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Bitte keine Träufelbehandlung bei über 7 Grad Celsius

  • Kai
  • November 21, 2019 at 11:41 PM
  • Kai
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    • November 21, 2019 at 11:41 PM
    • #1

    Hallo allerseits,

    ich weiß, vielen kribbelt es schon wieder in den Fingern. Dennoch:

    Bei annähernd 8-10 Grad möchte ich eindringlich von einer Träufelbehandlung mit Oxalsäure abraten.

    Warum? Die Wintertraube ist bei derartigen Temperaturen viel zu locker. Auch durch den Sozialkontakt werden bei der Wärme längst nicht alle Bienen getroffen. Die Varroabehandlung wird nicht effektiv genug. Und: Wir haben nur diese eine, einzige Träufelbehandlung im Jahr.

    Die muss sitzen.

    LG

    Kai

  • dirk2210
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    • November 22, 2019 at 5:45 AM
    • #2

    Hallo Kai

    Gibt es da irgendwo eine einheitlich Aussage über die Temperatur.

    Baden Würtemberg sagt unter 5 Grad Celsius ,,Landesanstalt für Bienenkunde"

    Bayern sagt 3-10 Grad Celsius ,,LWG"

    Das ist schon,wie ich meine ein riesen Unterschied

    Wann Behandelst Du denn??

    Gruß Dirk

  • Kai
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    • November 22, 2019 at 8:36 AM
    • #3

    Hallo Dirk,

    je nach Wetter behandel ich entweder bis 7. Dezember, oder aber an Heilig Abend, wie fast jedes Jahr. Vorbereitet bin ich auf das Verdampfen bei Temperaturen über +5 Grad und auf das Träufeln bei kälteren Temperaturen.

    LG

    Kai

  • Baggerkutscher
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    • November 30, 2019 at 4:38 PM
    • #4

    Moin

    Ich hab heute mit Oxalsäure behandelt. Standort Heidekreis.

    Mfg Andreas

  • Freizeitimker
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    • November 30, 2019 at 8:54 PM
    • #5
    Quote from Kai

    Vorbereitet bin ich auf das Verdampfen bei Temperaturen über +5 Grad und auf das Träufeln bei kälteren Temperaturen.

    Vermutlich bringt das Verdampfen soviel Unruhe ins Volk, daß auch engsitzende Trauben zumindest aufgelockert werden und so die Staubverteilung auch in's Traubeninnere ermöglicht bzw. verbessert wird. Beim Bedampfen sind meine Immen jedenfalls allermeistens auf Krawall gebürstet, daher meine Vermutung.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Kai
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    • November 30, 2019 at 11:30 PM
    • #6
    Quote from Freizeitimker

    Vermutlich bringt das Verdampfen soviel Unruhe ins Volk, daß auch engsitzende Trauben zumindest aufgelockert werden und so die Staubverteilung auch in's Traubeninnere ermöglicht bzw. verbessert wird. Beim Bedampfen sind meine Immen jedenfalls allermeistens auf Krawall gebürstet, daher meine Vermutung.

    Hallo, das mag bei Alkoholverdampfung vielleicht so sein, aber sicher nicht bei Trockenverdampfung. Aber ob sich auch bei ersterem die Traube innerhalb ein Minute lockert??

    LG

    Kai

  • Freizeitimker
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    • December 2, 2019 at 1:38 PM
    • #7
    Quote from Kai

    Hallo, das mag bei Alkoholverdampfung vielleicht so sein, aber sicher nicht bei Trockenverdampfung. Aber ob sich auch bei ersterem die Traube innerhalb ein Minute lockert??

    Nun, soeben gab es die erste Spätherbstbedampfung. Inwieweit sich die - wie fest auch immer sitzende - Traube dabei lockerte, weiß ich nicht. Fest steht nur, daß es selbstverständlich wieder Unruhe gab, denn die ersten gereizten Zicken mußten natürlich gleich wieder am Flugloch nach dem rechten sehen.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Quereinsteiger
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    • December 14, 2021 at 7:00 PM
    • #8

    Hallo zusammen,

    under wieder eine typische Anfängerfrage.

    Ich möchte eine Träufelbehandlung mit Oxalsäure bei meinen Bienen machen.

    Wir haben jetzt tagsüber 6 bis 7 Grad hier in Thüringen. Ab nächste Woche gehen wir in den frostbereich , wahrscheinlich auch tagsüber.

