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Welche Königinnen kaufen: Reinzucht, Standbegattet oder Unbegattet?

  • Franz63
  • 26. März 2021 um 08:44
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    • 31. März 2021 um 09:13
    • #41

    Gott sei Dank gibt es diese Bienenstände nicht mehr. Aber in einer Entfernung von 30 Meter einfach mal mit dem Fahrrad oder zu Fuß vorbeizugehen war nicht möglich.

    Also, wenn dass keine Stecher waren, was dann.

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    • 31. März 2021 um 12:09
    • #42

    Nein, Stecher in breiter Front gibt es nicht mehr. Das Verfolgen auf breiter Front das es, früher gab ist vorbei. Auch die Landrasse ist auf breiter Front ohne Schleier bearbeitbar.

    Gelegentlich können noch ungünstige Gene zusammentreffen. Auf weiter Fläche ist dies allerdings ausgemerzt.

    Die Stecherei ist allerdings auch eine Eigenschaft die jeder Beurteilen kann und am leichtesten selektierbar ist.

  • Franz63
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    • 31. März 2021 um 12:12
    • #43

    Klar, heute nicht mehr.

    Aber vor mehr als 30 Jahren was das bei uns am Land zu finden.

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    • 31. März 2021 um 13:25
    • #44

    Ja vor 30 jahren war die landrasse auch komplett anders und auch wer absolut nichts gemacht jat ausser am eigenen Stand zu vermehren hat heute stärkere und sanftere Völker als damals. Auch über die Vaterlinie funktioniert langsame Verbesserung

  • Franz63
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    • 31. März 2021 um 15:38
    • #45

    Es hat sich ja erübrigt und nun stehen meine Bienen wo anders.

    Freu mich auf nächste Woche, denn dann endlich mal ein paar Tage frei und bei den Ladies was machen :lol::lol:

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    • 31. März 2021 um 16:17
    • #46

    Binse: Der beste Garant, möglichst wenig gestochen zu werden, ist der, möglichst wenig bei und erst recht an/mit den Bienen "rumzumachen": Kein "Bärengeruch", keine fahrigen Bewegungen, kein Lärm. Deshalb habe ich im Verlaufe der Jahre meine Eingriffe anzahlig immer mehr zurückgefahren. Derzeit z.B. krabbeln Pollenhöschen in alle Beuten im Überfluß, also belasse ich es bei dieser beruhigenden Beobachtung.

    Inzwischen kenne ich die Launen der Jungfrauen gut genug, um recht zielgenau einzuschätzen, wann Gefahr droht und wann nicht. Klar, die eine oder andere unliebsame Überraschung kommt dennoch gelegentlich vor. Das Klischee, daß "die Weiber unberechenbar" sind, muß ja wenigstens gelegentlich stimmen.

    Und so wenig mein Immunsystem noch auf die kleinen Giftladungen reagiert, so wenig habe ich mich an die Giftpfeile am Kopf, vor allem im Gesicht gewöhnt: Die mag ich bis heute nicht. Geht das anderen auch so?

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Franz63
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    • 31. März 2021 um 17:26
    • #47
    Zitat von Freizeitimker

    Binse: Der beste Garant, möglichst wenig gestochen zu werden, ist der, möglichst wenig bei und erst recht an/mit den Bienen "rumzumachen": Kein "Bärengeruch", keine fahrigen Bewegungen, kein Lärm. Deshalb habe ich im Verlaufe der Jahre meine Eingriffe anzahlig immer mehr zurückgefahren. Derzeit z.B. krabbeln Pollenhöschen in alle Beuten im Überfluß, also belasse ich es bei dieser beruhigenden Beobachtung.

    Inzwischen kenne ich die Launen der Jungfrauen gut genug, um recht zielgenau einzuschätzen, wann Gefahr droht und wann nicht. Klar, die eine oder andere unliebsame Überraschung kommt dennoch gelegentlich vor. Das Klischee, daß "die Weiber unberechenbar" sind, muß ja wenigstens gelegentlich stimmen.

