogen waren. Leider ohne Angabe ob vielleicht schon befallene Waben die zugehängt wurden der Auslöser waren.

    Die tote Wachsraupe auf dem Varroaschieber bei mir war ca. 2 cm lang und etwa 3 mm dick und fettweiss, relativ kleiner dunkler Knopfkop. Darauf zu schliessen ob es die kleine oder große Wachsmotte ist - klein war die Raupe nicht gerade, fällt mir schwer.

  • Kai
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    • April 3, 2025 at 12:40 PM
    • #4
    Quote from Carlo

    ....Kann also auch sein dass die Kiste ohne Bienen mit den Rähmchen zu verlockend für die Motte gewesen ist um sie nicht zu besetzen. Allerdings hatte ich in einem der heute morgen konsumierten Youtubevideos ein Kommentar aufgeschnappt nachdem Bienen aus einem mit Wachsmotten stark befallenen Volk ausgezogen waren. Leider ohne Angabe ob vielleicht schon befallene Waben die zugehängt wurden der Auslöser waren....

    Bienen lieben den Geruch von durch Wachsmotten zerfressene Waben und Rähmchenteile; es wirkt als Schwarmmagnet. Lebende Raupen der Wachsmotten, egal ob klein oder groß, haben bei Bienen jedoch keine Chance. Sie werden aktiv gepackt und zum Flugloch hinaus befördert.

  • Gast-2025-05-13
    Guest
    • April 3, 2025 at 3:40 PM
    • #5

    Das ist beruhigend, vielleicht unterlag der Youtuber der von der Vertreibuntg der Bienen durch die Motte sprach dem gleichen Verdacht wie ich.

    Da sieht man doch wie hilfreich es oft sein kann seine eigenen Gedanken zu hinterfragen, auch im Dialog.

    Wie die Raupen auf den Varroaschieber gekommen sind frage ich mich immer noch, Dort wird fast täglich saubergefegt, mnchmal gewaschen. Kann aber sein das beim Herausziehen des Schiebers Gemüll an der Oberkante des Einführungsschlitzes kleben bleibt und für Wachsmotten unwiderstehlich ist.

    Ich wasche die Stellen jetzt an allen Beuten sauber nachdem sie saubergekratzt sind.

  • Kai
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    • April 4, 2025 at 7:15 AM
    • #6
    Quote from Carlo

    Das ist beruhigend, vielleicht unterlag der Youtuber der von der Vertreibuntg der Bienen durch die Motte sprach dem gleichen Verdacht wie ich.....

    Lass mich raten, wer es war. :D

  • Gast-2025-05-13
    Guest
    • April 4, 2025 at 8:17 AM
    • #7

    Wenn ich morgens sehr früh wach im Bett liege vertreibe ich mir - gerade jetzt - die Zeit mit Bienenvideos auf YouTube. Da gibt es wirklich sehr viele Autoren, ich habe mir nicht gemerkt von wem das mit der Wachsmotte die ein ganzes Volk in die Flucht geschlagen haben soll kam.

    Bei der nächsten Gelegenheit schaue ich nochmal, es sei denn Du kommst mir zuvor.

    Es gibt speziell beim Suchwort "Wachsmotte Bienen" sofort eine große Auswahl!

    Übrigens, heute morgen hatte ich wieder so eine 2 cm lange weiße Wachsmottenraupe beim Säubern - diesmal beim rausfegen der wenigen Totbienen direkt vom Bodengitter und nicht darunter wie bei den ersten 2 Raupen die auf dem Varroaschieber lagen.

    Vielleicht mache ich die Beute doch noch auf und schaue mit Ankippen des Brutraums über dem Hochboden nach ob da Gespinst zu sehen ist.

    Der Hochboden bietet vielleicht zuviel Platz für Wachsmotten die dort ungestörter bleiben als direkt im Volk.

  • Kai
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    • April 4, 2025 at 9:12 AM
    • #8
    Quote from Carlo

    ...Der Hochboden bietet vielleicht zuviel Platz für Wachsmotten die dort ungestörter bleiben als direkt im Volk.

    Genau, der Hochboden, aber auch jede andere zusätzliche Ecke und Ritze, bieten Versteckmöglichkeiten für so manches Getier. Neben Wachsmottenlarven finden sich hier allerlei Milben, Käferchen, Bücherskorpione, Silberfische, etc etc.

    LG

    Kai

  • Gast-2025-05-13
    Guest
    • April 4, 2025 at 9:21 AM
    • #9

    Na dann 😀 Bücher Skorpione sind herzlich eingeladen!

  • Kai
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    • April 4, 2025 at 10:25 AM
    • #10

    Leider auch Versteckmöglichkeiten für (in naher Zukunft wohl) den Kleinen Beutenkäfer und dessen Larven sowie die hochgefährliche Tropilaelaps-Milbe.

