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Völker durchgehend auf nur 1 Brutraum?

  • Kai
  • April 23, 2018 at 10:33 AM
  • Kai
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    • April 23, 2018 at 10:33 AM
    • #1

    Hallo allerseits,

    in letzter Zeit interessiert mich brennend ein Thema: das Halten der Magazinvölker unter durchgehender Verwendung nur eines einzigen Brutraumes. Und zwar nicht nur im Dadant-Maß, sondern auch in DN 1.5 und sogar DN 1.0. Eine für mich neue Entwicklung.

    Vorteil soll u.a. die deutlich abgesenkte Schwarmneigung sein, verbunden mit einer großen Zeitersparnis bei der Bearbeitung.

    Was habt Ihr für Erfahrungen und Informationen? In diesem Thema würde ich gern mehr erfahren. :P
    LG
    Kai

  • Johannes
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    • April 23, 2018 at 11:26 AM
    • #2

    Hallo Kai,

    schön zu sehen, dass dein Interesse nun auch diesem Thema gilt. Lies dir doch zur "Einstimmung" einfach noch mal folgendes, altes Thema durch: https://imkerforum.nordbiene.de/viewtopic.php?f=283&t=2879

    Ich schreibe jetzt hier vorerst mal weiter nichts dazu, denn meinen Standpunkt dazu kennst du. Davon abgesehen führst du selbst seit Jahren erfolgreich ein Volk auf nur einem Brutraum. ;) Geht es deinem Blätterstock-Volk damit nicht blendend? 8)

    LG Johannes

    2. Vorsitzender im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.
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    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Wir wollen die imkerlichen Kräfte bündeln und Interessenten und Züchter näher zusammenbringen.

    Infos zur mir und meinen Bestellmöglichkeiten gibt es auf meiner Webseite: https://www.dunkle-bienen.com/

  • Ape
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    • April 23, 2018 at 11:53 AM
    • #3

    Hallo Johannes,
    Hallo Kai,

    seit ich die Videos und Statements von Johannes gesehen/gelesen habe, lässt mich der Gedanke ebenfalls nicht mehr los.
    Deine Aussage Johannes: "7 Brutwaben DN 1,5 sind ausreichend und das Maximum". Heißt rein rechnerisch 10,5 Waben DN 1,0, sprich praktisch 11 Waben in einem Brutraum ausreichend (Segeberger-Funktional, etc.). Sehr interessant. Wie schon einmal geschrieben, mein Nachbarimker betreibt dieses Vorgehen schon sehr lange und es scheint ebenfalls zu funktionieren.

    Ich muss mir dazu ein Bild machen. Danke für den Link. Bin gespannt auf die Diskussion hier.

    Vielleicht sollte man dabei auch den Bezug zur gehalten Unterart ziehen, also ob man Dunkle, Ligustica, Carnica, etc. hält. Vielleicht hat das auch Einfluss?!

    Grüße
    Steve

  • Kai
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    • April 23, 2018 at 12:10 PM
    • #4
    Quote from Johannes


    ....Davon abgesehen führst du selbst seit Jahren erfolgreich ein Volk auf nur einem Brutraum. ;) Geht es deinem Blätterstock-Volk damit nicht blendend? 8)

    LG Johannes

    Hallo Johannes,

    ja, das stimmt, seit 2-3 Jahren :P . Jo, dem Volk geht es gut (Gestern Video dazu gedreht).

    Das offensichtlich der Trend zu 1 Brutraum DN 1.0 geht, ist für mich "ehemaligen" Segeberger neu und überraschend. Verbunden mit dem Wunsch: "Das will ich auch!". :lol:
    Die ersten Absperrgitter DN stehen bereits bei mir im Keller. :shock:

    LG
    Kai

  • Kai
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    • April 23, 2018 at 12:13 PM
    • #5
    Quote from Ape


    Hallo Johannes,
    Hallo Kai,

    seit ich die Videos und Statements von Johannes gesehen/gelesen habe, lässt mich der Gedanke ebenfalls nicht mehr los.
    ....
    Ich muss mir dazu ein Bild machen. Danke für den Link. Bin gespannt auf die Diskussion hier.

