Hallo allerseits,
haben Eure Bienen schon den ersten Reinigungsflug absolviert?
So sah es heute bei mir aus: https://www.youtube.com/watch?v=7jgGPyjXnPo
LG
Kai
Hallo allerseits,
haben Eure Bienen schon den ersten Reinigungsflug absolviert?
So sah es heute bei mir aus: https://www.youtube.com/watch?v=7jgGPyjXnPo
LG
Kai
und dazu gehört natürlich auch das Notfüttern:
LG
Kai
Auf den Frühling müssen meine Bienen noch warten. Wie siehts bei Euch aus?
LG
Kai
Es war ja wohl für viele Imler in vielen anderen Bundesländern möglich in den letzten Tagen bei blauem Himmel und über 10° C über Null (trotz Nachtfrösten) die Bienen am Flugloch beim Einfliegen und auch beim Eintragen von Pollen zu beobachten. Das ist dann ja immer auch ein gutes Zeichen und deutet darauf hin dass die Bienen gut über den Winter gekommen sind. Der Frühling zeigt seine ersten Lebenszeichen.
So war es auch bei mir, von schon am ersten Warmen Tag noch im Februar konnte ein Volk von 11 Stöcken ohne Königin mit einen anderen etwas schwächlichem Volk zusammen in eine neue Beute kommen, ein Volk war fast ganz tot und auch ohne Königin und musste aufgegeben werden weshalb nun 9 Völker übrig sind die 2024 aus 2 Ablegern mit Buckfast von Ralf Kolbe vom Jahr 2023 mit Rot betupften Königinnen und jeweils 1 kg Bienen eintstehen konnten.
Mit viel Glück beim Begatten und nach der Formel von Pia Aimeier mit der man mit nur einer Brutwabe, einer Leerwabe und einer Futterwabe in einer normalgroßen Zarge schon im April - bei mir sogar Ende März in Segeberger Beute begonnen werden konnte.
Das mit nur einer Brutwabe kann man (auch zur Schwarmverhütung) alle 2 Wochen wiederholen, hab ich gemacht, trotzdem (weil meine Völker sich nicht nach der Schwarmverhütung von Pia Aumeier gerichtet haben, vielleicht nützt es ja doch mehr wenn man mehr als eine Brutnahme zur Ablegerbildung nimmt) hatte ich im Herbst dann 13 starke Völker die es vielleicht bis zu diesem Frühling geschafft hätten wenn ich mich nach der AS Behandlung (Rundumschlag) und Milbenzählung nicht in absoluter Sicherheit gewähnt hätte. Es waren bei allen Völkern 2 Wochen nach der AS Behandlung Null Milben auf der Windel zu finden.
!3 Völker aus 2 kleinen Ablegern vom Vorjahr, das ist schon mehr als Glück wenn man davon ausgeht dass bei nur einer Brutwabe dann bis zum Herbst so viele begattete Königinnen heimfinden und die Völker winterstark sein sollen. Es hat ber geklappt und insofern kann man Aimeiers Methode nicht kleinreden.
Dann lagen auf einmal im November 2024 rasend viele tote Bienen auf den Bodengittern und vor dem Flugloch die mich dazu bewegten doch noch einmal auf den Varroaschiebern nachzusehen. Und ja, die waren total schwarz von toten Milben (Naturtotenfall) und die ersten zwei toten Völker waren tief zu betrauern.
Zum Glück hatte ich da schon Videos zur Oxalbedampfung - auch Deines Kai -, gesehen und wußte dass es höchste Eisenbahn war, das einzusetzen und zwar in Abständen von mindestens einer Woche 4 - 5 Mal, genauer - so lange bis keine tote Milbe auf den Windeln zu finden war.
Uned so - jetzt mit 9 starken Völkern in den Frühling gestartet bin ich immer noch dabei. mit dem Flachbesen die Bodengitter zu räumen die bei meinen Holzbeuten von AGRAR Sevice von beiden Seiten breite Fluglöcher haben so dass man da leicht durchfegen kann.
Und ich schaue jeden Morgen auf den Varroaschiebern nach, wo das Volk sitzt, wieviel Wachs von abgeknabberten Honigzellen drauf liegt, ob Körperteile von den Bienen fallen und nicht zuletzt ob dort Milben zu finden sind.
