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Beute für den Winter

  • Andymen
  • 9. Juli 2025 um 08:34
  • Andymen
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    • 9. Juli 2025 um 08:34
    • #1

    Hallo, ich bin Anfänger möchte euch Profis fragen wie überwintert ihr eure Völker in der Segeberger.
    Mir hat ein Imker ca. 40 Jahre Erfahrung gesagt, Der Boden geschlossen darauf eine Flachzange mit bausperre, dann die beiden zargen Brut und Futter und Deckel ohne futterloch .. , nun sehe ich viele Videos, auch von Kai, glaube Kai lässt oben eine halbzarge drauf für Notfälle ..? Bin nun etwas ratlos viel Theorie und Tipps 🤷🏻‍♂️, aber mir fehlt die Praxis, wie sollte die Beute für den Winter sein, wieviele Bienen sind nötig und was/ wieviel brauchen sie zum überwintern..🤷🏻‍♂️. Freu mich auf eure Antworten. Vielen Dank Gruß Andy

  • Freizeitimker
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    • 9. Juli 2025 um 22:12
    • #2

    Vieles ist möglich, deshalb ja die unterschiedlichen Herangehensweisen.

    Bienen benötigen vor allem ausreichend Winterfutter (zumindest die Völker, denen der Honig entnommen wurde, sollten, ja geradezu müssen gefüttert werden) und Ruhe.

    Je mehr Bienen überwintern, desto tendenziell besser, der Futtervorrat muß aber dafür natürlich reichen. Ca. 5.000 Bienen sollten es minimal sein, das ist etwas größer als eine Männerfaust.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Andymen
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    • 10. Juli 2025 um 09:14
    • #3
    Zitat von Freizeitimker

    Vieles ist möglich, deshalb ja die unterschiedlichen Herangehensweisen.

    Bienen benötigen vor allem ausreichend Winterfutter (zumindest die Völker, denen der Honig entnommen wurde, sollten, ja geradezu müssen gefüttert werden) und Ruhe.

    Je mehr Bienen überwintern, desto tendenziell besser, der Futtervorrat muß aber dafür natürlich reichen. Ca. 5.000 Bienen sollten es minimal sein, das ist etwas größer als eine Männerfaust.

    wau 👊🏻 mehr ist das nicht.. 🧐, gehen wir mal von 5000 aus, wieviel Honig oder Sirup sollten die für ein normalen Winter haben (kg), und ist jeder Honig brauchbar., hab gelesen einige können kristallisieren, wollte halb halb machen 6 Honig Rest mit Sirup auffüttern, mit geschlossenen Boden und Aufbau wie bei Kai, mit halbzarge sollte es Probleme geben. Hoffentlich Treff ich die richtige Entscheidung und meine Mädels kommen gut über den Winter…

  • AndreasH
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    • 12. Juli 2025 um 07:18
    • #4

    Hi,

    Ich Imker mit der Frankenbeute im Zandermaß. Das heißt ich habe habe pro Kiste 10 Waben Zander. In deine Segeberger passen pro Kiste 12 Waben DNM. Normal starke Völker werden in der Regel auf zwei Zargen überwintert. Späte Ableger oder Schwächlinge auf einer Zarge. Halbzargen braucht man hier gar nicht! Kai nutzt seine Halbzargen zur OX Behandlung und lässt sie der Einfachheit halber den Herbst über drauf.

    Punkt Boden: Hier muss ich sagen das liegt an deinen Wetterverhältnissen. Da bei Kai in Schleswig-Holstein wechselhaft kaltes Wetter ist, bevorzugt er geschlossene Böden. Ich Imker in Baden Württemberg am Oberrhein. Tendenziell eine der wärmsten Regionen Deutschlands. Damit die Bienen im Herbst aus der Brut gehen, schließe ich meine Böden erst zur Winterbehandlung.

    Punkt Futtermenge:

    Wie oben erwähnt überwintere ich normal starke Völker auf zwei Zargen. Nur benötige ich nicht sie volle Anzahl Waben. Ich gebe über den Winter pro Zarge 9 Waben anstatt der möglichen 10. 8 würden wahrscheinlich auch reichen, habe ich aber noch nicht getestet (nur bei zwei zargigen Völkern!).

    Wichtiger beim Füttern ist es nicht zu viel zu schnell zu füttern. Die Bienen brauchen jetzt Platz um ihre Winter Bienen zu erbrüten. Wenn du ihnen die Kisten jetzt voll Futter schüttest und es kommen noch kleine Trachtquellen wie Senf oder andere Feld Begrünungen haben die Völker keinen oder kaum noch Platz zu brüten. Ich gebe denen deshalb das Winterfutter auf zwei Mal. Die Hälfte jetzt und die andere Hälfte Ende August, bzw Anfang September. Falls es bei dir kälter ist musst du den zweiten Futtertermin früher legen. Ich füttere zwei zargige Völker mit 18 bis 20 kg API Invert und Einzargige mit 12 bis 15kg. Bei den Einzargigen Völkern ist es noch wichtiger darauf zu achten das Platz für die Brut bleibt. Hier gebe ich oft das letzte Mal Futter Anfang Oktober.

