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Endlich wieder ein neues Anti-Varroa-Medikament

  • Freizeitimker
  • 16. September 2020 um 00:10
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    • 16. September 2020 um 00:10
    • #1

    Auf das die Welt gewartet hat. Schaut hier: https://www.blog-veto-pharma.com/de/oxybee-eine…roabekaempfung/

    Als überzeugter und beflissener Oxalsäurever- und -bedampfer läßt mich so etwas kalt.

    Gruß Freizeitimker

    Edit: Ist von 2018. Groß publik wurde dieses Medikament nach meiner Wahrnehmung aber bisher noch nicht.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Manu86
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    • 16. September 2020 um 08:04
    • #2

    Glaub das is das "Bienenwohl" in anderem Gewand. Soweit ich weiß zur normalen Oxalsäurelösung kein signifikanter (Wirkungs) Unterschied. Nur teurer :/

    Gruß

  • Reinhards Bienen
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    • 16. September 2020 um 09:14
    • #3

    Ich habe im letzten Winter damit meine Winterbehandlung gemacht und es hat funktioniert - selbst das eine Volk welches im November massiven Totenfall hatte hat damit überlebt. Ich würde darüber nicht so hart urteilen. Muss jeder selbst beurteilen ob er es Anwendet. Was Positiv ist das man die angerührte Lösung 1 Jahr im Kühlschrank aufbewahren kann.

    LG Reinhard

  • Beenice
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    • 16. September 2020 um 09:47
    • #4

    Ich halte die zusammensetzung fur logisch und konsequent.

    Ob auch Öle darin noch etwas verbessern oder nur ein marketing gag ist weiss ich nicbt. Mich uberzeugt es jedenfalls der beschreibung nach.

    Meist wird der preis ungerechtfertigt nach oben gezrueben. Viele mischen sich ihre oxalsäuere sogar selbst.

    Imkerhof salzburg empfiehlt ja auch kombi aus apife var und bienenwohl im sommer, auch wenn andere schreiben es darf nur einmal getreufelt werden.

  • Manu86
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    • 16. September 2020 um 10:13
    • #5

    Die Wirksamkeit zweifel ich nicht an.

    Sicher kein "schlechtes" Produkt.

    Frage is, obs besser is als ne normale Zucker/Oxal Mischung. Weil preislich sind da eben deutliche Unterschiede.

    Gruß

  • Marko
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    • 16. September 2020 um 11:11
    • #6
    Zitat von Freizeitimker

    Als überzeugter und beflissener Oxalsäurever- und -bedampfer läßt mich so etwas kalt.

    Dito

  • Beenice
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    • 16. September 2020 um 12:06
    • #7

    Macht ihr die restentmilbung auch mit dampf?

    Besteht nicht das risiko von brut bei lockerer traube und wirkverluste wenn traube zu fest?

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 16. September 2020 um 12:18
    • #8

    Das wurde doch alles schon hinreichend untersucht und ist alles im Beipackzettel zum Varrox-Verdampfer beschrieben: Nachlassende Wirkung erst bei Temperaturen unterhalb +3 Grad zum Begandlungszeitpunkt (danach egal), minimale Restbrut (Handteller) spielt kaum eine Rolle. Wichtig ist, dass die folgenden Tage kein Flugbetrieb ist.

  • robirot
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    • 16. September 2020 um 12:32
    • #9

    Wirde ja auch Zeit das so ein Mittel mal kommt. Ja man sollte es definitiv der Ox/Zucker Mischung vorziehen. Glycerin hat einige Vorteile, erstens sorgt haftet es besser an den Bienen und zeigt dort eine bessere Umspülwirkung (Kriechwirkung).

    Zweitens ist Glycerin ein Feuchthaltemittel, also bleibt die Oxalsäure länger Feucht.

    Beim Auftrocknen gibt es nur Ox Kristalle, kein Zucker/Ox und durch die feinere Schicht auch kleinere Kristalle. (Wie sehr das hilft ist strittig, vor allem wie lange die Ox Kristalle wirklich an den Bienen bleiben).

    Drittens Glycerin animiert nicht zur Aufnahme wie Zucker, d.h. werden Darmverätzungen verhindert.

    Was mich wundert ist die hohe Konzentration, 2% wäre mit Glycerin lange ausreichend gewesen.

  • Beenice
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    • 16. September 2020 um 12:53
    • #10
    Zitat von Postkugel

    Das wurde doch alles schon hinreichend untersucht und ist alles im Beipackzettel zum Varrox-Verdampfer beschrieben: Nachlassende Wirkung erst bei Temperaturen unterhalb +3 Grad zum Begandlungszeitpunkt (danach egal), minimale Restbrut (Handteller) spielt kaum eine Rolle. Wichtig ist, dass die folgenden Tage kein Flugbetrieb ist.

    Herzlichen dank, war mir so detailliert nicht bekannt.

  • Freizeitimker
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    • 16. September 2020 um 13:31
    • #11
    Zitat von Beenice

    Macht ihr die restentmilbung auch mit dampf?

    Besteht nicht das risiko von brut bei lockerer traube und wirkverluste wenn traube zu fest?

    Eine Extra-Restentmilbung gibt es bei mir nicht, weil ich solange bedampfe, bis kaum oder gar nichts mehr fällt. Die Blockbehandlung hat, so gesehen, die Restentmilbung gleich inklusiv.

