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Erlebnisse bei der Frühjahrsdurchsicht

  • Johannes
  • 12. April 2015 um 13:52
  • Johannes
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    • 12. April 2015 um 13:52
    • #1

    Hallo zusammen,

    gestern habe ich erstmalig nach dem Winter all meine Völker durchgesehen.
    Die paar schwachen hatte ich ja schon länger unter Beobachtung, aber bei den von außen stark wirkenden mache ich mir da weniger Stress. Meist macht man im Frühjahr eh mehr Schaden.

    Nun ist mir gestern ein Volk aufgefallen, welches sich harmonisch und völlig unauffällig (auch lammfromm) verhielt. Bei der Durchsicht entdeckte ich dann aber ausschließlich Drohnenbrut und auch schon geschlüpfte Drohnen. Von Arbeiterbrut war keine Spur. Ich schlussfolgerte also, dass das Volk weisellos sein wird und einige Arbeitsbienen Eier legen.
    Da ich aber gestern keine Ersatzkönigin bei der Hand hatte, hab ich das Volk erst mal wieder geschlossen.
    Weil mir heute Morgen eine Königin angeboten wurde, welche ich Dienstag erhalte, habe ich das Volk dann doch noch mal etwas genauer durchgesehen. Auf der schön verdeckelten Drohnenwabe vom letzten Jahr fand ich dann heute tatsächlich eine Königin. Viel zu hell für die F1, die da eigentlich sein sollte und auch ungezeichnet.
    Da war dann die Sache klar. Dieses Volk war eines der 4, die ich im Spätsommer mit AS behandelt habe. An den Spätfolgen der Behandlung wird vermutlich die eigentliche Königin gestorben sein. Die Bienen konnten zwar noch eine Königin nachziehen, aber diese wurde nie begattet.
    Das erklärt dann auch die völlige Harmonie im Volk.
    Jedenfalls habe ich die Königin jetzt gekäfigt und wieder in das Volk gehängt. Dienstag wird der Käfig dann gegen die neue Königin getauscht.

    Bei der Gelegenheit ist mir mal wieder die lange Lebensdauer der Mellifera aufgefallen. Es dürfte wohl schon eine ganze Weile keine Arbeitsbiene mehr geschlüpft sein, aber das Volk ist sehr stark.

    LG Johannes


    Bilder

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  • Seppe
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    • 12. April 2015 um 17:17
    • #2

    Sehr Interessant Johannes,

    meine Frage wäre jetzt mal, ob eigentlich diese unbegattete Königin jetzt im Frühjahr noch mal auf Begattungsflug gehen würde????? Da das Volk ja noch stark ist würde bei eine erfolgreichen Begattung ja alles wieder in geordnete Bahnen verlaufen. Kennt jemand so ein Fall????

    Grüße Seppe

  • Hainlaeufer
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    • 12. April 2015 um 21:21
    • #3

    Danke für deinen interessanten Bericht Johannes!

    Lieber Seppe!
    Ja, womöglich würde sie es versuchen, allerdings wird sie ja jetzt noch keine Drohnen vorfinden können. Und bis die ersten Drohnen schlüpfen und ausgereift sind, dauert es noch viel zu lange.
    Es ist ja anzunehmen, dass die Jungkönigin irgendwann im Oktober herum, oder später, geschlüpft sein wird. Normalerweise redet man bei unbegatteten Königinnen von einer "inneren Sanduhr"... musste sie zu lange auf erfolgreiche Begattungen warten, wird aus ihr leider auch nix mehr. Soweit meine Kenntnisse. Falls jemand das Gegenteil bezeugen könnte, würde ich mich auch freuen, aber soweit mein Wissen diesbezüglich.

  • Seppe
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    • 12. April 2015 um 21:46
    • #4

    ja, so dachte ich mir das auch schon, aber... Ich habe vor zwei Tagen einige verklammte Drohnen vor den Beuten gefunden und mir daher gedacht, das eine kleine Chance auf eine Begattung besteht.