    Das Wochenende wäre von den Temperaturen optimal (4grd), aber da bin ich nicht zu Hause.

    Würde ihr vor Wochenende die Behandlung durchführen oder noch warten?

    Kann man die Behandlung auch am späten Nachmittag machen, da die Temperaturen ja in der Nacht zurück gehen?

    LG Dieter

  • Hainlaeufer
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    • December 14, 2021 at 7:48 PM
    • #9

    Niemand hindert dich, nachts mit Stirnlampe zu träufeln, hihi.

    Aber ganz ehrlich: Du hast bis Ende Dezember noch Zeit, stressen würde ich mich da nicht und einfach weiterhin das Wetter etwas im Auge behalten, der richtige Moment kommt schon, bzw. Temperatur.

  • beni
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    • December 15, 2021 at 12:02 PM
    • #10

    Je kälter, desto besser.

  • Kai
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    • December 15, 2021 at 12:24 PM
    • #11
    Quote from beni

    Je kälter, desto besser.

    Genau. Ich träufele am liebsten bei -5 Grad.

    LG

    Kai

  • Quereinsteiger
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    • December 15, 2021 at 1:55 PM
    • #12

    Ok Dankeschön

    Ich werde es das erste mal machen und bin verunsichert da dies auf der Beschreibung stand


    OXUVAR® 3,5 % ad us. vet. im praktischen Set mit einem Beutel Zucker. Nur an brutfreien Völkern bei Außentemperaturen um die 3 °C anwenden.

  • Bienenalex
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    • December 15, 2021 at 5:16 PM
    • #13
    Quote from Quereinsteiger

    Ok Dankeschön

    Ich werde es das erste mal machen und bin verunsichert da dies auf der Beschreibung stand


    OXUVAR® 3,5 % ad us. vet. im praktischen Set mit einem Beutel Zucker. Nur an brutfreien Völkern bei Außentemperaturen um die 3 °C anwenden.

    Das steht da drin weil irgendeiner DAMALS vor langer Zeit als das Wünschen noch geholfen hat etwas gedacht hat und das so in den Beipackzettel schrieb.

    Heute weis man dass minus 5 Grad oder auch minus 20 Grad ideal sind. OS träufeln wirkt über Kontakt und darum umso besser je enger die Bienen sitzen. Und das ist eben bei Frost.

    Ändere mal einen deutschen Beipackzettel!!! Selbst Wenn die Welt untergeht und neu erschaffen wird existiert der immer noch gegen jede Logik.

    lg

  • Quereinsteiger
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    • December 15, 2021 at 6:50 PM
    • #14

    Ist schon interessant

    Wenn man die Behandlung noch nie gemacht hat, liest man erstmal den Beipackzettel durch.

    Dann schaut man sich ein paar Videos an, herrliches Wetter bei leichter Kleidung und viele Bienen lose fast unterm Deckel. Dann wird noch gesagt , ja nicht unter 0 Grad sonst frieren die Bienen .


    ich werde die Minusgrade abwarten

  • Freizeitimker
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    • December 15, 2021 at 7:08 PM
    • #15

    Die Bienen frieren nicht, sind aber durchaus dennoch zur Temperaturwahrnehmung imstande.

    Das nützt ihnen jedoch nichts, wenn man bei Kälte, gar Frost, ihre Behausung öffnet. Dann fliegen sie natürlich wütend auf, verklammen und sterben jedoch binnen Sekunden (schaffen aber dennoch evtl. den Stich). Als ich das erstmals erlebte, bekam ich richtig Wut auf die Leute, die so etwas ernsthaft empfehlen. Alternative: Sogar im Spätherbst mit dem Räucherer die Bienen zurückdrängen. Dann haben die im Jahregar keine Ruhe mehr vor dem Rauch, und man selbst stinkt auch mal wieder wie eine Salami.

    Ich habe diese Kleckerei, die für Bien & Mensch eine Zumutung, ja Tortur ist, genau in einer Saison mal getan, eher probiert, war im (Spät-)Herbst meines ersten Imkerjahres. Gewogen und sehr schnell für zu leicht befunden, sozusagen. Es wundert mich, daß es immer noch Protagonisten dafür gibt. Am ehesten noch bei den praxisorientierten Bienenwissenschaftlern, deren Namen allen Eingeweihten hier bekannt sind. Denen scheint so etwas wie Mitleid schon lang abhandengekommen zu sein.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

    Edited once, last by Freizeitimker (December 16, 2021 at 10:06 AM).

