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Winterverluste 2020 / 2021

  • Kai
  • 16. Januar 2021 um 12:22
  • Gast-2021-05-02
    Gast
    • 9. Februar 2021 um 17:18
    • #41

    Hi Ihr,

    ich bräuchte dringend einen Rat.

    Bin gerade meine Stände abgelaufen und meine Windeln gezogen. Alle Völker haben die letzten 2 Wochen keine oder bis zu 3 Varronen auf den Windeln.

    Außer dieses eine "Supervolk" wo ich schon geschrieben habe mit über 3000 Milben bei der Winterbehandlung im Dezember. Kurz zu meiner Behandlung, 4 mal im abstand von einer Woche behandelt (letzte war kurz vor ende Dezember) . Wie beschrieben sind extrem viele Milben bei diesem Volk gefallen. Im ganzen Januar war der Milbenfall "Normal" in der Woche ca 2-3. Heute schau ich nach 2 Wochen wieder nach und es lagen dunkle Milben ca 160 auf der Windel.

    Aus lauter schreck hab ich den Deckel kurz angehoben, immer noch extrem viele Bienen da, die ganze Beute wird belaufen und sogar hinterm Schied. Wir haben gerade -11 Grad 🙈 und es wird in dieser Woche auch nicht wärmer bzw über 0 Grad. Futter schaut augenscheinlich noch sehr gut aus.

    Oxalsäure hat ja Wartezeit, ist das beim verdampfen auch so? Varromed könnte ich mir besorgen, dies hätte keine Wartezeit, weiß aber nicht ob es gut wirkt. Bin mit meinen Latein am ende und bräuchte dringend einen Tip was ich machen soll. Ich hatte so etwas in all meinen Jahren noch nie.

    Das mysteriöse ist, alle andern Völker schauen in Sachen Varroa und Stärke sehr gut aus, nur nicht dieses eine...

  • bienengral
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    • 9. Februar 2021 um 18:00
    • #42

    Also wenn jetzt noch extrem viele Bienen da sind. Was sind den extrem viel?

    Wenn also jetzt nach -11 Grad und länger unter 0 Grad kein deutlicher Verlust an Bienen da sind werden Sie den Winter überstehen.

    Ich würde jetzt gar nichts machen und auf das Frühjahr warten. Dann die erste Drohnenwabe schneiden und den Befall untersuchen.


    Grüße Thomas

  • Gast-2023-12-26
    Gast
    • 9. Februar 2021 um 18:06
    • #43

    Hallo Frankenimker,

    Infos zur Winterbehandlung mit Varromed findest Du hier:

    https://static1.squarespace.com/static/53b2929…r+final+v01.pdf

    Da Du in deinem Profil Buckfastbienen angibst, gehe ich von einem starken Buckfastvolk aus. Wenn die Herbst/Winterbehandlung nicht ganz hingehauen kann das die Ursache sein. Wenn jetzt nochmal 160 Milben gefallen sind, dann war die Winternehandlung wirksam bzw. wirkt noch nach.

    Da sich viele Bienen noch in der Kiste befinden würde ich nichts machen und ggf. erst im März mit Varromed (keine Wartezeit) behandeln, wenn notwendig.

    Es ist nicht meine Entscheidung, aber ich würde die Beute zulassen bis es wärmer wird. Dann kannst Du die Bienen in Ruhe bei >15°C ansehen und weiterentscheiden ob Milben aufsitzen, verkrüppelte/deformieret rumlaufen und das Volk einengen etc..

  • Bienenalex
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    • 9. Februar 2021 um 18:13
    • #44

    Varromed ist auch nichts anderes als Oxalsäurelösung und wirkt genauso wie diese. Und ganz egal was die zu Wartezeit sagen.