    Und so wenig mein Immunsystem noch auf die kleinen Giftladungen reagiert, so wenig habe ich mich an die Giftpfeile am Kopf, vor allem im Gesicht gewöhnt: Die mag ich bis heute nicht. Geht das anderen auch so?

    Ich gebe dir recht bis auf ein paar Kleinigkeiten:

    Zu Abs. 1: Habe mich schon damals auf das Notwendigste bei den Arbeiten konzentriert - war ja auch wegen Beruf etc. nicht immer möglich was zu tun.

    Jedoch bei besten Flugwetter und Tracht hebst du den Deckel gerade zwei cm auf und dich stechen innerhalb von 5 Sekunden 30 Bienen, dann frage ich, ob ich was falsch gemacht habe.

    10 andere Völker, wo du in Badehose imkern kannst und dann dieses Volk!!!

    Musste teilweise bei Gewitter an die Bienen, weil es anders nicht möglich war - lauter liebe, fromme und sanfte Bienen - wer versteht die Ladies :/:/

    Zu Abs2. Soweit war ich auch damals, nur wie du sagst - wer kennt die Weiber, was da plötzlich in ihren Köpfen los ist :huh::huh:

    Zu Abs3. Gesicht mag ich auch nicht - kann ich mir beruflich nicht erlauben :D:D:D

    Alle anderen Bereiche machen mir keine Probleme :thumbup:

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  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 31. März 2021 um 19:29
    • #48
    Zitat von Bienen Ede

    Da liegt der Irrtum den man von seiten der Lobbyisten gebetsmühlenartig beigebracht bekommen hat.

    Standbegattung = Stecher

    Das definitiv falsch. Man kann bei guter Ausgangslage hervorragend sanftmütige standbegattete Königinnen erzeugen.

    Richtig ist, dass meist das Problem hinter der Kiste steht. Standbegattung heisst auch Selektion. Das was sticht fliegt raus.

    Das bedeutet arbeitet, zu der viele nicht bereit sind.

    Absolut richtig. Nennt sich Basiszucht. Funktioniert, dauert nur laenger als Zucht ueber Belegstellen. Aaaaber: Nicht alle, die "Belegstellenkoeniginnen" anbieten, betreiben auch Zucht. Wer auf der Mutterseite nicht sauber arbeitet, produziert auch mit der besten Belegstelle viel Murks. Das ist das Problem. Insofern ist Basiszucht fuer Kleinimker oft der bessere Weg. Und manchmal hat man ja auch Imkerkollegen, von denen man gelegentlich was richtig Gutes bekommt.

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 31. März 2021 um 20:02
    • #49

    Auch da muss ich wiedersprechen. Bienen die generell nach der F1 Generation massiv ihre Eigenschaften verlieren sind nicht durchgezüchtet. Da stimme meiner Meinung nach was nicht.

    Dabei habe ich nichts gegen Königinnen von Edelzüchtern. Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch welche an meinen Stand hatte. Auch ist es eine Wahrheit, dass durch eine gescheite Edelzucht schneller und bessere Ergebnisse erzielt werden können.

    Mich stört nur immer, dass mit Standbegattung nichts geht.

    Den Anfängern gebe ich immer den Tipp. Fragt mal einfach mal nach, ob ihr bei einem anderen Imker umlarven könnt.

    Da der Anfänger hat ja meistens ein Startgeldproblem.

    So kommt man oft gegen eine Packung Hüftgold an gescheites Ausgangsmaterial.

    Die Lust am Experimenieren kommt dann meistens sehr schnell und man holt sich eben Königinnen vom Züchter. Da kennt man dann auch durch Kontakte den ein oder anderen Züchter, der gute Bienen anbietet.

  • Franz63
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    • 31. März 2021 um 20:20
    • #50

    Ich vergleiche es seit Jahren mit der Zucht bei den Kleintierzüchtern. Es wird überall was zugekauft und wundert sich, dass die Jungen nicht dem Ausgangsmaterial entsprechen. Die Aufspaltung ist so groß, dass maximal 1 von 10 Jungen das Potenzial der Eltern bringen und in der zweiten Linie auch wieder sehr aufspalten.

    Genau so ist es bei den Bienen -zuviele Experimente mit gekauften Königinnen, die dann mit Drohnen verpaart werden, die nicht dazupassen.

