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Hilfe für Anfänger

  • Pahlenbiene
  • April 9, 2025 at 3:23 PM
  • Pahlenbiene
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    Styropor und Holz DNM
    • April 9, 2025 at 3:23 PM
    • #1

    Hallo und Guten Tag, ich bin jetzt schon eine Weile daran interessiert mir ein Bienenvolk zuzulegen und habe mich hierfür für ein zweizargige Betriebsweise in dem Maß DNM in einer Holzbeute nach Dr. Liebig zu starten. Hierzu habe ich aber noch ein paar Fragen und hoffe hier kann mir geholfen werden. Wie würdet ihr die beiden Brutzargen aufbauen. Wie viele Pollenbretter, Baurahmen und Futterwaben und an welchen Positionen?Was haltet ihr vom Drohnen schneiden?
    Wenn ihr Honigräume aufsetzt und keine komplette Zarge ausgebauter Mittelwände habt, wie ordnet ihr die „Mischung“ an?

    Gruß aus Dithmarschen

  • Kai
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    • April 10, 2025 at 8:37 AM
    • #2
    Quote from Pahlenbiene

    ...ich bin jetzt schon eine Weile daran interessiert mir ein Bienenvolk zuzulegen und habe mich hierfür für ein zweizargige Betriebsweise in dem Maß DNM in einer Holzbeute nach Dr. Liebig zu starten. ...

    Gruß aus Dithmarschen

    Hallo,

    das mit Holzbeuten in Dithmarschen würde ich mir noch einmal überlegen und mich an den Beuten orientieren, die in Deiner Nähe vorkommen.

    Ich würde dringend raten zu einem Imkerkurs (alternativ Imkertreffen):

    https://kiv-dithmarschen-sued.de/index.php/termine

    https://imkerschule-sh.de/schulungen

    https://imkerverein-uetersen.de/2024/11/22/schulungstermine/

    Dort werden alle Fragen vor Ort am Bienenvolk beantwortet und diskutiert.

    LG

    Kai

  • Gast-2025-11-01
    Guest
    • April 12, 2025 at 8:45 PM
    • #3

    Moin

    Also ich komme auch aus Dithmarschen.

    Hier wird einzargig mit 11 Rähmchen in der Segeberger Beute geimkert.

    Bei zweizargig ist eine Zarge über und macht nur Arbeit.

    Ich nehme für den Honigraum nur neue Mittelwände .

    Bei mir wird nach der Honigernte alles was für Ableger nicht gebraucht wird eingeschmolzen.

    Die Bienen sollen bei mir bauen wie in der Natur.

    Bei Deinen ganzen Fragen würde ich auch erst einmale einen Imkerkurs besuchen damit Grundwissen da ist. <X

    Gruß Matthias :lol::lol:

  • Pahlenbiene
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    Styropor und Holz DNM
    • April 13, 2025 at 10:13 AM
    • #4

    Moin.

    Danke für die Antwort einen Imkerkurs wollte ich erst besuchen wenn ich weiß ob es was für mich ist. Kostet ja nicht gerade wenig der Kurs.

  • Gast-2025-05-13
    Guest
    • April 14, 2025 at 7:57 AM
    • #5

    Der Fragestellung entsprechend würde ich davon ausgehen dass schon Grundkenntnisse vorhanden sind.

    Nicht jeder kann oder möchte einen Imkerkurs besuchen, informieren, das geht auch anders ohne gleich die Bienen als Versuchsobjekt zu verbraten.

    Liebe Pahlenbiene, Du kannst Dich mit den zahllosen YouTube Videos auch sehr gut orientieren, es ist zwar sehr gut andere Imker in der Nähe um Rat fragen zu können, die Entscheidungshoheit und Freiheit selber Schlüsse aus gesammelten Informationen zu ziehen wahre Dir!

    Es gibt dann auch die Möglichkeit den schon vorhandenen Schatz der Forenthematik zu durchforsten, hier bei Nordbiene genauso wie in anderen einschlägigen Foren.

    Zudem ist da noch die Fachliteratur zu Bienen als gute Ergänzung. Lass Dir Zeit und falls Du kannst schau auch lebendigen Imkern an und zu über die Schulter.

    Ich habe noch nie 2 Imker getroffen die in allen Fragen und Behandlungsweisen 100% Übereinstimmung haben und dann ist da auch noch der besondere Effekt 😀 dass auch die Bienen selber immer für Überraschungen 😜 gut sein können.

    Einzargig zu Imkern - meine Beobachtung ist die dass Berufsimkern das Arbeiten mit nur einer Zarge am leichtesten fällt und auch für sie hoch befriedigende Ergebnisse erbringt.

    Das soll in Absoluto nicht heißen dass zweizargiges Brut Geschäft für die Bienen nachteilig ist. Es gibt Imker die mit 1 1/2 Raehmchen einen einzargigen Brutraum erweitern, wohl aus dem gleichen Grund aus dem andere mit 2 Zargen brüten.