Ich höre schon den Aufschrei der Berufsimker und Großimker die das nicht tun können weil es einfach wegen der Völkerzahl dem Mehraufwand und dem Ökonomie - Verhältnis nicht machbar wäre.
Es gibt keine Konkurrenz zwischen Hobbyimkern und Berufsimkern. Berufsimker müssen wirtschaftlich arbeiten und Hobbyimker müssen Millionäre sein wenn sie ihr Hobby ohne Schwermütige Gedanken ausüben wollen.
Jedenfalls mein Fazit zur Wetterlage bei mir: strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, die Bienen fliegen fleißig, von 13 Völkern sehen 9 Völker sehr zuversichtlich der kommenden Saison entgegen und bei nur einem diese 9 Völker konnte ich gestern auf dem Varroaschieber eine einzige tote Milbe zählen.
Was sofort energisch mit AS bereinigt wird weil so vielleicht - weil es der einzige Bienenstand im Umkreis von 6 km ist eine Milbenfreiheit bis in den Herbst bedeuten könnte denn auch den Schornstein der Schmiede in unserem Dorf von dem sich regelmässig Bienenschwärme angezogen fühlen wurde von mir sehr agressiv mit AS behandelt für den Fall dass dort noch Milben den Winter überlebt haben. Die Bienen dort waren schon im Herbst eingegangen, woran lässt sich nicht ermitteln.
.
Jetzt mit Ameisensäure ist Wahnsinn. Du bringst die altersschwachen Winterbienen um und die Brut gleich mit.
Schon möglich - dennoch, es gibt da folgende Situation:
Da sonst kein Volk Vorroa hat - seit Dezenber mit letzter Oxaldamfbehandlung - und seit Beginn Februar täglicher Nachschau auf dem Schieber ohne natürlichen Milben Totenfall - wäre ein Verlust von nur einem Volk mit Milben von insgesamt 9 Völkern zu verschmerzen weil die Milben sich sonst evtl. von Volk zu Volk über Bienenflug verbreiten können.
Wie genau die Varroamilbe in die Völker gelangt weiß ich zwar nicht sicher, vermute aber dass die Varroa von einer zur anderen Biene übertragen wird, durch Kontakt und nicht selber weite Reisen zurück legt.
Das betroffene Volk ist schon sehr stark und hat auch viel Brut so dass vielleicht Hoffnung besteht dass es die AS Behandlung übersteht. Heute hatte ich wieder eine Milbe in dem befallenen Volk gefunden, vermute also dass wenn überhaupt noch viele Milben da sind dann sind sie in der verdeckelten Brut.
Sonst - ausser meinen Bienen sind da keine in weitem Umkreis, Da wäre für mich die Gefahr von Reinfektion mit Varroa bei den anderen Völkern größer als die Gefahr jetzt durch die AS Behandlung von nur einem Volk mit der Milbe einen Misserfolg zu erleben.
Zudem, an dem Volk sind schon reichlich Jungbienen geschlüpft und haben ihre Orientierungsflüge gemacht. Dann frage ich Dich als erfahrenen Imker wie Du das gemacht hättest.
Was könnte ich denn sonst machen in der Situation? Vielleicht alternativ alle Brutwaben aus diesem Volk rausnehmen abschütteln und den Hühnern geben? Dann wäre vielleicht noch eine kurze Oxalbedamfung (die anscheinend von den Bienen besser vertragen wird) möglich falls ich bis eine Woche nach Brutentnahme noch Milben finde.
@Carlo
Nimm es mir bitte nicht übel aber um diese Zeit schleicht man nur um die Beuten herum, hebt sie mal kurz an ob sie noch genug Futter haben bzw. legt im Notfall Futterteig auf und je nach Betriebsweise setzt Mann vielleicht Schiede und Bodenschieber aber ansonsten lässt man sie noch in Ruhe !!!
Die Bienen machen das schon !!! Alles was Du jetzt machst verschlimmbessert die Lage nur !
AS geht gar nicht da kannst gleich ne Schwefelbüchse rein stellen ...
