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Die Milbe wird von der Biene ausgeräumt

  • Gast4
  • 3. November 2013 um 00:30
  • Fanterer
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    • 8. November 2013 um 20:29
    • #41

    Hallo,

    Zitat

    Für mich ist es normal das die Rähmchen so angeordnet werden, dachte nicht daran das es für andere neu, oder unbekannt sein könnte.

    Tja, dass ist in der Tat seltsam man sollte doch meinen das derart wichtige Dinge auf jedem Anfängerkurs besprochen werden müssten. :x

    Fehlanzeige (jedenfalls bei meinem vor 6 Jahren) wenn ich die Imker aus meinem Verein fragen würde, traue ich mich wetten das 2/3 noch nie etwas von einer Y - Anordnung gehört haben.

    Was die ungeraden Wabenzahlen betrifft bin ich ganz eurer Meinung.
    Es trifft sich sehr gut, dass ob wohl ich aus Unwissenheit 10ner Magazine gekauft habe, jetzt bei einem Rähmchenabstand von 32mm (es sollten eigentlich 33mm sein, dass wird durch Propolis Anhaftungen an den Hoffmanseitenteilen erreicht) 11 Rähmchen + einen dünnen Trennschied von etwa 15mm Stärke in den Kästen unterbringe.
    Wenn ich den Trennschied ziehe kann ich die Rähmchen rutschen und vermeide das einquetschen von Bienen, besser könnten die Abmessungen nicht passen :mrgreen:

    Wie sieht es eigendlich im Freibau aus?
    Welcher Abstand Waben Mitte zu Waben Mitte wird da von den Bienen gebaut?
    Hat von euch da schon mal jemand nachgemessen?


    Beste Grüße
    Stefan

  • Johannes
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    • 11. November 2013 um 10:56
    • #42

    Hallo Hans,

    aus deinen letzten Posts hier habe ich viel gelernt! Vielen Dank dafür. :)

    Schau doch auch bitte nochmal in meinem Thema "Naturbau?!" vorbei.
    Und sag mir deine Meinung. Schließlich hast du mich maßgeblich inspiriert.

    LG Johannes

    2. Vorsitzender im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.
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    Infos zur mir und meinen Bestellmöglichkeiten gibt es auf meiner Webseite: https://www.dunkle-bienen.com/

  • Didi
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    • 11. November 2013 um 17:25
    • #43

    Hallo Johannes,
    mit der zentralen Wabe habe ich so verstanden, daß bei der 1. MW das aufrechte Y nach rechts zeigt und alle weiteren MW rechts davon auch alle Y nach rechts. Folglich zeigt bei allen links von der Mittelwabe eingehängten MW das Y nach links. Diese Aussage ist ohne Gewähr, aber ich meine das ist unter ResistantBees.com so erklärt.
    Gruß Dieter
    Ps. Ich habe 2 Völker im Naturbau und werde nächstes Jahr bei der Frühjahrsdurchsicht mal schauen wie die Bienen das geregelt haben.

  • tinafalke
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    • 12. November 2013 um 17:31
    • #44

    Hallo!
    Es ist ja kein Geheimnis, daß die einstige Dunkle durch ihr lückenhaftes Brutnest mit dazu beitrug,
    daß man sie so niedermachte.Ich habe viele Eiwaben überprüft, die kaum Lücken aufwiesen. An der
    Königin kann es nicht gelegen haben. Warum die Biene in der Aufwachsphase die Zellen leerten, kann
    ich nur vermuten. Denn die Varroa gab es da noch nicht.
    Die heutige Biene ist durch Auslese fast frei davon.
    Dieses Ausräumen ist auch bei der Cerana ausgeprägt. Was aber nicht immer gelingt. Sie verläßt dann
    die Brut, und beginnt von vorne. Deshalb glaube ich nicht, daß die Biene immer gezielt auch eine Varroa
    ausräumt. Es ist noch etwas früh,aber ich meine, daß die Sicula ein ähnliches Verhalten zeigt. Das
    reicht aber nicht , wie wir wissen.
    Ist aber ebenfals wichtig, um die Varroa zu stören.
    Wir brauchen viele kleine Schritte.