    Daher war mein Weg immer - Reinzuchköniginnen von Züchtern, wo ich immer sehr gutes Material bekam.

    Leider ist der Beruf ein großer Gegner gewesen für die Zucht und für die Fahrt zur Belegstelle gewesen.

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    • 31. März 2021 um 21:59
    • #51
    Zitat von Bienen Ede

    Auch da muss ich wiedersprechen. Bienen die generell nach der F1 Generation massiv ihre Eigenschaften verlieren sind nicht durchgezüchtet. Da stimme meiner Meinung nach was nicht.

    Dabei habe ich nichts gegen Königinnen von Edelzüchtern. Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch welche an meinen Stand hatte. Auch ist es eine Wahrheit, dass durch eine gescheite Edelzucht schneller und bessere Ergebnisse erzielt werden können.

    Mich stört nur immer, dass mit Standbegattung nichts geht.

    Den Anfängern gebe ich immer den Tipp. Fragt mal einfach mal nach, ob ihr bei einem anderen Imker umlarven könnt.

    Da der Anfänger hat ja meistens ein Startgeldproblem.

    So kommt man oft gegen eine Packung Hüftgold an gescheites Ausgangsmaterial.

    Die Lust am Experimenieren kommt dann meistens sehr schnell und man holt sich eben Königinnen vom Züchter. Da kennt man dann auch durch Kontakte den ein oder anderen Züchter, der gute Bienen anbietet.

    Alles anzeigen

    Ganz so ist es ja nicht.

    F2 sind noch genauso sanftmütig und fleissig. Absolute schwarmträgheit geht verloren, aber dennoch gute boenen.

    Aber jeder freut sich ja über etwas anderes, mache auch übers schwärmen.

  • Franz63
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    • 31. März 2021 um 22:04
    • #52

    Ich will keine F2 oder F 3 an meinem Stand. Höchstens noch F1 und wenn ich mir das nicht leisten kann, dann höre ich zu imkern auf - ganz einfach.

    Und wem dies nicht gefällt, soll machen was er will.

    Meine Erfahrungen habe ich gemacht und bin mehr als zufrieden damit gewesen.

    Jeder soll es so machen, wie es im gefällt und nicht einem Anderen was einreden, nur weil er es so machen will X(X(

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    • 31. März 2021 um 22:17
    • #53

    Das war auf einen andeten Beitrag bezogen.

    Ich mag nur F0 auf meinem Stand, ausser ein paar Ableger zum testen und verkaufen.

    Jeder kann so imkern wie er möchte, ohne Belegstellen kommt man eh kaum mehr aus und wer zumindest anständig behandelt kann wegen mir auch schwärmen lassen wie er will. Zu mehr Rücksicht als einer freiwillig bereit ist kann man ohnehin keinen zwingen.

  • Franz63
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    • 31. März 2021 um 22:25
    • #54
    Zitat von Beenice

    Das war auf einen andeten Beitrag bezogen.

    Ich mag nur F0 auf meinem Stand, ausser ein paar Ableger zum testen und verkaufen.

    Jeder kann so imkern wie er möchte, ohne Belegstellen kommt man eh kaum mehr aus und wer zumindest anständig behandelt kann wegen mir auch schwärmen lassen wie er will. Zu mehr Rücksicht als einer freiwillig bereit ist kann man ohnehin keinen zwingen.

    Genau das ist auch meine Ansatzweise - F0 und wenn sie das entsprechende Potenzial hat, kann ich diese vermehren und zur Begattung auf die Belegstelle.

    Standbegattung will ich eigentlich dann auch nicht haben und fahre lieber auf die Belegstelle.

    Verkauf ist derzeit für mich noch kein Thema.

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  • Gast-2022-01-25
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    • 1. April 2021 um 06:39
    • #55

    Auch das mit dem Schwärmen ist ein Ammenmärchen von Geldmachern. Ich imker seit 2015 grösstenteils mit Standbegatteten. Die Völker stehen in Gärten von Leuten. Bis dato ist kein einziger Schwarm gefallen. Ich schliesse nicht aus, dass nicht doch der ein oder andere unerkannt entkommen ist.

