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Mittelwand-Ausrichtung

  • Johannes
  • 10. April 2016 um 13:20
  • Johannes
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    • 10. April 2016 um 13:20
    • #1
    Zitat von Ole86

    ...Den Tip mit den MWs werde ich mir natürlich zu Herzen nehmen. Ein interessanter Gedanke den ich berücksichtigen werde. Ob die Richtung wirklich bedeutend ist, sollte man evtl. wirklich noch einmal in einem separaten Thema diskutieren, da dieses irgenwie eine spannende Geschichte ist und hier vermutlich etwas unter geht.

    LG, Ole!


    Hallo Ole,

    das ist eine sehr gute Idee, die ich hiermit umsetze. :P

    Also es geht mir darum, dass ICH darauf achte, wie die MW ausgerichtet werden. Ich bin mir aber nicht sicher, ob und wie wichtig das ist. Deshalb dieses Thema hier.

    Um meine MW für M+ zuzuschneien benutze ich DN- oder vorzugsweise Dadant-MW. Alle gekauften MW sind so geschnitten, dass man eingelötet folgendes Bild sieht:

    Sowohl "in" der Zelle als auch "auf" der Zelle erkennt man aufrechte Y.

    Dreht man die MW um 90°, sieht man keine aufrechten Y mehr.

    Ich achte nun beim Zuschneiden auch immer auf diese Ausrichtung. Irgendwas muss ja dran sein, wenn alle gekauften MW "aufrecht" ausgerichtet sind.

    Leider klingt der ganze Text jetzt viel komplizierter als das Problem eigentlich ist. Die Frage ist eigentlich nur: Loht es darauf zu achten? Wer hat Erfahrungen oder kennt die Hintergründe?

    LG Johannes

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  • Ole86
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    • 10. April 2016 um 18:55
    • #2

    Hmmmm, mir kam gerade so der Gedanke, dass das Ganze ein wenig an das "Housel-positioning" erinnert. Bei dieser Theorie bin ich irgendwie immernoch hin und her gerissen. Ich hatte mal ein Buckfastvolk von einem Imker, der das "Housel-positioning" durchzieht und es war ein super Volk. Aber als Beweis lasse ich das immer noch nicht durchgehen. Dennoch halte ich mitlerweile die "Stress"-minimierung, welche durch unterschiedliche Einflüsse unterstützt werden kann, für eine der wichtigsten Aufgaben des Imkers.

    Beste Grüße, Ole!

  • Herbert
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    • 10. April 2016 um 19:08
    • #3

    Moin Johannes,
    über die Ausrichtung der Mittelwand habe ich mir noch nie Gedanken gemacht,habe aber noch Drohnenbau
    die als Naturwabe,also ohne Mittelwandstreifen oder ähnl.gebaut wurde,da konnte ich ganz klar sehen,das
    die Bienen es nicht unbedingt auf Y. bauen,bei einigen war das Y. auch verdreht.
    Folglich ist es den Bienen egal,wichtig ist es doch das die Bienen es ausbauen.

    LG Herbert

  • klaus
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    • 10. April 2016 um 22:09
    • #4

    Hallo Imkerfreunde,

    wem es Interessiert hier mal ein Link, mit der Natürlichen Wabenanordnung.

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    LG Klaus

  • Dirk2210
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    • 11. April 2016 um 08:41
    • #5

    Hallo alle zusammen

    Ich praktiziere die Ausrichtung der Mittelwände nach diesem Y Prinzip jetzt das zweite Jahr.
    Ob es viel bringt kann ich nicht sagen. Aber schaden tut es wohl auch nicht.

    Ich hänge die Rähmchen so ein das die Seite mit dem Y nach außen zeigt. Fünf nach rechts ,und fünf Rähmchen nach links.
    Diese Seite versehe ich mit einem Strich auf dem Oberträger beim Einlöten der Mittelwand


    [attachment=0]Mittelwände.jpg[/attachment]
    Seht das Foto

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    • 11. April 2016 um 09:14
    • #6

    Hi zusammen,

    die in dem Video gezeigte Wabenanordnung, bezieht sich ja auf die als "Housel-positioning" bekannte Anordnung der Waben in der Beute. Dieses Thema haben wir hier im Forum bereits einmal in Verbindung mit kleineren Zellen diskutiert (https://imkerforum.nordbiene.de/viewtopic.php?t=2139).

    Ich finde allerdings, dass die von Johannes genannte Ausrichtung der Mittelwand, nicht mit der Wabenanordnung durcheinander gebracht werden sollte:

    Johannes meinte wohl die Drehung der Mittelwand um 90 Grad im Rähmchen, wärend sich das "Housel-positioning" auf die Stellung der Waben zueinander befasst.

    Beste Grüße, Ole!

  • Tini
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    • 11. April 2016 um 09:22
    • #7

    Hallo,
    ich bin der Meinung das es schon wichtig ist, die Mittelwände in Y einzulöten!
    Mein Opa hatte viel vetrschiene Wabenmaße und ich musste immer genau auf das Y achten!
    Er hat immer gesagt," sonst läuft der Honig aus der Wabe raus"!
    Ich habe die Mittelwände immer so eingelötet und nie Probleme gehabt!
    Wo wir uns nicht so einig waren, ob die Mittelwand oben oder unten ans Rähmchen ansetzen!

