1. Start
  2. Artikel
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Forum
  5. Mein Equipent
  6. Zu Nordbiene.de
    1. Nordbiene Hauptseite
    2. Youtube Nordbiene
    3. Paypal Spende
    4. Bienen-Wiki
    5. Instagram
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. Imkerforum Dunkle Biene seit 1996
  2. Forum
  3. Rund um die Imkerei
  4. Bienenkrankheiten und -parasiten

Nassenheider Verdunster: Starker Bienen-Totenfall nach Ameisensäure - Behandlungsabbruch

  • Kai
  • 14. September 2017 um 20:34
  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 20. September 2018 um 22:41
    • #121

    Um die Koenigin sofort zu finden sind nach meiner Erfahrung drei Dinge wichtig:

    1. kein Rauch!
    2. sehr ruhiges Arbeiten, also die Waben schoen langsam ziehen und den "Knack" beim Deckelabnehmen vermeiden.
    3. Nicht ganz frueh am Morgen oder ganz spaet am Abend danach suchen. Die beste Zeit ist die, wenn die meisten Flugbienen unterwegs sind.

    Wenn es gut laeuft, stiftet "Madame" ruhig weiter, waehrend man die gezogene Wabe betrachtet. Und wenn man ihre Majestaet bei der Durchsicht dennoch nicht findet, aber Stifte vorhanden sind, ist es besser, am naechsten Tag nochmals zu schauen, als auf Krampf alle Waben mehrfach zu durchwuehlen.

    Bezueglich der Ameisensaeure kann ich mich nur wiederholen: 50% der Wirkung bei Langzeitverdunstung beruht m.E. auf der Zerstoerung des Brutnestes, der damit einher gehenden Brutfreiheit und die deshalb fehlende Vermehrungsmoeglichkeit fuer die MiIlben. Nur den gesunden, adulten Bienen macht die Saeure wenig aus.

    Wenn ich im Laufe des Sommers bereits einmal auf biotechnischem Wege fuer Brutfreiheit gesorgt habe (TBE, TuB, Bannwabe, Ableger), ist eine Langszeitbehandlung mit AS unnoetige Tierquaelerei. Falls die Milbenbelastung eines Volkes im Herbst dennoch (was selten vorkommen sollte) zu hoch wird, kann man AS jedoch gut zur Kurz- und Mittelzeitbehandlung nutzen (Nassenheider mit nur 80-100 ml fuellen), wenn die Bruttaetigkeit Ende September / Anfang Oktober sowieso deutlich zurueck geht und dicke Futtergraenze vorhanden sind. Dann halten sich die Schaeden an Jungbienen bei guter Wirksamkeit in Grenzen.

    Bei meinen Voelkern kann ich in diesem Jahr vermutlich komplett auf AS verzichten. Aber schaunmermal.

  • Feuerstein
    wcf.user.rank.userRank6
    Reaktionen
    101
    Punkte
    1.081
    Beiträge
    156
    Imker seit
    0000-00-00
    • 21. September 2018 um 17:11
    • #122

    Leider habe ich die Praxis noch nicht so weit perfektioniert. Habe bisher nur bei der Honigernte und beim Umsetzen der Bienen in meine Beute direkt daran gearbeitet. Ansonsten nur Behandlung und Füttern. Und letzte Woche Zargenwechsel beim Imkerpaten, da ich von ihm ein paar Frankenbeuten bekam, aber nur welche nehmen konnte, die ich noch streichen kann. Da sitzt noch nicht jeder Handgriff im Schlaf. Wollte den überlieferten Begriff "Völker tot schauen" nicht neues Futter geben.

