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Einfütterung Segeberger 1,5

  • Max.
  • 28. Juli 2019 um 20:25
  • Max.
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    • 28. Juli 2019 um 20:25
    • #1

    Hallo Forengemeinde,

    gerade erst angemeldet und schon die erste Frage. :)

    Ich bin gerade dabei mein erstes Volk in einer Segeberger 1,5 zu führen und da gerade die Zeit der Einfütterung ist, stellt sich mir doch die Frage wie viel eingefüttert werden muss. Meine Dadant Völker überwinter ich auf 9 Rähmchen. Bei den Segeberger 1,5 lese ich öfters, dass diese auf vollen 11 Rähmchen überwintert werden. Allerdings kommt mir das etwas viel vor?

    Die Fläche einer DNM 1,5 Wabe entspricht ja annähernd einer Dadant Brutraum Wabe und dann sollte ja auch die Futtermenge der beiden Waben ähnlich sein.

    Auf wie vielen Waben überwintert ihr denn eure Völker und welches Gewicht strebt ihr vor der Einwinterung an?

    Grüße, Max

  • Johannes
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    • 28. Juli 2019 um 20:38
    • #2

    Hallo Max,

    eine volle Wabe 1,5 wiegt mindestens 3 kg. Von daher reichen rein rechnerisch 4-5 volle Futterwaben mit rund 15 kg eigentlich aus. Zumindest bei mir in Mitteldeutschland.

    Ich wintere die Völker optimal auf 8 Waben ein. 6 wäre in meinen Augen das absolute Minimum. Mehr ist aber kein Problem, sondern im schlimmsten Fall nur unnötig.

    LG Johannes

    2. Vorsitzender im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.
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  • Kai
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    • 28. Juli 2019 um 20:41
    • #3

    Hallo Max,

    herzlich Willkommen, und danke für Deine Frage. Meine Antwort ist nicht genau passend für Deine Beuten, aber ich habe da mal ein Video zu meinen Beuten gemacht. Ich überwintere in der Regel auf 2-zargigen Segebergern.

    Vielleicht kannst Du ja doch etwas Saft daraus ziehen?

    LG

    Kai

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  • Freizeitimker
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    • 28. Juli 2019 um 22:16
    • #4

    Ich gehe das pragmatisch an und füttere grundsätzlich immer soviel, wie die Bienen haben möchten, das heißt, abnehmen. Verhungert ist mir ein Volk, soweit ich das wahrnahm, bisher noch nie. Auch den Streß mit wöchentlichem Wägen tat ich mir noch nie an, zumal das auch trügerische Sicherheit suggerieren könnte. Dafür ist mir Zucker - besonders im Herbst - einfach zu billig, als daß ich als Hobbyimker auf jedes Kilogramm schauen/schielen müßte.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Kai
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    • 28. Juli 2019 um 22:20
    • #5
    Zitat von Freizeitimker

    Ich gehe das pragmatisch an und füttere grundsätzlich immer soviel, wie die Bienen haben möchten, das heißt, abnehmen. Verhungert ist mir ein Volk, soweit ich das wahrnahm, bisher noch nie. Auch den Streß mit wöchentlichem Wägen tat ich mir noch nie an, zumal das auch trügerische Sicherheit suggerieren könnte. Dafür ist mir Zucker - besonders im Herbst - einfach zu billig, als daß ich als Hobbyimker auf jedes Kilogramm schauen/schielen müßte.

    Eine gute Einstellung. Ein Volk habe ich auf diese Weise jedoch letztes Jahr überfüttert; es hatte keinen Platz mehr zum Brüten von Winterbienen und kam dementsprechend schwach durch den und aus dem Winter.

    Aber grundsätzlich teile ich Deine Einstellung.

    LG

    Kai

  • Freizeitimker
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    • 28. Juli 2019 um 22:32
    • #6
    Zitat von admin

    Eine gute Einstellung. Ein Volk habe ich auf diese Weise jedoch letztes Jahr überfüttert; es hatte keinen Platz mehr zum Brüten von Winterbienen und kam dementsprechend schwach durch den und aus dem Winter.