    LG

    Kai

  • Gast-2025-05-13
    Guest
    • April 4, 2025 at 10:31 AM
    • #11

    Danke für den Hinweis, dann lohnt es sich schon vorher zu allem was dazugehört zu informieren.

  • Freizeitimker
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    • April 4, 2025 at 10:51 PM
    • #12

    Wachsmotten, die einen von Bienen bewohnten Bienenstock befallen, sind ein sicheres Zeichen, daß mit dem Volk etwas nicht stimmt, es zu schwach ist, jedenfalls seine Abwehr nicht funktioniert, zumindest nicht ausreicht. Denn Wachsmotten sind / wären bei Bienenvölkern ein Schädling, den es abzuwehren gilt. Vermutlich versuchen es die Wachsmotten gar nicht erst, wenn sie ihre Chancenlosigkeit erkennen, ansonsten schlagen sie natürlich gnadenlos zu. Umgekehrt fühlen sich Bienen jedoch von solchen Bienenstöcken angezogen, in denen die Wachmotten ganze (Shredder-)Arbeit leisteten.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Gast-2025-05-13
    Guest
    • April 5, 2025 at 8:25 AM
    • #13

    Bei mir - nach Kontrolle des Hochbodens und der darüber liegenden Zarge - war tatsächlich, ganz wie Kai es erklärte, nur im Hochboden in einer Ecke eine Spur von Spinnweben zu sehen.

    Ich habe über dieser Stelle auch die Rähmchen der Brutzarge gezogen, das war im Randbereich der Zarge, dort waren aber keine Spuren von Wachsmotten.

    Ob Wachsmotten sich in ein stark geschwächtes Volk einnisten und es so ganz vernichten können kann ich also weder verneinen noch bestätigen. Vielleicht kann Freizeitimker dazu eigene Erfahrungen nennen die das eindeutig klären könnten?

    Ich habe deshalb nur meinen Hochboden gründlich gesäubert und mit dem Gasbrenner so abgeflammt dass nun auch nirgends noch versteckte rohe Wachsmotteneier übrig sein könnten

    Denn die sind jetzt alle nicht mehr roh sondern hartgekocht.😊

  • Kai
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    • April 5, 2025 at 9:08 AM
    • #14
    Quote from Carlo

    Ob Wachsmotten sich in ein stark geschwächtes Volk einnisten und es so ganz vernichten können kann ich also weder verneinen noch bestätigen. ...

    Das habe ich in 45 Jahren nie erlebt oder je gehört.

    LG

    Kai

  • Gast-2025-11-01
    Guest
    • April 5, 2025 at 8:37 PM
    • #15

    Moin

    Habe noch nie etwas mit Wachsmotten zu tun gehabt.

    Im Sommer nach der letzten Honigernte werden fast alle Honigräume eingeschmolzen.

    Und im Herbst werden alle Waben die über sind eingeschmolzen.

    Ich habe kein Wabenlager.

    Ich kann es nicht verstehen das man Wachsmotten im Volk haben kann.

    Was machen da einige mit den Völkern ?

    Habe auch keine einzige Wachsmotte - Frassgang in meinen Beuten.

    Hygiene ist das oberste Gebot.

    Im Herbst alle Rähmchen in Ätznatron abkochen und die jährliche Faulbrutuntersuchung.

    Carlo wenn Du Wachsmotten in den Völkern hast, stimmt mit Deiner Imkerei etwas nicht.

    Gruß Matthias

  • Freizeitimker
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    • April 5, 2025 at 9:59 PM
    • #16
    Quote from Marnerbiene

    Moin

    Habe noch nie etwas mit Wachsmotten zu tun gehabt.

    ....

    Ich kann es nicht verstehen das man Wachsmotten im Volk haben kann.

    Was machen da einige mit den Völkern ?

    Das ist eine Variante der Behauptung, noch nie ein Volk verloren zu haben. Jäger und Angler neigen auch dazu, "ihre Erfolge verbal auszuschmücken" bis gar zu übertreiben (wenn nicht womöglich sogar zu erfinden).

    Wenn ein Volk schwächelt, gehen sein Niedergang und meistens fast gleichzeitig das Einnisten und Erstarken der Entsorgungsexperten Hand in Hand und manchmal ziemlich kurz einher. Wie schnell, ist schwierig zu sagen, jedenfalls für mich, weil ich nicht unentwegt tiefeninspiziere. Ich hatte es schon, daß zwischen dem Tag, an dem ich eher noch unterschwellig Verdacht schöpfte und dem, an dem es mir bewußt wurde und ich nach dem rechten sah, nur wenige Tage vergingen, und da war das Malheur schon im vollen Gange.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Gast-2025-05-13
    Guest
    • April 6, 2025 at 6:32 AM
    • #17

    Wenn nach jeder Saison sämtliche Wachswaben die nicht im Stock bleiben eingeschmolzen werden, also kein Wabenlager überwintern muss ist das zwar eine sichere Lösung um die Wachsmotte und Krankheiten in den Griff zu bekommen.

