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Petition zum Oxalsäure-Verdampfen erwartungsgemäß gescheitert

  • Kai
  • 17. November 2021 um 14:25
  • Kai
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    • 17. November 2021 um 14:25
    • #1

    Hallo allerseits,

    mit Schreiben vom 9. November 2021, also ganz aktuell, lehnt der Deutsche Bundestag - erwartungsgemäß - Petitionsverfahren zum Verdampfen von Oxalsäure ab.

    Begründung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft u.a.:

    "... Für die Zulassung eines Präparates müsste ein Zulassungsantrag vorgelegt werden, mit welchem die rechtlichen Anforderungen nach Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit (incl. Zieltierverträglichkeit) ausreichend belegt werden könnten.

    ...

    In Deutschland wurde lediglich noch kein Zulassungsantrag gestellt, der die Eignung dieser Anwendungsart ausreichend belegt."

    Siehe: https://www.openpetition.de/pdf/blog/freig…_1637143803.pdf (PDF-Datei wurde zur Sicherheit auf meinem PC gespeichert)..

    LG

    Kai

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  • Kai
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    • 17. November 2021 um 15:30
    • #2

    Zitat-Nachtrag:

    "... Dabei erfolgt die Zulassung eines Tierarzneimittels auf Antrag eines Antragstellers, bei dem es sich in der Regel um ein pharmazeutisches Unternehmen handelt. ..."

    LG

    Kai

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    • 17. November 2021 um 15:44
    • #3

    ........... und nicht der DIB.....

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    • 17. November 2021 um 15:46
    • #4
    Zitat von Kai

    Zitat-Nachtrag:

    "... Dabei erfolgt die Zulassung eines Tierarzneimittels auf Antrag eines Antragstellers, bei dem es sich in der Regel um ein pharmazeutisches Unternehmen handelt. ..."

    In der Regel...die auch Ausnahme(n) hat. Könnte z.B. auch ein (nord)deutscher Imker so eine Ausnahme sein.;)

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Kai
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    • 17. November 2021 um 15:48
    • #5

    Hallo Ihr beiden,

    auf diese Antwort bin ich vorbereitet. Warum idR ein Pharmaunternehmen? Studien zur Zulassung kosten meist Millionen. Diese Kosten müssen anschließend durch die Produktion erwirtschaftet werden.

    Das können faktisch nur Pharmaunternehmen. :)

    LG

    Kai

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 17. November 2021 um 16:58
    • #6

    Nein, der DIB macht den Antrag nicht. Aber durch seine ablehnende Haltung wird es ein solches Unterfangen zumindest für kleiner Antragsteller unmöglich. Die Großen haben eben kein Interesse daran, weil sie kommerziell orientiert sind.

    Mit dem Wegfall der Standartzulassung sind wir dann definitiv bei Kais Aussage.

    Eine dreistellige Millionensumme will verdient werden. Soviel kostete vor 25 Jahren schon die Entwicklung eines Spritzmittels.

    Ich möchte nicht wissen, wo wir da Heute sind.

    Es wird ja alles einfacher.... (Ironie aus)

  • teewee
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    • 17. November 2021 um 17:16
    • #7

    Ich kann mir nicht vorstellen, das die Zulassung in D im Vergleich zur Zulassung in den 8 Mitgliedsstaaten der EU so viel schwieriger und teurer ist... Das wird sicher auch nicht ohne Studien gegangen sein.

    (Api-Bioxal)

    Von daher kann ich der Argumentation "macht keiner, lohnt sich nicht, ist zu teuer etc." nicht ganz folgen. Offenbar scheint es sich ja doch zu lohnen, nur für Gottes Lohn haben die das bestimmt nicht gemacht.

    Gruß, Thorsten

    .

  • Kai
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    • 17. November 2021 um 17:42
    • #8

    Zitat: "Der Antrag auf Zulassung für ein neues Medikament kommt Pharmafirmen sehr teuer. Beispielsweise kostet die Bearbeitung eines Zulassungsantrags für einen ganz neuen Wirkstoff bei der EMA im einfachsten Fall ungefähr 260.000 Euro."

    Quelle: https://www.netdoktor.de/medikamente/arzneimittelzulassung/

    Wohlgemerkt: NUR für die Bearbeitung des Antrages im einfachsten Fall.

    Hinzu kommen noch die sehr viel teureren präklinischen Studien, dann die Phasen I,II und III der klinischen Studien, und natürlich auch erstmal Entwicklung des Produktes. Das geht in die Millionen. Selbst wenn diese wegfallen sollten (weil schon vorhanden?), wären wir in jedem Fall immer bei über einer viertel Million €.

    LG

    Kai

  • teewee
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    • 17. November 2021 um 17:48
    • #9

    Ich wage zu widersprechen, denn es ist ja kein ganz neuer Wirkstoff...

    .

  • Kai
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    • 17. November 2021 um 17:57
    • #10
    Zitat von teewee

    Ich wage zu widersprechen, denn es ist ja kein ganz neuer Wirkstoff...

    Ich recherchiere weiter. ;)

    Eines ist aber klar: Petitionen sind kein geeignetes Mittel, um an der OS-Verdampfung etwas zu ändern.

    LG

    Kai

  • teewee
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    • 17. November 2021 um 18:06
    • #11

    Bin ich bei Dir....
    Recherche:

    Kostenverordnung

    https://www.bfarm.de/SharedDocs/Dow…publicationFile

    In wie weit das jetzt auch für TAM gilt?

    .