  • Hainlaeufer
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    • 12. April 2015 um 22:34
    • #5

    Diese kleine Chance würde ich auch nie ausschließen, aber auch nicht wirklich erwarten :wink:
    Fraglich ist eben auch, inwiefern die Spermien solcher Drohnen noch qualitativ gut sind, wenn sie einen ganzen Winter durch lebten? Weiß man dazu eigentlich was?

  • Ole86
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    • 13. April 2015 um 00:07
    • #6
    Zitat von Johannes

    Ich schlussfolgerte also, dass das Volk weisellos sein wird und einige Arbeitsbienen Eier legen.

    Hallo Johannes,

    interessanter Beitrag. Wie kann ich das als Jungimker verstehen? Hat eher die unbegattete Königin die Eier gelegt oder die Arbeitsbienen? Legen unbegattete Königinen überhaupt Eier? Wie sieht es denn in der Regel aus, wenn eine Königin im Winter schlüpft und noch keine Drohnen vorhanden sind? Macht sich diese dann im Frühjahr zur Begattung auf?

    Ich konnte gestern im Übrigen ein wirklich gut entwickeltes Volk vorfinden. Durch den starken Wind gegen Abend, hat dann leider auch der Smoker nicht mehr richtig gut gewirkt und das auf zwei Zargen sitzende Volk war garnicht begeistert mich zu sehen. Ich habe dann noch alle alten "Zuckerwaben" entfernt und den ersten Honigraum + Absperrgitter aufgesetzt. Der erste Drohnenrahmen wurde parallel auch im Brutraum eingesetzt.

    Die ersten Stiche des Jahres habe ich mir auch gleich noch abgeholt. Erst hatten sich zwei Bienen in meinem Haar verfangen, als ich in der Nähe meines Standes ein paar Gartenarbeiten durchgeführt habe, was mit einem Stich in den Kopf belohnt wurde. Später haben sich auch noch bei der Kontrolle ein paar Bienen durch meinen Handschuh gedrückt. In so fern bin ich schmerztechnisch auch schonmal auf das anbrechende Bienenjahr vorbereitet :wink:

    Beste Grüße, Ole!

  • Johannes
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    • 13. April 2015 um 07:03
    • #7
    Zitat von Ole86

    ...Wie kann ich das als Jungimker verstehen? Hat eher die unbegattete Königin die Eier gelegt oder die Arbeitsbienen? Legen unbegattete Königinen überhaupt Eier? Wie sieht es denn in der Regel aus, wenn eine Königin im Winter schlüpft und noch keine Drohnen vorhanden sind? Macht sich diese dann im Frühjahr zur Begattung auf?...

    Hallo Ole,

    in meinem Fall (da eine Königin vorhanden) hat mit Sicherheit ausschließlich die Königin die Drohneneier gelegt. Wenn diese nicht innerhalb der ersten wenigen Lebenswochen begattet wurde, beginnt sie automatisch mit dem Legen von Drohneneiern. Das erste kleine Brutnest legte sie bei mir im Zentrum der Wintertraube auf Arbeiterwaben an. Das entstandene Bild der Buckelbrut deutete ich zunächst falsch. Gestern fand ich die Weisel dann auf der ebenfalls voll verdeckelten Drohnenwabe, welche vom letzten Jahr noch am Rand hängt. Diese Wabe hatte ich Samstag nicht gezogen.

    Arbeitsbienen fangen erst an Eier zu legen, wenn mehrere Wochen keine Königin und damit keine Pheromone im Volk waren. Das Brutbild wäre mit meiner Buckelbrut im Zentrum der Wintertraube identisch. Außer, dass Arbeitsbienen meist mehrere Eier pro Zelle legen. Das muss aber nicht sein. Ich hatte auch schon legende Arbeitsbienen, die nur je 1 Ei in eine Zelle legten.