    Nach allem, was ich jetzt so gesehen und gelesen habe, werde ich für meine kleine Hobby Imkerei wohl auch die TBE probieren und vergleichen. Brutscheunen kann ich in den 8 km entfernten Garten meines Wohnungsnachbarn stellen, hab aber auch schon Filme gesehen, da wurde die Brut einfach vernichtet. Habe am Mittwoch mit meinem Imkerpaten gesprochen, er unterstützt mich bei dem Vorhaben und ist davon auch recht angetan, da es sehr viele Vorteile hat. Den besten Weg werden wir dann ausknobeln. Auch wenn er es nicht praktizieren kann, kennt er sich natürlich darin gut aus. Bin noch hin- und her gerissen, da er mit der AS Behandlung keine Probleme hat, kaum Völkerverluste, vorletzten Winter eins, letzten Winter keins. Und er behandelt nur 1x nach Trachtende.

    Habe ja den Winter über genug Zeit, mir einen gangbaren Weg auszudenken. Sind im Frühjahr erst mal nur 4 Völker.

  • Dan_Stone
    wcf.user.rank.userRank5
    Reaktionen
    38
    Punkte
    563
    Beiträge
    97
    • 27. September 2018 um 21:25
    • #123

    Heute habe ich meine erste negativ Erfahrung mit dem Nassenheider Verdunster machen müssen. Die Sache hat mich relativ ratlos gemacht.
    Es war die zweite Behandlung für insg. 6 Völker. Alle Verdunster haben zuverlässig 20ml pro Tag verdunstet - soweit alles gut.
    Heute, am letzten Tag der Behandlung, wollte ich alle Verdunster abbauen und die Völker auf den Winter vorbereiten.

    5 Völker haben die Behandlung gut vertragen und ich muss mir keine Sorgen machen (hoffe ich). Bei einem Volk traf mich jedoch der Schlag - sämtliche frisch geschlüpfte Jungbienen sind im wahrsten Sinne des Wortes verreckt. Ich habe anderthalb Müllschippen voll toter Bienen aus meiner Beute kehren müssen (HBB NB52) und das Volk ist auf einmal um die Hälfte geschwächt. Ich habe den Verdunster nicht anders eingesetzt als bei meinen anderen Völkern. Das Tragische ist, dass ich in diesem Volk meine einzige Reinzuchtkönigin (Carnica) zu laufen habe. Sie hat zum Glück die Tortur überlebt, jedoch habe ich Zweifel, dass das Völkchen jetzt noch stark genug ist um den Winter zu überleben. Das Volk hat jetzt die Stärke eines kleinen Ablegers mit gerademal 2 Brutwaben... :? Was kann ich hier denn noch tun ohne das Volk auflösen zu müssen? Ich muss und will die Königin auch unbedingt halten.

    Ich unterstütze: :arrow: http://www.bv-dunkle-biene.de

  • Silas
    Profi
    Reaktionen
    8
    Punkte
    3.133
    Beiträge
    615
    Imker seit
    0000-00-00
    Bienenrasse
    Carnica, Ligustica, dunkle Biene Nachzucht nicht rein
    Völkerzahl (circa)
    19
    • 27. September 2018 um 21:57
    • #124

    Hallo Dan-stone
    Entweder du nimmst die Königin raus uns setzt sie einen anderen Volk zu .
    Oder du läßt die Natur das regeln, ich hatte auch mal angebliche reinzucht Königinnen die Konnten zwar gut Honig eintragen aber in den Winter Monaten waren sie immer die schwächsten. Aber du schreibst auf 2 Waben sind sie noch? Da würde ich sie in die Mini plus einschlagen da kommen sie auf jeden Fall über den Winter. Gruß Marcus
    ps; hast du auch ein Vorname ?

  • Dan_Stone
    wcf.user.rank.userRank5
    Reaktionen
    38
    Punkte
    563
    Beiträge
    97
    • 27. September 2018 um 22:19
    • #125
    Zitat von Silas


    Hallo Dan-stone
    Entweder du nimmst die Königin raus uns setzt sie einen anderen Volk zu .
    Oder du läßt die Natur das regeln, ich hatte auch mal angebliche reinzucht Königinnen die Konnten zwar gut Honig eintragen aber in den Winter Monaten waren sie immer die schwächsten. Aber du schreibst auf 2 Waben sind sie noch? Da würde ich sie in die Mini plus einschlagen da kommen sie auf jeden Fall über den Winter. Gruß Marcus
    ps; hast du auch ein Vorname ?