Mach einfach nix ,freue Dich wenn sie fliegen oder schau noch ein paar Pia Videos ![]()
Da sonst kein Volk Vorroa hat
Das ist Glaube, jedoch keine Gewissheit. Sobald die Völker zu brüten beginnen, siehst Du die Varroa nicht mehr auf dem Bodenschieber. Und trotzdem sind die Biester da. Fakt.
Du opferst jetzt ein Volk, um vielleicht 5 Varoen zu töten. Die 5 Varoen wandern Dir durch die Drohnen innert einer Woche von Derherrgottweiswoher (Drohnen sind Vagabunden...) wieder in Deine Völker ein. Du richtest viel Schaden ohne jeglichen praktischen Nutzen an.
Merke: Die Varroa ist um diese Jahreszeit kein Problem, weil die Bienen den Milben davon brüten. Spannend wird es erst ab Mittsommer, wenn die Populationsentwicklung dann gegenläufig ist. Deshalb muss die Sommerbehandlung "sitzen". Und deshalb nimmt man dafür heute auch keine Ameisensäure mehr.
Carlo, was ist denn in Dich gefahren, das Imkern vorrangig als Entmilbungsproblem zu sehen?
So wichtig das Entmilben auch ist, es sollte das Denken und Tun der Imker nicht dominieren und alles andere wichtige zurückdrängen, gar vergessen lassen. Imkern ist unendlich reichhaltiger!
Das Phänomen, die Bienen vor lauter Milben nicht mehr zu sehen, stelle ich inzwischen sogar in meinem Verein fest. Aber Ameisensäure im Spätwinter, so etwas propagiert ganz gewiß nicht einmal die imkerhyperaktive Frau Dr. Aumeier.
Zuerst danke für das umfangreiche Feedback!
Ich werde die AS Behandlung sofort beenden. Varroawut habe ich zwar immer noch, die eindringlichen Warnungen kann ich nicht überhören!
Tatsächlich habe ich seit der intensiv notwendigen Oxal-bedamfung im November bis Ende Dezember 2024 die in wöchentlichen Abständen wiederholt wurde bis keine Milbe mehr fiel sehr oft den Schieber gezogen seit Februar sogar täglich und keine Milben mehr entdeckt, kann mich jedoch dem Argument dass Varroen über die auch im Winter noch vorhandenen verdeckelten Brutzellen noch weiterhin in den Völkern überlebt haben könnten nicht verschließen.
Ich finde es erstaunlich, wie stark die Voelker die mindestens 4 Mal wiederholte Oxal Bekämpfung überlebt haben, alle Königinnen der verbliebenen Voelker legen, es wird viel Pollen eingetragen so sieht es am Flugloch aus!
Natürlich werde ich nun aus dem einzigen mit sichtbarem nur sehr geringem Milbenfall nicht die Brutwaben entnehmen um sie den Hühnern vorzuwerfen.
Schon weil es dafür eine bessere Methode gäbe nämlich diese Waben mit Futter in eine Extra Zarge zwischenlagern bis die Brut geschlüpft ist, dann Oxalbedampfen und anschließend in etwa 3 Wochen von jetzt mit einer Brustwabe mit viel jüngsten Larfen und Eiern aus einem anderen varroafreien Volk in einer neuen Zarge vereinen weil es jetzt noch keinen Sinn macht zu glauben das die entnommene Brut schon so eine neue Jungkönigin heranzieht. Sie sollten nur überleben um dann später noch ohne Dronenbruetigkeit mit einer gesunden neuen Brustwabe vereinigt werden zu Können, beide in einem dann völlig neuem Kasten, also nicht einfach zugesetzt.
Was das Füße stillhalten angeht, ja, mache ich auch, geöffnet habe ich bisher nur wenn ein Volk zu leicht war um etwas Futter zuzusetzen oder um volle Honigwaben näher an die Wintertraube zu bringen, tatsächlich öffne ich die Voelker sonst nicht wie befürchtet wurde.
Dennoch ist es bei mir möglich, täglich die Fluglöcher auf Betrieb, Orientierungsflüge, Polleneintrag usw. zu beschauen, ich habe praktisch den ganzen Winter in direkter Nähe zu den Bienen verbracht.
