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krankheitsresistente Bienen

  • Forggensee
  • 31. Oktober 2011 um 11:19
  • Forggensee
    Gast
    • 31. Oktober 2011 um 11:19
    • #1

    Hallo Stephan,

    sehr interessant, auch wenn ich es jetzt nur überflogen habe. Im "Imkerforum" gibts auch ein paar Imker die mit dem kleinen Zellenmaß arbeiten. Soweit ich dass in Erinnerung habe waren diese auch sehr zufrieden, aber ohne Varroabehandlung kamen die nicht aus. Ich werds mir die Tage mal genauer durchlesen!

  • Bschein
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    • 31. Oktober 2011 um 12:53
    • #2

    Hallo Stephan,

    schön, dass du in dieses Forum gefunden hast. Eure Bienen sind ja wahrscheinlich enge Verwandte unserer dunklen Bienen. Wir hatten schon mal emailkontakt - bei der Housel-Anordnung habe ich dann allerdings nicht mehr ganz durchgeblickt. Wie ich sehe habt ihr mittlerweile Fotos/Zeichnungen auf eurer homepage - damit wird das dann klarer.

    viele Grüße
    Philipp

    PS: Ich verwende Mittelwände mit 5,1 mm - behandle aber auch mit AS

  • elk030
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    • 31. Oktober 2011 um 21:57
    • #3

    Hallöchen
    Jetzt stellt sich mir die Frage, wie ich meine Mittelwandgußform auf 4,9mm umrüsten kann.
    Mir ist schon aufgefallen, daß die Bienen, die Naturbau haben, bedeutend kleiner und agiler ausfallen. Kann wohl auch andere Gründe haben, doch gefällt mir dein Ansatz.
    Ich habe in den letzten 2 Wochen 7 Völker verloren und bin mir nicht sicher, ob sie an der Varroa oder an der Säure eingegangen sind.
    Mir raucht der Kopf auf der Suche nach einer reellen nachhaltigen Lösung.
    Haben deine Inselbienen auch eine lange Winterpause. Wenn nicht, ist es eine komplett andere Situation.
    schönen Gruß aus Berlin, Elk

  • Kai
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    • 1. November 2011 um 17:56
    • #4
    Zitat von Frankfurter

    Hallo Stephan,

    vielen Dank für die Aufbereitung Eurer Arbeit. Ich bin auf folgenden Artikel gestoßen, den ich Dir gerne zur Diskussion anbieten möchte:

    Verkleinerte Bienen - Irrweg der Züchtung oder Wunderwaffe gegen Varroamilben?

    Tim

    Hallo,

    diese Diskussion ist doch schon längst beendet, da seit langem wissenschaftlich belegt wurde, dass die Zellgröße keinen Einfluss auf die Vermehrung der Varroa und ihre Schädlichhkeit hat.

    Der zitierte Artikel stammt übrigens aus dem JAhre 2003 und stellte eine Einzeldarstellung vor.

    LG
    KAi

  • Kai
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    • 1. November 2011 um 18:42
    • #5
    Zitat von Stephan

    hallo an alle,
    Wir sind eine Gruppe von Imkern auf einer kleinen Insel im Atlantik, La Palma, und haben zusammen 500 Völker ohne jegliche Behandlung gegen Krankheiten. Wir arbeiten mit der einheimischen schwarzen Biene - Haplotyp A15

    Hier könnt ihr über unsere 9 jährige Erfahrung der Kopie des Systems von Dee Lusby lesen, ohne jegliche Behandlung:
    http://www.resistentebienen.lapalmamiel.com/

    gruß
    Stephan


    ... und hallo Stephan, herzlich willkommen hier im Forum!

    Vielen Dank für Dein Posting, gern werden wir Eure Erfahrungen hier weiterverfolgen, auch deshalb, da ja Deine Biene die schwarze Schwester unserer Biene ist.

    Ein schönes Video hast Du auf: http://www.abejasresistentes.com/

    LG
    Kai

  • Michal Anton
    Gast
    • 1. November 2011 um 19:35
    • #6

    Hat jemand nachgemessen wie gross sind die Zellen im Naturbau?
    LG Michal

  • Michal Anton
    Gast
    • 1. November 2011 um 19:41
    • #7
    Zitat von imkerforum-nordbiene

    Hallo,

    diese Diskussion ist doch schon längst beendet, da seit langem wissenschaftlich belegt wurde, dass die Zellgröße keinen Einfluss auf die Vermehrung der Varroa und ihre Schädlichhkeit hat.