    Hallo Marcus,

    das Volk hat 2 Brutwaben, heute sind alle geschlüpft und waren derart geschädigt durch die AS, dass die Jungbienen verendet sind. Die Königin wird denke ich mal, nicht sofort nachstiften (das muss ich beobachten). An "Restbienen" sind noch so grob 3000 Bienen übrig. Also nicht gerade stark. :( Meine anderen Völker sind allesamt intakt, sodass ich die Königin nicht umsetzen kann...

    Hmmm... Miniplus wäre sicher eine Variante, jedoch habe ich damit noch gar keine Erfahrung - ich imkere ja erst seit Kurzem. Ich habe meinen Imker Paten bereits um Rat gebeten - wir hatten die Idee, eine verdeckelte Brutwabe einer seiner Völker dazuzugeben. Aber dann ist die Gefahr einer erneuten Varoa-reinfektion recht groß.
    Aber irgendeinen Tod werde ich sterben müssen. Die Sache mit der Mini + scheint mir im Moment wirklich die günstigste Variante... :wink: Meinst du die Bienen legen jetzt noch genug Wabenwerk an?
    Sorry wegen meiner Newbee Fragen, in manchen Foren oder auf Facebook wird man ja gleich in Grund und Boden gebasht wenn man solche Sachen thematisieren möchte. :roll:

    Ach ja, ich heisse Daniel. :D

    Ich unterstütze: :arrow: http://www.bv-dunkle-biene.de

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 28. September 2018 um 06:59
    • #126

    Hallo Daniel,

    einen Umzug auf M+ wuerde ich um diese Zeit auch nicht mehr versuchen. Meine Minis haben fast keine Baulust mehr. Habe gestern erst eine Zarge mit Mittelwaenden wieder entfernt, deren Ausbau ich zwar noch wuenschte, die Bienen aber nicht. Mag sein, dass es bei einem Kunstschwarm besser funktioniert, aber die muessten ja dort auch noch Futter einlagern. Ob Zeit und Temperaturen dafuer reichen?

    Ich denke jedoch, das Marcus meint, nur die wertvolle Koenigin in ein bestehendes M+ einzuweiseln und das Restvolk aufzuloesen? Aber ein M+ besitzt Du ja nunmal nicht.

    Leider arbeitest Du nicht mit Magazinbeuten. Dort koennte man das schwache Volk einem starken fuer 3-5 Wochen ueber Absperrgitter aufsetzen und so im Zweikoeniginnenbetrieb laufen lassen. Das habe ich dieses Jahr mit einem von Wespen geraeuberten M+ gemacht. Hat prima funktioniert.

    Die Idee Deines Paten mit der Brutwabe scheint mir auch die einzig Schluessige. Ich gehe mal davon aus, das er bei seinen Voelkern die Varroa im Griff hat. Insofern solltest Du da nicht zu viele Bedenken haben. Was Du brauchst, sind Winterbienen. Und die bekommst Du mit der Brutwabe. Auf keinen Fall wuerde ich versuchen, diese noch mit irgendwelchen Tricks und/oder organischen Saeuren "nachzubehandeln". Bis zur eigentlichen Winterbehandlung mit Oxalsaeure ist es ja nicht mehr so lange hin. Wenn erst einmal genuegend gesunde Winterbienen vorhanden sind, spielt die Varroa nur eine untergeordnete Rolle. Eine weitere Behandlung schaedigt die Winterbienen mehr, wie es die Milbe jetzt noch kann.

    Wenn es Dich ermuntert: Ein Vereinsmitglied hatte ein Bienenvolk, bei dem sind im vergangenen November bis zu 75 Milben/Tag natuerlich! gefallen. Verkrueppelte Bienen inclusive. Das Volk bruetete verzweifelt gegen die Milbe an. Selbst der Experte vom Bieneninstitut Celle meinte: "das wird nicht mehr". Mitte Dezember! wurde die Brut entfernt, und eine einmalige OX-Spruehbehandlung mit 3%iger Oxalsaeure durchgefuehrt. Was soll ich sagen? 2 Monate spaeter vielen keine Milben mehr, das Volk hat ueberlebt und sich im Sommer praechtig entwickelt. Also mach Dich nicht verrueckt bezueglich der Milbe. Jetzt nicht mehr.