Zudem leiste ich mir den Luxus, täglich den Varroaschieber zu ziehen, nicht nur wegen der Varroawut sondern auch weil anderes Gemuell Aufschluss über das Befinden geben kann.
Und was ja auch keine gängige Praxis sondern Luxus ist, ich fege alle gefallenen toten Bienen vom Bodengitter, täglich. Der Luxus dabei ist dass ich so weiss wie viele täglich fallen und ich sehe so sehr zeitnah ob es normaler Totenfall ist oder sonst wie auffälliges. Das geht bei mir sehr vorsichtig ohne das die Bienen lauter werden.
Der freundlich gegebene Rat, in dieser Zeit lieber nur Videos von Pia Aumeier anzuschauen ist ok, danke, ich schaue auch andere Videos mit Begeisterung an, nicht nur Krimis sondern auch Kais Videos und die von Jupp und Ralf, es kommen täglich neue auch von anderen dazu, zuletzt heute morgen um 3 Uhr (ich wache regelmäßig so früh auf und hab eine Beamerleinwand über dem Fussende) haben mich einige Videos von Michael Ullmann fast vom Hocker gerissen so gut finde ich die!
Und sonst - leider kann ich den Ratschlag, die Besessenheit vom Varroadenken aufzugeben nur sehr schwachherzig befolgen! Ich werde versuchen mich auf dem
Laufenden zu halten in Bezug auf das was alle Imker und Wissenschaftler über die Varroa und ihre Verhaltensweisen und Empfindlichkeiten noch herausfinden.
Einen Schädling kann man am besten bekaempfen wenn man alle seine Schwächen kennt, z.B. was Schweizer Wissenschaftler angeblich herausgefunden haben - dass die Varroa Milbe (wie alle Milben) feucht warm klimatisierte Umgebung bevorzugt und trockene eher meidet finde ich sollte geprüft werden.
Was Postkugel in diesem Zusammenhang gesagt hat ist für mich ein weiterer Schritt in diese Richtung. Er geht davon aus dass hauptsächlich die Drohnen für die Verbreitung unter den Völkern verantwortlich sind. Das ist vielleicht nicht neu - ich wusste es nicht!
Probleme sind die Grundlage aller Lösungen also fängt man bei der Ursache des Problems an.
....Videos und die von Jupp und Ralf, es kommen täglich neue auch von anderen dazu, zuletzt heute morgen um 3 Uhr (ich wache regelmäßig so früh auf und hab eine Beamerleinwand über dem Fussende) haben mich einige Videos von Michael Ullmann fast vom Hocker gerissen so gut finde ich die!....
... das ist ja die Gefahr an dem ganzen Social-Media Zeug. Oft wird eine Überaktivität in Bezug auf Bienenarbeit suggeriert, die nicht nur überflüssig, sondern schädlich ist.
Die Hauptmaxime lautet weiterhin:
LG
Kai
Hallo Kai, um noch einmal auf Deine Frage zu antworten wie es uns derzeit mit dem Wetter geht: bei mir gerade 16 Grad C im Schatten, Südharz, 13 Uhr 38, blauer Himmel, fast windstill, keine Wolken.
Zur Varroa Behandlung - die wurde heute morgen um 8 Uhr rückgängig gemacht, nach 2 Tagen Behandlungszeit Schwammtuch in einem Keramikschälchen in der über eine Leerzange gesetzten nach unten nur durch den Aufstieg offenen Futter Zarge.
Nachdem der Varroaschieber geprüft wurde waren nur 6 tote Milben drauf.
Erst als ich oben die AS herausholte quollen unten am Flugloch vielleicht 100 Bienen heraus, 2 oder drei davon sehr böse.
Das war in den 2 Tagen davor nie so, ein Zeichen dafür das durch die Entfernung vom Bienensitz und durch gleichmäßige Verteilung der verfluechtigten AS ohne zu hohe Konzentrationen in Sitznähe erst in den letzten 24 Std. alle Stockluft so mit AS gesättigt war das die Bienen schon um 8 Uhr morgens so ungnaedig wurden.