    Deine letzte Frage klärt sich ja im Wesentlichen aus Michis und Seppes Beiträgen. Ich persönlich glaube nicht, dass diese Königin nochmal zur Begattung ausfliegen würde. Auch wenn sie nur Drohneneier legt, so ist sie doch zu schwer um erfolgreich auszufliegen. Da müsste sie erst wie beim Schwärmen auf Diät gesetzt werden. Sowas ist mir aber völlig unbekannt. Auch hält die Paarungsbereitschaft mMn nur eine gewisse Zeit an.

    LG Johannes

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  • Abramis
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    • 13. April 2015 um 09:56
    • #8

    Moin zusammen,
    auch ich habe am Wochenende in mein Bienenvolk geschaut.
    Zunächst mal waren die Damen deutlich freundlicher gesonnen. Allerdings hat der Filius mit seinem Kinderraucher (hat der Osterhase gebracht :D ) kräftig gearbeitet.
    Das Volk startet eher verhalten. Es gibt Brut in allen Stadien. Auch viel Honigeintrag ist zu sehen. Das Volk füllt die Zarge ab der zweiten Wabengasse, ohne Unterbau.
    Ich habe den zweiten BR aufgesetzt und den Futterteig wieder herausgenommen, da es nur eine geringe Abnahme des Futters gab. Ist das ok, den Teig einzufrieren?
    Mehr war erstmal nicht zu tun.

    Und erstens machen sie es anders, als es zweitens im Lehrbuch steht :!::!::!:

  • Johannes
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    • 13. April 2015 um 10:05
    • #9

    Hallo Heiko,

    Teig einfrieren ist ok. Luftdicht einpacken würde auch reichen.

    LG Johannes

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  • Kai
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    • 13. April 2015 um 14:18
    • #10

    HAllo Johannes,

    das ist ja wieder mal eine äußerst interessante Beobachtung. Ja, so etwas ähnliches ist mir auch schon passiert, und es ist tatsächlich erstaunlich, wie lange Dunkle Arbeiterinnen leben und ein nicht weiselrichtiges Volk am Leben halten. Das kann bis Ende Mai so gehen.

    Zitat von Seppe

    meine Frage wäre jetzt mal, ob eigentlich diese unbegattete Königin jetzt im Frühjahr noch mal auf Begattungsflug gehen würde????? Grüße Seppe

    HAllo Seppe,

    nein, solch eine Königin geht nicht mehr auf Begattungsflug. Die Brunft einer Königin beginnt ca. 5 Tage nach ihrem Schlupf und dauert allerhöchstens 4 Wochen.

    LG
    Kai

  • darkbee
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    • 17. April 2015 um 18:47
    • #11

    Hallo Imkerfreunde,

    ich hatte in den letzten Wochen folgende Erlebnisse:

    Ende März ist ein Volk weißellos geworden und hat nachgeschafft. Drohnen waren zu dem Zeitpunkt an diesem Standort bereits vorhanden und habe gestern in dieses Volk reingeschaut. Die Königin ist seit gestern/vorgestern in Eilage gegangen und hat zwei Waben bestiftet. Von der Brutanlage her sieht es nicht schlecht aus, dennoch wird sich noch zeigen wie gut die Königin begattet wurde. Sobald die erste Brut verdeckelt ist werde ich einen besseren Eindruck von der Königin haben. Gezeichnet habe ich sie auch gleich die erste Königin mit einem blauen Opalithplätchen. :mrgreen:
    Bei der letzten Durchsicht habe ich in einem Volk zwei Königinnen gesehen. Die ältere Königin ist aus dem Jahr 2013 und ich vermute die junge wird vielleicht noch vom letzten Jahr sein. Bin gespannt für welche Königin sich die Bienen entscheiden......