  • Dan_Stone
    wcf.user.rank.userRank5
    Reaktionen
    38
    Punkte
    563
    Beiträge
    97
    • 1. Oktober 2018 um 09:56
    • #127

    Hallo Postkugel,

    vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
    Ich bin da Deiner Meinung, Mini+ fällt für mich als Option weg, da ich keine Beuten davon parat habe und es wohl saisontechnisch zu spät dafür ist (Baulust etc).

    Ich habe btw 3 Völker in Segeberger Beuten - also wäre es durchaus möglich es mit dem "Zweiköniginnenbetrieb" zu versuchen. Erfahrungen habe jedoch noch keine mit der Methode. Was ist das Ansinnen dabei? Wandern dadurch Arbeiterinnen vom starken Volk durch das Gitter und verstärken das schwache Volk nach und nach? Und ich nehme das verstärkte Volk nach 3-5 Wochen wieder raus und verfrachte es in die alte Beute? :?: Hört sich erstmal spannend an!

    Ansonsten wird die Sache mit der Brutwabe das Mittel der Wahl werden. Und nein, ich werde dann da auf keinen Fall nochmal mit Säuren rumbehandeln. Das muss bis kurz vor Weihnachten warten.

    Danke für Deine aufmunternden Worte. :D

    LG

    Daniel

    Ich unterstütze: :arrow: http://www.bv-dunkle-biene.de

  • Silas
    Profi
    Reaktionen
    8
    Punkte
    3.133
    Beiträge
    615
    Imker seit
    0000-00-00
    Bienenrasse
    Carnica, Ligustica, dunkle Biene Nachzucht nicht rein
    Völkerzahl (circa)
    19
    • 1. Oktober 2018 um 10:44
    • #128

    Hallo Daniel
    Wen du Segeberger hast, das starke Volk nach unten, Königin Absperrgitter, Zeitungspapier bisschen nass machen, schwaches Volk oben drauf so dass sie beide einen Ausgang haben. Und ich würde das so bis nächstes Jahr Februar März stehen lassen. Gruß Marcus

  • Dan_Stone
    wcf.user.rank.userRank5
    Reaktionen
    38
    Punkte
    563
    Beiträge
    97
    • 1. Oktober 2018 um 11:56
    • #129
    Zitat von Silas


    Hallo Daniel
    Wen du Segeberger hast, das starke Volk nach unten, Königin Absperrgitter, Zeitungspapier bisschen nass machen, schwaches Volk oben drauf so dass sie beide einen Ausgang haben. Und ich würde das so bis nächstes Jahr Februar März stehen lassen. Gruß Marcus

    Dem Forum fehlt ein "Danke-Button". :D

    Hallo Marcus!
    Ok, das hört sich nachvollziehbar an. Ich denke, ich werde es auf diesen versuch ankommen lassen. :idea:

    BG
    Daniel

    Ich unterstütze: :arrow: http://www.bv-dunkle-biene.de

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 1. Oktober 2018 um 19:03
    • #130

    Bitte nicht im Zweikoeniginnenbetrieb ueber den Winter gehen. Auf dem Absperrgitter sammelt sich der gesamte Totenfall des oberen Voilksteiles incl. Gemuell und Schimmel. Nicht gut fuer die, denen der Schmutz auf den Kopf rieselt

    Entweder die Voelker vor Beginn der flugfreien Zeit wieder trennen oder richtig vereinigen.