    Dennoch zeigt das Beispiel, dass es auch mit Standbegatteten geht. Allerdings wird bei mir auch rigoros von keinem Volk nach gezogen, was in irgendeiner Weise schwarm Tendenzen zeigt.

    Zudem werden bei mir auch schwarmverhindernde Massnahmen genutzt. Die Völker werden zu entsprechenden Zeiten geschröpft.

    Die Bienen haben immer etwas zum Bauen. Die Arbeit mit zwei Brutraum Methode etc.

  • Tillk
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    • 1. April 2021 um 08:39
    • #56
    Zitat von Bienen Ede

    Auch da muss ich wiedersprechen. Bienen die generell nach der F1 Generation massiv ihre Eigenschaften verlieren sind nicht durchgezüchtet. Da stimme meiner Meinung nach was nicht.

    Diese Aussage hört man ja öfter. Ich schätze aber nicht, dass man das so pauschalisieren kann. Bei einer gut durchgezüchteten Linie sind rezessive Eigenschaften im Phänotyp sichtbar (z.B. Cordovan/helle Färbung). Wird die F1 Königin nun standbegattet können natürlich schon in der ersten Generation Merkmale verschwinden. Die meisten Merkmale (z. B. Schwarmtrieb/Sanftmut - schätzungsweise) befinden sich natürlich auf vielen Genen, so dass sie in der ersten Generation nicht direkt komplett verschwinden.

    Edit: ok du hast "massiv" gesagt. Ist dann natürlich unterschiedlich zu interpretieren. Wenn meine gelben Bienen aber alle schwarz/grau sind finde ich das schon massiv. :)

  • Franz63
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    • 1. April 2021 um 09:42
    • #57
    Zitat von Bienen Ede

    Auch das mit dem Schwärmen ist ein Ammenmärchen von Geldmachern. Ich imker seit 2015 grösstenteils mit Standbegatteten. Die Völker stehen in Gärten von Leuten. Bis dato ist kein einziger Schwarm gefallen. Ich schliesse nicht aus, dass nicht doch der ein oder andere unerkannt entkommen ist.

    Dennoch zeigt das Beispiel, dass es auch mit Standbegatteten geht. Allerdings wird bei mir auch rigoros von keinem Volk nach gezogen, was in irgendeiner Weise schwarm Tendenzen zeigt.

    Zudem werden bei mir auch schwarmverhindernde Massnahmen genutzt. Die Völker werden zu entsprechenden Zeiten geschröpft.

    Die Bienen haben immer etwas zum Bauen. Die Arbeit mit zwei Brutraum Methode etc.

    Also du imkerst gerade mal 6 Jahre und willst von Erfahrungen sprechen - puuh, dass ist schon krass.

    Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits 37 Jahre hinter mir. Also kannst du keine Angaben zu Bienen und deren Verhalten machen, was früher war.

    Bitte nichts vertauschen oder hineininterprtetieren, was in den letzten 6 Jahren alles gewesen ist.

    Kai kann auch ein Lied davon singen, wie das Verhalten der Bienen von mehr als 30 Jahren war.

    PS: es soll kein Angriff auf dich oder deine Imkerei sein Bienen Ede, aber es war halt in den 70 bis Ende der 80 Jahre leider so.

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  • Honeybee75
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    • 1. April 2021 um 13:47
    • #58
    Zitat von Franz63

    Also du imkerst gerade mal 6 Jahre und willst von Erfahrungen sprechen - puuh, dass ist schon krass.

    Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits 37 Jahre hinter mir. Also kannst du keine Angaben zu Bienen und deren Verhalten machen, was früher war.

    Bitte nichts vertauschen oder hineininterprtetieren, was in den letzten 6 Jahren alles gewesen ist.

    Kai kann auch ein Lied davon singen, wie das Verhalten der Bienen von mehr als 30 Jahren war.

    PS: es soll kein Angriff auf dich oder deine Imkerei sein Bienen Ede, aber es war halt in den 70 bis Ende der 80 Jahre leider so.