  • Gast-2021-05-02
    Gast
    • 9. Februar 2021 um 18:16
    • #45

    Danke euch für die schnellen Infos,

    Da ich ja das erste mal Verdampft habe im Winter und ich keine Erfahrung habe wie lange diese nachwirkt, vertraue ich euch mal :thumbup: Ja das Volk ist das stärkste das ich je in einem Winter hatte, die haben auch über 70kg Honig geholt.

    Ich möchte halt nicht, das die vor lauter Varrolast im Sommer zusammenbrechen, aber wenn ihr meint es wären noch Nachwirkungen, bin ich beruhigt.

    Da ich ja noch keine Erfahrung im verdampfen habe, könnt ihr mir die Info geben, ob das die selbe Wartezeit hat, als wenn ich Oxalsäure träufel?

  • beni
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    • 9. Februar 2021 um 18:21
    • #46

    Hattest Du Totenfall im Boden oder so eine Holzquerstrebe im Boden verbaut? Vor allem bei ersterem kann schon sein dass da erstmal die Milben drauf gelandet sind bevor sie in die Windel durchgerutscht sind.

  • beni
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    • 9. Februar 2021 um 18:24
    • #47

    Achja, bei Oxalsäure ist die Wartezeit zwecks Honigernte von 1 Tag zwar gegeben, ausschlaggebend ist aber die Honigverordnung. Sprich: ist der Gehalt an Oxalsäure dann im Honig über gewissen Schwelleerten, ist der Honig nicht mehr als Honig deklarierbar, da ihm ja nichts zugesetzt werden darf.

  • Gast-2021-05-02
    Gast
    • 9. Februar 2021 um 18:32
    • #48
    Zitat von beni

    Hattest Du Totenfall im Boden oder so eine Holzquerstrebe im Boden verbaut? Vor allem bei ersterem kann schon sein dass da erstmal die Milben drauf gelandet sind bevor sie in die Windel durchgerutscht sind.

    Totenfall kann ich dir gar nicht beantworten, hab nicht reingeschaut, alles zugefroren. Aber eine Bausperre hab ich bei dem Volk noch drinnen, hab diese vergessen raus zu nehmen. Ist noch meine Segeberger mit Wanderboden, die haben doch die Breiten Bausperren unten.


    Zitat von beni

    Achja, bei Oxalsäure ist die Wartezeit zwecks Honigernte von 1 Tag zwar gegeben, ausschlaggebend ist aber die Honigverordnung. Sprich: ist der Gehalt an Oxalsäure dann im Honig über gewissen Schwelleerten, ist der Honig nicht mehr als Honig deklarierbar, da ihm ja nichts zugesetzt werden darf.

    Super danke für die Info 👍

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 9. Februar 2021 um 18:38
    • #49

    Mach Dir keine Sorgen. Der Milbenfall nach einer winterlichen OX-Sublimation haelt bis in den April hinein an. Hilfrich fuer die Beurteilung ist ein Mikroskop, unter dem man sich die Haftlappen der Milben genau anschaut. Irgendwo habe ich da mal einen Beitrag hier eingestellt, wo man schoen erkennt, dass die den OX-Tod starben.

    Wenn das Volk waehrend der Behandlungen brut- und flugfrei war, sind nach 4xiger Bedampfung alle Milben raus. Wobei man bei so einer hohen Milbenlast leider davon ausgehen muss, dass sie gegen die Milben angebruetet haben.

    Ich wuerde mich da jetzt nicht verrueckt machen. Warte ab, bis der erst Drohnenrahmen verdeckelt ist und untersuche diesen auf Milbenbefall (etwas muehsam). Wenn da nix drin ist, ist alles gut. Sonst mittels regelmaessigen Drohnenbrutschneiden den Befall klein halten. Mehr ist da erst einmal nicht zu tun. Auf keinen Fall jetzt oder gar im Fruehling mit irgendwelchen Mitteln im Volk herum machen. Davon landet dann mit Sicherheit etwas im Honig, egal was da ein "Pillendreher" in seiner Packungsbeilage zu schreiben meint.

