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Dezember 2014: was geht?

  • Kai
  • 12. Dezember 2014 um 11:34
  • Abramis
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    • 27. Dezember 2014 um 16:43
    • #21

    Hallo zusammen,

    heute habe ich die Träufelbehandlung mit Oxalsäure durchgeführt. Ich konnte von oben Futter erkennen und die Bienen saßen in der Wintertraube auf 4 Wabengassen.
    Leider hatte ich Kondenswasser unter der Folie. Ich muss also davon ausgehen, dass die Bienen noch (oder schon wieder) am Brüten sind. :?

    Das wird wohl am warmen Wetter der letzten Wochen liegen. Alles in allem ein schlechtes Jahr für die Behandlungen gegen die Varroa. Im August war es zu kalt für Ameisensäure. Jetzt im Winter war es zu warm und die Völker sind offensichtlich nicht brutfrei.

    Ich befasse mich schon eine Weile mit dem Konzept "Teilen und Behandeln" wie von Gerhard Liebig beschrieben/gezeigt.
    Der Vorteil liegt auf der Hand, man behandelt mit Milchsäure statt mit Ameisensäure und ist damit nicht so auf die Temperatur angewiesen.
    Der Nachteil ist das genaue einhalten des Zeitplans, da man wieder auf Brutfreiheit angewiesen ist.

    Wie ist eure Meinung dazu, bzw. wer hat das schon mal ausprobiert?

    Und erstens machen sie es anders, als es zweitens im Lehrbuch steht :!::!::!:

  • Mauee
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    • 27. Dezember 2014 um 17:14
    • #22

    Hallo Johannes!

    Die Bienen haben zur Windel keinen direkten Kontakt. Dazwischen ist ein Absperrgitter, wo sie nicht durchkommen können.
    Ich war vorhin nochmal bei den Bienen und habe die Diagnoseschubladen ganz genau begutachtet. Es ist eine ganze Menge brauner Krümelkrams und recht viel Flüssigkeit an den Rändern. Bei einem einzigen Volk (nämlich mit der F2 von dir) ist eine einzige Milbe gewesen.

    Ich weiß aber von den Völkern, die ich von Andreas bekam, dass dort definitiv Milben drin sind. Leider gibt es keine Möglichkeit bei diesen Beuten eine Diagnoseschublade einzuschieben, also hatte ich lägere Anflugbretter befestigt, auf denen ich dann herausgetragene Milben fand. Diese Völker möchte ich auf jedenfall noch behandeln.

    Die Frage des Anmischens ist jetzt eher so die Menge die ich brauche. 17,5 g Oxalsäure auf 300 g Zucker und 300 g Wasser? Wieviel brauche ich da für 4 einzargige Völker? Ich kann bei 3 von den Völkern leider nicht abschätzen, wieviele Wabengassen besetzt sind, weil es ein riesen Aufwand bei diesen Beuten ist den Deckel zu öffnen und eine größere Störung für die Bienen bedeuten würde. Wieviel sollte man so pro Wabengasse träufeln?
    Die Oxalsäure die ich habe ist 1 Kg von Bienen-Voigt & Warnholz mit einem großen Warnschild und der Aufschrift Oxalsäure..

    Wie sehr schadet man den Bienen mit dieser Behandlung eigentlich? Das fand ich ja bei der Ameisensäurebehandlung auch schon so schlimm...

    lg Mauee

    Wie tief ist der Fluss, wenn du den Grund nicht mehr erkennst?

  • Johannes
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    • 27. Dezember 2014 um 17:59
    • #23

    Hallo Mauee,

    du brauchst maximal 50 ml pro Volk. Zur Dosierung: Einfach kontinuierlich jede Wabengasse entlang träufeln und nicht doppelt beträufeln. Wenn du nur 30 ml dabei verbrauchst, ist das auch okay. Nur über 50 ml sollten es nie werden!

    Schaden tut die OS den Bienen natürlich auch. Dazu gibt es im Imkerforum diverse sehr gute Beiträge von Bernhard Heuvel.
    Kurz zusammengefasst: Die OS verätzt im ungünstigsten Fall die Verdauungsorgane der Biene, wodurch sie stirbt. :?


    Das mit der Beobachtung deines erstaunlich niedrigen Milbenfalls ist schon wirklich erstaunlich. Aber deine Schilderung klingt schlüssig.

    LG Johannes

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    Infos zur mir und meinen Bestellmöglichkeiten gibt es auf meiner Webseite: https://www.dunkle-bienen.com/

  • Michaela
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    • 27. Dezember 2014 um 21:48
    • #24

    Hallo zusammen,
    ich habe heute bei so fand ich idealem Wetter : Windstille (selten hier im Norden) , Sonnenschein und ca. minus 1 oder zwei Grad Oxalsäure geträufelt.
    Sind nur wenige Bienen aufgeflogen, meist deutlich unter ca 10 pro Volk, nur bei einem Volk waren es eher mehr.

    Positiv ist alle meine 6 Völker (davon drei Ableger/ Schwärme von diesem Jahr) leben, zwei allerdings mit sehr kleiner Traube, also ich fand erschreckend wenig Bienen. Nur 2 bis 3 Wabengassen und die auch nicht über die volle Länge (DN). Mein Imker, von dem ich gelernt habe meint aber, wenn der Winter weiter so mild wird und nicht so extrem wird wie vor zwei Jahren (da hatten wir hier bis Ostersonntag Schnee) können sie es seiner Meinung nach schaffen. Außerdem kann ich jetzt nichts ändern.