    Sorry Franz63 aber Deine Antwort ist völlig daneben ! Fachlich wie Menschlich !!! Gute Imker / Züchter hatten auch schon vor 30ig Jahren gute Bienen und haben gewusst was sie da tun und warum ! Ich habe schon als Kind mit im Bienenhaus gesessen und Honigwabenreste gekaut ohne das mich Ops´s "Killerbienen" totgestochen haben :roll: Und ganz ehrlich ob nun jemand ein besserer Imker ist weil er ja schließlich schon ein halbes Jahrundert imkert wage ich sehr zu bezweifeln !

  • Franz63
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    • 1. April 2021 um 14:43
    • #59

    Klar, bei Euch gibt es scheinbar nur Profis.

    Finde es schade, wenn man im gleichen Beitrag mitteilt, dass man die Tätigkeit von diesem nicht beurteilt oder schlecht macht, dann dies zu lesen.

    Vielleicht waren die Imker in eurer Gegend so, dass sie ständig Königinnen gekauft und ausgetauscht haben.

    Nur war dies bei den Imkern in meiner Gegend leider nicht der Fall. Ich habe für mich das Beste daraus gemacht.

    Beide bidere Bäuerlein, die ihr Geld mit Mühe zusammenkratzen mussten um zu überleben. Ach, was bringt es noch zu schreiben.

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  • Gast-2022-01-25
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    • 1. April 2021 um 20:44
    • #60

    Nein, ich habe zwar Meister als Forumsmitglied hier stehen, sehe mich nicht als solcher.

    Ich habe schon Imker mit x jahrzenten Erfahrungen gesehen, hinter dessen Rücken er als ewiger Anfänger tituliert wurden.

    Und ja, es gibt Leute die imkern zwei Jahre und man hat den Eindruck, die haben schon ewig geimkert.

    Leider habe ich festgestellt, dass viele Dinge in der Imkerei aus alten Zöpfen bestehen, die keinerlei Berechtigung haben.

    Manche Dinge haben aber anscheinend ewige Gültigkeit.

    So habe ich einen mittlerweile über 85 jährigen Imker kennengelernt, der im Schweirer Mass aus Kaisers Zeiten in einer Schwarmimkerei imkerte, die er schon von seinen Klösterbrüdern übernommen hat. Er hat die Imkerei aufs Auge gedrückt bekommen, weil er von Zuhause aus die Bienen schon kannte.

    Was soll ich sagen, er hat in seiner ruhigen Art mit einem wissenden Lächeln mir erklärt, dass es auch alles ohne geht.

    Wie sonst imkert man über 60 Jahre ohne Königinnen zu kaufen. Von dem ganzen Schnick Schnack wollte er nicht viel Wissen, hörte sich aber alles in Ruhe an. In all den Jahren bin ich in seinem Imkerhaus nie gestochen worden. Von dem Honig haben im Kloster hunderte von Menschen gegessen und fast alle waren begeistert von der Qualität.

    Natürlich verlieren Zuchtköniginnen mit jeder Standbegattung teile ich Eigenschaften und natürlich würde die gelbe Italica ziemlich schnell ihre Farbe verlieren.

    Es liegt aber auch an dem Imker selbst, mit welchen Eigenschaften er weiter geht. Interessant ist nur, dass ich schlicht weg im Laufe eines Jahres erkennen kann, von welchen Müttern die Töchter abstammen und das nach mehreren Generationen.

    Leider wird man dann reduziert darauf,

    Wieviel Jahre man imkert,

    Wieviel Völker man hat,

    Wie gross der Schleuderraum ist und

    welchen SUV man fährt.

    Daher mag ich gerade die jungen Wilden die in Berlin, Stuttgart, Hamburg, München einfach was anderes ausprobiert haben.

    Die ernten sogar mehr Honig auf dem Land.

    Siehe und es geht doch.

    Auch wenn ich die die Korbimkerei oder ähnliches selber nicht betreiben würde, weil mir das zu viel arbeit ist, habe ich um so mehr Respekt davor.

    Und zugegeben. Mit den Bienen von meinem Opa möchte ich heute nicht imkern.

    Das haben wir der Zucht zu verdanken.

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