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Drohnenaufzucht

  • Johannes
  • 20. November 2014 um 14:12
  • Johannes
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    • 25. November 2014 um 13:49
    • #21

    Hallo Kalli,

    das Drohnenschneiden kann generell als un-/kontraproduktiv bewertet werden. Aber mit der Drohnenaufzucht hat das auch nichts zu tun. Eher mit dem Thema Varroa.
    Der Naturbau erscheint mir aus Bienensicht absolut am günstigsten! Nur imkerlich kann es Komplikationen geben. (Siehe meine persönlichen Gründe)

    PS: Wegen Extraktion schaue ich heute Abend mal am PC. Mit Handy ist mir das jetzt zu umständlich. Vielleicht ist Kai ja auch schneller als ich. :wink:

    @Elk
    Danke für diesen wertvollen Hinweis zum Wabenabstand! Leider habe ich das dieses Jahr noch nicht berücksichtigt. Im nächsten Jahr werde ich das aber beachten!

    LG Johannes

    2. Vorsitzender im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.
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    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Wir wollen die imkerlichen Kräfte bündeln und Interessenten und Züchter näher zusammenbringen.

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  • Neuer Drohn
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    • 27. November 2014 um 00:34
    • #22
    Zitat von elk030

    Drohnen sind 40 Tage nach der Bestiftung geschlechtsreif.
    Die Geschlechtsreife der Drohnen hält etwa 10-12 Tage.
    Ein kleines Zeitfenster!
    Elk

    Hallo Elk

    So wie du das schreibst gilt das nur für die Künstliche Besamung 10-15 Tage. Danach ist es schwer den Drohn zu melken... Da der Penis dann unter dem Druck von Daumen und Zeigefinger Platzt...

    Ansonsten ist der Drohn so lange fruchtbar wie er gefüttert wird. Ein Drohn kann unter Optimalen Bedingungen 4 Monate alt werden. Welchen Grund sollten die Bienen sonst haben den Drohn so lange zu pflegen. Die Natur macht das nicht ohne Grund. Nur heizen kann es nicht sein. Das schaffen die Bienen auch alleine...

    So habe ich das letztes Jahr gelernt...

    Mfg Basti

    Auch in 2016 gebe ich wieder Reine Inselköniginnen der Dunklen Biene ab.

    Diese werden wieder auf der Insel Nordstandischmoor verpaart.

    Wenn ihr Interesse habt. Dann schaut einfach auf meiner Internetseite http://bastis-imkerei.de/ vorbei...

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    • 27. November 2014 um 10:14
    • #23

    Hallo Basti
    Ich bin davon ausgegangen, daß wir hier über Drohnen für künstliche Besamung sprechen.
    Mein Wissen ist aus zweiter Hand. Demnach nimmt die Fruchtbarkeit nach dem 12ten Tag ab.
    Gibt es darüber eine wissenschaftliche Arbeit und vielleicht einen Link?
    Was die Bienen betrifft, so werfen sie Drohnen erst zum Trachtende raus.
    Es ist schwer zu beurteilen, in wie fern sie sich Gedanken um die Fruchtbarkeit ihrer Brüder machen.
    Ein spannendes Thema ist der Drohn auf jeden Fall.
    Elk

  • elk030
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    • 27. November 2014 um 10:20
    • #24

    ps. Kennst du die Ursache für das Platzen? Woher rührt der stärkere Druck bei älteren Drohnen?
    Elk

  • Neuer Drohn
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    • 27. November 2014 um 10:39
    • #25
    Zitat von elk030

    ps. Kennst du die Ursache für das Platzen? Woher rührt der stärkere Druck bei älteren Drohnen?
    Elk

    Hallo Elk

    Das habe ich jetzt nicht mehr genau im Kopf. Was ich noch weiß ist das der Druck immer mehr zu nimmt...

    Was die Qualität des Spermas angeht die nimmt glaube ich nicht erheblich ab. Es kommt immer darauf an wie gut der Drohn versorgt wird.