    Auch das Thema Styroporbeute oder Holzbeute sehe ich selbst für raues Klima nicht einseitig zwingend zugunsten der Styrophorbeuten entschieden.

    Die Korbimkerei früherer Zeiten isolierte die Bienen auch sehr gut, waren atmungsaktiv, diffusiv und wärmten die Bienen hervorragend wenn sie - und das war die Regel - vor Nässe gut und vor Wind einigermaßen gut geschützt waren.

    Es gibt eigentlich nur eine unumstößlich gültige Regel für Neubeginner: Der Standort steht an erster Stelle. Dieser sollte möglichst an einem windgeschützten Ort sein mit dem Flugloch nach Ost bis Südost, Mittags dann am besten im Schatten und man sollte Bodensenken mit ihren "Kältelöchern" und dem höheren Gehalt an Luftfeuchtigkeit vermeiden.

    Ob Holz oder Styrophor ist meiner Ansicht nach eine Glaubensangelegenheit die sich dadurch an die Bienen anpassen lässt indem man 😄 die für jede Bauweise und Material nötigen Vorbedingungen mit den richtigen Vorgaben erfüllt.

    Gruss, Carlo

  • Kai
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    • April 14, 2025 at 12:16 PM
    • #6
    Quote from Pahlenbiene

    Moin.

    Danke für die Antwort einen Imkerkurs wollte ich erst besuchen wenn ich weiß ob es was für mich ist. Kostet ja nicht gerade wenig der Kurs.

    Hallo,

    hierfür bietet sich dann der Besuch bei einem Imker an. Den lernt man am besten im Imkerverein oder aber hier im Forum kennen. ;)

    Also: vor Ort sein, Imker besuchen, persönlich mal mit an den Bienen arbeiten. :)

    Danach weißt Du, ob es was für Dich ist. Denn nichts isst schlimmer, als sich unwissend Bienen anzuschaffen, die man dann nachher nicht im Griff hat und wieder verliert.

    LG

    Kai

  • seimke
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    • April 19, 2025 at 5:51 PM
    • #7

    Ich weiß ja nicht wie das bei euch im Norden ist, aber bei uns in Bayern gibt es das Programm "Imkern auf Probe". Das wird von den Vereinen gemacht, ist völlig kostenlos und jeder kann da mitmachen und imkern lernen. Die Kosten werden vom Dachverband übernommen. So habe ich auch imkern gelernt. Jeder hat einen Ableger bekommen und hat ihn zwei Sommer unter Anleitung gepflegt. Danach durfte man ihn behalten wenn man wollte.

  • Stephan W.
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    • April 20, 2025 at 8:33 AM
    • #8
    Quote from seimke

    Ich weiß ja nicht wie das bei euch im Norden ist, aber bei uns in Bayern gibt es das Programm "Imkern auf Probe". Das wird von den Vereinen gemacht, ist völlig kostenlos und jeder kann da mitmachen und imkern lernen. Die Kosten werden vom Dachverband übernommen. So habe ich auch imkern gelernt. Jeder hat einen Ableger bekommen und hat ihn zwei Sommer unter Anleitung gepflegt. Danach durfte man ihn behalten wenn man wollte.

    Genau so muss das sein. Bei uns gibt es Ausbildung über Whatsapp...

  • Gast-2025-05-13
    Guest
    • April 21, 2025 at 10:14 AM
    • #9

    Hilfe für Anfänger 😁 der gut gemeinte Ratschlag, die Bienen möglichst in Ruhe zu lassen, gerade noch in der Anfangsphase für Neulinge - speziell dann wenn die Nächte noch kalt und die Tagestemperaturen unter 15 ° liegen ist schon hilfreich, genügt aber nicht weil unter Umständen auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen Erkenntnisse gewonnen werden müssen oder gar Eingriffe im Volk nötig werden können.

    Gerade jetzt in dieser Zeit in der auch erfahrene Imker durch die Entwicklung der Völker im Frühjahr überrascht werden die der Klimawandel 🤣 mit sich zu bringen scheint.

    Ich würde mir wünschen dass die Mitglieder dieses Forums ihre Erfahrungen mitteilen mit denen sie schon am Verhalten der Bienen am Flugloch erkennen können ob und was im ungeöffneten Bienenstock vor sich geht.

    Ich habe gehört, dass die Bienen beim anklopfen nur kurz aufbrausen und dass wenn sie längere Zeit danach noch deutlich unruhig zu hören sind irgendetwas nicht OK ist, evtl. keine Kgn. mehr im Stock ist, sie also nicht mehr wieselrichtig sind.

    Das wäre dann nicht nur für Neulinge sondern auch für kampferprobte Imker eine von vielen Informationsquellen dazu wie man sich das sowohl für die Bienen 🐝 unangenehme als auch für den Imker mit viel Zeit - und Aufwand verbundene Öffnen zur Nachschau vermeiden ließe.