    Wer sich soviel Mühe machen will, warum nicht?

    Den Vorwurf, bei mir stimme etwas mit den Bienen nicht wenn Wachsmotten da sind - die sind da, egal was man macht.

    Hauptsache sie kommen nicht ins Volk.

    Bei mir war eine Gespinst Stelle eben über dem Bodengitter, angelockt vom Duft, eine Stelle noch unterhalb der Brutzarge, also nicht im Wachs!

    Der Fund von insgesamt 3 toten Raupen auf dem Varroaschieber innerhalb von 2 Wochen war dann der Grund gründlich nachzusehen, Ergebnis : Wachsmotte noch nicht im Volk - aber vom Duft angelockt und anscheinend auch da unten von den Bienen eliminiert, zumindest die Raupen denn die fand ich jedesmal nur mausetot auf der Windel.

  • Gast-2025-05-13
    Guest
    • April 6, 2025 at 12:03 PM
    • #18

    jedes Jahr die nicht im Stock verbleibenden Rähmchen einschmelzen stelle ich mir ziemlich zeitraubend vor wenn man dafür keine teuren Gerätschaften die das rationalisieren können nutzen kann.

    Als Klein &Hobbyimker möchte ich nicht ofter als zwingend nötig die Zellen aus den Drahtverspannungen schneiden, Rähmchen sauberkratzen, abflammen (ist mir angenehmer als mit Natronlauge kochen) usw.

    Um wenigstens etwas weniger Aufwand zu haben nutze ich im Brutraum unverdrahtete Rähmchen und nur für Rähmchen im Honigraum verdrahtet denn die müssen in der Honigschleuder etwas stabiler sein.

    So, im Brutraum nur Naturbau kostet das auch weniger Mittelwand, es genügt ein schmaler Streifen am Oberträger des Rähmchens.

    Mich würde trotzdem interessieren wie Matthias es schafft jedes Jahr so viel Aufwand für die Wabenhygiene zu betreiben, gibt es dafür bei ihm technische Hilfen die das erleichtern?

  • BienenBasti
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    • April 6, 2025 at 11:01 PM
    • #19
    Quote from Carlo

    jedes Jahr die nicht im Stock verbleibenden Rähmchen einschmelzen stelle ich mir ziemlich zeitraubend vor wenn man dafür keine teuren Gerätschaften die das rationalisieren können nutzen kann.

    Also teure Gerätschaften sind das nicht , ich habe mir einen Dampfwachsschmelzer für 70€ selbst gebaut, einmal im Jahr kostet es nochmals 8€, den die Dinger sind sehr simpel

    Gebaut und man hat dadurch seinen eigenen Wachs ( ich habe jetzt noch 2Völker)

    Ausschmelzen kann jeder "Hobbyimker" meiner Meinung nach , er muss nur wollen .

    Quote from Carlo

    So, im Brutraum nur Naturbau kostet das auch weniger Mittelwand, es genügt ein schmaler Streifen am Oberträger des Rähmchens.

    Naja im Brutraum ist das meiner Meinung sinnlos mit dem Naturwaben Bau , da würde ich das lieber im Honigraum machen da hat man dann gleich noch die Option für Wabenhonig

    Quote from Carlo

    Mich würde trotzdem interessieren wie Matthias es schafft jedes Jahr so viel Aufwand für die Wabenhygiene zu betreiben, gibt es dafür bei ihm technische Hilfen die das erleichtern?

    Ich würde mal sagen das ist die "Liebe zum Detail"

  • Gast-2025-05-13
    Guest
    • April 7, 2025 at 7:31 AM
    • #20

    Ein Dampfwachsschmelzer ist eine Überlegung wert, bisher habe ich Sonnewachsschmelzer, eine Spindelpresse und sonst nur den grossen Kochtopf benutzt wobei mir der Sonnewachsschmelzer noch am besten gefällt, das Wachs kommt mit sehr sauberer Farbe.

    Die Überlegung Naturbau (im Rähmchen) für den Brutraum fußt auf der Überlegung dass Brutwaben schon wegen der schnelleren Plaquebildung kaum länger als 2 Jahre benutzt werden, sie werden schnell dunkel und das wollen die Imker dann spätestens ein schmelzen.

    Bei hell bleibenden Honigwaben hingegen sehe ich weniger Sinn darin diese jedes Jahr einzuschmelzen.

    Liebe zum Detail - ja - ist schon da wenn es Sinn macht.

    Muss ich befürchten, dass die Bienenhygiene extrem leidet wenn die Honigwaben erst dann aus geschmolzen werden wenn sie sichtbar zum alten Eisen gehören?

    Und die Brutwaben spätestens nach 2 Bru Öltperioden?

    Mir ist schon klar, dass manche unbequem erscheinende Vorsorge verhindern kann dass noch viel unbequemeres passiert.

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