    Kleiner nicht ganz ernst gemeinter vergleich... Du als Mann bist sogar noch mit 99 auf dem Sterbebett Zeugunsfähig wenn dein Körper noch dazu in der Lage ist... :wink:

    Mfg Basti

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  • elk030
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    • 27. November 2014 um 11:01
    • #26

    Hallo Basti
    Lustig. Ich bin zwar noch nicht 99, aber da magst du recht haben.

    Gibt es da wissenschaftliche Abhandlungen über den Drohn selbst, die wir hier zur Bereicherung unserer Diskussion noch mitreinwerfen können?
    Schließlich hat der Drohn überbienliche Fähigkeiten. Sei es das Sehen, Riechen, Fühlen oder Fliegen.
    All dies wird immer nur seiner Aufgabe als Erzeuger zugeschrieben, wobei ch mich frage, inwieweit diese Fähigkeiten nicht auch dem Volk in anderen Bereichen zugute kommt.
    Elk

  • Kai
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    • 18. Dezember 2014 um 11:44
    • #27
    Zitat von Neuer Drohn


    Hallo Elk

    So wie du das schreibst gilt das nur für die Künstliche Besamung 10-15 Tage. Danach ist es schwer den Drohn zu melken... Da der Penis dann unter dem Druck von Daumen und Zeigefinger Platzt...

    Ansonsten ist der Drohn so lange fruchtbar wie er gefüttert wird. Ein Drohn kann unter Optimalen Bedingungen 4 Monate alt werden. Welchen Grund sollten die Bienen sonst haben den Drohn so lange zu pflegen. Die Natur macht das nicht ohne Grund. Nur heizen kann es nicht sein. Das schaffen die Bienen auch alleine...

    So habe ich das letztes Jahr gelernt...

    Mfg Basti


    HAllo BAsti,

    damit hatte auch ich Probleme, und ich dachte, dass wenn der Drohn "schwer ausstülpt", dann liegt es daran, dass er noch nicht geschlechtsreif sei. Nun kommt Dein Aspekt: kann es sein, dass diese Drohnen schon zu alt sind?

    LG
    Kai

  • Neuer Drohn
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    • 19. Dezember 2014 um 00:25
    • #28

    Hallo Kai

    Wenn der Drohn schlecht stülpt ist sehr wahrscheinlich das er noch nicht voll endwickelt ist. Es kann aber auch sein das die äußeren Einflüsse einfach nicht obtimal waren.

    Du kannst dir mal diesen Beitrag von mir durchlesen. Der Punkt Besamung könnte für dich hilfreich sein...

    https://imkerforum.nordbiene.de/viewtopic.php?f=10&t=2299

    Mfg Basti

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    • 23. Januar 2015 um 01:21
    • #29

    im Moment kann ich Euch keine genaun Anaben schreiben. Ich erinnere mich jedoch, das Ruttner in seinem Buch "Zuchttechnik und Zuchtauslese bei der Biene" auf die Wichigkeit der Drohnenzucht hinweist, er schreibt nach meiner Erinnrung, verdeckelte Drohnenbruträhmchen in ander Zuchtvölker umhängen und pflegen lassen. Das Büchlein sollte jeder Zuchtinteresierte besitzen.

    MbG
    Wolfgang

  • Johannes
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    • 24. März 2015 um 15:50
    • #30
    Zitat von imkerforum-nordbiene

    ...Bislang habe ich pro Volk immer soviel Drohnen wie möglich aufziehen lassen. Pro Zarge habe ich jeweils 4 Leerrähmchen gegeben, und es wurden fleißig massenhaft Drohnen aufgezogen. Bloß: beim Ziehen von Dröhnerichen für die Instrumentelle Besamung fiel mir der äußerst geringe Prozentsatz an fruchtbaren Drohnen auf. Auf ca. 40 gesammelte Drohnen kam 1 fruchtbarer Drohn. Komisch. Mag das mit der Menge zu tun haben? ...

