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Wer brachte die Varroa nach Deutschland? Wie geschah dies?

  • Kai
  • 1. Juni 2021 um 23:47
  • Kai
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    • 1. Juni 2021 um 23:47
    • #1
    Zitat von Kieler_imker

    ...Ist eigentlich bewiesen, dass das Bieneninstitut Oberursel bei der Einschleppung der Varroa destructor die Finger im Spiel hatte? Hatten die da nicht die Apis cerana eingeführt?

    Oder ist das nur ein Grücht? (Ernstgemeinte Frage, konnte nach kurzer Internetsuche keine offiziellen Äußerungen finden)

    Grüße

    "...Durch Einfuhr von Bienenköniginnen aus der UdSSR 1964-1965 wurde die

    Milbe nach Bulgarien eingeschleppt. Von d.a aus verbreitete sie sich in die
    angrenzenden Länder.
    Veröffentlichungen über die neue Seuche waren in der deutschen Literatur
    mager. Wir hörten zwar von Wissenschaftlern aus den Oststaaten, insbesondere
    der Sowjetunion darüber, aber im Grunde nahm sie niemand recht ernst.
    Am Rande des Symposiums über Bienengenetik in Moskau 1977 suchte ich
    ein Gespräch mit Prof. POLTEV . Er erzählte vom Auftreten, den Verlusten und
    der Bekämpfung in der UdSSR und brachte einige tote Milben mit. Es gab danach
    eine Reihe von Besprechungen und Tagungen : 1976 in Sofia unter Wissenschaftlern der Oststaaten, wovon wir im Westen zunächst nichts erfuhren ; 1978 in
    Bukarest ein Seminar über Prophylaxe und Therapie der Varroatose, getragen von
    der APIMONDIA und dem Internationalen Tierseuchenamt.
    Anfang 1977 wurden bei einigen Instituts-Völkern in Oberursel Varroamilben gefunden. Höchster Alarm !..."

    Quelle: https://www.apidologie.org/articles/apido…5_2_ART0001.pdf

    LG

    Kai

  • Kai
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    • 1. Juni 2021 um 23:50
    • #2

    Dies war ein in der Apidologie 1984 von Prof. Gnädinger veröffentlichter Beitrag. Ob es sich um Cerana-Bienen oder um Mellifera-Bienen aus dem Osten der UdSSR handelte, geht daraus nicht hervor.

    LG

    Kai

  • Kieler_imker
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    • 2. Juni 2021 um 00:06
    • #3

    Danke, das ist interessant. Kannte ich noch nicht den Bericht.

  • Kai
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    • 2. Juni 2021 um 00:15
    • #4
    Zitat von Kieler_imker

    Danke, das ist interessant. Kannte ich noch nicht den Bericht.

    Sicher ist dies noch nicht die gesamte Geschichte, deshalb können wir hier gern weitere Belege zusammentragen.

    LG

    Kai

  • Freizeitimker
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    • 2. Juni 2021 um 00:40
    • #5
    Zitat von Kai

    Anfang 1977 wurden bei einigen Instituts-Völkern in Oberursel Varroamilben gefunden. Höchster Alarm !..."

    So unnatürlich die menschenverursachte Überschneidung der beiden Siedlungsgebiete der östlichen und westlichen Honigbiene auch war, so hätte sich die Infektion mit diesem Parasiten dann doch natürlich in der Population der westlichen Honigbiene ausbreiten müssen. Wieso tauchte dann die Milbe urplötzlich "erstmalig" (?) in Südhessen, weitab der als "Eisernen Vorhang" bezeichneten Grenze auf?

    Warum wurde das bis heute nicht offen und ehrlich untersucht, jedenfalls nicht öffentlich kommuniziert? Warum wohl nicht?!

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 2. Juni 2021 um 06:38
    • #6

    Das wird und wurde tot geschwiegen. Statt dessen beruft man sich darauf, dass die Milbe eh über die UDSSR zu uns gekommen wäre.

    Das ist aber nur die halbe Wahrheit.

    Mit der Vergangenheitsbewältigung tun sich generell die Bieneninstitute und der DIB schwer.

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