    Wärme?
    Kälte?
    Brutpausen ?

    Gruß Fooke

  • Hainlaeufer
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    • 12. November 2013 um 20:49
    • #45

    Richtig!

    Ich denke aber, dass man wohl nie ohne irgend einer Behandlung auskommen wird. Man kann die Biene sicher mit viel Arbeit in eine Richtung lenken die die Konfrontation mit der Varroa etwas erleichtern könnte. Aber ich glaube, ab und zu Oxalsäure oder der Gleichen wird einem nie erspart bleiben. Es wird immer wieder einen Moment geben wo der Varroadruck sehr hoch wird und man dann vor dem Winter mit der Oxalsäure drüber gehen muss. Ich glaube daran, dass man unsere Biene stärken kann (obwohl die Umwelt sie immer mehr schwächt!), aber wirklich 100% für immer und ewig ohne Behandlung? Tja, das ist die Frage!

  • Gast4
    Gast
    • 12. November 2013 um 23:18
    • #46

    Sehe ich auch so.

    Leider wird uns dieser Parasit erhalten bleiben.
    Alleine schon daher weil einige Bienenvölker nicht, oder nur ungenügend behandelt werden.
    Es geht alleine darum die Milben klein zu halten, mit Unterstützung der Biene.
    In einer Menschenleeren Welt wäre das Problem schon gelöst, Bienen ausgestorben, kein Wirt mehr da, Milbe weg. Andere Biene kommt und verbreitet sich.
    Wir haben ja verschiedene Möglichkeiten. Auch der Puderzucker könnte in bestimmten Situationen helfen. Habe da aber noch keine Erfahrung.
    Milchsäure ist ja auch unbedenklich. Oxalsäure räumt auch gut auf. Vielleicht gibt es ja bald auch zugelassene OS Verdampfer die eine gewissen Anwendungssicherheit gewährleisten.
    Ich bin nur auf mein Ergebnis in diesem Jahr gespannt, was fällt nach der OS Behandlung und kommen die Völker alle durch den Winter.

  • Hainlaeufer
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    • 13. November 2013 um 10:10
    • #47

    Ich bin auch sehr gespannt, wie die Völker bei der Restentmilbung aussehen bzw. wie sie dann wirklich auswintern! Dieses Jahr war sehr turbulent bei mir, ich habe zum ersten Mal ein nicht so gutes Gefühl dabei, wenn ich ans Auswintern denke. Meine Winterverluste waren sonst immer sehr sehr gering, maximal zwei Völkerverluste, mehr nicht. Leider hab ich noch keine Varroaböden installiert (werd ich nächstes Jahr verwenden), jetzt weiß ich auch dann nicht wie viel bei der Restentmilbung fallen würde...

    OS Verdampfer ist bei mir ein heikles Thema. Ich konnte mit einem anderen Erwerbsimker schon darüber sprechen, und es spricht sich generell herum, dass Imker die viel OS verdampfen und das auf lange Sicht, und dann auch wenig auf ihren Schutz achten und vlt. auch noch im Bienenhaus das tun (ja! das hat es alles schon gegeben), es oft mit Lungenkrebs endete! Also ich kann nur wirklich jedem ans Herz legen, sich die OS Verdampfung wirklich genau zu überlegen - ob er nicht lieber OS träufeln oder MS sprühen will?

    Ich arbeite sehr gerne mit Bienenwohl, ein zugelassenes Oxalsäureprodukt wo noch Propolis und kleine Anteile ätherischer Öle dazu gemischt sind. Hier verspreche ich mir eine längere Wirkung als bei gewöhnlicher Oxalsäure. Bislang fuhr ich echt gut mit diesem Produkt, man muss auch weniger ml verabreichen und man kann es öfter verwenden ohne die Bienen zu "schädigen". Ich für meinen Teil würde Bienenwohl in Zukunft wieder einsetzen, falls der Varroadruck zu hoch werden sollte (da ich ja eigentlich vorhabe zu selektieren).

    Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass unsere Biene es sicher schaffen könnte sich allein gegen die Milbe zu wehren, wenn man ihr bloß lassen würde! Hier würde natürlich eine harte Selektion, gemäß Naturgesetz "der Härtere oder Angepasstere überlebt" statt finden und es würde in mancher Gegend auf dieser Welt lange keine Honigbiene zu finden sein. Aber dort, wo es vereinzelt Völker gibt die sich selber durchsetzen können, würden zwar wieder hunderte Jahre brauchen im die leeren Gebiete wieder zu besiedeln, aber es wären dann solch Genetik die es kann! Da aber niemand ohne Honig und Bestäubung die Wirtschaft so stehen lassen will bzw. die heimische Biene ausgerottet und überall mit Pestizide gesprüht bzw. im Grund und Boden versteckt ist, wäre es ein noch härterer Weg für die Biene! Aber ich würde an sie glauben!
    Gutes Beispiel ist hier die Primorski-Biene. Hier fand eine Selektion über laaaaaange Zeit statt, und sie schaffte es doch, nun in ihrer Heimat, mit der Varroa auszukommen!

    Was ich auch einmal hier los werden wollte: Es wurde schon oft festgestellt, dass man in Hinsicht auf Varroatoleranz sehr stark Regional arbeiten muss. Es wurde immer wieder gezeigt, dass Bienen mit Varroatoleranz in ein anderes Gebiet gebracht wurden, wo sie plötzlich zusammenbrechen und sterben. Die regionale Anpassung ist hier somit auch ein Schlüsselwort bzgl. Standbegattung in weiterer Hinsicht. Wenn die Biene es lernt, dann immer nur für die jeweilige Region!

  • Gast4
    Gast
    • 13. November 2013 um 19:06
    • #48

    So macht jeder seine Erfahrungen.
    Zieht man dann die Bienen um in ein anderes Revier das weiter entfernt liegt kann die Biene komplett anders arbeiten.
    Ich bin nur immer froh wenn alles glatt läuft und kein Eingriff erfolgen muss der nicht geplant ist.
    Meine haben nun Ruhe bis Weihnachten, dann kommt das OS Geschenk und der Rest wird sich dann zeigen.

  • Johannes
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    • 25. November 2013 um 16:45
    • #49

    Hallo zusammen,

    bezüglich der Y-Anordnung habe ich heute einen interessanten Link gefunden, den ich gerne mit euch teilen möchte. :)

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Vielleicht dient er ja dem ein oder anderen als Anregung oder als Hilfestellung beim Verstehen des Sachverhaltes!

    Ich habe mir jedenfalls vorgenommen im Frühjahr im Zuge der Wabenerneuerung die Völker einmal richtig zu ordnen und dann zumindest in den Bruträumen dies auch beizubehalten.
    Es ist ja eigentlich ganz einfach. Man muss sich halt nur mal überwinden damit anzufangen! :wink:

    LG Johannes

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  • felix
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    • 8. Dezember 2013 um 15:36
    • #50

    Hallo zusammen,

    ich habe nächstes Jahr vor nach dem System der Lusbys mit den kleinzelligen Bienen zu arbeiten.
    http://www.resistantbees.com/
    Hierbei ist es dringend erforderlich, das man auf Völker, die auf normalen Mittelwänden gehlten werden, 3km Abstand hält.
    Das ist dann mit einem großen Zeitaufwand verbunden.
    Meine Idee ist nun dabei mit der Apis Melifera Melifera zu arbeiten. Diese soll ja eine gute Fluglochverteidigung besitzen.
    Da sich ja in meinem Umkreis hauptsächlich Carnica Imker befinden hoffe ich so die Reinvasion in schach zu halten.