Heute Mittag ein kurzer Blick auf den Stock am Flugloch zeigte vielleicht 200 Jungbienen beim Einfliegen und einige emsige Pollenträgerinnen (fast im Sekundentakt) so dass Eure Warnung, um diese Zeit nicht zu behandeln hoffentlich das Schlimmste verhindert hat.
Was die vielen Bienen Videos angeht die im Netz kursieren : es gibt Menschen die mehr wissen als wir und auch solche die weniger - auch der geringste hat seine Geschichte, ich höre und sehe zu und Versuche bei jedem die *Rosinen* ❤️ herauszupicken.
Bei Michael Ullmann z.B. konnte ich nur Gutes finden: extrem ruhige und umsichtige Arbeitsweise, geht sehr routiniert in durchdachter Reihenfolge vor, davon bzw. Von solcher Routine bin ich leider noch weit weg. Das kann man auch nur durch langjährige Übung so perfektionieren.gg
Er kommt in den Videos ohne Ballast zur Sache, arbeitet bzw. Dokumentiert übersichtlich in gut verständlicher Reihenfolge und würde von mir als Vorbild für Anfänger 5 Sterne bekommen
Und was mich immer - auch bei anderen Bienenautoren vom Hocker haut - ich konnte bei Ullmann eine mich interessierende Inspiration mitnehmen, das Umsiedeln des Volkes in eine Leerzange mit ausschließlich Mittelwänden, die alte Brutzarge für Wabenhygiene zum Einschmelzen raus, kompletter Neuanfang am alten Standplatz noch rechtzeitig vor der Einwinterung um das gesund untergebrachte alte Volk noch mit euren Jungbienen aus neuer Brut zu sättigen.
Schon toll. Und von Jupp & Co nehme ich mit was zu gebrauchen ist, das macht er selber ja auch. Wer schmeißt denn den ersten Stein und sagt er macht nie Fehler? 😉
...& Co nehme ich mit was zu gebrauchen ist, das macht er selber ja auch. Wer schmeißt denn den ersten Stein und sagt er macht nie Fehler? 😉
Das muss und darf natürlich jeder selber entscheiden. Für mich wäre das technokratische Herumspielen mit den Bienen nix, und auch die 30% Völkerverluste der genannten sind nichts für mich. Und auch solche Märchen der Genannten wie "ich habe im Mai schon 1.300 Königinnen verkauft" oder im Juni "gab i scho 160 Ableger ab" sind alle mit großer Vorsicht zu genießen, bei einem offenkundigen Völkerbestand von ca. 19.
Das wichtigste für die eigenen Bienen sind doch nicht irgendwelche lustigen Influenzer, auch keine monströsen Excel-Tabellen oder gezeigte, fragwürdige Betriebsweisen.
Wirklich wichtig sind die eigene Naturverbundenheit, das Einfühlungsvermögen in das Wesen Bien, Fachkenntnisse in Bezug auf Bienenbiologie, -physiologie und eventuell noch gute Literatur.
LG
Kai
Zitat; "Wirklich wichtig sind die eigene Naturverbundenheit, das Einfühlungsvermögen in das Wesen Bien, Fachkenntnisse in Bezug auf Bienenbiologie, -physiologie und eventuell noch gute Literatur."
So kann man das auf den Nenner bringen!
Ansonsten: Du hast bereits dutzende Jahre Erfahrung mit Deinen Bienen und mußt nicht lange rätseln wie mit ihnen umzugehen ist.
30% Verlust jedes Jahr wäre ein bisschen viel für einen Profiimker, kann aber durchaus ausnahmsweise eintreten. Du hast doch selber schon reichlich experimentiert und auch Rückschläge erfahren müssen. Zumindest hat man nach Ansicht Deiner Videos nicht das Gefühl dass Du im Lauf der Zeit Deine Bienenhaltung auf eine bestimmte Biene oder Beute beschränkt hast.
Das dürfte den Schluss zulassen das Du trotz der Kritik an Technokratie und Exel Tabellen offen für Neues bist und gleichzeitig alles Bewährte beibehältst.
Was Spinnereien zu Bienen angeht : Die kann man doch ignorieren. Wenn mir was völlig absurdes begegnet wie das von Dir oben beschriebene oder auch in Videos von Dir angeprangertes - soweit als Neuling fortgeschritten bin ich schon - es macht dann keinen bleibenden Eindruck auf mich.