    Hallo Kai,

    ich hab jetzt mal in Bruder Adams Buch ("Meine Betriebsweise"; 7. Auflage) das Kapitel "Zweiter Teil: Zucht und Zuchtziele" gelesen.

    Ein hierzu passendes Zitat möchte ich gerne beisteuern.

    Seite 82 oben:

    Zitat

    "Jedes Vatervolk hat eine Dadant-Wabe mit zwei Dritteln Drohnenbau, den wir jährlich neu errichten lassen. Eine volle Wabe dieser Größe mit Drohnenbau würde zu große Pflegeansprüche an das Vatervolk stellen.Mit insgesamt sechs Vatervölkern beträgt die Drohnendichte während der Zuchtperiode, ..., annähernd 16000 bis 24000 begattungsfähige Drohnen, gegenüber einer Höchstzahl von 520 Königinnen."

    LG Johannes

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  • Johannes
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    • 11. April 2015 um 12:04
    • #31

    Hallo zusammen,

    heute habe ich nun endlich je Volk eine Drohnenwabe einhängen können.
    Die Völker sind zum Großteil schön stark. Die werden sicher in wenigen Tagen die MW ausgebaut und bebrütet haben.
    Den wenigen schwachen Völkern habe ich noch keine gegeben. Die sollen erst mal Arbeitsbienen erbrüten und sich ggf. im hohen Boden austoben.

    LG Johannes

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    • 16. Mai 2015 um 14:29
    • #32
    Zitat von Johannes

    Hallo zusamm
    heute habe ich nun endlich je Volk eine Drohnenwabe einhängen können.
    Die Völker sind zum Großteil schön stark. Die werden sicher in wenigen Tagen die MW ausgebaut und bebrütet haben.
    Den wenigen schwachen Völkern habe ich noch keine gegeben. Die sollen erst mal Arbeitsbienen erbrüten und sich ggf. im hohen Boden austoben.

    LG Johannes

    Hallo Johannes, ich imkere mit Naturbau. Wenn ich erweitern muß, gebe ich eine Zarge mit Rähmchen zu und laß die Bienen machen. Ich denke sie wissen selbst am besten wie viel Drohnen sie auf Grund ihrer Stärke brauchen und gut ernähren können. Die Drohnenanzahl variiert von Jahr zu Jahr.

  • Kieler_imker
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    • 10. November 2019 um 01:43
    • #33
    Zitat von Marakain

    Kai

    Mach doch mal die Gegenprobe. Also in einem Volk nur ein Drohenrähmchen und dann schauen ob bei denen der Anteil der fruchtbaren höher ist.
    Würde ich ja auch machen doch bei einem Volk im Moment geht das wohl schlecht.


    Generell wäre es natürlich ein weiteres Negativargument für die Erhaltung der DB wenn nun neben aller anderen Widrigkeiten auch noch der Anteil an fruchtbaren Drohen besonders niedrig wäre.

    Kai und Johannes

    Konntet ihr diese vorgeschlagene Gegenprobe bereits mal testen? Ist die Fruchtbarkeit der Drohnen tatsächlich höher, wenn höchstens 2 DNM Rähmchen Drohnenbrut im Volk sind? Und ist das auch unabhängig davon wie viele unbefruchtete Stifte die Königin in einer kurzen Zeitspanne legt (z. B. wenn dann überzählige Drohnenrahmen in andere Aufzuchtvölker gehangen werden)?

    Oder vertrautet ihr auf die Ratschläge von Ruttner, ohne dies nochmal zu testen? :)

    Grüße

  • Johannes
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    • 10. November 2019 um 06:57
    • #34

    Ich konnte die Erfahrung machen, dass weniger Drohnen, die besser gepflegt werden, dann auch bessere Ergebnisse liefern. Hab da jetzt keine große Studie draus gemacht, aber es war auffällig.