    Kennt sich hierzu jemand aus. Hatte hier schon ein Imker, der die dunkle Biene hält, mit Reinvasion von Carnica oder Buckfast Bienen propleme.
    Selbstverständlich können sich auch bitte Imker, die mit dunklen Bienen auf normalen Mittelwänden arbeiten melden.:?:

    Danke schon mal im Voraus.

    Mfg
    Felix

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  • Hainlaeufer
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    • 8. Dezember 2013 um 18:13
    • #51

    Ich weiß, auch dieses Thema ist groß umstritten. Aber um dieses Thema wieder etwas anzuheizen, bin ich mal so frech (im doppelten Sinne) und kopiere was kürzlich gepostetes aus dem Warre Forum hier rein:

    [youtube]

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/youtube]

    Ziemlich am Ende vom Video kommt die Umfrage aus den USA, die ergab das kleine Zellen keine positiven Auswirkungen auf Völkerverluste haben.

    Nun lässt sichs darum streiten - wieder mal. Ich denke, der Weg mit Naturbau und Selektion auf Varroatolerantere Völker und Vermehrung durch solche Königinnen könnte der Beste weg sein. Die Zukunft wird es uns zeigen!

    LG

  • felix
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    • 10. Dezember 2013 um 12:30
    • #52

    Hallo Hainlaeufer,
    danke für die Antwort. Ich verstehe allerdings nicht allzu viel von diesem Video, da mein Englisch nicht al zu gut ist.

    Ich möchte allerdings die Frage noch einmal konkretisieren:
    Wird in einem Volk der dunklen Biene, der Carnica oder Buckfast Biene einlass gewährt. (Reinvasion)

    Vieleicht kann Herr Engfer die Frage am besten beantworten, da es ja nicht allzu viele Halter der Dunklen Biene in Deutschland gibt.

    Grüße
    Felix

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  • Hainlaeufer
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    • 10. Dezember 2013 um 16:44
    • #53

    Hallo lieber Felix!

    Deine Frage ist eher pauschal zu betrachten, dass kann man so gar nicht beantworten. Jede Honigbiene der Art Apis mellifera gewährt Fremdbienen die sich einbetteln wollen einlass, mit der Vorraussetzung mitgebrachten Honigs oder eben andere wichtige Punkte. Da macht die Biene keinen Unterschied, welcher Unterart nun die Fremdbiene angehört. Hauptsache ein Nutzen entsteht :wink:

    Aber man kann da bisschen differenzieren denke ich, es gibt ja die eine oder andere Unterart dessen Wächterverhalten am Flugloch sehr gut ausgeprägt sind. So wie zum Beispiel bei der Dunklen Biene (zumindest hab ich das nachlesen können, ob das stimmt kann ja eh ein Halter der Dunklen dann bestätigen) hier streng gewacht wird und bei einem Bienenfreundlichen und dem Volk angepassten Flugloch dann auch dementsprechend brav aufgehalten wird.

    Das Thema Reinvasion kann aber grundsätzlich für jeden Imker ein Thema sein. Da ist die Unterart egal. Reinvasion entsteht ja zum Beispiel durch Räuberei. Volker die fremde Völker ausräubern, kann es immer geben. Oder manchmal liest man ja auch von einem "Notschwarm" der auf Grund hoher Varroabelastung abschwärmt. Wenn so einer bei einem anderen Volk landet, sind die Wächter dann wohl schwer überfordert, es sei denn das Flugloch ist sehr klein (was aber meistens nicht der Fall ist)...

    Ja, darüber kann man viel schreiben!

    Aber ja, die Honigbiene denkt nicht so wie der Mensch, ihr ist egal welche Farbe oder Herkunft die einbettelnden Bienen haben :wink:

  • Fanterer
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    • 13. Dezember 2013 um 16:06
    • #54

    Hallo Hainlaeufer,

    Zitat

    Deine Frage ist eher pauschal zu betrachten, dass kann man so gar nicht beantworten. Jede Honigbiene der Art Apis mellifera gewährt Fremdbienen die sich einbetteln wollen einlass, mit der Vorraussetzung mitgebrachten Honigs oder eben andere wichtige Punkte. Da macht die Biene keinen Unterschied, welcher Unterart nun die Fremdbiene angehört. Hauptsache ein Nutzen entsteht :wink:


    Das was du da schreibst war auch lange Zeit meine Meinung bzw. meine Annahme. :wink:
    Es war mir bisher aber auch nicht möglich Bienen zu erkennen, die in ein Volk (mit Pollen beladen) einmarschiert sind obwohl sie dort nicht dazugehörten.

