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Schwarmfang - Käferfang?

  • Heiko
  • 19. Dezember 2014 um 11:49
  • Heiko
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    • 19. Dezember 2014 um 11:49
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich bin hier und anderswo als Schwarmfänger registriert. Derzeit bin ich unsicher, ob ich das in 2015 fortführen soll? Ich mache mir da so meine
    Gedanken. Ich denke da an ein Erlebnis von vor zwei Jahren. Ein Anfänger wollte von mir einen Schwarm bekommen und konnte letztendlich
    nicht abwarten. Es bestellte sich "spontan" Paketbienen und besetzte damit seine Beute.

    Unter den neuen Entwicklungen ist so eine Vorgehensweise natürlich auch für einen Schwarmfänger riskant. Die Käfer gehen auch mit Schwärmen ab!
    Ergo: Auch für Schwarmfänger weit weg vom derzeitigen Geschehen besteht das theoretische Risiko einen Schwarm zu ergattern, der seinen Ursprung in Italien und "Untermieter" hat.

    Wie seht ihr das? Ist euch das Risiko bewusst?

    Das Käferauftreten in Deutschland wird 2015 die Spur der Paketbienen wiederspiegeln. Es wird "inselartig" und gleichmäßig verteilt beginnen.
    Man kann es gar nicht oft genug betonen, wie unverantwortlich gerade ab 2015 die Einfuhr von Bienen aus Italien ist!

    Gruß

    Heiko

  • Kai
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    • 19. Dezember 2014 um 12:01
    • #2

    HAllo Heiko,

    ich sehe das ganz genau so und gehe außerdem davon aus, dass der Käfer bereits 2014 nach Deutschland eingeschleppt wurde. Von einem Fangen wilder Schwärme würde auch ich die nächste Zeit Abstand nehmen.

    Der Käfer wird sich inselartig ausbreiten. Als Insekt ist der Käfer äußerst flugfähig, und, ausgestattet mit einem ausgezeichneten Geruchssinn, wird er gezielt Bienenstände zur weiteren Vermehrung ansteuern.

    Was sagen die anderen?
    LG
    Kai

  • Johannes
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    • 19. Dezember 2014 um 12:21
    • #3

    Ich sehe das auch genau so wie ihr!!!

    Ich fange schon lange keine fremden Schwärme mehr und lehne auch jede Anfrage trotz teilweise schlechtem Gewissens ab. Ich fürchte schon immer den Eintrag der AFB. Jetzt mit dem Käfer kommt ein weiterer guter Grund dazu!

    Traurig, aber wahr. Die meisten Schwärme werden wohl dadurch verenden. Aber es hilft nichts. Daher appelliere ich ja auch an vielen Stellen so eindringlich das Schwärmen zu verhindern. Das ist keine Zauberei, sondern nur eine Frage von Disziplin und Zeitmanagement.

    LG Johannes

    2. Vorsitzender im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.
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    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Wir wollen die imkerlichen Kräfte bündeln und Interessenten und Züchter näher zusammenbringen.

    Infos zur mir und meinen Bestellmöglichkeiten gibt es auf meiner Webseite: https://www.dunkle-bienen.com/

  • Heiko
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    • 19. Dezember 2014 um 12:29
    • #4

    Was mich besorgt ist auch die mangelnde Aufklärungsarbeit und das tendenzielle Verteilen von "Beruhigungspillen."
    Mit "guter imkerlicher Praxis" sei das alles nicht so schlimm...

    Erst diese Woche hatte ich ein Gespräch mit einem Forumsmitglied. Ihm war überhaupt nicht bewusst, was ein Ausbruch für den
    eigenen Stand tatsächlich bedeuten kann, wenn das aktuelle Bekämpfungskonzept durchgeführt wird. Die Filmchen bei Youtube
    zeigen ja meist nur den Umgang bei bereits etablierten Käferbestand. Das ist schon unschön genug.

    Wenn ich aber einer der "glücklichen ersten" bin, bleibt vom Stand ein Häufchen Asche und ein (Brand-) Kalkfleck im Garten, der mich
    noch in Jahren an meine Bienenhaltung erinnern wird. Gerade da will ich definitiv nicht hin. Als Schwarmfänger werde ich mich schweren
    Herzens wohl lieber erst mal abmelden.