    Ich denke, dass nur eine Drohnenwabe pro Volk und dann lieber viele Völker schlicht der bessere Weg ist.

    Gruß Johannes

    2. Vorsitzender im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.
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  • Kai
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    • 10. November 2019 um 10:08
    • #35
    Zitat von Kieler_imker

    ... Ist die Fruchtbarkeit der Drohnen tatsächlich höher, wenn höchstens 2 DNM Rähmchen Drohnenbrut im Volk sind? ...

    Hallo,

    eine Gegenprobe gab es bislang bislang nicht, aber meine Besamungsversuche vor Jahren hatten ergeben, dass der Großteil der bei mir ungezügelt aufgezogenen Drohnenmassen kein Sperma in sich trug.

    Ob es an den Massen lag oder an der Mellifera selber, konnte ich selber mangels Masse nie feststellen. Beides halte ich für möglich.

    LG

    Kai

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    • 10. November 2019 um 11:13
    • #36

    Danke für eure Antworten.

    Vielleicht kommt ihr, ich oder jemand anderes ja mal dazu so eine Gegenprobe zu machen.

    Wenn es deutlich mehr als 1:40 sind, wäre das ja super.

    Dann werde ich mal auf eure Erfahrungen zurückgreifen nächstes Jahr :) und bestiftete Drohnenwaben in Aufzuchtvölker hängen, solange bis ich mehr Mellifera Material habe.

    Grüße

  • Kai
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    • 10. November 2019 um 12:54
    • #37
    Zitat von Kieler_imker

    Danke für eure Antworten.

    Vielleicht kommt ihr, ich oder jemand anderes ja mal dazu so eine Gegenprobe zu machen.

    Wenn es deutlich mehr als 1:40 sind, wäre das ja super.

    Dann werde ich mal auf eure Erfahrungen zurückgreifen nächstes Jahr :) und bestiftete Drohnenwaben in Aufzuchtvölker hängen, solange bis ich mehr Mellifera Material habe.

    Grüße

    Bei Standbegattung würde ich wohl mehr Wert auf "möglichst viele Mellifera-Drohnen!" legen, bei instrumenteller Besamung dagegen auf die Optimierung des Einzeldrohns! :)

    LG

    Kai

  • Kieler_imker
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    • 10. November 2019 um 13:46
    • #38
    Zitat von Kai

    Bei Standbegattung würde ich wohl mehr Wert auf "möglichst viele Mellifera-Drohnen!" legen, bei instrumenteller Besamung dagegen auf die Optimierung des Einzeldrohns! :)

    LG

    Kai

    Viele und gute Drohnen schließt sich ja nicht aus, wenn eure Aussagen stimmen. Dann überlasse ich nur die Aufzucht der vielen reinen Drohnen von einer Königin (mehr habe ich ja jetzt noch nicht) vielen Völker.

    Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von Kieler_imker (10. November 2019 um 23:40)

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    • 10. November 2019 um 23:19
    • #39

    Ich packe nur eine Drohnenwabe rein und dann noch n Drohnengitter vors Flugloch.

    Der Unterschied ist Enorm, 8 von 10 Drohnen sind zu verwerten. Wenn du einfach Abfängst ist man bei 1 von 10 oft Glücklich. Spermamenge die man pro Drohn entet idt auch wesentlich besser, ohne ca.0,6 myl, mit 2 myl (macht also 6 statt 20 Drohnen für eine Füllung).

    Das ist richtig Zeit und Arbeit. Von den Drohnen mit gut Sperma lässt es sich auch viel einfacher gewinnen. Bei den kleinen hat man oft das Problem das sie eher Sperma rausziehen möchten und das der Abfluss nicht so gut ist. Dazu kommen dann noch mehr Verstopfungen, da man leichter die weiße Begleitflüssigkeit mit aufnimmt.

    D.h. von meiner Seite aus ganz eindeutig wenige Drohnen, dafür gute und lieber per Zentrifuge mischen.

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