    Im Fruehgling ist es (fast) egal, wie hoch der Ausgangsmilbenbefall war. Die Bienen brueten den Milben ziemlich sicher davon. Ich nehme solche Wackelkanditaten ggf. (engmaschige Ueberwachung) nach der Fruehtracht heraus und mache eine TBE oder zerlege die in Ableger. Da hat man dann ohne schlechtes Gewissen wenigstens noch eine halbe Ernte von dem Volk.

  • Gast-2021-05-02
    Gast
    • 19. Februar 2021 um 10:42
    • #50

    Komme gerade von meinen Bienen zurück, alle Wirtschaftsvölker und Ableger leben und fliegen auch fleißig :) Es hat sogar eine Miniplus überlebt, von denen ich eigentlich dachte, das wird nichts. Dafür ist eine andere Miniplus augenscheinlich nicht mehr da.

    Morgen gehts nun dann los bei mir mit Schieden. Es sollen über 14 Grad werden und in der kommenden Woche sogar noch wärmer. Bin gespannt wie es mit Futter aussieht, bisher hatte ich immer das Glück das ich keine Notfütterung machen musste, sondern nur Futterwaben von anderen Völkern umhängen.

    Die Sonne lacht, die Bienen fliegen, was will der Imker mehr nach dem Winter :)

  • Franz63
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    • 19. Februar 2021 um 10:47
    • #51

    Heute ist nicht das "richtige Flugwetter" bewölkt und nur 4 Grad, aber ab morgen sind die Temperaturen schon zweistellig.

    Nachschau erst nächsten Mittwoch - früher gehts leider nicht, man muss ja auch arbeiten :o:o

    Mitglied im Bundesverband Dunkle Biene e.V.

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  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 19. Februar 2021 um 12:35
    • #52

    Jo, sie fliegen. Leider schlecht zu erkennen.

    Morgen heisst es dann, raus an die Stände und kontrollieren.

    Trogbeute T120 DNM

  • Franz63
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    • 19. Februar 2021 um 12:37
    • #53

    Freut mich, dass noch leben in den Kisten ist :thumbup:

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  • Sascha R
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    • 19. Februar 2021 um 22:26
    • #54
    Zitat von Kai

    Hallo allerseits,

    wie sieht es bei Euch / in Eurer Gegend mit Winterverlusten aus? Sind bereits erste Ausfälle zu beklagen?

    LG

    Kai

    Hallo Kai, meine Verluste hatte ich schon im Oktober letzten Jahres. Knapp 10%. Mit deren Verlust hatte ich aber schon fast gerechnet. Der Gedanke war Reserve Königinnen im Frühjahr zu haben. Jetzt denken wahrscheinlich einige die Königin kann ja sowieso nicht gut gewesen sein aber dass konnte ich noch nicht sagen da sie noch keine Zeit hatten sich zu beweisen. Es waren Königinnen von 2020 und wurden spät zugesetzt. Den anderen Völkern scheint es gut zu gehen. Futter passte auch bei fast allen. Mal gespannt was das Jahr 2021 in meiner kleinen Imkerei noch mit sich bringt. Freue mich schon auf die ersten Arbeiten. Imkerliche Grüße aus dem Saarland:)

  • Abramis
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    • 20. Februar 2021 um 16:31
    • #55

    Bei allerbestem Flugwetter konnte ich heute meine beiden Völker beim Einfliegen bewundern. Das habe ich in bisher sechs Jahren so noch nie erlebt - vor allem nicht so früh. Futter habe ich auch gleich kontrolliert - ausreichend vorhanden. Es war richtig seit der Restentmilbung nicht mehr an die Völker gegangen zu sein. Sogar ein paar Pollenträgerinnen waren zu sehen.
    Ich habe noch nie so starke Völker zu Beginn der Auswinterung gehabt.
    Was aber war anders zu den letzten Jahren? Ich habe zum ersten Mal auf geschlossenen Altböden (Segeberger) überwintert. Das scheint zumindest an meinem zugigen Plätzchen am Nord-Ostsee-Kanal den Ausschlag gegeben zu haben.