    LG Heiko

  • Heiko
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    • 19. Dezember 2014 um 12:37
    • #5
    Zitat von Johannes

    Die meisten Schwärme werden wohl dadurch verenden. Aber es hilft nichts. Daher appelliere ich ja auch an vielen Stellen so eindringlich das Schwärmen zu verhindern. LG Johannes

    Ich will nicht das Schwärmen an sich verteufeln! Meine Aussagen beziehen sich auf Schwärme unbekannter Herkunft. Ich werde am
    Stand immer einige Völker auch Schwärmen lassen, einfangen und (auch) darüber vermehren. Ich bin in der glücklichen Lage die Bienen im Garten
    und aufmerksame Zuschauer zu haben.

    LG Heiko

  • tinafalke
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    • 19. Dezember 2014 um 12:40
    • #6

    Hallo!
    Das würde ich so nicht sehen.
    Die Bienen, die schwärmen, sind
    nicht so belastet, wie man glaubt.
    Werden nicht Kunstschwäme bei
    Faulbrut gemacht?
    Milben und Käfer wären da leicht
    zu händeln.
    Ich bin zig Jahre unterwegs und
    es gab keinen Vorfall.
    Gruß Fooke

  • Luxnigra
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    • 19. Dezember 2014 um 13:16
    • #7

    Genau.

    Den Schwarm hungern lassen und eine gesunde Betriebsweise, und AFB ist kein Thema.

    Der kleine Beutenkäfer ist eh keins. Wird nur von habgierigen Imkern angezogen...

  • Hainlaeufer
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    • 19. Dezember 2014 um 13:23
    • #8

    Richtig, Kunstschwarmbildung oder ähnliche Verfahren die das selbe Prinzip durchlaufen, lösen das Volk von der AF, vorrausgesetzt sie bekommen eine komplett neue, frische Beute samt Inhalt.

    Man kann einen Schwarm sicherlich durch ein Filtersystem kehren. Also das ist gerade so eine spontane Idee... wo man eventuell den Käfer dadurch separiert, so ähnlich wie man eben die Drohnen filtert um drohnenfreies Bienenfleisch für die Belegstellen zu bekommen...

    Die große Sorge, einer der Ersten zu sein, wo der Käfer einfliegt, kann ich gut teilen. Wer will schon, das alles, was man liebt, nieder gebrannt wird? Ein wirklich furchtbarer Gedanke. Es bereitet mir wirklich Sorgen, weil wenn er in Deutschland aufkommt, ist der Weg nach Österreich auch nicht mehr weit...

    Es ist einfach schlimm... ich hasse den Paketbienenhandel :(

    Traurige Grüße,
    Michi

  • Heiko
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    • 19. Dezember 2014 um 13:38
    • #9
    Zitat von Luxnigra

    , und AFB ist kein Thema.

    Der kleine Beutenkäfer ist eh keins. Wird nur von habgierigen Imkern angezogen...

    Hallo Luxnigra,

    wie darf ich den das verstehen?

    Zitat von tinafalke

    und Käfer wären da leicht
    zu händeln.

    Hallo Fooke,

    ja? Mit welchem zugelassenen Mittel wirst du den im April/Mai 2015 die Käfer in der Schwarmtraube behandeln? Wenn du ihn dann überhaupt bemerkst...
    falls ja, bist du verpflichtet ihn zu melden und kommst dann in den Genuss einer Sonderbehandlung. Da ist nix mit: Ich sprüh mal Säure gegen die Käfer gleich mit.

    Bei AFB gebe ich dir Recht. Da wird sicherlich mehr über "Material" als über Schwärme übertragen. Aber AFB ist nicht mein Thema.

    Zitat von tinafalke

    Ich bin zig Jahre unterwegs und
    es gab keinen Vorfall.

    Bei mir gab es auch noch keinen Vorfall. Ich rede ja auch über die sehr nahe Zukunft und Probleme auf die man vorbereitet sein sollte. Jegliches Verharmlosen ist fehl am Platz.

    Gruß Heiko

  • Heiko
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    • 19. Dezember 2014 um 13:56
    • #10
    Zitat von Hainlaeufer

    Man kann einen Schwarm sicherlich durch ein Filtersystem kehren. Also das ist gerade so eine spontane Idee... wo man eventuell den Käfer dadurch separiert, so ähnlich wie man eben die Drohnen filtert um drohnenfreies Bienenfleisch für die Belegstellen zu bekommen...

    Die große Sorge, einer der Ersten zu sein, wo der Käfer einfliegt, kann ich gut teilen. Wer will schon, das alles, was man liebt, nieder gebrannt wird? Ein wirklich furchtbarer Gedanke. Es bereitet mir wirklich Sorgen, weil wenn er in Deutschland aufkommt, ist der Weg nach Österreich auch nicht mehr weit...
    Michi

    Hallo Michi,

    der Käfer ist leider kleiner als die Arbeiterinnen. Mit Sieben kommt man da leider nicht weit. Bis jetzt habe ich nur Käferfallen gesehen,
    die sein arttypisches Verhalten ausnutzen.

