Posts by Kieler_imker
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Nach meiner Kenntnis sind alle Wespen außer der gemeinen und der deutschen geschützt. Also inkl. der Hornissen, aber natürlich nicht der asiatischen.
Nein, das ist nicht der Fall (außer dem von Kai erwähnten allgemeinen Artenschutz). Alle Bienen sind aber besonders geschützt .
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Hallo,
Sehe ich genau anders herum.
Wespen außer der heimischen Hornissse sind nicht besonders geschützt. Da reicht die Argumentation der Gefährdung von Eigentum allemal ais, wenn nicht sogar Gesundheitsgefährdung, da die Hornissen ja an die Stände fliegen und angeblich (noch nicht selbst erlebt zum Glück) heftigste Nebenwirkungen bei Stochen haben können.
Also das sind alles vernunftige Gründe. Hinzu kommt, dass es weiterhin eine invasive Art bleibt. Sie gilt dann halt nur bald als etabliert und MUSS dann nicht mehr entfernt werden.
Grüße
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Wahnsinn, das sind tatsächlich Velutinas da im Futtertrog!?
LG
Kai
Ja leider. Hier nochmal rangezoomt
Und leider bin ich in der vorteilhaften Lage dir Bilder zu liefern. Alle selbst aufgenommen und gemeldet im saarländischen Meldeportal:
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Frage ?
Was macht die Bienenart den so riskant für die Artenvielfalt ?
Kann Mir da jemand weiter helfen.
Vielleicht wird es ja in dem Filmchen erklärt, jedoch bin ich der Englischen Sprache nicht mächtig.
Danke im Voraus
Dirk
Nicht die Art an sich in diesem Fall, sondern mögliche aufgehüpfte Arten. Parasiten ala Varroa oder Mikroorganismen. Da hat die Tagesschau gestern nen guten Artikel zu veröffentlicht. Feuerbakterium, Japankäfer. Es gibt viel, was durch die Globalisierung seinen Weg dorthin findet, wo man es nicht brauchen kann.
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Moin, verzeih mir aber das ist Blödsinn ...
Wo steht geschrieben das eine Ox Blockbehandlung verboten ist bzw. wo steht das man mit Ox nur 2 x behandeln darf ??
meines Wissens nach steht das in der Packungsbeilage und im Zulassungstext des zugelassenen Medikaments, das du ja bestimmt vorliegen hast

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OlafKn Du verstehst es scheinbar wirklich nicht, trotz Jan's anschaulicher Beschreibung und dem Titel des Threads...
es geht doch genau darum, dass sich natürlicherweise gar nichts von alleine "durchsetzen" würde und nur durch die Importe und Vermischung von Unterarten genau diese Unterarten bedroht werden. Das ist nicht natürlich.
Und in sofern könnte man postulieren, dass wenn einige wenige (z. B. Buckfast-) Imker einen Sch... darauf geben, die Erhaltung anderen Unterarten keine Chance hat.
Da kann man mMn aber nicht von "Durchsetzen" sprechen. Dafür müsste eigentlich eine Mehrheit der Imker eine Rasse oder Unterart befürworten und nicht die Mehrheit der Imker jeweils verschiedene Unterarten bevorzugen.
Das Unkontrollierte Imkern mit verschiedenen Rassen, das endet dann in einem Kuddelmuddel und Mischmasch, das man nicht mal mehr als Buckfast sondern vlt noch als Hybride Landrasse bezeichnen könnte.
Ich wäre sogar dafür einzelne Regionen in Deutschland nur für die Carnica zu reservieren, da diese, obwohl sie hier nicht heimisch ist, in ihrer autochthonen Heimat gefährdet ist.
Und davon würde auch die Buckfastbiene profitieren, da man für die gezielte Zucht reine Linien und Unterarten braucht.
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In Trier gab es auch vor einer Stunde noch einen. In Saarbrücken ziehen manche meiner Völker weiterhin fröhlich Weiselzellen an.
Es ist noch nicht durchgestanden
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Essigsäure/Essenz soll helfen habe ich hier im Forum mal gelesen.
Sonst alles absammeln und dicht verschließen
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ja, das wäre schön. Ich weiß nicht, ob die Bienen dort hauptsächlich wild vorkommen, dann wäre das für den einen Imker natürlich unmöglich, gerade auch aufgrund des Alters.
Ich habe auch noch nicht herausgefunden, wie dagegen vorgegangen wird. Aber eigentlich wurden ja drei Senatoren um Hilfe gebeten und die Imker vom ACANB haben die Genetik angeblich gerettet.