    Am wichtigsten ist aber, das du deine Völker jetzt gut Varoa frei bekommst! Futtermengen kannst du über den Herbst noch ausgleichen aber die Varoen müssen jetzt raus!

    Gruß Andreas

  • Andymen
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    • 12. Juli 2025 um 10:24
    • #5
    Zitat von AndreasH

    Hi,

    Ich Imker mit der Frankenbeute im Zandermaß. Das heißt ich habe habe pro Kiste 10 Waben Zander. In deine Segeberger passen pro Kiste 12 Waben DNM. Normal starke Völker werden in der Regel auf zwei Zargen überwintert. Späte Ableger oder Schwächlinge auf einer Zarge. Halbzargen braucht man hier gar nicht! Kai nutzt seine Halbzargen zur OX Behandlung und lässt sie der Einfachheit halber den Herbst über drauf.

    Punkt Boden: Hier muss ich sagen das liegt an deinen Wetterverhältnissen. Da bei Kai in Schleswig-Holstein wechselhaft kaltes Wetter ist, bevorzugt er geschlossene Böden. Ich Imker in Baden Württemberg am Oberrhein. Tendenziell eine der wärmsten Regionen Deutschlands. Damit die Bienen im Herbst aus der Brut gehen, schließe ich meine Böden erst zur Winterbehandlung.

    Punkt Futtermenge:

    Wie oben erwähnt überwintere ich normal starke Völker auf zwei Zargen. Nur benötige ich nicht sie volle Anzahl Waben. Ich gebe über den Winter pro Zarge 9 Waben anstatt der möglichen 10. 8 würden wahrscheinlich auch reichen, habe ich aber noch nicht getestet (nur bei zwei zargigen Völkern!).

    Wichtiger beim Füttern ist es nicht zu viel zu schnell zu füttern. Die Bienen brauchen jetzt Platz um ihre Winter Bienen zu erbrüten. Wenn du ihnen die Kisten jetzt voll Futter schüttest und es kommen noch kleine Trachtquellen wie Senf oder andere Feld Begrünungen haben die Völker keinen oder kaum noch Platz zu brüten. Ich gebe denen deshalb das Winterfutter auf zwei Mal. Die Hälfte jetzt und die andere Hälfte Ende August, bzw Anfang September. Falls es bei dir kälter ist musst du den zweiten Futtertermin früher legen. Ich füttere zwei zargige Völker mit 18 bis 20 kg API Invert und Einzargige mit 12 bis 15kg. Bei den Einzargigen Völkern ist es noch wichtiger darauf zu achten das Platz für die Brut bleibt. Hier gebe ich oft das letzte Mal Futter Anfang Oktober.

    Am wichtigsten ist aber, das du deine Völker jetzt gut Varoa frei bekommst! Futtermengen kannst du über den Herbst noch ausgleichen aber die Varoen müssen jetzt raus!

    Gruß Andreas

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    guten morgen Andreas, endlich mal jemand der auch auf den Punkt kommt und eine Ansage macht 👏🏻, vielen herzlichen Dank 😊, da ich im Gebiet Kiel bin und wir richtig norddeutsches schitt Wetter im Winter haben, also geschlossen Boden, die Varroa Behandlung ja da bin ich unsicher hab die Calistrip Biox bestellt kommen 2-3 Tage, hab aber auch Milchsäure..? Nun ja vertraue ich auf das neue mittel..? Es soll ja 100% wirken?, zur Fütterung mein Mai Ableger ist inzwischen auf 8-9 rähmchen angewachsen und baut weiterhin fleißig, zurzeit ist drohnenschlacht, aber ich lasse meinen Bienen ihren Honig in diesem Jahr, Honigraum ist zu 3/4 voll, wenn noch Futter fehlt fütter ich zu, verdeckelt ist ca. 1/3.., oder ist der Honig ein Problem..? Und ich sollte Hälfte Hälfte machen zur Sicherheit, hab gelesen dass Honig auch kristalline bilden können und die Bienen verhungern..? Ja das ist das Los ohne Erfahrungen und ich bin dir für deine Antwort sehr dankbar 🤗. Lg aus Kiel…👋🏻 Andy

  • AndreasH
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    • 15. Juli 2025 um 12:22
    • #6

    Also ich mache in meinen Wirtschaftsvölkern im Sommer eine Totale Brutentnahme (TBE) mit Fangwabe. Und im Winter träufel ich OX.

    Meine Ableger sprühe ich nach der Bildung mit OX ein und dann bekommen die im September AS über den Massenheider und im Winter OX geträufelt.

    Von der AS Behandlung will ich dieses Jahr weg und Versuche es mit OX Verdampfung.

    Milchsäure würde ich weg lassen.

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