    Da ich aber in diesem Jahr eine Elgon Königin in einen kleinzelliegen Ableger eingeweiselt habe, kann ich jetzt (da ich ansonsten nur Carnica habe) genau sagen welche Bienen
    (die mit orangen Ringen) zum Elgon Volk gehören. :P


    Hierzu jetzt ein Video, das aber leider nur die Abwehr von fremden Carnica Bienen, nicht aber die von Futter mitbringenden Bienen beweist.
    Habe aber in dieser Richtung zahlreiche Beobachtungen gemacht (muss da nächstes Jahr noch mal mehr Videos machen)
    In jedem Fall kann ich sagen, in dieses Volk kommt eine fremde Biene auch dann nicht rein wenn sie Futter mitbringt!
    Alles was keine orangen Ringe hat wird nicht eingelassen, um nicht zu sagen regelrecht attackiert.

    [youtube]

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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/youtube]

    Hier auch nochmal die Video Beschreibung:

    Zitat

    Dieses Elgon Volk verteidigt sich aktiv gegen rassefremde Carnica Bienen.
    Ich habe dieses Verhalten bei diesem Volk dutzende Male beobachtet.
    Zum Teil wurden fremde Bienen (obwohl sie Pollen dabei hatten) von den Wächterbienen gepackt und und einige Meter vom Stock entfernt abgeworfen.

    Durch den farblichen Unterschied den die Elgon (orange ringe) und die grauen Carnicas aufweisen, lässt sich sehr gut sagen welche Bienen zum Volk gehören.
    An meinem Bienenstand sind bis auf dieses eine Elgon Volk nur Carnica Völker
    aufgestellt.

    Es ist noch anzumerken, dass die Bienen mir gegenüber (Bearbeitung und Fluglochbeobachtung) absolut friedlich sind.
    Bei rassefremden Bienen oder auch Wespen kennen sie aber keine Gnade.

    Leider konnte ich bedeutend spannendere Abwehrszenarien, die ich beobachtet habe
    nicht auf Video bannen.
    Meist hat man die Kamera nicht zur Hand wenn es interessant wird.

    Was das Video nicht mehr zeigt:
    Die Carnica Biene fliegt anscheinend unversehrt davon....

    Alles anzeigen


    Viele Grüße
    Stefan

  • Hainlaeufer
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    • 13. Dezember 2013 um 17:48
    • #55

    Hallo Stefan!

    Danke für das nette Video. So Fluglochvideos fand ich immer schon toll :wink:

    Gut, das ich versuchte pauschal zu bleiben :wink: wie ich eben schrieb, braucht es gewisse Gründe/Punkte damit Fremdbienen akzeptiert werden. Fehlt es an Nektar? Fehlt es an Personal? Ein gesundes und sehr starkes Volk wird wohl an sowas weniger denken. Ist einmal die Genetik wachsamer als eine 0815 Carnica, wird das natürlich immer schwieriger für Fremdbienen. Wie ich auch erwähnte, gibt es Herkünfte die wesentlich strenger sind, so wie dein Elgonvolk eben.

    Ich sah schon oft Bienenstände wo x Carnicavölker waren, und vereinzelt gelbe Landbienen. Der Verflug der gelben Landbiene war sehr hoch, man sah in den anderen Carnicavölker auf dem selben Auflager immer wieder gelbe Bienen auf den Waben herum laufen. Es kann natürlich aber auch sein, dass besonders bei Massentrachten hier ein Auge zugedrückt wird. Schwer zu sagen.