    Von einer linearen Verbreitung in einer "ordentlichen" Reihenfolge kann man nicht ausgehen. Wenn dein Nachbar bestellt ist er da. So einfach
    ist das. Es lebe die moderne Versandkultur :roll:

    A pro pos Versand - unsere einschlägigen Lieferanten Schlafen übrigens auch noch. Fallen o. ä. gibt es bis Dato nur im Ausland zu erwerben.

    LG Heiko

    Einmal editiert, zuletzt von Heiko (19. Dezember 2014 um 14:00)

  • tinafalke
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    • 19. Dezember 2014 um 13:58
    • #11

    Hallo Heiko !
    Ich benutze helle PVC - Eimer.
    Der Käfer liebt das Dunkle.
    Eine 8 mm Doppelstegplatte
    wird als gebaute Falle unter reingelegt.
    Natürlich abgedunkelt.
    Ist auch in Beuten eine gute Alternative.
    Gruß Fooke

  • Heiko
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    • 19. Dezember 2014 um 14:05
    • #12
    Zitat von tinafalke

    Hallo Heiko !
    Ich benutze helle PVC - Eimer.
    Der Käfer liebt das Dunkle.
    Eine 8 mm Doppelstegplatte
    wird als gebaute Falle unter reingelegt.
    Natürlich abgedunkelt.
    Ist auch in Beuten eine gute Alternative.
    Gruß Fooke

    Alles anzeigen

    Ja, ok - aber du must deinen Fang anzeigen und alle bekommst du damit auch nicht! Übrigens klingt das bei dir ja fast schon so als
    hättest du das schon praktiziert??? :shock:

    So wird das später mal funktionieren, wenn man feststellt, das er nicht wieder weg zu bekommen ist.

    Machst du deinen Fang 2015 hast du den "Zonk gezogen!"

    Gruß Heiko

  • tinafalke
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    • 19. Dezember 2014 um 14:48
    • #13

    Hallo Heiko!
    Ich werde das melden.
    Was bleibt mir anderes übrig.
    Ich bin Hautflügelbeauftragter.
    Ich bin auch erfahren, was man machen kann.
    Nur 100 Prozent Sicherheit gibt es nicht.
    Ich werde den Eimer hell stellen und dann wird
    die Falle entnommen und gut ist.
    Gruß Fooke

  • Heiko
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    • 19. Dezember 2014 um 15:04
    • #14
    Zitat von tinafalke


    Ich bin auch erfahren, was man machen kann.
    Gruß Fooke

    Hallo Fooke,

    Hast du schon im Ausland mit dem Beutenkäfer geimkert?

    Gruß Heiko

  • Abramis
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    • 19. Dezember 2014 um 15:59
    • #15

    Hallo zusammen,

    gibt es Untersuchungen, wie der Käfer auf Milchsäure reagiert?
    Ich habe wegen der Varroa meine gekauften Kunstschwärme beim Einschlagen in die Beute immer direkt damit behandelt. Wenn der Käfer darauf reagiert, wäre das doch mal ein Ansatzpunkt für den Umgang mit Schwärmen.

    Ich hatte ja gehofft, im kommenden Jahr über Heiko ein paar Schwärme zu beziehen um meine Völkerzahl zu erhöhen, da ich momentan nur eins habe. Jetzt werde ich mir wohl was anderes überlegen müssen.

    Und erstens machen sie es anders, als es zweitens im Lehrbuch steht :!::!::!:

  • Johannes
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    • 19. Dezember 2014 um 16:05
    • #16
    Zitat von Abramis

    ...Ich hatte ja gehofft, im kommenden Jahr über Heiko ein paar Schwärme zu beziehen um meine Völkerzahl zu erhöhen, da ich momentan nur eins habe. Jetzt werde ich mir wohl was anderes überlegen müssen.

    Hallo Heiko,

    wenn du auf die Honigernte im nächsten Jahr verzichten möchtest, kannst du sehr leicht mit nur einem Volk durch Ablegerbildung bis zu 4 Völker aufbauen. Durch das Zusetzen einer begatteten Königin geht die Entwicklung auch gleich wieder bergauf.