    Bei mir in der Region blühen nun die Kirschbäume zum Teil noch der Ahorn. Apfel, Birne werden demnächst auch blühen und der Raps ist wohl kommende Woche dran.
    Die ersten Völker sind bei mir nun in Schwarmstimmung, bei Imkerkollegen sind auch schon die ersten Schwärme raus.
    Ich werde zu Beginn der nächsten Woche Ableger bzw Sammelbrutableger für die Königinnenzucht machen.

    Imker Grüße aus BW
    Michael

  • Johannes
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    • 17. April 2015 um 20:22
    • #12
    Zitat von darkbee

    ...
    Die ersten Völker sind bei mir nun in Schwarmstimmung, bei Imkerkollegen sind auch schon die ersten Schwärme raus.
    Ich werde zu Beginn der nächsten Woche Ableger bzw Sammelbrutableger für die Königinnenzucht machen.

    Imker Grüße aus BW
    Michael

    Na das ist ja was, Michael,
    so weit ist die Natur bei mir noch nicht und meine Bienen auch nicht.

    LG Johannes

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    • 18. April 2015 um 08:49
    • #13

    Da kann ich mich nur anschließen... bei mir überlegt man jetzt noch, ob die erste Erweiterung schon akzeptabel sei, und du hast schon Schwärme?
    Sag mal, in welcher Märchenwelt imkerst du eigentlich? :mrgreen:

  • Abramis
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    • 18. April 2015 um 10:48
    • #14

    Hallo zusammen,

    die Erweiterung habe ich hier im Norden letztes WE aufgesetzt.
    Das Blütenbarometer aus dem Alten Land meldet die Kirschblüte in 5-8 Tagen. Bis zu uns muss es dann auch noch hochziehen. Ich habe also noch gut eine Woche Zeit mit dem Honigraum.
    Ich werde morgen nur mal die obere Zarge ankippen um zu sehen, ob sie die angenommen haben und am ausbauen sind.

    Und erstens machen sie es anders, als es zweitens im Lehrbuch steht :!::!::!:

  • Johannes
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    • 19. April 2015 um 09:05
    • #15
    Zitat von Abramis

    Hallo zusammen,

    die Erweiterung habe ich hier im Norden letztes WE aufgesetzt.
    ...
    Ich habe also noch gut eine Woche Zeit mit dem Honigraum...

    Hallo Heiko,

    ich bin mir nicht sicher, ob ich dich jetzt richtig verstanden habe.
    Hast du das Volk einzargig überwintert, letztes WE die 2. Zarge gegeben und willst in gut einer Woche den HR geben?

    Wenn dem so ist, dann halte ich das mit dem HR für viel zu zeitig. Die 2. Zarge sollte erst reichlich mit Bienen besetzt und bebrütet sein. Erst wenn die Wabengassen gefüllt sind, lohnt das Aufsetzen des HR.

    LG Johannes

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  • Johannes
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    • 19. April 2015 um 14:54
    • #16
    Zitat von Johannes

    ...Weil mir heute Morgen eine Königin angeboten wurde, welche ich Dienstag erhalte, habe ich das Volk dann doch noch mal etwas genauer durchgesehen. Auf der schön verdeckelten Drohnenwabe vom letzten Jahr fand ich dann heute tatsächlich eine Königin. Viel zu hell für die F1, die da eigentlich sein sollte und auch ungezeichnet.
    Da war dann die Sache klar. Dieses Volk war eines der 4, die ich im Spätsommer mit AS behandelt habe. An den Spätfolgen der Behandlung wird vermutlich die eigentliche Königin gestorben sein. Die Bienen konnten zwar noch eine Königin nachziehen, aber diese wurde nie begattet.
    Das erklärt dann auch die völlige Harmonie im Volk.
    Jedenfalls habe ich die Königin jetzt gekäfigt und wieder in das Volk gehängt. Dienstag wird der Käfig dann gegen die neue Königin getauscht.
    ...

    Heute habe ich das Volk mal schnell durch das Ziehen einer Wabe kontrolliert.
    Ich fand massig Stifte und auch die Königin in Aktion. Ein sehr schönes Bild.