    HAllo Steve,

    geht mir genau so. Seit den Darstellungen von Johannes möchte auch ich es gern so machen. Und muss interessiert feststellen, dass es funktioniert. :oops:
    DAs stellt natürlich die Lehrmeinung der ersten Generation Segeberger (Schundau, Warnholz, Jansen) auf den Kopf.

    Bin sehr interessiert und gespannt.
    LG
    Kai

  • Johannes
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    • April 23, 2018 at 1:04 PM
    • #6
    Quote from Ape

    ...
    Deine Aussage Johannes: "7 Brutwaben DN 1,5 sind ausreichend und das Maximum". Heißt rein rechnerisch 10,5 Waben DN 1,0, sprich praktisch 11 Waben in einem Brutraum ausreichend (Segeberger-Funktional, etc.). Sehr interessant. ...


    Exakt! Und wie ich im anderen Thema schon mal schrieb:

    Quote

    Ich habe eine interessante Webseite gefunden: http://www.bienenzuchtverein-merkstein.de


    21 x 2000 Zellen sind 42000 Zellen

    11 DN-Waben haben schon rund 60000 Zellen. Also wäre (ohne übermäßig Pollen und Honig) schon eine einzige DN-Zarge bei der Segeberger Beute ausreichend


    Und ganz ehrlich Kai, das war bei Schundau und co. auch nicht anders. :wink: Die Frage ist doch eher, was der Imker will. Wer viel Pollen und Honig im Brutraum will und dafür die HR jedes mal restlos abernten will, der braucht natürlich 2 Bruträume. Wenn man aber immer den jüngsten HR mit ausreichend Futter drauf lässt, reicht eine Zarge DN 1,0 völlig aus und eben auch 7 Waben 1,5!
    Alles andere ist Wunschdenken und eine höhere Anzahl an Brutwaben kommt nur zustande, wenn auf dem Waben gleichzeitig noch Futterbereiche oder leere Zellen sind. ;)

    Quote from imkerforum-nordbiene

    ...Das offensichtlich der Trend zu 1 Brutraum DN 1.0 geht, ist für mich "ehemaligen" Segeberger neu und überraschend. ...


    Siehst du das so? ... Ich glaube, der Großteil der Imkerschaft wird das aktuell noch nicht akzeptieren geschweige denn mal probieren.

    Aber ich kann mich nur wiederholen: Erfolgreiche Dadant-Imker arbeiten im Sommer mit rund 5 Brutwaben. Das ist allgemein akzeptiert und es funktioniert. Warum dann die Skepsis bei 11 DN-Waben??? ... Einfach mal umrechnen und staunen. :lol:

    LG Johannes

    PS: Kai, ob du bei dir damit allerdings Honig ernten kannst, halte ich für fraglich. Deine Trachtsituation und dein Wetter sind da ein großes Hindernis!

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  • robirot
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    • April 23, 2018 at 1:33 PM
    • #7

    DN 1,0 finde ich, zumindest hier oben ungeeignet. 1,5 funktioniert hingegen wirklich gut.

    1,0 hat definitiv das Problem, das von den 11 Waben alleine schon 2 Waben Futter und Pollen runtergehen, sowie eine Drohnenwabe. Um einigermaßen sicher zu sein, sollte man aber min 2 Futterwaben und eine Pollenwabe haben, dann bleiben nur noch 8 Brutwaben. Da kann sie schon nicht mehr voll legen.

    Pollen ist hier oben im Frühjahr allerdings schon fast eine Pest, 5-8 Waben Pollen während der Frühtracht sind keine Besonderheit, danach kommt aber der Mangel und Ende Mai ist der großteil schon aufgefressen.

    Ich empfehle hier oben entweder eine zweiräumige Betriebsweise, oder 1,5. 1,0 macht schnell Probleme, bzw. schränkt das Volk ein. Ist man allerdings außerhalb der Stadt, ist die zweiräumige Überwinterung und das teilen nach dem Raps optimal. Dies schwächt die Völker so weit das sie im Sommer nicht wirklich weniger Honig bringen und sie kommen besser über den Sommer, da die sie weniger Fressen. Nach der Sommerernte Mittelwände aufsetzen.