    Gruß Thomas

  • Herbert
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    • 11. April 2016 um 09:47
    • #8

    Moin Thomas,
    bei senkrechter Drahtung der Waben setze ich die Mittelwand unten an,wenn ich nämlich unten einen Spalt
    freilasse bauen die Bienen nach unten nicht voll aus,nach oben schon.
    Bei einer waagerechten Drahtung darf die MW nicht unten anliegen,sonst schlägt Deine MW beim Ausbau
    grosse Wellen.

    LG Herbert

  • Johannes
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    • 11. April 2016 um 10:00
    • #9

    Hallo zusammen,

    Ole hat völlig recht. Hier werden 2 Probleme vermischt. .... Mir geht es nur um die 90 Grad Drehung!

    LG Johannes

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  • klaus
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    • 11. April 2016 um 10:45
    • #10

    Hallo zusammen,

    sorry ich hab nicht richtig gelesen. Also wenn ich das richtig verstanden habe, zeigt die waagerechte MW die einzelne Zellenspitze nach oben/ unten richtig und wenn die MW um 90 Grad gedreht wird dann zeigt die einzelne Zellenspitze nach links/ rechts also lange Seite der Zelle nach oben/ unten.

    Ich habe keine Erfahrung damit, aber ich würde es aus probieren mit einem Anfangsstreifen mit der Zellenspitze links/ rechts, ich wette die Biene baut um also immer die Zellenspitze nach oben/ unten.

    Wenn es dir darum geht aus einer DN- MW zwei MW für die Mini+ zu zuschneiden dann wäre es Wirtschaftlich in Ordnung, aber die Zellenanordnung stimmt nicht mehr.

    In meinen vielen Imkerjahren hab ich es noch nicht erlebt, dass die Zellenspitze nach links/ rechts zeigt.

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    LG Klaus

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    • 26. Mai 2016 um 17:21
    • #11

    Moin zusammen,
    ich habe mir jetzt mal Mittelwände ohne jede Ausrichtung(Prägung) gegossen.
    Ich will mal ausprobieren ob und wie die Bienen die glatten Wände annehmen. Wenn es funktioniert werde ich das in Zukunft wohl immer so machen.
    LG Dieter

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    • 26. Mai 2016 um 17:28
    • #12

    Hallo Dieter,

    dann bin ich jetzt echt mal gespannt. Ich hatte was vergleichbares auch mal mittels Backblech gemacht und war enttäuscht. Meine Bienen haben überhaupt nicht gerne an diesen Wachsplatten gebaut. Nach 3 Wochen oder so hab ich das Experiment abgebrochen.

    LG Johannes

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    • 26. Mai 2016 um 18:13
    • #13

    Hallo Johannes,
    ich bin auch sehr gespannt. Ich habe Wachs im Wasserbad auf offenem Feuer geschmolzen und dann mit einem nassen glatten Brett die Platten hergestellt. Für das erste mal war es garnicht so schlecht. Schaun wir mal, was die Bienen davon halten. Wenn es nicht funktioniert, war der Aufwand jedenfalls überschaubar.
    LG Dieter

  • Johannes
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    • 26. Mai 2016 um 18:28
    • #14

    Wie dick sind deine Platten denn?

    Meine wurden so rund 3 mm dick. Das war den Bienen nicht geheuer. :lol:

    LG Johannes

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  • Didi
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    • 27. Mai 2016 um 11:06
    • #15

    Moin Johannes,
    die Platten sind höchstens 1,5 mm stark.
    LG Dieter

  • radiolaria
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    • 30. Mai 2016 um 20:04
    • #16

    Hallo,
    ich wurde gestern auch schon wieder auf Housel mit seinem Y angesprochen.
    Um nicht wieder Glaubensdiskussionen zu führen.
    Hier mal beweisbare Fakten.
    Die Waben werden von den Bienen so gebaut, daß sich das Zentrum des Sechseckes genau dort befindet, wo auf der Rückseite drei Sechsecke zusammenkommen.
    Das Sechseck steht dabei in der Regel auf der Spitze. (Ausnahmen gibt es immer, aber eher selten)
    Das ist tatsächlich etwas stabiler, da das Gewicht des Honigs nicht sekrecht auf eine flache Wand drückt (die sich durchdrücken könnte), sonder schräg auf zwei Wände verteilt.
    Housel behauptet, daß bei der Anfangswabe auf beiden Seiten ein Y in den durchscheinenden Zellen zu sehen ist.
    Genau das macht ihn zum unglaubwürdigen Märchenezähler.
    Es ist nämlich völlig unmöglich solche Waben zu bauen.

    In den Zellen sieht man beim Durchleuchten immer auf der einen Seite ein Y und auf der anderen ein Mercedesstern.
    Die Seiten der Wabe sind zwar unterschiedlich, aber ob die Bienen beim Bau darauf achten eine besondere Richtung einzuhalten, ist bisher Spekulation.
    Ich habe schon oft Naturbauwaben gesehen, die in Bauwut an zwei Stellen gleichzeitig angefangen wurden, da wo die Baustellen zusammenwachsen entstehen meist kleinen Annormalitäten oder Strickfehler.
    Und manchmal siet man, daß dann von ein und der selben Seite in dem einem Bereich ein y und in im anderen ein Mercedesstern zu sehen ist.
    Gruß, radiolaria

    liebe Grüße,
    radiolaria

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