    Ich konnte schon mal bei jemandem ein Elgonvolk beobachten. Ich merkte sofort, dass ihr Flugton höher bzw. etwas anders sich anhört und die Biene an sich etwas graziler und schmäler ist. Vielleicht sind es auch diese Punkte, die ein Elgonwächter besonders aufmerksam macht, wenn mal eine Biene ankommt die sich anders anhört. Da sie ja afrikanisches Blut haben, sollte ja der Wächterinstinkt, wie du auch schreibst, gut entwickelt sein. Hier schließe ich sowieso eine genügsame Annahme von Fremdbienen aus. Wie man im Video sieht, wurde ja die Fremdbiene ganz schön lang untersucht, geputzt usw. Ich denke der Putztrieb ist in diesem Volk sehr hoch was sich wohl bei den Wächterbienen wieder zeigt.

    Ah ja, ich will dir nicht die Motivation an der Elgonbiene nehmen, doch habe ich leider vor einiger Zeit aus seriöser Quelle erfahren das Österlund kürzlich einen herben Rückschlag (fast Totalverlust) erleben musste :(. Natürlich will ich dir mit der U5 Geschichte mehr Erfolg wünschen!

    Danke für deinen Bericht und Beobachtung! Jedes Volk kann irgendwie, entsprechend ihrer Herkunft, anders auf Fremdbienen reagieren!

    LG
    Michi

  • Fanterer
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    • 13. Dezember 2013 um 19:01
    • #56

    Hallo Michi,

    Zitat

    Ich sah schon oft Bienenstände wo x Carnicavölker waren, und vereinzelt gelbe Landbienen. Der Verflug der gelben Landbiene war sehr hoch, man sah in den anderen Carnicavölker auf dem selben Auflager immer wieder gelbe Bienen auf den Waben herum laufen. Es kann natürlich aber auch sein, dass besonders bei Massentrachten hier ein Auge zugedrückt wird. Schwer zu sagen.

    Das deckt sich absolut mit meinen Beobachtungen!
    Carnicas scheinen es nicht so genau zu nehmen mit der Unterscheidung zwischen Stockbienen und Bienen eines fremden Volkes.
    Aber du könntest natürlich recht haben das das auch etwas mit der Trachtlage zu tun hat.
    Mir ist auch aufgefallen das einige abtrünnige Elgons in Carnica Völker eingewandert sind, umgekehrt habe ich aber niemals Carnicas auf den Waben des Elgonvolkes gesehen. :wink:


    Zitat

    Ich konnte schon mal bei jemandem ein Elgonvolk beobachten. Ich merkte sofort, dass ihr Flugton höher bzw. etwas anders sich anhört und die Biene an sich etwas graziler und schmäler ist. Vielleicht sind es auch diese Punkte, die ein Elgonwächter besonders aufmerksam macht, wenn mal eine Biene ankommt die sich anders anhört. Da sie ja afrikanisches Blut haben, sollte ja der Wächterinstinkt, wie du auch schreibst, gut entwickelt sein. Hier schließe ich sowieso eine genügsame Annahme von Fremdbienen aus. Wie man im Video sieht, wurde ja die Fremdbiene ganz schön lang untersucht, geputzt usw. Ich denke der Putztrieb ist in diesem Volk sehr hoch was sich wohl bei den Wächterbienen wieder zeigt.


    Ja da hast du recht, das verhalten kann man kaum mit z.B. Carnicas vergleichen.
    Jedoch arbeitet es sich sehr angenehm an dem Volk, Rauch habe ich kaum gebraucht und der Wabensitz ist hervorragend!
    Das verhalten gegenüber Fremdbienen lässt also keine Rückschlüsse auf das Verhalten gegenüber des Imkers zu. :)

    Zitat

    Ah ja, ich will dir nicht die Motivation an der Elgonbiene nehmen, doch habe ich leider vor einiger Zeit aus seriöser Quelle erfahren das Österlund kürzlich einen herben Rückschlag (fast Totalverlust) erleben musste :(. Natürlich will ich dir mit der U5 Geschichte mehr Erfolg wünschen!


