Hallo allerseits,
eine günstige und einfache Verdampfung von Oxalsäure scheint das Verfahren im Stövchen mit Teelichten zu sein.
Siehe: https://www.hommel-blechtechnik.de/teelicht-verda…oxalsaeure.html
Hat damit jemand Erfahrung?
LG
Kai
Hallo allerseits,
eine günstige und einfache Verdampfung von Oxalsäure scheint das Verfahren im Stövchen mit Teelichten zu sein.
Siehe: https://www.hommel-blechtechnik.de/teelicht-verda…oxalsaeure.html
Hat damit jemand Erfahrung?
LG
Kai
Jup, ist 💩, gefrickel immer mit den Zargen rumhantieren, wenn die Bienen rankommen. versuchen sie die Flamme zu ersticken.
Dazu wäre man nicht der erste der sich den Stand damit anzündet.
Oki, ist nachvollziehbar.
Wie sieht es mit der Dampfentwicklung aus? Ist die Sublimation mit Teelicht ausreichend?
Lg
Kai
Verdampfer dieser Art gibt es doch schon eine halbe Ewigkeit! Die Oxalsäureverdampfung fing nach meiner Wahrnehmung mit dem kerzenflammenbasierenden "Geräten" an.
Die Sublimation ist gewiß ausreichend. Alles, was verdampft, schlägt sich auch wieder nieder. Bei den Bienen kommt eben nichts um.
Es ist zeitaufwendig, beobachtungsbedürftig, benötigt eine aufgesetzte Zarge und verursacht eine Kohlendioxidkonzentrationserhöhung in der Beute. Kurzum, es hat aus meiner Sicht eigentlich nur Nachteile.
Was lobe ich mir dagegen einen (extern erzeugten) kräftigen Rauchstoß Oxalsäure. Der bzw. das funktioniert auch bei Bienenkörben, Klotzbeuten und sogar in freier Wildbahn.
Verdampfer dieser Art gibt es doch schon eine halbe Ewigkeit! Die Oxalsäureverdampfung fing nach meiner Wahrnehmung mit dem kerzenflammenbasierenden "Geräten" an.
Nein, die ersten Geräte kamen aus der Sowjetunnion (nein nicht Russland), die Basierten darauf ein Aerosol zu extern zu Erzeugen und dann in die Beute einzublasen (Also Blasebalg voll mit Sublimat und dann einblasen).
Na schön, ich meinte hierzulande, und es bezog sich darauf, wie ich das mitbekam.
Daß die Oxalsäureverdampfung in der Sowjetunion als Varroabekämpfungsmöglichkeit entdeckt bzw. entwickelt wurde, las ich auch schon. Wie das seinerzeit dort konkret technisch realisiert wurde, entzieht sich jedoch meiner Kenntnis.
Ein Teil der Deutschen wurde nach dem 2. Weltkrieg ja jahrzehntelang mit dem Spruch "Von der Sowjetunion (zu) lernen heißt, siegen (zu) lernen" tracktiert. Wohlan, dann lebt die Sowjetunion eben wenigstens auf dem Gebiete der Varroabekämpfung weiter!
Also Brandgefahr gibt es wohl. Man legt ein Armierungsgewebe auf das Volk durch das die Bienen nicht durch kommen. Aber ja, hat das ein kleines Loch und die Bienen kommen durch, erlöcht das Teelicht schnell. Es entwickelt sich wenig Dampf, dafür über längere Zeit. Ich denke es wirkt gut, ist aber gefummel und Brandrisiko.
Aber: die gekauften sind so massiv, sie brauchen sehr viel Energie bis die Sublimation überhaupt beginnt. Besser man nimmt den Metallkdeckel von einem Grablicht, drückt ne Kule rein für die OS und man mit 4 Büroklammern 4 Flüsschen dran. Da hat man so wenig Metall zu eteärmeb, dass es nach 1-2 Minuten los geht.
Achja, und das Teelicht sollte qualitativ gut sein. Die billigen brennen sehr schlecht.
Also Brandgefahr gibt es wohl.
"Wohl" ist gut.
Wegen solcher Unbeaufsichtigung abgebrannte Bienenstände "machten die Runde" (von den absichtlich entzündeten ganz zu schweigen). Ich hätte bei so etwas keine ruhige Minute, und dabei hätte ich noch den Vorteil, die Bienen im Garten am Hause zu haben.