    Hatte vorher "Schiss" das ich erste Verluste habe, daher bin ich erst mal zufrieden, auch wenn ich mich über stärkere Völker klar mehr gefreut hätte. War ganz schon aufregend. War froh, dass wir zu zweit waren. Geht doch deutliche schneller der Eingriff, einer Träufelt, der andere öffnet und schließt, als wenn eine Person es macht.
    Michaela

  • Mauee
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    • 28. Dezember 2014 um 15:53
    • #25
    Zitat von Johannes

    Hallo Mauee,

    du brauchst maximal 50 ml pro Volk. Zur Dosierung: Einfach kontinuierlich jede Wabengasse entlang träufeln und nicht doppelt beträufeln. Wenn du nur 30 ml dabei verbrauchst, ist das auch okay. Nur über 50 ml sollten es nie werden!

    Schaden tut die OS den Bienen natürlich auch. Dazu gibt es im Imkerforum diverse sehr gute Beiträge von Bernhard Heuvel.
    Kurz zusammengefasst: Die OS verätzt im ungünstigsten Fall die Verdauungsorgane der Biene, wodurch sie stirbt. :?


    Das mit der Beobachtung deines erstaunlich niedrigen Milbenfalls ist schon wirklich erstaunlich. Aber deine Schilderung klingt schlüssig.

    LG Johannes

    Alles anzeigen

    Danke Johannes!

    Ich muss dazu sagen, dass meine Völker ja welche sind, die per Ableger erst dieses Jahr erst gebildet wurden. Ich denke, dass es daran liegt und dass die Ameisensäurebehandlung recht effektiv war. Ist denke ich ein ähnlicher Effekt, wie wenn man eine totale Brutentnahme macht (damit habe ich aber noch keine Erfahrungen gemacht).

    Heute zeigt mir das Varroawetter, es sei zu kalt für eine Behandlung aber morgen soll es wieder günstig sein und die Tage darauf auch. Das werde ich dann wohl für eine Behandlung auch nutzen.

    Ich hatte auch die Völker, von Andreas nocheinmal mit Ameisensäure behandelt gehabt, da ich teilweise verkrüpelte Bienen vor den Fluglöchern fand, wo sogar noch eine Milbe auf dem Panzer saß. Allerdings schließen die Beutenzargen nicht wirklich bündig ab und man hat viele Ritzen, wo Luft durch kann. Da strömt dann natürlich die Verdunstungsluft der AS auch hinaus. Aber besser als garnichts und diese Beutenzargen lassen sich aufgrund der Wabenmaße nicht einfach durch die Segebergerbeute ersetzen. Das muss ich irgendwie im kommendem Jahr bewerkstelligen. Ich denke ich werde mir dazu eine Vorrichtung aus Brettern bauen. Obendrauf kommt dann die alte Zarge und unten eine Segeberger Zarge mit Waben. Sobald die Bienen dann unten Brut pflegen sollten, stelle ich sicher, dass die Königin unten ist und setze zwischen die beiden Zargen ein Honigabsperrgitter. Die obere Zarge entferne ich dann, wenn dort die restliche Brut geschlüpft ist. Was hälst du von der Idee? Möchte ungern die Völker einfach in die Segeberger abfegen und die alten Waben mit evtl. vorhandener Brut entsorgen müssen.

    lg Mauee

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  • Didi
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    • 28. Dezember 2014 um 16:35
    • #26

    Hallo Mauee,
    wenn deine Rähmchen kleiner als DN sind so verlängere sie einfach(2 Schrauben,Nägel etc) und setze sie dann in die Segeberger. Obendrauf eine Zarge mit Mittelwänden und fertig.
    LG Dieter

  • Mauee
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    • 29. Dezember 2014 um 13:51
    • #27

    Huhu!

    Also ich habe in den Segebergerbeuten Deutsch Normal drin aber die anderen Beuten haben Langstroth.

    lg Mauee

    Wie tief ist der Fluss, wenn du den Grund nicht mehr erkennst?

  • Mauee
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    • 29. Dezember 2014 um 14:07
    • #28
    Zitat von Mauee

    Huhu!

    Also ich habe in den Segebergerbeuten Deutsch Normal drin aber die anderen Beuten haben Langstroth.

    lg Mauee

    Sry 4 DP.
    Da das zu ot wird, kläre ich das mit Johannes grad per PN. Trotzdem danke ;)

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  • Didi
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    • 29. Dezember 2014 um 16:11
    • #29

    Moin Mauee,
    das muß einem Dummen aber auch gesagt werden. :D:D
    Dann bleibt dir wirklich nur der Adapter.
    LG Dieter

  • capellmann
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    • 2. Januar 2015 um 11:30
    • #30

    Hallo aus Hannover,
    bei mir werden die Verluste wohl über 90% sein. Ich suche dringendst 2-3 Völker um noch reine Königinnen zu retten.
    Angebote bitte an Capellmannjoerg@hotmail.de

  • Bschein
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    • 2. Januar 2015 um 11:41
    • #31

    Hallo,

    wie rettest du um diese Jahreszeit noch Königinnen?

    Viele Grüße
    Philipp

  • Johannes
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    • 2. Januar 2015 um 14:06
    • #32
    Zitat von capellmann

    Hallo aus Hannover,
    bei mir werden die Verluste wohl über 90% sein. Ich suche dringendst 2-3 Völker um noch reine Königinnen zu retten.
    Angebote bitte an Capellmannjoerg@hotmail.de


    Hey Jörg,

    das klingt ja furchtbar! :shock::(
    Hast du dafür eine Erklärung?

    Ich vermute jetzt mal, dass du andere Völker suchst, um diese zu entweiseln und dann die Reinzuchtkönigin zuzusetzen.
    Das würde garantiert klappen und ich wünsche dir, dass du entsprechende Völker findest! Aber ich stelle mir die Suche jetzt echt schwierig vor. :?

    LG Johannes

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