  • Johannes
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    • April 23, 2018 at 4:30 PM
    • #8

    Hallo robirot,

    das sehe ich halt auch ähnlich kritisch. Bis Hamburg weiß ich, dass 1 BR 1,0 gut funktioniert. Aber je nördlicher man kommt, desto mehr Reserven brauchen die Völker u.U.
    Trotzdem würde ich Kai zu dem Test ermuntern. Denn wie gesagt, beim Blätterstock klappt es ja auch!

    LG Johannes

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  • Kai
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    • April 23, 2018 at 4:49 PM
    • #9

    Mache ich auf jeden Fall. Mich interessieren vor allem die Aspekte der Schwarmträgheit und der Zeitersparnis dabei.
    Und auch die Frage: warum sind Völker mit nur einem engen Brutraum weniger schwarmtriebig als dieselben Völker auf 2 Brutzargen.

    LG
    Kai

  • Herbert
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    • April 23, 2018 at 7:02 PM
    • #10

    Moin Kai,

    Quote from imkerforum-nordbiene


    Und auch die Frage: warum sind Völker mit nur einem engen Brutraum weniger schwarmtriebig als dieselben Völker auf 2 Brutzargen

    ist das bewiesen?
    1,5 BR könnte klappen,ich möchte aber nicht so viele verschiedene Zargen und Waben haben,deswegen auch keinen halben HR.
    Es gibt viele Faktoren zum Beispiel Bienenrasse oder ähnl.zum Beispiel die Region um so zu Imkern oder auch nicht.
    Selbst die Imkerschule Bad-Segeberg imkert noch heute aktuell mit 2 BR,das wohl nicht ohne Grund.
    Es soll doch jeder so Imkern wie er möchte,ich habe einige Imker im bekanntenkreis,die imkern teils auch mit ein 1,0 BR,
    weil sie das schwache Volk runterdrücken mußten,ist ja auch eine Art von schieden.Die schwachen Völker brachten dann
    in der Regel auch 2 HR 1,0 voller Honig,allerdings ohne weitere Brutschöpfung.
    Ich will mich jetzt nicht wieder holen,aber sollten meine Starken Völker auf einem BR und dennoch mit ASG,würden sie zu massig
    schwärmen und nach der Trachtentnahme verhungern.Welcher Imker läßt den Honig im HR zur not? weil der BR voller Brut ist :roll::roll:
    2 Zargen BR ist Platz zum legen und Futterreserven für die Zeit nach der Rapshonigernte in Schleswig-Holstein,meistens eine trachtlose
    und verregnete Zeit.

    LG Herbert

  • klaus
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    • April 23, 2018 at 7:45 PM
    • #11

    Hallo @ all,

    also wenn ich so darüber nachdenke, zu DDR Zeiten habe ich ja auch nur in einem Brutraum geimkert, DNM Hinter Behandlung und das hat gut Funktioniert. Ich habe zu Ost Zeit gelernt den Bienen in der Tracht immer mal was weg zunehmen, entweder Bienen oder Honig. Sicher ist wenn man nicht aufpasst, dass hier und da mal ein Schwarm weg war, aber meine Bienen kamen zurück (Königinnen Flügel Schnitt), Schwärme konnte ich mir nicht leisten, ich war Wanderimker. Wenn man die Tür von der Beute geöffnet hat und hinter der Glasscheibe geschaut hat, da wurden die Augen immer größer und der Mund ging nicht weit genug auf, Bienen, Bienen, Bienen, man hat keine Waben mehr gesehen. Im Durchschnitt waren immer 50 Kilo Honig pro Volk drin. Also was spricht dagegen es mit DNM 1,0 in einer Brutzarge zu imkern. Johannes macht das schon richtig.