    Ich hoffe also, dass sie die Durchlenzung auch noch überstehen werden.

    Viele Grüße!:)

    Und erstens machen sie es anders, als es zweitens im Lehrbuch steht :!::!::!:

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 20. Februar 2021 um 17:05
    • #56

    Ja, war ein toller Tag. Zu dem Thema kalte und zugige Standorte.

    Wie man an dem Foto erkennen kann ist im Hintergrund ein Tannenwald. Die Bienen stehen immmer im Schlagschatten der Bäume. Nach Rechts ist bis zum Horizont plattes Land aus dem der Wind kommt.

    Eigentlich ein Sch... Standort.

    Nö. Einer der besten Standorte.

    Hier können die Segeberger und die Zander Frankenbeute ihre stärken ausspielen.

    Die Segeberger haben geschlossene Böden und die Frankenbeute einen offenen Boden.

    Die beiden 11er DNM Holzbeuten dagegen schneiden an den Standort in der Frühjahrsentwicklung schlechter ab. Das ist an Standorten mit Sonne aber nicht der Fall.

    Wie man auf dem Foto sieht, fliegen die Bienen wie der Teufel. Die blühende Haselnuss ist voll Bienen. Die 16 kg Futter reichen aus.

    Von 24 Völker sind vermutlich zwei im Nirvana. Das waren die Völker die im Spätherbst noch umziehen mussten. Die beiden vermutlich toten Völker werde ich Morgen abräumen. Schlüssel.vergessen. Ich kam da Heute nicht dran. Mal sehen ob da nicht doch noch leben drin ist.

    Wahnsinn was die an Pollen anschleppen.

  • Teddy
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    • 20. Februar 2021 um 17:30
    • #57

    Hallo Kai,

    Winterverluste habe ich nicht zu beklagen. Meinen Bienen geht es sehr gut, keinen Milbenbefall.

    Heute hatten wir 17 Grad und die Bienen haben sogar schon gelben Pollen gesammelt.

    Meine Bienen sind sehr aktiv.

  • Freizeitimker
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    • 20. Februar 2021 um 18:43
    • #58

    Von 19 eingewinterten Völkern leben immer noch alle 19.

    Die Oxalsäureverdampfung, die ich für diese Exzellenzquote verantwortlich mache, wird mir immer sympathischer.

    Ein Volk öffnete ich kurz, um die Reste einer Futterteigfütterung, also die übriggebliebene Plastfolie zu entfernen. Über die Stärke des Volkes - Mitte Februar! - war ich bass erstaunt.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Honeybee75
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    • 20. Februar 2021 um 19:04
    • #59

    Nabend

    Ja ,so langsam erwachen sie wieder ... Habe heute bei bestem Flugwetter mal die Landebahnen wieder angesteckt :mrgreen: Aber mehr mache ich jetzt noch nicht , es ist noch ganz schön zeitig und ich traue dem Wetter noch nicht wirklich. Mal sehen wie es in 2-3 Wochen aussieht dann werden die Miniplus auf DNM umgesetzt und können ins Jahr starten.

  • Gast-2021-05-02
    Gast
    • 20. Februar 2021 um 20:34
    • #60

    So, ich hab nun die große klappe gehabt, dass ich bisher nicht "notfüttern" musste und hab nun eine Ohrfeige bekommen.

    Ich konnte heute nicht alle Völker mit Futterwaben andere auffüllen und werde nächste Woche bei 3 Völkern einen Futterteig auflegen bzw in meinen Fall unterlegen müssen. Diese Völker haben nur noch 5-6 kg Futter drinnen, viel zu wenig .....mein Ziel zu dieser Zeit ca 8-10kg.

    Aber ich steh dazu und so ehrlich sollte man dann auch sein. Aber das gute ist, alle Völker Top Zustand und überall Brut drinnen.

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