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Korb ausschwefeln, Karenzzeit

  • SchwarzeLanze
  • 23. Mai 2020 um 11:47
  • SchwarzeLanze
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    • 23. Mai 2020 um 11:47
    • #1

    Tag auch, ich habe nur eine kurze Fragen,

    und zwar gibt es eigentlich nach dem Ausschwefel eine Karenzzeit wie lange der Korb noch stehen muss nachdem der Rauch sich verzogen hat, bevor Bienen in ihn eingeschlagen werden?


    Grüße.

    SchwarzeLanze

  • Kai
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    • 24. Mai 2020 um 10:17
    • #2

    Hallo,

    Schwefel verbrennt zu schwefliger Säure. Sobald dieses Gas verflogen ist, besteht keine Gefahr mehr.

    Somit keine Wartezeit.

    Wozu hast Du den Korb ausgeschwefelt? Gegen Wachsmotten?

    LG

    Kai

  • Freizeitimker
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    • 24. Mai 2020 um 11:51
    • #3

    In geringer Menge kann, soweit mir bekannt, auch Schwefeltrioxid entstehen, erkennbar am leicht weißen Rauch (Schwefeldioxid hingegen ist ein farbloses Gas). Das jedoch verflüchtigt sich überhaupt nicht und bildet mit Feuchtigkeit Schwefelsäure. Diese Mengen sind aber so gering, daß das unbedenklich ist (so wie die niedergeschlagenen Reste bei der Oxalsäuresublimation).

    In ein paar, spätestens 24 h sollten auch die letzten Schwefelgerüche endgültig verffüchtigt sein, sodaß man dann den Korb auch sogar den geruchsempfindlichen Bienen zumuten kann.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

    Einmal editiert, zuletzt von Freizeitimker (24. Mai 2020 um 16:43)

  • Rene
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    • 3. November 2020 um 18:17
    • #4

    Hallo,

    mal in etwas andere Richtung, gibts es Untersuchungen, ob sich vom Abschwefeln der Waben Rückstände in Wachs / Honig finden lassen?

    Früher hat man das noch gemacht, heutzutage rümpfen viele Imker die Nase beim Thema Schwefeln wg. Wachsmotte...

    berechtigt?

    l.G.

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 3. November 2020 um 21:11
    • #5

    Ich habe noch von meinem Opa Schwefelstreifen im Regal liegen.

    Schwefel ist wie ein Nervenkampfstoff für Bienen.

    Wenn ich aus irgendwelchen Gründen meine Bienen in Jenseits bringen will, dann mache ich das mit Schwefel. Da gibt es kein Nase rümpfen.

    Tierwohl heisst für mich, sich auch darüber Gedanken zu machen.

    Zum Glück habe ich die nie gebraucht.

    Für mich stellt sich die Frage, wann brauche ich das.

    Bei Völkern mit klinischer AFB die nicht mehr zu sanieren sind.

    Bei Wachsmotten brauche ich keinen Schwefel. Da stellt man eine Schale mit Essigsäure oder Ameisensäure in.den Korb. Ganz los wird man die Biester aber nie.

    Mit Schwefel wurden früher Felder behandelt. Das hat dazu geführt, dass diese teilweise nicht mehr nutzbar waren, weil es aber auch übertrieben wurde.

    Daher auch der schlechte Ruf.

  • Rene
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    • 3. November 2020 um 21:53
    • #6

    einen Schluck Essigsäure 60% Tötet die Motten ab?

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 3. November 2020 um 22:03
    • #7

    Essigsäure tötet nur die Eier und die Motte selbst, aber nicht die Larve.

    Hilft zudem gegen Nosema.

    https://www.bienenundnatur.de/aktuelles/wach…und-bekaempfen/

  • teewee
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    • 4. November 2020 um 10:01
    • #8

    Das bei der Verbrennung entstehende Schwefeldioxid verflüchtigt sich beim Lüften der Waben.

    Gruß Thorsten

    .

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  • Korbimkerei
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