    Sicher könnte man auch mit einer Restentmilbung nochmals Milben aus den Völkern holen. Bislang war die Milbenlast aber auch ohne so gering, daß die Völker es bis zum nächsten Spätsommer schaffen.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Beenice
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    • 16. September 2020 um 14:17
    • #12

    Und in welchem Abstand ab jetzt gerechnet bzw mit welchem Ende? Reinvasionsgefahr besteht ja immer.

  • Freizeitimker
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    • 16. September 2020 um 20:37
    • #13
    Zitat von Beenice

    Und in welchem Abstand ab jetzt gerechnet bzw mit welchem Ende? Reinvasionsgefahr besteht ja immer.

    Gilt diese Frage mir? Ist nicht ganz eindeutig. Falls ja: Im Abstand aller 3 Tage (auch aller 2 Tage las ich schon), jedoch nicht siebenmal, sondern, um den zweiten Teil der Frage zu beantworten, so oft wie nötig, bis nichts mehr fällt (siehe meinen vorherigen Beitrag).

    Und so gibt es Völker, bei denen bereits nach der zweiten Bedampfung wesentlich weniger Milben fallen, das sich also recht rasch "auskleckert". Und dann habe ich einen Spezialfall eines sonst gar nicht auffälligen Bienenvolkes bzw. Biens, bei dem ich schon zehnmal bedampfte (heute abend das elfte Mal, mal schauen, was sich morgen ergibt), ohne daß es deutlich weniger werden. Nach jeder Oxalsäurewolke findet sich ein satter Milbenfriedhof auf der "Windel". Aber ich nehme das sportlich und bin mir sicher, langfristig doch mehr Ausdauer als die kleinen Biester zu haben.

    Bei wirklich fest zusammengezogener Wintertraube ist eine Oxalsäurebedampfung in der Tat nicht sonderlich wirksam. Doch Sprühen oder "Träufeln" (=Kleckern) ist bei einem kalten Spätherbstwetter für die Bienen eine Qual. Was bin ich froh, davon losgekommen zu sein.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Beenice
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    • 16. September 2020 um 20:40
    • #14

    Danke dir fur die ausführliche information. So kann ich es nachvollziehen.

  • Beenice
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    • 16. September 2020 um 20:43
    • #15

    Wenn 7 mal alle 3 Tage bedampft wird erwischt man ja die milben von fast 2 brutzyklen.

    2 tage halte ich fur einen zu kurzen zeitraum.

    Ich halte auch 4 tage noch für ok.

    Aber wenn man im herbst nochmal richtig aufräumen will sind alle 3 tage sicher gut.

    Aber der seotember ist schon ein monat mit reinvasion in dem einige völker bereits zusammenbrechen.

  • Heko
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    • 23. September 2020 um 17:55
    • #16

    Es gibt nur ein Mittel was hinter dem Zelldeckel wirkt.

    Das wirksamste um die eigenen Milben los zu werden und die Bienen so wenig wie möglich mit Mittel zu befampfen oder zu verätzen ist, die TBE.

    Wenn sich die Bienen aber danach wieder anstecken und in Brut sind, dann AS um die Tochtermilben zu erwischen.

    Die Tochzermilben in den Zellen, von denen geht die meiste Gefahr aus.

    Denn sie zapfen die Brut an, dabei übertragen sie Viren und schädigen mechanisch.

    Am häufigsten zu erkennen am flügeldeformations Virus.

    Übrigens, sind starke Völker mehr in Gefahr, als schwache. Denn starke räubern schwache aus und holen sich die adulten Milben ins Volk.

  • teewee
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    • 23. September 2020 um 20:39
    • #17

    Was ist den nun schlimmer? Tochtermilben oder adulte Milben? Irgendwie wirk der Post unentschlossen...

    Fragt der Bienenhalter ohne Führerschein

    Gruß Thorsten

    .

  • Beenice
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    • 23. September 2020 um 21:11
    • #18

    Adulte Milben gehen immer sifort wieder in die Brut und sind selten auf den Bienen. Sie sind schwerer zu erwischen. Junge gehen erst nach einigen Tagen in die Brut und sind in dieser Zeit leichter zu etwischen.

    Nicht schön und ungut ist beides.

  • dirk2210
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    • 24. September 2020 um 05:42
    • #19

    Ist es nicht so ,dass nur die Muttermilbe es schafft den Bienenkörper anzustechen,, an zu beissen "

    Die Kauwerkzeuge der jungen Milben schaffen das noch nicht.

    Und das die jungen dann immer wieder an dieser Öffnung trinken -saugen was auch immer.

    Beide ..adulte Milben und Tochter Milben sind schädigend.

    So habe ich das gelesen.

    Diese Angaben sind ohne Gewähr ,,wie beim Lotto "

    Gruß Dirk

  • Beenice
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    • 24. September 2020 um 11:17
    • #20

    Jedenfalls ist das Problem der Fettkörper und weniger die Hämolymphe, was meines WIssens die neuere Erkenntnis ist. Deshalb verlagert sich das Problem natürlich nach vorne, da nicht nur die Winterbienen, sondern die Generation, die die Winterbienen aufzieht möglichst frei und ungeschädigt sein sollte.

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