    Das Beweiseln eines solchen Volkes im Frühjahr stellt also wohl gar keine Probleme dar. Eine weisellose Phase wurde nicht abgewartet. Es wurden schlicht beide Königinnen getauscht und die neue auch gleich zum Ausfressen freigegeben.

    LG Johannes

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  • Abramis
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    • 20. April 2015 um 13:23
    • #17

    Hallo Johannes,
    das Ganze ist wohl doch nicht so einfach. Die Bienen besetzen die untere Zarge, mittlerweile wird es auch voll. Aber sie gehen bisher nicht nach oben und sind nicht mal die MWs am ausbauen.
    Dafür habe ich an den Rändern der unteren Zarge kleine Spielnäpfchen gesehen. Zumindest halte ich es dafür.
    Soll ich die obere Zarge besser untersetzen? Oder so lassen und abwarten? Fragen über Fragen, die Bienen tun anscheinend nie, was das Lehrbuch sagt. ;-D

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  • Johannes
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    • 20. April 2015 um 16:44
    • #18
    Zitat von Abramis

    Fragen über Fragen, die Bienen tun anscheinend nie, was das Lehrbuch sagt. ;-D


    Nein, das machen sie nie. Sie haben es schlicht nicht gelesen! :mrgreen:

    Falls an der Oberkante der unteren Zarge Honigkränze sind, solltest du die 2. Zarge untersetzen.

    MW werden erst richtig gerne ausgebaut, wenn der Nektar fließt.

    LG Johannes

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  • darkbee
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    • 26. April 2015 um 14:01
    • #19

    Kirsche ist solangsam am verblühen. Momentan blüht u.a. Raps und Löwenzahn. Apfelbäume sind nun am aufblühen und auch bei den Kastanienbäume kann man die ersten aufgehenden Blüten sehen.
    Schwarmstimmung ist natürlich bei den meisten Völkern nun vorhanden. Wobei es bei der letzten Durchsicht der Völker eher wieder abgeklungen ist. Letzten Montag/Dienstag habe ich drei Sammelbrutableger gemacht. Ein starkes Volk hat den ersten Honigraum über die Hälfte mit Honig gefüllt und verdeckelt nun die ersten Honigwaben. Dieses Volk habe ich den 2. HR aufgesetzt, heute mal reingeschaut und die fangen nun auch an die Mittelwände im 2. HR auszubauen.....

    Viele Grüße und einen schönen Sonntag euch allen! :mrgreen:

    Michael

  • Abramis
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    • 28. April 2015 um 06:59
    • #20

    Hallo zusammen,

    ich habe gestern nochmal durchgeguckt. Die Bienen haben das nasse WE genutzt und angefangen den oberen Brutraum auszubauen. Im unteren BR ist Brut in allen Stadien zu finden, zusammen mit frischem Honigeintrag. Die Kirsche steht mittlerweile in voller Blüte.
    Leider ist es nach wie vor kalt. Nach ein paar warmen Tagen liegen die Temperaturen nun wieder zwischen 10 und 15 Grad. Es soll noch mindestens bis Ende nächster Woche so bleiben sagt das Orakel von Wetterdotcom.
    Trotz viel Rauch waren die Bienen wenig entgegenkommend. Ich bin ganz froh, Schleier und Handschuhe zu haben. Der immer vorhandene Wind am Kanal steigert auch nicht gerade die Effektivität der Rauchstöße :mrgreen:
    Die Königin habe ich nicht gesehen. Alles in allem kann ich wohl zufrieden sein wie es läuft. Aber ich habe auch wieder ein Spielnäpfchen gefunden ...
    An Ableger brauche ich momentan wohl trotzdem nicht zu denken. Ich werde den oberen BR wohl doch noch nach unten setzen.

    Und erstens machen sie es anders, als es zweitens im Lehrbuch steht :!::!::!:

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