    An diese Gefahr dachte ich auch schon, schob das gedanklich aber wieder beseite, weil ich den Immen soviel (instinktive) Intelligenz zutraue, die nötige Brutfläche freizuhalten. (Einiges ist wegen aktueller Brut ohnehin nicht mit Nahrung befüllbar.) Oder haben sie diese Intelligenz doch nicht? Sollte ein solches Futterüberangebot sie in einen Sirupsaug- und -einlagerungsrausch versetzen, der sie sogar ihre (instinktive) Brutpflicht vernachlässigen oder gar vergessen läßt?

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Kai
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    • 29. Juli 2019 um 09:50
    • #7

    HAllo,

    solange die Bienen Futter finden, lagern sie es ein. Das geht bis zum Verhonigen des kompletten Brutnestes.

    Nein, eine solche Intelligenz, Brutflächen freizuhalten, haben Bienen nicht.

    LG

    Kai

  • Manu86
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    • 29. Juli 2019 um 11:10
    • #8
    Zitat von admin

    Nein, eine solche Intelligenz, Brutflächen freizuhalten, haben Bienen nicht.

    LG

    Kai

    Letztes Jahr musste ich deshalb im September noch erweitern... Extrem viel Phacelia und Senf im Umfeld, die Bienen haben alles zu geklatscht. Anderer Standort dagegen , Überwinterung auf 9-10 Zanderwaben kein Problem. Vorsichtiges einfüttern vorausgesetzt.

    Gruß

  • Max.
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    • 29. Juli 2019 um 13:41
    • #9

    Hallo,

    erstmal möchte ich mich für eure Antworten bedanken. :)

    Am Futter für meine Völker möchte ich sicherlich nicht sparen. Bisher ist mir auch noch nie ein Volk über den Winter verhungert und das soll auch bitte weiterhin so bleiben. Deshalb auch meine Frage an die erfahrenen Imker mit der Segeberger 1,5 Beute um meine Annahme zu bestätigen.

    Ich werde nun versuchen mein Volk auf 8-9 Waben zu überwintern. Leider hab ich es vergessen die Beute leer zu wiegen, aber ich strebe ein Gewicht von >36kg an. Das sollte dann bis nächstes Jahr im Frühjahr reichen.

    Kai : Vielen Dank für die Verlinkung deiner Videos. Ich muss mir für meine Kofferwage unbedingt noch etwas bauen, um auch die Segeberger Beute sicher wiegen zu können. Wahrscheinlich werde ich wie du einen stabilen Haken verwenden der sauber in die Griffmulde des Bodens eingreift.

    Grüße, Max

  • Johannes
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    • 29. Juli 2019 um 15:39
    • #10

    Hallo Max,

    du hast ja auch die Segeberger, wie ich jetzt gelesen habe.

    Meine Stockwaage zeigte letzten Herbst an, dass mein Volk mit einem Gesamtgewicht von 30 kg in den Winter ging. Deine 36 kg sind also absolut realistisch. Mehr würde ich aber nicht machen.

    Gruß Johannes

    2. Vorsitzender im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.
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  • dirk2210
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    • 30. Juli 2019 um 07:00
    • #11

    Hallo Johannes

    Du schreibst dein Volk ging letzten Herbst mit 30 kg Gesamtgewicht in den Winter !

    Frage : Weißt du was die Segenberger Beute ohne Inhalt wiegt.?

    Max schreibt ..Ziel 36 kg. Wie viel Winterfutter ist dann tatsächlich in der Beute,

    wenn man die Rähmchen Mittelwände und die Bienenmasse abzieht ?

    Da ich 2 Zargig in Holzbeuten überwintere interessiert mich die kg des benötigten Futters.

    Danke im Vorraus

    Dirk

  • Johannes
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    • 30. Juli 2019 um 07:10
    • #12

    12 bis 15 kg müssen es wenigstens sein.

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