Das mitm Grablicht gab ich auch mal Probiert, wollte auch nicht wirklich.
Die ältesten Verdampfer die ich kenne sind auch mit Gas betrieben. N bekannter hat so nen Verdampfer seit etwa 30 Jahren aus VA zur Bedampfung von oben, ziemlich massiv der wird mit nem Gasbrenner von außen beheizt wird.
Hallo
Frage : Wozu ist dieses Thema von nutzen ?
Wer will sich offenes Feuer in sein Bienenvolk stellen ?
Ich hätte da ein sehr sehr ungutes Gefühl bei der Behandlung.
Ich lehne dieses Verfahren ab.
Auch wenn es sehr günstig ist,muss man nicht alles ausprobieren was auf dem Markt ist.
Gruß Dirk
Tachen ,
also mit Teelicht läuft gar nichts.Es geht um Sublimierung. Da ist die Temperatur nicht hoch genug .Habe mir da Etwas mit Shisa Holzkohle gebaut.Die Temperatur reicht aus.
Auf Feuerfestigkeit achten.Ich habe 3 Zapfen auf eine Stahlplatte geschweißt .Dorthinein kommt ei 2 Teiliges Stöfchen und das wird in der Beute auf eine kleine Bodenkachel platziert.
Damit kann man zufrieden sein.
Gruß
Tachen ,
also mit Teelicht läuft gar nichts.Es geht um Sublimierung. Da ist die Temperatur nicht hoch genug.
Also das ist einfach falsch! Zumindest so pauschal. Wie ich oben beschrieben hatte, die massiven, fertigen aus dem Handel gehen echt schlecht. Da hat die Kerze kaum Kraft das Material zu erhitzen. Mit dem dünnen Aluminium Grablichtdeckel sublimiert es anständig.
Brandgefahr ist natürlich immer gegeben.....
Hat von euch schon jemand einen der Teelichtverdampfer aus dem Imkereifachhandel ausprobiert? Ich liebäugle derzeit damit mir solche anzuschaffen. In der neuen Auflage von 'Einfach Imkern' geht der Liebig ja ziemlich ausführlich darauf ein.
Über Erfahrungsberichte würde ich mich freuen!
Da gibt es doch Videos auf Youtube von diesem hessischen imker Foldissimo, der so eine selbstgebastelt zeigt
Hat von euch schon jemand einen der Teelichtverdampfer aus dem Imkereifachhandel ausprobiert? Ich liebäugle derzeit damit mir solche anzuschaffen. In der neuen Auflage von 'Einfach Imkern' geht der Liebig ja ziemlich ausführlich darauf ein.
Über Erfahrungsberichte würde ich mich freuen!
Nein, aber ich rate dennoch davon ab (auch wenn das wohl nicht gern gelesen wird). Allein beim Zusehen der einschlägigen YouTube-Videos wirkt das ganze doch wie Spielkram. Herr Dr. Liebig ist, was Oxalsäurebedampfung anbetrifft, m.E. nicht ganz auf der Höhe der praktischen Imkerschaft.
Heißluftpistolenvorsätze, Sublimox & Co. oder gar die nordamerikanischen Verdampfermodelle sind von ganz anderem Kaliber (es sollte richtig schön dick weiß aus den Beuten qualmen). Zur Not geht für den Anfang auch ein Pfannenverdampfer, aber auch der ist auf die Dauer m.E. eigentlich indiskutabel, gerade bei mehreren Völkern.
Diese Teelichte dürften auch für so manchen in Brand geratenen Bienenstock (oder gar Bienenstand!) gesorgt haben.
Kai hat mal auf YouTube seine Experimente mit solchen bescheidenen Verdampfungsmöglichkeiten in einem Video präsentiert. Da kann man richtig mitfühlen.
Besten Dank!
Da gibt es doch Videos auf Youtube von diesem hessischen imker Foldissimo, der so eine selbstgebastelt zeigt
Foldissimo ist kein hessischer Imker sondern ein Bayer.
Grüße Thomas![]()
😂Dann hessisch sprechender Bayer
😂Dann hessisch sprechender Bayer
Naja nicht hessisch sonder unterfränkisch nähe Aschaffenburg.
Grüße Thomas![]()
Dann ja auch nicht richtig Bayern.
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