    Der zitierte Artikel stammt übrigens aus dem JAhre 2003 und stellte eine Einzeldarstellung vor.

    LG
    KAi


    Hallo Kai,
    mich wird diese „wissenschaftliche“ Arbeit interessieren war es ein Feldversuch über mehrere Jahre in eine Imkerei in freie Natur, oder war es eins von den berühmten Würzburger Versuche mit mittelwenden aus Glas und total gestressten Versuchsvölker der Rasse Carnika?
    LG Michal

  • Kai
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    • 1. November 2011 um 19:47
    • #8

    Hallo,

    es gibt so viele wissenschaftliche Ergebnisse, alle kommen zu demselben Ergebnis.

    Hier beispielsweise eine Arbeit aus den USA: http://www.ent.uga.edu/bees/documents/m08138.pdf
    , erschienen in der Apidoligie, DEM internationalen Fachjournal für Bienenforschung schlechthin.

    Dies sollten wir als Fakt zur Kenntnis nehmen.

    LG
    Kai

  • Kai
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    • 1. November 2011 um 22:44
    • #9
    Zitat von Stephan

    hallo an alle,
    Es sind nicht NUR die kleinen Zellen auf die es ankommt. Da gibt es sehr viele Parameter zu ändern wenn man krankheitsresistente Bienen haben will.

    gruß
    Stephan

    http://www.resistentebienen.lapalmamiel.com/

    Hallo,

    so sehe ich das auch. Auf die weitere Entwicklung bin ich gespannt.

    LG
    Kai

  • Hobbyimker
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    • 4. November 2011 um 09:42
    • #10

    imkerlichen Grüße

    ABER DIE NATUR VERSTEHT GAR KEINEN SPASS, SIE IST IMMER WAHR, IMMER ERNST, IMMER STRENGE; SIE HAT IMMER RECHT UND DIE FEHLER UND IRRTÜMER SIND IMMER DES MENSCHEN. J. W. V. GOETHE
    Wir sind alle nur Gast auf dieser schönen Erde

    Einmal editiert, zuletzt von Hobbyimker (14. November 2011 um 08:52)

  • Michal Anton
    Gast
    • 4. November 2011 um 11:18
    • #11

    ein von viellen
    google machts.
    ...
    http://www.dicvfulda.caritas.de/aspe_shared/fo…35765&form_typ=...


    Gruß Michal

    4 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (4. November 2011 um 21:45)

  • manne
    Gast
    • 4. November 2011 um 11:46
    • #12

    Hallo Enthusiasten,

    irgendwo wurde folgender Link schon mitgeteilt. Da ich ihn so treffend zur angesprochenen Natürlichkeit im Thema empfinde, vielleicht noch einmal hier: http://www.selbstversorgerforum.de/bienen/Eric_Na…Zellgroesse.pdf
    Und, ihr habt es leicht, ihr arbeitet mit einer konkreten Rasse, zu der die Maße aus den Meßjahren st(a)immen.

    Zumindest bei dem, den ich kenne, der schon länger gar nicht behandelt und trotzdem erntet (Honig), mögen die Biens kein 4,9er Zellmaß auf den Mittelwänden.

    Gruß
    Manne

  • Bschein
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    • 4. November 2011 um 14:05
    • #13

    Hallo,

    nachdem - zumindest bei mir - der Link mit der Caritas nicht funktioniert hier noch einer zu meinem Lieferanten:
    http://shop.imkerei-muhr.de/
    Auch bekannt als "Die Oberpfalzwabe".

    Viele Grüße
    Philipp

  • Bschein
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    • 5. November 2011 um 20:18
    • #14

    Hallo,

    ich habe eben ein paar Mittelwände nachgemessen. das stimmt leider so 5,1 mm in zwei Richtungen, aber in der dritten 5,35-5,40 mm.