  • Silas
    Profi
    Reaktionen
    8
    Punkte
    3.133
    Beiträge
    615
    Imker seit
    0000-00-00
    Bienenrasse
    Carnica, Ligustica, dunkle Biene Nachzucht nicht rein
    Völkerzahl (circa)
    19
    • 1. Oktober 2018 um 20:01
    • #131

    hallo Postkugel
    Also ich habe im letzten Jahr drei Völker übereinander stehen gehabt und da war kein müll oder sogenannten Schimmel, auf den anderen Beuten muss allerdings dazu sagen habe holzbeuten und die Dächer sind aus Stroh, Morsches Holz und heu. Unten ist alles offen. Habe jetzt nichts negatives festgestellt deswegen habe ich zu dieser Maßnahme geraten. Aber heute Schütte ich Schwache Völker in die Mini +. Aber ich sage immer probieren geht über studieren :P. Gruß Marcus

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 10. Oktober 2018 um 08:41
    • #132

    Ich habe im Moment auch bei zwei Voelkern die Nassenheider im Einsatz, wo eine Nachbehandlung erforderlich ist. Bei einem ging bei der TBE etwas schief (Koenigin in der Bannwabentasche wurde gekillt, so dass ein Teil der Flugbienen in den Brutling zurueck ist und die Bannwabe nicht bestiftet wurde), das andere ist ein Ableger von Anfang Mai, der lediglich bei der Erstellung mit OX spruehbehandelt wurde.

    Zunaechst einmal positiv: Die Nassenheider funktionieren auch bei den inzwischen schon recht tiefen Nachttemperaturen (vorletzte Nacht hatten wir hier 7 Grad) einwandfrei. Es gibt keine Pfuetze in der Verdunsterwanne, die Abtropfmenge meiner Bierfilzdochte, ich nutze den "mittleren", entspricht exakt dem Sollert von 18ml.

    Der Milbenfall liegt im erwartbaren Rahmen.

    Leider, und das ist das Negative, gibt es auch wieder Bienenschaeden. Nicht so massiv wie bei Kai, aber das liegt m.E. einfach daran, das jetzt weniger Brut und Jungbienen in den Voelkern sind und die Futterkraenze dicker ausfallen. Es liegen aber im selben Zeitraum mehr tote Milben auf der Windel wie tote Bienen vor dem Flugloch (etwa 10), weshalb die Anwendung der AS in meinen Augen zu rechtfertigen ist.

    Es zeigt sich aber wieder, das die Verwendung von AS die Ausnahme und nicht die Regel sein sollte. Alle anderen TBE-Voelker und ein im Juni erstellter Ableger liegen unter eine Milbe/Tag, dass ich hier bis Dezember nicht mehr aktiv werden muss. Fuer mich ist klar, dass ich zukuenftig die Hauptentmilbung im Sommer nur noch mittels TBE machen werde.

    Uebrigens lasse ich die Nassenheider nicht so lange in den Voelkern, wie in der "Packungsbeilage" angegeben. Ich habe 100ml AS eingefuellt und diese ist nach max. 5 Tagen verdunstet. Die Bienenschaeden zeigen mir eine ausreichende Wirkung auch in die Brut an. Man muss die armen Bienen wirklich nicht 2 Wochen lang damit quaelen.

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 11. Oktober 2018 um 22:46
    • #133

    Heute war ich beim Ableger.

    Vorweg: In diesem hing nicht der Nassenheider prof. sondern der neue Nassenheider universal "R". Also die Ausfuehrung, welche wie der ganz alte Nassenheider im Raehmchen haengt. Es handelt sich um eine Dadantbeute im *Kalt*bau.

    Mit dem Ergebnis bin ich, obwohl ich wg. dem Kaltbau zunaechst etwas skeptisch war (die alten Nassenheider im Raehmchen waren ja urspruenglich fuer Hinterbehandlungsbeuten im Warmbau konzipiert), absolut zufrieden. Verdunstungsmenge exakt wie vorberechnet (verwende meine Bierfilzdochte). Milbenernte groesser wie berechnet, Bienenschaeden nicht feststellbar. Koenigin vorhanden und munter am stiften. Normaler Flugbetrieb. Kurz: Ich bin begeistert.