  • Gast-2022-01-25
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    • December 15, 2021 at 9:48 PM
    • #16

    Ja, es ist sehr traurig, dass man eine Behandlungsmethode anwenden muss, von der man weiss, wie schädlich sie für die Biene ist, obwohl eine viel bessere Methode existiert.

    Da werden lieber etliche Völker ins Nirvana geschickt, als das man über den eigenen Schatten springt und zugibt, dass diese existiert.

    Für mich der beste Beweis....

    Sorry, das bringt mich auf die Palme. Aber mir ist auch sehr bewusst, dass man dafür als anders Denkender in die Ecke gestellt wird.

    Auch wird eine andere Tatsache verdrängt. Hier in der Gegend wird es auch dieses Jahr keine -5 Grad geben.

  • Bienenalex
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    • December 15, 2021 at 11:58 PM
    • #17

    Bei mir soll es an und nach Weihnachten mise 5 Grad geben. Allerdings wüßte ich derzeit noch nicht welches Volk geträufelt werden sollte.

    Hier gehen die Völker im Okt aus der Brut. zweite Okt-hälfte mache ich eine Populationsschätzung und dabei gibt es MS gesprüht. Das zweite mal um den 15 Nov. Den Erfolg kontrolliere ich derzeit auf der Windel mit einer Kopfbandlupe. In drei bis 3,5 Wochen waren meist nur noch wenige Varroen nach der zweiten MS-Dusche gefallen. Es gibt auch Völker ohne eine einzige. Drei Völker von 68 haben noch etwas Restbrut.

    Die Windeln habe ich noch mal geputzt und werde nächste Woche noch mal zählen. Dann fällt die entscheidung ob überhaupt geträufelt werden muss.

  • Gast-2022-01-25
    Guest
    • December 16, 2021 at 3:25 PM
    • #18

    Anbei die Windel des am stärksten befallenden Volkes. Eine zweite Behandlung braucht definitiv nicht zu sein. Ab 11 Uhr bis jetzt massiver Bienenflug. Eine Behandlung ist unmöglich.

    Naja, mein Garten ist jetzt sauber.

  • Bienenfarmer
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    • December 16, 2021 at 7:34 PM
    • #19
    Quote from Bienen Ede

    Anbei die Windel des am stärksten befallenden Volkes. Eine zweite Behandlung braucht definitiv nicht zu sein. Ab 11 Uhr bis jetzt massiver Bienenflug. Eine Behandlung ist unmöglich.

    Naja, mein Garten ist jetzt sauber.

    Das Bild gibt leider keine Einzelheiten preis, da es zu klein ist. Aber Du wirst es schon richtig machen.

    Denk bienisch :!:

  • Bienenalex
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    • December 19, 2021 at 10:22 AM
    • #20
    Quote from Quereinsteiger

    Ist schon interessant

    Wenn man die Behandlung noch nie gemacht hat, liest man erstmal den Beipackzettel durch.

    Dann schaut man sich ein paar Videos an, herrliches Wetter bei leichter Kleidung und viele Bienen lose fast unterm Deckel. Dann wird noch gesagt , ja nicht unter 0 Grad sonst frieren die Bienen .


    ich werde die Minusgrade abwarten

    so ein Täufeln dauert zwei Minuten und das juckt kein Volk.

    allerdings sollte man eine ganz feine Tülle auf die Spritze stecken, so dass nur ein ganz feiner Strahl oder ganz kleine Tropfen herauskommen. Dann langsam mehrmals über die Gassen fahren so dass möglichst viele Bienen benetzt werden.

    Die dicken Tropfen mancher Spritzen bringen die damit getroffenen wenigen Bienen längerfristig um. Verteilen tut sich die Lösung trotzdem ausreichend.

    Allerdings ist das Träufeln generell eine nicht so wirklich bienenschonende Behandlung. Du kannst mit 5 % , vielleicht bis 10% zusätzlichen Totenfall bis zum Frühjahr rechnen. Verglichen mit Vergleichsvölkern.

    Darum der ganz feine Strahl um das zu minimieren.

    Haben Aumeier und Liebig und ev auch andere nachgemessen. Irgendwo wird es wohl zum lesen stehen.

    Auch OS sprühen sollte man nur einmal anwenden.

    Darum bin ich immer noch bei MS.

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  • Varroabehandlung
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