    Leg Dich Niemals mit einem Imker an. Ich habe Tausende Freunde die dich Verfolgen können

    LG Klaus

  • Sturmimker
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    • April 23, 2018 at 9:52 PM
    • #12

    Grüß euch,
    Ich hab mit Zander begonnen und es schnell bereut. Ich hab schon im ersten Jahr diese Betriebsweise nicht verstanden und im zweiten Jahr diese als unpraktisch angesehen. Heute sitzen meine Völker durchgehend auf Flachzargen und Jumbos. Einer meiner Imkerpaten hatte mir prophezeit:"irgendwann landet jeder Imker bei Dadant". Nach wie vor sehe keinen Vorteil an diesen Systemen egal ob Zander, DNM, östereichische Breitwabe, Kuntzsch und was sonst noch in diese Kategorie hinein fällt. Viele werden mir wiedersprechen. Genauso viele imkern aber auch nur mit einem Brutraum. Ich kenne viele Imker die sehr erfolgreich Dadant auch in einer Zanderzarge betreiben. Den Bienen ist es offensichtlich egal. Knapp könnte nur z.B. DNM oder Kuntzsch werden. Mein Respekt gilt den jenigen die auch dass auf die Reihe kriegen. Die ganze Welt imkert auf Langstroth oder Dadant. Nur ein kleiner Prozentsatz von Imkern, im deutschsprachigen Raum benützt noch mind. weitere 50 verschiedene Rähmchenmaße und Beutensysteme.
    lg Michael

  • Waxelmann
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    • April 24, 2018 at 7:16 AM
    • #13

    Hallo Zusammen,
    Im vorigen Jahr habe ich erstmals, auf Anraten eines befreundeten Züchters, mehrere Völker auf einem Btutraum geführt. Der Arbeitsaufwand war schon deutlich geringer, man muss sich aber erstmal darauf einstellen. Auch in einem Brutraum muss regelmäßig Arbeit geschaffen werden, durch Bauramen oder Mittelwände.
    Mit dem Schwarmtrieb hatte ich keine Probleme, allerdings sind auf diesem Stand nur einjährige Buckfast Königinnen, die von der Anlage her sehr Schwarmträge sind.
    In diesem Jahr habe ich alle Völker in DNM 1.0 auf nur einem Brutraum. Allerdings mit einer Änderung. Bei einer Brutzarge wird so ziemlich jeder Platz ausgenutzt und von Holz zu Holz gebrütet. Dadurch befindet sich der eigentliche Futterkranz um das virtuelle Brutnest in der Zarge darüber. Im vorigen Jahr wurde dadurch im 1.Honigraum auch Pollen eingelagert. In diesem Jahr haben alle Völker über absperrgitter eine Halbzarge aufgesetzt, darüber erst der 1.Honigraum. Diese Halbzarge bleibt bis zum einfüttern den Völkern ständig als Reserve. Überwintert wird auf 2 Zargen 1,0 , dadurch habe ich im Frühjahr frische Waben im Brutraum.
    Gruß Franz

  • Kai
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    • April 24, 2018 at 8:52 AM
    • #14
    Quote from Waxelmann


    Hallo Zusammen,
    Im vorigen Jahr habe ich erstmals, auf Anraten eines befreundeten Züchters, mehrere Völker auf einem Btutraum geführt....... Überwintert wird auf 2 Zargen 1,0 , dadurch habe ich im Frühjahr frische Waben im Brutraum.
    Gruß Franz


    HAllo FRanz,

    sehr interessant. Also vor der Auffütterung nimmst Du das ASG heraus und fütterst dann auf? Und wie / bzw. wann drückst Du das Volk wieder auf einen Brutraum zurück?
    Danke.
    LG
    Kai

  • Waxelmann
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    • April 24, 2018 at 9:26 AM
    • #15

    Hallo Kai,
    Der Plan ist, zweizargig zu überwintern, nach dem Abschleudern, die Halbzarge und Gitter runter. Eine Normalzarge aufsetzen, mit ausgeschleuderten Honigwaben oder Mittelwände. Dann einfüttern, im Frühjahr sollten sie dann oben sitzen , dann kann der alte Brutraum unten vorgenommen und wieder einzargig geführt werden.
    So der Plan, in diesem Frühjahr hatte ich allerdings drei Völker die noch unten saßen, da habe ich zeitig, die alten Waben so gut es ging aus sortiert. Manchmal machen sie auch was sie wollen.
    Gruß Franz

  • Herbert
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    • April 24, 2018 at 6:51 PM
    • #16

    Moin Kai,
    da deine Webcam wieder aktiv ist,kann ich sehen,Du warst auch aktiv,einige Völker Segeberger,1 Brutraum + 2 Honigräume,
    toll, soweit bin ich nicht :lol::lol::lol:
    Nee,mal scherz beiseite,mußt Du auch nachfüttern?