Wichtiger ist nicht was andere schreckliches tun, Hauptsache man hat sich selbst im Griff.
Zur Bienenliteratur: 30 lange Jahre hatte ich nach dem idealen Standort gesucht den mir mein erster Imker angeraten hatte und nicht bekommen können. Ersatzweise habe ich mir Bücher zu Bienen besorgt, sogar zu Wildbienen und gelesen. Die Zeit ist gnädig, man vergisst auch vieles wieder wenn man nicht auch praktisch ständig an den Bienen arbeitet.
Aber dass es unsinnig ist, Exceltabellen mit Daten zu füllen würde ich, dem solche Vorgehensweise auch nicht liegt nicht sagen wollen. Der alte Gerhard in Pias Videos macht das so, folgen können ihm dabei die wenigsten rein praktisch tätigen Imker, aber der Gerhard ist Doktor so wie die Pia und die Herangehensweise mit Beobachtung, Aufzeichnung und dem Vergleich in zeitlichen Abfolge ist reine wissenschaftlich.
Ich hasse eigentlich höhere Mathematik, Formeln und Tabellen dazu aus dem einfachen Grund weil ich sie nicht verstehe und viel Zeit des Lernens nötig wäre um das zu tun.
Dennoch gehört meine Achtung der wissenschaftlichen Arbeit und der Beobachtung genauso, letztere nutzen sehr viele gute Imker um sich ihre Arbeit leichter zu machen.
Die wissenschaftliche Arbeit ist nicht direkt so in der Praxis normaler Imkerei üblich oder machbar, es ist zeitaufwendig. Das stärkste Argument für Wissenschaft ist die Forschung und Aufzeichnung zum Zweck der späteren Wiederholbarkeit.
Bei den meisten Imkern ist es nicht möglich Erfahrungen und Routinen so präzise weiterzugeben aber schauen wir Mal zu einem Video von Jupp welches ich heute morgen konsumiert habe:
Was bei mir davon hängen geblieben ist wie folgt: Er sagt dass wenn man prüfen möchte ob ein Volk noch lebt - bitte bis zu Ende weiterlesen denn der Hammer kommt zu letzt - kann man mit einer Wärmebildkamera am Flugloch prüfen, am besten frühmorgens oder Nachtschicht weil tagsüber die von der Sonne erwärmte Beute wärmer als der Dunst vom Flugloch sein kann.
Einige Imker werden an der Stelle schon weitergezappt sein, so ein Unsinn?
Ja, eigentlich ja, Unsinn. Aber dann weiter. Der Jupp bläst ins Flugloch einer Klotzbeute weil auf der Wärmebildkamera nichts Warmes zu erkennen war. Aha, sagt er, sie brausen kurz auf, und jetzt kommt die Rosine die ich mir selbst bei anderen Imkervideos die manchmal nicht so dolle sind gelegentlich für eigenen Gebrauch herauspicken kann:
Jupp sagt, wenn man wissen möchte ob das Volk lebt und eine Weisel hat dann genügt leichtes Klopfen an der Beute oder kurzes Hineinblasen am Flugloch um das zu prüfen.
Also nicht nur ob das Volk lebt sondern auch ob es Weisel richtig ist.
Mir ist so etwas in den 30 theoretischen Jahren in denen ich ab und zu Mal in zahlreicher Bienenlektüre geschmoekert habe noch nie begegnet.
Vielleicht weiß der eine oder andere schon was gemeint ist, ich nenne es hier um Euch erfahrenere Imker um Eure Meinung dazu zu bitten.
Jupp sagt, wenn die Bienen nur kurz aufbrausend und sich schnell wieder beruhigen sind sie weiselrichtig und wenn sie länger brausen und nicht so schnell ruhig werden besteht begründeter Verdacht dass sie keine Königin mehr haben.
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Also nicht nur ob das Volk lebt sondern auch ob es Weisel richtig ist.
Mir ist so etwas in den 30 theoretischen Jahren in denen ich ab und zu Mal in zahlreicher Bienenlektüre geschmoekert habe noch nie begegnet....