    Ja das kann leider jeden treffen :cry:
    Ich werde mich ganz sicher auch nicht auf die Elgons begrenzen, dass war und ist nur ein Versuch.
    Ich bin nach wie vor davon überzeugt das nur die dunkle wirklich hier her gehört.
    Aber ich bin niemals abgeneigt mir auch andere Herkünfte näher anzuschauen solange es keine Killerbienen sind! :mrgreen:

    Mal sehen wie viele Völker Weihnachten überleben.
    Meist war es bei mir so, dass die Völker die Weihnachten überlebt haben auch im Frühjahr noch gelebt haben.
    Natürlich sicher ist nichts, ein Futterabriss oder Verlust der Königin kann niemals ausgeschlossen werden.

    Ausfälle wird es immer geben, ich hoffe nur das es keine Totalausfälle sind, denn da lässt natürlich die Motivation enorm nach!
    Völker können ersetzt werden, aber die züchterische Arbeit ist kaum zu ersetzen. :roll:


    Viele Grüße
    Stefan

  • Hainlaeufer
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    • 15. Dezember 2013 um 11:47
    • #57

    Hallo!

    Ich war scouten, und fand in einem anderen Forum was ganz interessantes:

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    Hier geht es um "Varroa-Sensitive-Hygiene", auch bekannt als VSH. Da gibt es wohl die eine oder andere Zuchtlinie, die sich so verhält. Angeblich sind VSH-Bienen aus unergründlicher Sicht in der Lage, die Fruchtbarkeit der Varroaweibchen um einen hohen Prozentsatz zu dämmen.

    Hoffentlich gibt es irgendwann mal ein Video der Dunklen, die sowas macht. Oder macht sie schon sowas? :wink:

    Auf jeden Fall ein super Film.

    LG
    Michi

  • Fanterer
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    • 15. Dezember 2013 um 12:07
    • #58

    Hallo Michi,

    vielen dank für den Link.
    Ein super Video :D

    Leider sieht man nicht was mit der Varroa passiert, die aus der Zelle flüchtet und anschließend auf eine Biene krabbelt.
    Schade auch das es keine Detailinformationen zu dem Video gibt.
    Es wäre interessant zu wissen welche Rasse das ist und ob sie auf kleinen Zellen sitzen.

    Rein von der Farbe und auch vom Körperbau sehen sie aus wie meine Elgons.


    Viele Grüße
    Stefan

  • Hainlaeufer
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    • 19. Dezember 2013 um 11:04
    • #59

    Ahoi!

    Nun, ich weiß auch nicht welche Bienen das sind. Sieht aber irgendwie nicht nach einer "native-Unterart" aus :wink:.

    Die allgemeine Meinung, die ich auch teile, ist jene, die besagt das man eigentlich in jedem Volk und egal welcher Herkunft so ein Verhalten vorhanden sein sollte. Einmal weniger, einmal mehr. Man muss eben diese Perlen finden. Ich will damit sagen, dass ihr auch bei eurer Dunklen sowas finden könnt (ohne U5), man muss nur immer ein Auge auf sowas richten und damit dann auch vermehren.

    Aber ich weiß, vorerst müsst ihr mal eure Stände mit der besagten Genetik füllen, hat natürlich erste Priorität!

    LG

  • Gast4
    Gast
    • 19. Dezember 2013 um 12:10
    • #60

    Hallo

    So viel ist schon versucht worden, viel Geld in die Forschung gesteckt worden, die Ergebnisse kennen wir ja, welche offen sind und zu beonbachten.

    Beobachten und daraus lernen ist schon richtig, Umstellungen und Auslese wichtig.
    Vielleicht findet ja mal jemand zur Zufall etwas das die Milbe von Natur aus nicht mag.
    Wie Zedernholz und Lavendel gegen Motten.
    Mal sehen was kommt.

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