    Gleich zu Beginn einer möglichen Sammlung solcher Analysemethoden stelle ich also die spezifische Frage ob es stimmt dass ein Klopfen an die Beuten und einhergehendem Horchen auf das Geräusch der aufbrausenden Bienen eine Aussage dazu zulässt ob die Bienen eine Königin haben oder nicht.

    Das wäre schon eine von vielen anderen Merkmalen aus denen ein Imker Schlüsse ziehen könnte ohne die Beuten zu öffnen.

    Um diese Fragen abzuklären bitte ich diejenigen Imker die einschlägige Erfahrungen damit gemacht haben um ihr Feedback hier.

    Zumindest mir als Fragesteller genügt bei aller Dankbarkeit für Antworten die Meinung und auch das Wissen eines Einzelnen nicht weil bei jedem Imker, bei jeder Bienenhaltung andere Voraussetzungen gegeben sein können.

    Um Erfahrungen aus möglichst vielen Quellen zu bitten heißt also keineswegs die Expertise des Einzelnen Anzuzweifeln oder zu entwerten.

    Erst wenn eindeutig genügend positive oder negative 😀 Erfahrungen dazu zur Verfügung stehen kann man eine mehrheitlich als zutreffend einigermaßen gut abgesicherte Aussage dazu vertreten und bei Bedarf und auf Wunsch auch nutzen.

    Frohe Ostern! ☀️

    Edited 2 times, last by Gast-2025-05-13 (April 21, 2025 at 10:35 AM).

  • Rolf
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    • April 21, 2025 at 11:52 AM
    • #10

    Das sollte ja eigentlich der "natürliche" Weg sein, den der Bienenhalter/Imker anstreben sollte, am Verhalten seiner Völker zu erkennen - der Fluglochbeobachtung - ob es Probleme gibt oder nicht. Nur bei wirklicher Notwendigkeit eingreifen.

    Natürlich muss man das relativ sehen, alles kann man nicht. Es gibt auch Berufsimker (Honigimker), es gibt KÖ-Züchter, es gibt Bienenhalter, es gibt ...

    Alles Gute vom Rolf

    Mitglied im Bundesverband Dunkle Biene e.V.

    http://www.bv-dunkle-biene.de/

    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene.

  • Gast-2025-05-13
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    • April 21, 2025 at 1:28 PM
    • #11

    Danke für Deine Meinung dazu Rolf!

    Ja, genaue Regeln lassen sich kaum aufstellen wenn es so viele "Unbekannte" in den Rechnungen gibt.

    Gerade auch für die Beobachtungen ohne Eingriffe im Volk!

    Was das Anklopfen an derBeutenwand betrifft um an derArt und der Zeitspanne des Aufbrausens der Bienen Schlüsse ziehen zu können müsste man ja nicht nur wissen ob alle Völker gleich darauf reagieren, es könnte ja auch sein dass die Jahres und die Tageszeit, die Aussentemperaturen und die individuelle Entwicklung und ihr Grad eine Rolle dabei spielen.

    Unter anderem...

    Eben weil es so unterschiedliche Vorbedingungen für Bienen genauso wie für die Imker gibt haben auch sehr erfahrene Imker manchmal die (felsenfeste) Überzeugung dass ihr eigenes in vielen Jahren erworbene Wissen und Erfahrung an anderen Standorten mit anderen Voraussetzungen die gleiche Gültigkeit haben muss.

    Man lernt immer dazu, egal wie alt, klug oder sonstwas.

    Ein Beispiel für festgefressene Meinungen: Die einen sagen man solle den Pollen nur eine kleinere Weile, vielleicht eine Woche pro Volk abernten und dann eine gleich lange Pause einlegen.

    Die anderen sagen man kann die Pollenfalleso lange dran lassen wie man möchte, die Bienen bekommen dann immer noch genug Pollen.

    Das letztere kann sogar verlockend sein, nicht nur wegen einer höheren Pollenernte sondern auch dann wenn die Bienen den knappen Brutraum zu sehr mit "Pollenbrettern" zumauern.

    Denn das tun sie ja dem Anschein nach besonders gerne möglichst nahe zur Brut.

    Wie Komplex das Ganze ist wird dabei nicht in Betracht gezogen. Die Pollenfalle kann auch andere Auswirkungen haben als nur was den Polleneintrag betrifft: Sobald die ersten Drohne schlüpfen haben wir nämlich ein Problem weil diese nicht durch die Falle nach draußen können, auch dann wenn die Fallen ein seitliches Loch haben welches etwas größeren D hat als die der Pollengitter.

    Garnicht so einfach so ein Loch zu finden und sich zu merken, nicht nur für das einzene Drohn sondern für die gesamte Männergemeinde im Stock!

    Eine Rechnung stimmt erst dann wenn alle unbekannten Faktoren erkannt und einbezogen sind.

  • Kai
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    • January 4, 2026 at 3:20 PM
    • #12

    Passend zum Thema: Imker fragen, Profis antworten: https://www.youtube.com/watch?v=Rdyqt4bROqY

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