    Servus
    Philipp

  • gartenmundl
    Gast
    • 6. November 2011 um 22:18
    • #15

    Hallo,
    ich habe mich nun in die hier geposteten Beiträgen ein wenig eingelesen und finde das alles hochinteressant als Bienenneuling.
    Es bleiben aber noch Fragen offen:

    1.) Bauen "Dunkle" definitiv kleinere Zellen als die "Carnica"?
    Einige von Euch haben bestimmt beide. Wurde da schon mal nachgemessen? (Naturbau vvorausgesetzt)

    2.) Stefan: Ich finde deine Ausführungen sehr lesenwert und interessant. Neben der Zuchtauswahl scheint die Zellengröße schon eine entscheidende Rolle zu spielen wegen der "kahlköpfigen Brut". Ihr zwingt eure Völker künstlich auf das 4,9mm Zellenmaß und du schreibst auf deiner Homepage, dass die Bienen es angeblich verlernt hätten, so klein zu bauen. Haben unsere Bienen diesen Bauplan der Zellengröße nicht genetisch intus (auch über 100 Jahre hinweg)? Mannes PDF-link wiederlegt ja eher, dass die 4,9mm natürlich waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

    3.) Spielen nicht auch noch andere Faktoren eine wichtige Rolle bei der Zellengröße? (Ort in der Wabe, Zeitpunkt des Wabenbaus etc.)

    Freue mich auf Input.
    Grüße
    Raimund

  • Michal Anton
    Gast
    • 6. November 2011 um 22:37
    • #16
    Zitat von Michal Anton

    Hat jemand nachgemessen wie gross sind die Zellen im Naturbau?
    LG Michal

    Zitat von manne

    Hallo Enthusiasten,

    irgendwo wurde folgender Link schon mitgeteilt. Da ich ihn so treffend zur angesprochenen Natürlichkeit im Thema empfinde, vielleicht noch einmal hier: http://www.selbstversorgerforum.de/bienen/Eric_Na…Zellgroesse.pdf
    Und, ihr habt es leicht, ihr arbeitet mit einer konkreten Rasse, zu der die Maße aus den Meßjahren st(a)immen.

    Zumindest bei dem, den ich kenne, der schon länger gar nicht behandelt und trotzdem erntet (Honig), mögen die Biens kein 4,9er Zellmaß auf den Mittelwänden.

    Gruß
    Manne


    Hallo Manne,
    erst recht herzlichen dank für den link. Ich hab schon angst gehabt das keine sich für die Biene und ihr Bauvorhaben interessiert. Ich hab bei meinen Bienen nachgemessen und bin bei Arbeiterinnenbrutzellen auf 5,66 und Drohnen auf 7,1 gekommen. Bei mir dürfen sie sich austoben. Vielleicht gab kleine Messungenauigkeit aber alles in allem viel mehr als 4,7-4,9.
    LG Michal

  • gartenmundl
    Gast
    • 6. November 2011 um 23:00
    • #17

    Hab grad noch folgendes gefunden im Netz, das schon einige Antworten gibt:

    http://shop.imkerei-muhr.de/fachliches_zel…f848e59ceb0e24b


    Der Artikel ist von einem Thomas Kober verfasst, gerade mal einen Katzsensprung von mir weg...so klein ist die Welt!

    Grüße
    Raimund

  • manne
    Gast
    • 7. November 2011 um 09:39
    • #18

    Raimund, ich hoffe, du weißt, dass eine Katze gar nicht so weit springen könnte, ihn zu erreichen, wo er ist: http://imkereikober.blog.de/

    Gruß
    Manne

  • gartenmundl
    Gast
    • 7. November 2011 um 10:55
    • #19

    :roll::D Kann ja auch keiner riechen, dass der gute Mann nach Australien auswandert... :wink:

    Auch wenn seine Beiträge zum Thema schon etwas älter sind, finde ich sie sehr interessant.

  • gartenmundl
    Gast
    • 13. November 2011 um 19:40
    • #20

    Hab aufmerksam hier mitgelesen:

    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=27058

    Empfinde diese Diskussion als einen wertvollen Input, wenngleich ich natürlich erst am Anfang meiner imkerlichen Tätigkeit stehe und noch viel Lernen muss.

    Viele Grüße
    Raimund

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