Warum wohl? Weil es Unfug ist. Ich selber habe doch mehrfach in meinen Videos dargestellt, dass ein weiselloses Volk sowohl ruhig als auch unruhig sein kann, und dass auch ein vollkommen weiselrichtiges Volk mit schönster Brut selbst mich mit seinem unruhigen Gehabe verwirren kann. ![]()
Warum glaubt man eigentlich Internet-Hochstaplern mehr als guter Fachliteratur und fundiertem Wissen? ![]()
Kai - Glaube ist nicht Wissen, da gebe ich Dir recht.
Du kannst beruhigt sein, ich hatte kein Glaubensbekenntnis abgeliefert sondern um Expertenmeinungen zu dem Tip von Jupp gebeten einfach - weil ich selber dazu über keine Wissens-Grundlage verfüge!
Neugier ist nicht strafbar, manchmal.
Ist es wirklich so dass der Internet - Jupp so ist? Er imkert doch schon viele Jahre - die Imker sind doch allesamt die besseren Menschen.
Aber mal zum Threadthema Auswinterung und Durchlenzung: Ließe sich dass mit dem Verfahren der Wabenhygiene von Michael Ullmann kombinieren?
Er nimmt die Königin raus, fegt alle Bienen in eine neue Zarge mit Mittelwänden und etwa 3 sauberen gelben ausgebauten Rähmchen teils mit etwas Futter ünd setzt die königin wieder zu, einzargig.
Er macht das später im Jahr um alte Waben auszusortieren und neue zu schaffen, meine Frage wäre ob man das schon im Frühjahr machen könnte, also bei gutem Wetter schon bevor die Brut im vollen Gang ist.
Er imkert doch schon viele Jahre -
6-7 Jahre würde ich nicht als "viel" bezeichnen.
Quote
Threadthema Auswinterung und Durchlenzung: Ließe sich dass mit dem Verfahren der Wabenhygiene von Michael Ullmann kombinieren?
Hallo, Auswinterung und Durchlenzung sind eher Vorgänge, die im Bienenvolk vorgehen. Weniger Maßnahmen, die der Imker durchzuführen hat.
Die Erfahrung zeigt, dass viele Imker ihre Völker durch unzeitgemäße und unverhältnismäßige Maßnahme nicht stärken, sondern schwächen und somit das Optimum vereiteln.
Heute Abend kommt ein Kurzvideo zum Thema.
LG
Kai
Erster Bienenflug im Norden: https://www.youtube.com/watch?v=0eZTZ7RFDPc
Wegen den kommenden kälteren Tagen habe ich nochmal das Futtergewicht gecheckt und wo ratsam Teig oben aufgelegt.
Bei einem Volk war die Zarge ziemlich leicht, weil wir nachmittags über 16 Grad hatten habe ich noch volle Waben vom Rand näher an das Brutnest gebracht und dabei festgestellt:
Die Bienen - sonst nicht auffällig - hatten am Brutnest zwei schon verdeckelte Nachschaffungszellen angezogen.
Meine Frage: Kann man es den Bienen jetzt schon überlassen für eine neue Königin zu sorgen oder ist es notwendig eine neue Königin (um diese Zeit schwierig am Markt zu bekommen) zusetzen.
Das Risiko dass beim Begattungsflug die K verloren geht wäre nicht so schlimm. So schnell werden die Bienen vorher ja nicht drohnenbruetig.
Sonst - Verdeckelte Arbeiterbrut war noch da, plus die 2 Nachschaffungszellen, die Bienen lassen sich also noch etwas Zeit bis sie ggf. drohnenbruetig werden, also erst Mal noch keine Panik.
Für guten Rat wäre ich dankbar, notfalls müsste ich 30 km zum nächsten Berufsimker Ralf Kolbe der vielleicht für eine Königin gut ist.
Übrigens - der Ralf hat nach der Überwinterung ein Video mit den Ergebnissen an seinen Ständen mit dem Klimadeckel bei YouTube dokumentiert. Er ist Berufsimker mit hunderten Völkern die teils an klimatisch ungünstigen Standorten stehen weshalb das für diejenigen die mit Feuchtigkeit im Stock Probleme haben sicher interessant sein könnte.
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