Vielleicht sollte man da auch mal anfragen, ob man helfen kann. Oder zumindest z. B. der Zuchtverband die Genetik mit "retten" soll, falls doch alles schief geht wie vor 2 Jahren mit 80 % Verlustder Kolonien.
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also anscheinend hat sich die Zahl der Völker erst einmal nochmal etwas erholt durch zutun der Imker.
Sie soll jetzt bei ca. 60 Völkern liegen. Ich bin gespannt wie es weiter geht. https://www.ouest-france.fr/bretagne/ouess…b1-5bd217959d48
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Wow... so viel Populismus in wenigen Kommentaren. Ich weiß nicht, ob es sich lohnt darauf einzugehen, da meine Kommentare anscheinend davor schon nicht richtig gelesen wurden. Aber ich versuche es nochmal:
Ich habe geschrieben, dass auch Schafhaltung Naturschutz sein kann.
Herdenschutzhunde muss man genauso erziehen wie andere Hunde, um sie nicht gegenüber dem Menschen oder zumindest dem Besitzer aggressiv werden zu lassen.
Hütehunde mit Schäfer sind keine Herdenschutzhunde, auch wenn man hier annehmen sollte, dass die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs geringer (wie auch bei Herdenschutzhunden nicht unmöglich) ist.
Es gibt weitere noch unpopuläre Maßnahmen. Z. B. verteidigen Esel Schafherden auch mal gar nicht so schlecht.
Wölfe greifen keine Menschen an. Das ist ein Hirngespinst/Ammenmärchen. Vielleicht haben sie es im Mittelalter bei ausgeräumter Landschaft getan. Diese Wölfe gibt es nicht mehr. Sie wurden ausgerottet/selektiert. Es gibt keine aktuell dokumentierten Fälle von Angriffen auf Menschen in Deutschland. Tiere sind etwas anderes. Natürlich werden Schafe, Jungrinder, freilaufende oder ohne Menschen angeleinte Hunde angegriffen. Das ist willkommenes Fressen oder Konkurrenzvermeidung. Dass man sein Kleinkind nicht alleine rumlaufen lässt, ob Wolfsgebiet oder nicht versteht sich als Vorsichtsmaßnahme von selbst. Die natürlichen Kämpfe von Grizzlys und Wölfen, die auch nur in extremen Ausnahmefall stattfinden, ist auch kein Argument gegen den Wolf. Wir haben hier noch nicht mal Braunnären haben und schon gar keine natürliche Landschaft, erübrigt sich das.
Übrigens bin ich mit einem Wolfsberater unterwegs gewesen. Ein großer Teil gerissener Weidetiere stammt von freilaufenden Hunden (genetisch und über Spuren nachzuweisen). Es gibt auch die kontroverse Meinung viele der Wölfe in Deutschland seien Hund-Wolf-Hybriden (ob das aber stimmt, wird meist widerlegt).
Die Meinung, dass man den Wolf mit Weidezäunen fördert, macht KEINEN Sinn. Man möchte damit die "idyllische", althergebrachte (und nach eurer Argumentation daher gute) Landwirtschaft erhalten/fördern. Das hat mit Förderung von anderen Naturschutzmaßnahmen wenig zu tun, für die viel weniger ausgegeben wird (Birkwild). Dass Weidehaltung/Offenhaltung der Landschaft förderlich für Naturschutzmaßnahmen sein kann, ist unbestritten. Das wird sogar von landwirtschaftnahen Organisationen untersucht (Offenlandhaltungsversuche LEL z. B.).
Ich habe selbst geschrieben, dass Wolfabwehrmaßnahmen nicht genug gefördert werden. Insofern stimme ich euch tatsächlich zu, dass es ohne Änderung bei der Hobbyhaltung von z. B. Schafen Probleme geben wird.