  • teewee
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    • 17. November 2021 um 18:11
    • #12

    TAM sind drin.

    Muss aber wahrscheinlich noch auf die VO(EU)2019/6 angepasst werden.

    Im Schlusstext stehen noch die alten Verordnungen drin.

    .

  • Kai
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    • 17. November 2021 um 18:15
    • #13
    Zitat von teewee

    ...Kostenverordnung

    https://www.bfarm.de/SharedDocs/Dow…publicationFile

    In wie weit das jetzt auch für TAM gilt?

    Wird wohl vergleichbar sein, es sind aber nur die reinen Verwaltungskosten.

    " ... für Entscheidungen über die Zulassung von Arzneimitteln, für Entscheidungen über

    die Registrierung von homöopathischen Arzneimitteln und traditionellen pflanzlichen Arzneimitteln, für die
    Bearbeitung von Anträgen, für die Tätigkeit im Rahmen der Sammlung und Bewertung von Arzneimittelrisiken,
    für Widerspruchsverfahren gegen auf Grund des Arzneimittelgesetzes erlassene Verwaltungsakte oder gegen
    die Festsetzung von Gebühren und Auslagen nach dieser Verordnung sowie für andere individuell zurechenbare
    öffentliche Leistungen".

    LG

    Kai

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 17. November 2021 um 20:58
    • #14

    https://www.n-tv.de/wissen/Ivermec…le22934567.html

    Das passt zwar nicht Ganz, aber zeigt dann die Zukunft. Es wird selbst therapiert und man treibt dann eine ganze Zunft auf die illegale Seite, während der billige Honig weiterhin aus irgendwo importiert wird.

    Den Effekt kenne ich aus meiner Jugend. Es war billiger vor der Disco eine Tüte zu kaufen als darin drei Bier zu trinken.

    Ziel vollkommen verfehlt.

  • Kai
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    • 17. November 2021 um 22:25
    • #15

    Interessant auch dieses Zitat nochmals: "In Deutschland wurde lediglich noch kein Zulassungsantrag gestellt, der die Eignung dieser Anwendungsart ausreichend belegt."

    Damit ist klar, dass entgegen vieler Gerüchte für den Varrox Eddy oder aber für Api Bioxal derzeit kein Zulassungsverfahren läuft.

    Damit wird es auf absehbare Zeit keine Zulassung geben.

    LG

    Kai

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 17. November 2021 um 22:47
    • #16

    Kai,

    Die Antwort hast du dir vorher schon selber gegeben.

    Es können nur Gerüchte sein. Mit den Gerüchten werden wir für "Dumm" verkauft.

    Meine Güte, ich habe zuviel mit Managern zu tun. Ohne Beweise glaub ich da nichts mehr.

  • Kai
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    • 18. November 2021 um 01:08
    • #17
    Zitat von Bienen Ede

    ...Mit den Gerüchten werden wir für "Dumm" verkauft.

    ...

    Die Gerüchte wurden hauptsächlich von Imkern gestreut und kolportiert. ;)

    LG

    Kai

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    • 18. November 2021 um 13:57
    • #18
    Zitat von teewee

    Ich kann mir nicht vorstellen, das die Zulassung in D im Vergleich zur Zulassung in den 8 Mitgliedsstaaten der EU so viel schwieriger und teurer ist... .....

    Bei der "deutschen Gründlichkeit" (= deutschen Verkomplizierung durch Bedenkenträger, Paragraphenreiter und Pixelpieper) würde mich auch das nicht wundern. ;)

    LG

    Kai

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    • 18. November 2021 um 14:12
    • #19
    Zitat von Kai

    Damit ist klar, dass entgegen vieler Gerüchte für den Varrox Eddy oder aber für Api Bioxal derzeit kein Zulassungsverfahren läuft.

    Damit wird es auf absehbare Zeit keine Zulassung geben.

    Hatte ich das nicht schon gesagt? ;)

    Denk bienisch :!:

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    • 20. November 2021 um 18:29
    • #20
    Zitat von Kai

    Der Antrag auf Zulassung für ein neues Medikament kommt Pharmafirmen sehr teuer. Beispielsweise kostet die Bearbeitung eines Zulassungsantrags für einen ganz neuen Wirkstoff bei der EMA im einfachsten Fall ungefähr 260.000 Euro."


    Quelle: https://www.netdoktor.de/medikamente/arzneimittelzulassung/


    Wohlgemerkt: NUR für die Bearbeitung des Antrages im einfachsten Fall.


    Hinzu kommen noch die sehr viel teureren präklinischen Studien, dann die Phasen I,II und III der klinischen Studien, und natürlich auch erstmal Entwicklung des Produktes. Das geht in die Millionen. Selbst wenn diese wegfallen sollten (weil schon vorhanden?), wären wir in jedem Fall immer bei über einer viertel Million €.

    Damit ist bewiesen was ich immer Sage: Es wird in D und wenn sich die anderen EU länder genauso daren halten nichts mehr neues kommen.

    Die Pharmafirmen machen nur das was die Kosten bei weitem wieder einspielt. Das Problem stellt sich auch bei Krankheiten welche nicht häufig vorkommen, da wird nichts mehr gemacht.

    Das ist das Paradebeispiel für gut gewollt und sehr sehr schlecht gemacht. Die aller meisten Gesetzte nutzen nur Konzernen. Kleine und Mittelständler bleiben außen vor.

    Wo kamen denn die Organischen Säuren zur Behandlung her. Von Pharmafirmen oder von Imkern wechle etwas probiert haben?

    Grüße Thomas

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