    Den Verdunster hatte ich an Stelle des Schiedes an die letzte (fluglochferne) Randwabe gehaengt. Somit grosser Abstand zum Brutnest. Das Flugloch war eingeengt auf etwa 5x2,5cm. Ich hatte in dieser Konstellation eigentlich Angst, ob ueberhaupt eine ausreichende Wirkung erziet wird. Diese Angst war unbegruendet.

    Leider hatte ich bei dem anderen Volk, welches einen Nassenheider prof. traegt (Wanne steht auf den Obertraegern), heute wieder einige tote Bienen auf dem Flugbrett und die Verdunstungsmenge schien mir auch etwas zu hoch. Und die Wirkung auf die Milben ist gefuehlt auch etwas weniger gut, verglichen mit dem errechneten Wert (diese Hochrechnungen auf Basis des natuerlichen Milbenfalls sind doch etwas Sternendeuterei) .

    Das Ergebnis ist natuerlich nicht "wissenschaftlich", aber die Raehmchenvariante der Verdunster scheint mir doch die bessere Loesung.

    Hat noch jemand erfahrung mit den neuen Nassenheidern "universal R" gesammelt? Mit welchen Ergebnissen?

  • Kai
    Administrator
    Reaktionen
    3.239
    Punkte
    80.414
    Beiträge
    11.795
    • 19. August 2019 um 13:49
    • #134

    Hallo allerseits,

    auch andere berichten immer mal wieder von unerwartet hohem Totenfall durch Nassenheider:

    https://www.imkerforum.de/forum/thread/6…dosis/?pageNo=1

    Aufpassen ist alkso nach wie vor angesagt. Es ist ein schmaler Grat zwischen Varroa- und Bienenmortalität.

    LG

    Kai

  • Kai
    Administrator
    Reaktionen
    3.239
    Punkte
    80.414
    Beiträge
    11.795
    • 19. August 2019 um 14:47
    • #135
    Zitat von Kai

    Hallo allerseits,

    auch andere berichten immer mal wieder von unerwartet hohem Totenfall durch Nassenheider:

    https://www.imkerforum.de/forum/thread/6…dosis/?pageNo=1

    Nachtrag: Oder auch hier: https://www.imkerforum.de/forum/thread/6…s-aus-der-brut/

    Man muss also sehr aufpassen. In seiner Einschätzung liegt der Imkerfreund in diesem letztgenannten Thread aber falsch:

    Richtig wäre: die Königin ist nicht "aus der Brut gegangen", sondern die Brut ist komplett zerstört worden, was eine frühzeitige Nachschau korrekterweise ergeben hätte.

    Dennoch: AS ist ein hochwirksames Mittel gegen Varroa, dazu noch effektiv, günstig und zeitsparend, keine Frage.

    LG

    Kai

  • dirk2210
    Profi
    Reaktionen
    371
    Punkte
    3.171
    Beiträge
    554
    • 19. August 2019 um 16:30
    • #136

    Hey

    Wenn ich diesen Bericht lese lag der Fehler beim Anwender ,und nicht an der

    Ameisensäure.

    Wenn ich mal spekulieren darf.

    Der Verschlussring von der Flasche zum Doch war nicht korrekt zugedreht.

    Die Säure lief aus.Ansonsten kann ich mir 70 ml an einem Tag nicht erklären.

    Ich finde es zu einfach,wenn es heißt. Tote Bienen.....die AS ist schuld.

    Sorry,aber das ist mir zu einfach.

    Gruß Dirk

  • Kai
    Administrator
    Reaktionen
    3.239
    Punkte
    80.414
    Beiträge
    11.795
    • 19. August 2019 um 16:35
    • #137
    Zitat von dirk2210

    ...Wenn ich mal spekulieren darf.

    Der Verschlussring von der Flasche zum Doch war nicht korrekt zugedreht.....

    Diese Vermutung kann ich nicht stützen. Bei mir war in allen Fällen (es waren nicht wenige) der Dichtring korrekt. Trotzdem zeigte zB der kleinste Docht in vielen Fällen eine gleich hohe Tropfmenge wie der größte Docht.

    Und damit eine viel zu große Menge. Der Fehler lag in diesen Fällen nicht beim Imker.