Den Wolf aber nicht als Chance zu sehen, für mehr Naturverständnis und auch den Umgang damit, das verstehe ich nicht. Dass Skandinavien da ein schlechtes Beispiel ist, habe ich mit dem NABU-Artikel verlinkt. Aber da die Erwähnung des NABU anscheinend nur noch mehr Ressentiments weckt (trotz meiner eigenen ambivalenten Einstellung zu der Organisation); hier nochmal die Argumente, die jeder selber nachprüfen kann. 300 Wölfe sind die angenommene kleinste überlebensfähige Population in Schweden und Norwegen. Wie man das Management dort mit legaler und illegaler Jagd komplett unterstützen kann, ist mit schleierhaft. Die Wölfe dort stammen von wenigen Einzeltieren ab und sind inzuchtgefährdet. Die EU schaut sich das in Schweden ganz genau an. Eben weil das Ganze ein EU-Gesetz ist. Jeder kann selbst die Populationsdynamik von z. B. 300 Tieren mit Populationsdynamikprogrammen wie Vortex überprüfen. Gerade bei einem Forum für die Dunkle Biene, die v. a. noch in Skandinavien vorkommt und ebenfalls gefährdet ist, dachte ich, man könnte Arterhaltung sinnvoller gegenüber reagieren.
Aber ja, alles was Änderung erfordert, sei es nun der Umgang mit wiederkehrenden Arten oder Klimawandel oder Insekten-/Artensterben, löst erstmals eine Gegenwelle aus, weil das ja schon immer so gemacht wurde und (nicht?) funktioniert hat.
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wir haben in D mehr Wölfe als Norwegen und Schweden zusammen!
Jo,
dazu dann mal gleich das erste Suchergebnis
https://www.nabu.de/tiere-und-pfla…20in%20Schweden.
Ich bin nicht der größte Fan vom NABU. Aber das erklärt es doch schon ganz gut, warum der Wolf schützenswert ist. Genetische Verarmung. Ähnlich wie bei dem Tier dessen Namen dieses Forum trägt.
Ändert auch nichts daran, dass es EU-Recht ist, das leider EU-weit entschieden werden muss. Wurde in den letzten Wochen laut der Presse ja von Deutschland angestoßen.
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Moin, die Überschrift ist schon ketzerisch! Ich habe früher alle möglichen Arten von "Nutztieren" gehabt und sie auch geschlachtet und verwertet, aber bis dahin wurden sie bestmöglich behandelt, waren schließlich ja auch wertvoll.
Diese ganzen Diskussionen und an den Pranger stellen von Tierhaltern durch meistens Menschen die keine Ahnung von der Materie haben, finde ich zum kotzen! Das es Mitmenschen gibt die ihre Tiere schlecht behandeln, steht außer Frage aber wie geht es eigentlich den Millionen Schmusetieren, werden die artgerecht gehalten?
Wobei die zentrale Frage ja ist, was ist artgerecht eigentlich?
Hier in D läuft es mit dem Tierschutz ja wirklich nicht berauschend, der Wolf das edle Tier wird heilig gesprochen und die jämmerlich ums leben gekommenen Nutztiere haben Pech gehabt, ist halt Natur🤢
Gruss Dieter
Das mit dem Wolf ist nicht Deutschland Schuld, wie auch die aktuelle mMn sinnlose Diskussion um Abschusserlaubnisse ohne Nachweis des schädlichen Einzeltiers in Deutschland zeigt. Das ist EU-Recht. Und auch immer noch zu Recht, da die Wolfpopulation europaweit immer noch nicht berauschend aussieht. Osteuropa muss derweil mit Bären und Wölfen klarkommen und hat das immer schon getan. Mir ist klar, dass man die Situation nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen kann. Aber es gibt schon einige Möglichkeiten gegen Wolfrisse, die man sich abschauen kann. Nur werden die nicht angemessen gefördert (einen besser mehrere Herdenschutzhunde kann sich hier fast keiner leisten, wenn das Futter nicht gezahlt wird).
Letztendlich muss man sich aber schon entscheiden, ob man nun Naturschutz will und welchen. Schafe können auch als wichtiges Element angesehen werden Offenland zu erhalten (z. B. artenreiche Wacholderheiden).
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Hallo,
manche Königinnen brauchen ein paar Monate bis sie richtig loslegen.
Eine Olasbyn von Kai aus dem letzten Jahr hat letztes Jahr nur 2-3 DN Brutwaben voll bekommen, sodass ich Sorge um das Überleben im Winter hatte und sehr oft mit anderen Brutwaben verstärken musste. Dieses Jahr war es mein stärktes Volk mit über 2 Brutzargen voller Brut. Es war definitiv die gleiche Königin. (An der Stelle nochmal danke an Kai
).Zu dem nicht ausbauen beim Füttern: versuche mal eine Leerwabe oder Mittelwand mit jeweils einer vollen Wabe abwechseln.
Grüße
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Das ist so traurig das zu lesen
Warum haben sie denn Bienen vom Kontinent dorthin gebracht in 2016?