    Ich hoffe, ich konnte helfen! :)

    LG Johannes

    2. Vorsitzender im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.
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    Infos zur mir und meinen Bestellmöglichkeiten gibt es auf meiner Webseite: https://www.dunkle-bienen.com/

  • Abramis
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    • 19. Dezember 2014 um 16:31
    • #17

    Also eine kleine Ernte im Frühjahr soll schon drin sein, sonst bekomme ich Ärger mit der Familie.
    Seit ich Bienen habe, steigt hier der Honigkonsum enorm - Nutella ist dafür gegen Null gegangen, eine positive Entwicklung, die ich nicht hemmen möchte! :mrgreen:

    Erstmal die Überwinterung schaffen. Ich werde euch alle dann im Frühjahr mit dem überfallen, was ich mir im Winter so alles zu Völkervermehrung, M+, usw. gedacht habe. :wink:

    Und erstens machen sie es anders, als es zweitens im Lehrbuch steht :!::!::!:

  • Hainlaeufer
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    • 19. Dezember 2014 um 16:46
    • #18
    Zitat von Abramis

    A...Nutella ist dafür gegen Null gegangen, eine positive Entwicklung, die ich nicht hemmen möchte! :mrgreen:


    Top! Guuuute Arbeit :wink:

    all @ Mich würde interessieren, ob es irgend ein Material gibt, auf dem der Käfer NICHT laufen kann? Anfangs hoffte ich, das der Beutenkäfer genauso schlampig und ungeschickt klettert wie die meisten seiner Verwandten, aber als ich vor ein paar Wochen sehr viele Beutenkäfer-Videos auf Youtube geschaut habe (auch wie er so bekämpft wird in Amerika und Australien), merkte ich, dass er locker auf Plastik laufen kann - das ist furchtbar! Das heißt, der kann sehr gut klettern. Womöglich ist Glas das einzige, was er nicht belaufen kann, bin mir aber sehr unsicher diesbezüglich. Weiß jemand zufällig, ob er Glas schafft? Weil wenn er nicht Glas schafft, sollte man einen Filter bauen können, der sowas wie ein aufgestellter Glastunnel ist, dessen Boden z.B. aus Kunststoff oder Plexiglas besteht (damit man da dutzende Löcher reinbohren kann, so 5mm, da passen auch die dickeren Käferweibchen durch). Die Bienen würden rauf laufen, und der Käfer hoffentlich durch die Löcher fallen oder sich dort hin verkriechen, wenn man darunter einen dunklen Schacht baut?

    Wie du siehst Heiko, ich tüfftle gerne :mrgreen:

    Man kann echt nur hoffen, dass der Käfer gar nicht so erfolgreich ist, wie wir jetzt vlt. vermuten... (punkto globale Verbreitung)

    Traurige Grüße,
    Michi

  • tinafalke
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    • 19. Dezember 2014 um 17:55
    • #19

    Hallo Fooke,

    Hast du schon im Ausland mit dem Beutenkäfer geimkert?

    Gruß Heiko[/quote]


    Hallo Heiko!
    Leider nicht.
    Als einer dem alles über den Weg laufen
    kann, bin ich bemüht, alles was da kommen
    kann zu bedenken.
    Auch einen Lehrgang.
    Der Käfer mag keine Helligkeit und der
    Bienenstock muß proppevoll sein, daß
    sie bis vorm Flugloch hängen.
    Gruß Fooke

  • bigbee
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    • 19. Dezember 2014 um 19:35
    • #20

    Hier findet man die wichtigsten Fakten
    http://www.apis-ev.de/index.php?id=231

    Ausbreitung. Die Ausbreitung erfolgt auf natürlichem Weg, da der Kleine Beutenkäfer sehr gut fliegen kann. Sie wird aber vor allem durch den Transport von Paketbienen, Bienenvölkern, Bienenschwärmen, Waben, Bienenwachs oder Bienenzuchtbedarf gefördert. Eine Einschleppung ist auch durch den Transport von Erde, Früchten sowie durch alternative Wirte (z.B. Hummeln) vorstellbar.

    ich glaube, im Moment heist es Ruhe bewahren und eine Balance zu finden zwischen Aufmerksamkeit und Panik. Der Käfer ist in Italien aufgetaucht und es wurde ein riesiges Sperrgebiet eingerichtet.

    Sollte er tatsächlich hier im Norden ankommen UND ES IHM GELINGEN, SICH ZU ETABLIEREN (was bei unserem Klima nicht einfach ist, der kommt aus Südafrika!), dann kann er sich durchaus per Verflug ausbreiten, schwarmfangverzicht hin oder her.

    In dem Fall können wir uns ALLE auf die Behandlungsstrategien der Amerikaner einstellen. Aber noch ist es nicht so weit. Wir sollten den Hinweis ernst nehmen, das Schwärme zunächst in Karantäne gehören. ...

    herzliche Grüße !
    Reiner

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