    Siehe auch meine Analyse ab Minute 7:

    https://www.youtube.com/watch?v=sKm_c_2EJkg

    LG

    Kai

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 19. August 2019 um 16:54
    • #138

    Die 70ml schaffst Du, wenn die mitgelieferten labberigen Vertikaldochte Beruehrung zum Horizentaldocht bekommen. Das Problem: Der Halter fuer den Vertikaldocht ist m.E. noch fuer die urspruenglichen Dochte der ganz alten Verdunster ausgelegt, welche deutlich dicker waren. Das jetzige duenne Zeug kann allerdings nach wenigen Tagen (oft erst am 3. oder 4. Tag oder wenn man bei der Kontrolle der Verdunstungsrate dran wackelt...) nachgeben und das Elend nimmt seinen Lauf. Ich verwende deshalb Eigenbaudochte, welche ich aus Bierfilzen herausschneide. Die vertragen dann wenigstens auch die 85er Saeure, an welcher die Originaldochte (trotz Empfehlung in der Anleitung!!!) kollabieren.

    Aber Du hast Recht, die Verschraubung mit der angespritzten Dichtlippe ist ein weiterer Schwachpunkt des Verdunsters. Ich habe mir angewoehnt, den Ueberwurfring immer zunaechst komplett abzuschrauben und zur Seite zu schieben, dann den Halter fuer den Vertikaldocht aufzudruecken und dabei zu kontrollieren, dass die Dichtlippe rundherum richtig sitzt. Erst dann schiebe ich die schwarze Ueberwurfmutter zurueck und schraube diese fest, waerend ich den Dochthalter weiter fixiere. Wer da nicht aufpasst...eine Loesung mittels eines O-Ringes als Dichtung wuerde an dieser Stelle das Fehlerpotential deutlich reduzieren. Oder man verwendet die Voratsbehaelter der alten Verdunster, da gibt es dieses Problem nicht.

  • moniaqua
    wcf.user.rank.userRank5
    Reaktionen
    34
    Punkte
    754
    Beiträge
    142
    • 19. August 2019 um 17:30
    • #139
    Zitat von Postkugel

    Das jetzige duenne Zeug kann allerdings nach wenigen Tagen (oft erst am 3. oder 4. Tag oder wenn man bei der Kontrolle der Verdunstungsrate dran wackelt...) nachgeben und das Elend nimmt seinen Lauf.

    Das ist dann imho ganz definitiv kein Anwenderfehler.

    HG
    Monika

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 19. August 2019 um 17:53
    • #140

    Nein, ein Anwenderfehler ist das nicht. Hier mal ein Bild eines in 85iger Saeure kollabierten Originalsdochtes.

    Bei 60er Saeure passiert das zwar nicht so krass, aber auch dort kann mit den Tagen der Fuss des Dochtes (der Teil der in der Saeurepfuetze steht) etwas nachgeben und so ein Kontakt zum Fliesstuch ("Horizontaldocht") entstehen. Es reicht mitunter auch schon, wenn der Docht etwas "abnickt" und Kontakt zum Plastik erhaelt, das sich die Verdunstungsrate erhoeht.

    Wie schon geschrieben, mit Bierfilzen als Dochte passiert das nicht, weil die dicker sind. Die quaellen zwar durch die Saeure ebenfalls auf, aber klemmen dadurch um so fester im Halter.

    Einmal editiert, zuletzt von Gast-2025-04-02-1 (19. August 2019 um 20:04)

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

Zum Thema:

Live Webcam Bienenkorb:

"

Alle Filme Heideimkerei Georg Klindworth

Spende

Forum kostenlos unterstützen: auf Amazon gehen und einkaufen:

amazon.de


Alternativ kann man auch spenden:

Paypal Spende

Unsere heimische Dunkle Biene: www.nordbiene.de - das Original

Ein Klick für die Dunkle Biene

Twitch Live Webcam Korbbienen
  1. Nutzungsbedingungen
  2. Datenschutzerklärung
  3. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.2