    LG Herbert

  • Johannes
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    • April 25, 2018 at 7:56 AM
    • #17

    Hey Kai,

    auch in anderen Foren outen sich ja so langsam erfahrene (Berufs)-Imker, die seit Jahren mit diesem System arbeiten, nachdem sie sich vorher Jahrzehnte mit 2 BR abgeplackt haben. :) Bin ja direkt begeistert, dass meine (nicht selbst ausgedachte) Betriebsweise offenbar in ganz Deutschland und mit praktisch jeder landläufigen Bienenrasse praktiziert wird. Dann kann es ja nicht so falsch sein. ... Vielleicht hattest du doch weiter oben Recht. Da wird langsam ein neuer Trend publik. Bernhard Heuvel schreibt es schon seit Jahren und redet gegen das Unverständnis der Imker an. Aber vielleicht ist die Zeit jetzt reif???
    Ich habe das ja auch erst 2 Jahre im Parallelversuch getestet, bevor ich mich in einem der letzten Videos damit an die Öffentlichkeit gewagt habe. Aber praktisch machen es schon viele sehr erfolgreiche Imker und Züchter. Über diese stückweise Akzeptanz und Anerkennung der Betriebsweise kann ich mich nur freuen. Vielleicht werden in Zukunft doch noch ein paar ungläubige Altimker davon profitieren können.

    Eines muss ich hier noch loswerden, bevor du am Ende sagst, ich hätte dich nicht gewarnt:
    Ein BR 1,0 erfüllt seinen Zweck in meinem Verständnis nur mit einem Hochboden und Bausperre. Denn die Flugbienen brauchen Platz. Das ist besonders beim miesen norddeutschen Wetter wichtig. Sonst provozieren die Schwarmstimmung. Mit Flachböden geht es nur bei 1,5 mit Schied, wo der Platz eben hinter dem Schied ist.

    LG Johannes

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  • Kai
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    • April 25, 2018 at 11:50 AM
    • #18
    Quote from Herbert


    Moin Kai,
    da deine Webcam wieder aktiv ist,kann ich sehen,Du warst auch aktiv,einige Völker Segeberger,1 Brutraum + 2 Honigräume,
    toll, soweit bin ich nicht :lol::lol::lol:
    Nee,mal scherz beiseite,mußt Du auch nachfüttern?

    LG Herbert

    HAllo Herbert,

    ja, komischerweise ist die Webcam wieder aufgewacht. :P

    Die meisten Völker sitzen noch auf 2 Zargen, eines sogar nur auf 1, aber zwei Völker schon auf drei: je 2 Brutzargen, und 1 Honigzarge. Und ja: ASG dazwischen. :shock:

    Futter haben alle Völker noch in Massen, von daher brauche ich nicht füttern. Aber das wetter ist wieder bescheiden.

    LG
    Kai

  • Kai
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    • April 25, 2018 at 11:54 AM
    • #19
    Quote from Johannes

    Eines muss ich hier noch loswerden, bevor du am Ende sagst, ich hätte dich nicht gewarnt:
    Ein BR 1,0 erfüllt seinen Zweck in meinem Verständnis nur mit einem Hochboden und Bausperre. Denn die Flugbienen brauchen Platz. Das ist besonders beim miesen norddeutschen Wetter wichtig. Sonst provozieren die Schwarmstimmung. Mit Flachböden geht es nur bei 1,5 mit Schied, wo der Platz eben hinter dem Schied ist.

    LG Johannes

    HAllo Johannes,

    danke für den Hinweis. Hm. Das werde ich alles in meine Überlegung mit einbeziehen. Schade, dass die sich nicht in den "virtuellen" Brutraum über das ASG verziehen.

    LG
    Kai

  • Didi
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    • April 25, 2018 at 1:36 PM
    • #20

    Moin,
    ich habe dieses Jahr 2 Völker meiner Kinder auf einen BR Segeberger gesetzt. Über ASG einen HoR Segeberger aufgesetzt und kann bisher nur Positives berichten. Beide HoR sind angenommen und Honig ist auch schon drin. Jetzt nur noch den Schwarmtrieb beobachten.
    LG Dieter

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